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von kingdiamond » Sonntag 2. Juli 2023, 15:51
Pillamyd hat geschrieben: Das fühlt sich dann auch nicht unbedingt wie ein Longtrack für mich an. Wenn es um längere Songs geht und anscheinend sind 9 Minuten ja auch schon erlaubt, dann wäre mir als erstes "Heathen's Song" eingefallen.
Ab 10 Minuten war das Kriterium, die Erklärung zu „Free Bird“ wurde durch die Redaktionsfüxe im Artikel gegeben… kann man so sehen, nimmt aber einem „richtigen Longtrack“ in dem Fall ein Listenplatz weg…  (man kann sich denken an welche Band ich denke) Aber wenn Holger die Gesamtliste am Ende postet, wissen wir, wer unter der „Auslegung“ leiden musste. 
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von Pillamyd » Sonntag 2. Juli 2023, 19:10
Das habe ich schon gelesen War aber auch nicht ernst gemeint. Bei mir geht die Marke ab 8-9 Minuten schon los. Ich denke schon, dass ich weiß von welcher Band du sprichst. Aber eine ganze Liste nur mit den Songs einer Band, nur weil sie lang sind, wäre doch ultra langweilig.
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von kingdiamond » Sonntag 2. Juli 2023, 19:36
Achso, konnte die Ironie noch nicht herauslesen Für mich selber ist es ja eigentlich gut, wenn wenig Lieder der besagten Band auftauchen, dann lerne ich ggf mehr coole neue Tracks kennen. Aber ein bisschen „sportlicher Ehrgeiz“ schlummert ja in fast jedem von uns, da freut man sich natürlich auch wenn eine der Lieblingsbands gut abschneidet… Bin schon gespannt wann und wie es weiter geht… 
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 2. Juli 2023, 22:11
Pillamyd hat geschrieben:"Running Wild". Ich habe es ja echt probiert mit der Band und habe mir bis auf die "Under Jolly Roger" jedes Album bis einschließlich "Masquerade" gekauft. Aber ich bin tatsächlich auf den ersten zwei Alben hängengeblieben. Alles danach finde ich maximal gut. Und ab der "Black Hand Inn" habe ich das Gefühl, alles schon einmal gehört zu haben. "Treasure Island" ist aber ein Stück, dass ich tatsächlich im Kopf habe. Und er kann was. Er ist atmosphärisch und zeigt im gelungenen Songwriting sehr gut auf, wofür die Band steht. Bestimmt ein Song den man empfiehlt, sollte interesse an der Band bestehen. Der Refrain bleibt im Kopf. Rolf klingt noch sehr kraftvoll und die Gitarrenarbeit ist melodisch, gemein Ohrwurmtauglich. Etwas härter und die Melodien hätten auch so Jahre später von "Amon Amarth" kommen können.
Im (schwedischen) Pagan-/Viking-Bereich sind einige Bands von RUNNING WILDs Melodieführung beeinflusst. Von Månegarm weiß ich es positiv, da sie mir das im Interview erzählt haben, und bei Amon Amarth kann ich mir das auch sehr gut vorstellen, da die Band definitiv einen Nexus zum Teutonenstahl hat. Und die Pentatonik bei Running Wild bietet sich auch an, für archaisch klingende Melodiefragmente.
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von Pillamyd » Sonntag 2. Juli 2023, 23:03
Oh ja, bei "Månegarm" habe ich das auch sofort im Kopf. Aber danke für die Untermauerung. Selbst mir, dem ja auch nicht alles gefällt, findet die Kritik an der Band manchmal auch echt überzogen. Aber dadurch, dass ich heute meinte eben jenes rausgehört zu haben, ist meine Anerkennung gegenüber der Band irgendwie nochmal deutlich gewachsen.
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von frankjaeger » Montag 3. Juli 2023, 17:16
Pillamyd hat geschrieben:"Running Wild". Aber ich bin tatsächlich auf den ersten zwei Alben hängengeblieben. Alles danach finde ich maximal gut.
Genau. Da steht es. Mir geht es auch so.
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von Eike » Montag 3. Juli 2023, 18:16
"Pile of Skulls" zählt allerdings ganz klar zu "gut", eigentlich schon mit Sternchen, auch wenn es an die ersten beiden nicht ganz rankommen mag.
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von Pillamyd » Mittwoch 5. Juli 2023, 21:50
Das sich die Artikelreihe lohnt, wird mir zumindest, an diesem Punkt klar. Meine Güte, ist der Longtrack "Grendel" bei mir in Vergessenheit geraten! Wie konnte es dazu nur kommen? Ja, eben B-Seite. Und auf der CD Version nur auf der Bonusdisc drauf. Heieiei...
Aber ich bin direkt gefangen. Ein fast schon zurückhaltender Fish. Hört man den Song ein zweites und drittes Mal, merkt man aber, dass er hier alles gibt. Vielleicht sogar am variantenreichsten singt. Wie der Bass hervorsticht gefällt mir ausgesprochen gut. Und die Keyboards geben auch alles. Bringen den Song in einer Art voran, wie man es nur selten erlebt. Weil dieses Instrument eben so die Oberhand gewinnt und für mehrere Minuten alles mit sich zieht. Nicht hinter sich her, sondern echt mit! Der Aufbau des Songs ist schlüssig nachzuempfinden und es klingt alles so wunderbar einheitlich, kein Part der abrupt endet oder in eine komplett andere Richtung geht. Nein, es ist einfach ein 17 minütiger Marillion Song. Der Stempel sitzt! Ganz großartig. Ein Song der wirklich in Vergessenheit geraten ist. Jetzt ist er wieder präsent!
Das "Don't Wake The Lion" auftaucht, hätte ich zunächst nicht vermutet. Aber wer mich etwas kennt, weiß wie gern ich die Band habe. Und vor allem auch diesen Song. "Wings Of Heaven" gehört zu meinem zweitliebsten Album und daran hat dieser Song einen großen Anteil. Nie war ein Titel so einhergehend zur Musik. Atmosphärepegel auf Anschlag. Mystik trifft auf wundervolle Melodien. Der Gitarrensound holt mich immer noch ab. Ein grandioser Catley. Live, vor 5 Jahren, war das Gänsehaut pur.
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von Pillamyd » Freitag 7. Juli 2023, 00:24
Und weiter gehts auch hier...
Das so schnell noch ein "Marillion" Song eine Platzierung findet, ist eine Überraschung. Auch "Neverland" hatte ich gar nicht so recht auf dem Schirm. Das Album habe ich auch noch gar nicht so lang. Aber ich kann mich an tolle herbstliche Waldspaziergänge erinnern in denen das Album lief, sich entfaltet hat und Wirkung gezeigt hat. Ich bin da manchmal schon stehen geblieben, um mich inmitten der nasskalten Stimmung und Umgebung, mitreißen zu lassen. Innerhalb des Artikels ist "Neverland" ein toller Kontrast zum vorherigen "Marillion"-Song. Der Sound ist moderner, transparenter und natürlich allein wegen dem Gesang