Der DEATH METAL Thread

Re: Der DEATH METAL Thread

Beitragvon Nils Macher » Mittwoch 16. August 2023, 23:20

Death Metal mit Gegrunze würde ich nie empfehlen. Viel Spaß dann nächste Woche!
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Re: Der DEATH METAL Thread

Beitragvon kingdiamond » Donnerstag 17. August 2023, 01:13

Nils Macher hat geschrieben:Death Metal mit Gegrunze würde ich nie empfehlen. Viel Spaß dann nächste Woche!


Ah ja, soweit kenne ich deine Vorlieben im Detail leider noch nicht.
Gut zu wissen, hatte mir aber nach dem „Stammtisch“ schon gedacht, dass wir gewissen Überschneidungen haben könnten ;-)
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Re: Der DEATH METAL Thread

Beitragvon Havoc » Samstag 24. Februar 2024, 12:25

Sehr schicke und zwiespältige Gruppentherapie zur neuen CHAPEL OF DISEASE....die läuft bei mir ja aktuell auch.
Ich kann wirklich fast jedem Schreiber an irgendeiner Stelle zustimmen bzw. kann nahezu alle Meinungen mehr oder minder nachvollziehen.
Schreibe später dann sicher auch noch meinen Beitrag dazu. ;-)
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Re: Der DEATH METAL Thread

Beitragvon kingdiamond » Samstag 24. Februar 2024, 13:26

Auch grad gesehen…

Aber schreibst du hier im „richtigen“ Thread?! ;-)

Ich hatte erst 3 Spins, aber 2 mehr als 1x deutet schon auf Interesse bei mir hin.
Ob’s nen 10er wird, steht noch in den Sternen, aber nen 4er-Verriss kann ich nicht wirklich nachvollziehen - ist aber natürlich eine legitime Meinung. Halt die falsche. ;-)
Gerade sowas macht aber eine Gruppentherapie aus. Zumindest spannender als wenn alle ne 7,5-8,5 vergeben. :grins: :dafuer:

Mal sehen was morgen im SC steht bzw. mündlich im Podcast gesagt wird. Heißer Tipp fürs Album des Monats…
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Re: Der DEATH METAL Thread

Beitragvon Havoc » Samstag 24. Februar 2024, 22:14

kingdiamond hat geschrieben:Ob’s nen 10er wird, steht noch in den Sternen, aber nen 4er-Verriss kann ich nicht wirklich nachvollziehen...


Den 4er Verriss verstehe ich auch nur schwerlichst, aber ob es eine 10 wird steht bei mir absolut nicht mehr in den Sternen, eher, ob es noch eine 8 wird.
Momentan spiegeln die Meinungen von Björn Backes und Thomas Becker am ehesten meine Gedanken wider. Ziemlich flüssig finde ich das Album schon. Es wirkt
auf mich nicht wie ein Flickenteppich. Hier bin ich Holger näher als Julian. Aber wo bitte sind die genialen Ideen, die Momente wo man mit der Zunge schnalzt, die wo
man eine Gänsehaut bekommt. Bisher habe ich glaube ich noch keinen einzigen entdeckt. Insbesondere die ersten drei Songs haben es schwer bei mir. Das mag auch daran liegen, dass hier
der Anteil der härteren Vocals höher ist in der zweiten Albumhälfte. Und damit sind wir bei dem von Thomas kritisierten Gesang. Das sehe ich nämlich ganz genauso. Die
harschen Vocals sind nicht wirklich harsch. Eher ziemlich kraftlos und total austauschbar. Der Klargesang gefällt mir dann schon besser, aber auch der sticht nicht unbedingt positiv hervor.
Das hört sich gerade negativer an als es vielleicht ist. Das Album gefällt mir schon, aber die Lobgesänge kann ich wirklich nur sehr schwer begreifen. Wenn ich da mal meinen aktuellen
Gegenpol "Ihsahn" sehe...da liegen aus meiner Sicht wirklich Welten dazwischen. Naja. Sollte man vielleicht auch nicht vergleichen. Vergleichen kann man es aber vielleicht auch mit dem
Vorgängeralbum, mit welchem ich mich ja jahrelang auch sehr schwer getan habe. Zuletzt kam dieses dann ja aber doch noch aus dem Quark, weswegen ich mir ja nun dieses Album überhaupt
erst zugelegt habe. Aber auch deswegen, weil ich dachte, dass die Band hier noch wahnwitziger zu Tage tritt und noch eine Schippe drauf gepackt hat. Stand jetzt finde ich den Vorgänger aber
eindeutig besser. Mhh. Vielleicht braucht ja auch dieses Album hier ein paar Jahre Anlaufzeit. Wobei ich das sehr seltsam finde, da es ja wirklich nicht sehr komplex oder fordernd ist. Derzeit liegt es bestenfalls bei 7,5 Punkten bei mir.
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Re: Der DEATH METAL Thread

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 24. Februar 2024, 22:37

Interessant, denn die Vocals sind mir bei dem Album weder besonders positiv, noch besonders negativ aufgefallen. Sie gehören da genau so hin, wie sie sind. Mit dem Opener hatte mich die Band von Beginn komplett am Haken. Dieser herrlich laut pulsierende Lead-Bass, dann die wunderbare Passage ab der zweiten Minute, die so herrlich in die Knochen geht ...
Dazu dieser schön rauchig-kehlige Gesang, der mir tatsächlich ganz ausgezeichnet dazu gefällt. Ist für mich eine weitere Klangfarbe im bunten Kosmos der Band. Passt einfach.
Im Gegensatz dazu Ihsahn. Ich habe es erneut versucht, weil mir so progressives (hust) Zeugs ja gefallen müsste. Hat es in der Vergangenheit schon nicht wirklich und auch jetzt springt kein Funken über. Sicherlich extrem hochwertige Musik, wenn man so ein attribut überhaupt verwenden soll, aber in meinen Ohren bleibt es ein Kunstprojekt. Im Sinne von "künstlich". Auch wenn das musikalisch übethaupt nicht zusammen zu passen scheint, ist das für mich ein Klangkosmos, der sich mir nicht erschließt und in welchen ich auch Type O Negative, Sentenced, Katatonia, Amorphis und ähnliche Bands. ich verorte das in Moll-Tonlagen, schwer, samtig, nebelig, wabernd, episch, milchglasig und in meinen Ohren daher in meinem Kopfkino immer wie Balu, der Bär auf Stelzen. Je mehr Prog, desto länger die Stelzen. Ich verstehe, dass man auf diesen SOund abfährt, auch ich mag manchmal Scheiben aus diesem Metier, aber meist fehlt der Funke, weil ich eben kein Feuer spüre. Aber das ist eine rein emotionale Frage.
Oops, etwas abgeschweift. Sorry.
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Re: Der DEATH METAL Thread

Beitragvon Havoc » Samstag 24. Februar 2024, 22:48

Holger Andrae hat geschrieben:Interessant, denn die Vocals sind mir bei dem Album weder besonders positiv, noch besonders negativ aufgefallen. Sie gehören da genau so hin, wie sie sind. Mit dem Opener hatte mich die Band von Beginn komplett am Haken. Dieser herrlich laut pulsierende Lead-Bass, dann die wunderbare Passage ab der zweiten Minute, die so herrlich in die Knochen geht ...
Dazu dieser schön rauchig-kehlige Gesang, der mir tatsächlich ganz ausgezeichnet dazu gefällt. Ist für mich eine weitere Klangfarbe im bunten Kosmos der Band. Passt einfach.


Kann man natürlich so sehen. Würde auch gar nicht sagen, dass der Gesang unpassend ist. Aber ich finde ihn halt schon irgendwie so gar nicht ausdrucksstark oder Besonders. Aber zum Glück jetzt auch nicht nervig oder so. Er vermiest mir das Album definitiv nicht. Aber er wertet das Album schon ab.

Im Gegensatz dazu Ihsahn. Ich habe es erneut versucht, weil mir so progressives (hust) Zeugs ja gefallen müsste. Hat es in der Vergangenheit schon nicht wirklich und auch jetzt springt kein Funken über. Sicherlich extrem hochwertige Musik, wenn man so ein attribut überhaupt verwenden soll, aber in meinen Ohren bleibt es ein Kunstprojekt. Im Sinne von "künstlich". Auch wenn das musikalisch übethaupt nicht zusammen zu passen scheint, ist das für mich ein Klangkosmos, der sich mir nicht erschließt und in welchen ich auch Type O Negative, Sentenced, Katatonia, Amorphis und ähnliche Bands. ich verorte das in Moll-Tonlagen, schwer, samtig, nebelig, wabernd, episch, milchglasig und in meinen Ohren daher in meinem Kopfkino immer wie Balu, der Bär auf Stelzen. Je mehr Prog, desto länger die Stelzen. Ich verstehe, dass man auf diesen SOund abfährt, auch ich mag manchmal Scheiben aus diesem Metier, aber meist fehlt der Funke, weil ich eben kein Feuer spüre. Aber das ist eine rein emotionale Frage.
Oops, etwas abgeschweift. Sorry.


Genau so eine Antwort habe ich natürlich von Dir erwartet. Dass der Ihsahn-Sound Dir nicht so zusagen würde wußte ich. Dafür sind wir hier schon lange genug unterwegs. ;-) :)
Verstehe sogar, dass man das als "künstlich" empfinded. Ich hingegen finde den Sound der Ihsahn absolut toll. Und die Musik wirkt auf mich nicht künstlich, da ich Ihsahn halt schon seit
seinem ersten Album im Jahre 2006 verfolge. Und auf mich wirkt es eher so, dass der Herr sich selbst total verwirklicht in seiner Musik und alles aus seiner Seele hineinwirft. Also eigentlich
das Gegenteil von künstlich. Aber so ist das mit Musik. ;-) :)
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Re: Der DEATH METAL Thread

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 24. Februar 2024, 22:51

Havoc hat geschrieben:
Im Gegensatz dazu Ihsahn. Ich habe es erneut versucht, weil mir so progressives (hust) Zeugs ja gefallen müsste. Hat es in der Vergangenheit schon nicht wirklich und auch jetzt springt kein Funken über. Sicherlich extrem hochwertige Musik, wenn man so ein attribut überhaupt verwenden soll, aber in meinen Ohren bleibt es ein Kunstprojekt. Im Sinne von "künstlich". Auch wenn das musikalisch übethaupt nicht zusammen zu passen scheint, ist das für mich ein Klangkosmos, der sich mir nicht erschließt und in welchen ich auch Type O Negative, Sentenced, Katatonia, Amorphis und ähnliche Bands. ich verorte das in Moll-Tonlagen, schwer, samtig, nebelig, wabernd, episch, milchglasig und in meinen Ohren daher in meinem Kopfkino immer wie Balu, der Bär auf Stelzen. Je mehr Prog, desto länger die Stelzen. Ich verstehe, dass man auf diesen SOund abfährt, auch ich mag manchmal Scheiben aus diesem Metier, aber meist fehlt der Funke, weil ich eben kein Feuer spüre. Aber das ist eine rein emotionale Frage.
Oops, etwas abgeschweift. Sorry.


Genau so eine Antwort habe ich natürlich von Dir erwartet. Dass der Ihsahn-Sound Dir nicht so zusagen würde wußte ich. Dafür sind wir hier schon lange genug unterwegs. ;-) :)
Verstehe sogar, dass man das als "künstlich" empfinded. Ich hingegen finde den Sound der Ihsahn absolut toll. Und die Musik wirkt auf mich nicht künstlich, da ich Ihsahn halt schon seit
seinem ersten Album im Jahre 2006 verfolge. Und auf mich wirkt es eher so, dass der Herr sich selbst total verwirklicht in seiner Musik und alles aus seiner Seele hineinwirft. Also eigentlich
das Gegenteil von künstlich. Aber so ist das mit Musik. ;-) :)


Ich glaube schon auch, dass das immer authentisch Ihsahn ist, der macht sicher genau das, was er möchte.
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Re: Der DEATH METAL Thread

Beitragvon Havoc » Samstag 24. Februar 2024, 22:57

Holger Andrae hat geschrieben:Mit dem Opener hatte mich die Band von Beginn komplett am Haken.


Bei mir so gar nicht. Nach den ersten beiden Songs, welche ja die längsten des Albums sind, trat echt erst mal etwas Ernüchterung ein. Wobei dann der dritte Song womöglich der schwächste des Albums ist. Der plätschert schon ganz schön vor sich hin. Da passiert teilweise echt wenig. Mhhh. Vielleicht muss ich dem Album auch noch etwas Zeit geben, oder mit einer anderen Herangehensweise dran gehen. Mehr Genuß...weniger Feuerwerkerwartungshaltung. Keine Ahnung. Ich höre es eigentlich ja echt ganz gerne. Aber es flasht mich wirklich kaum. Aber muss es das? Vielleicht erwartet man manchmal auch einfach zu viel.
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Re: Der DEATH METAL Thread

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 24. Februar 2024, 23:00

Du könntest in der Zeit, in der Du ein Album anhörst, welches Dich nicht so ganz begeistert, in irgendein unserer Tipps-ALben hinein hören ... :D 8-)
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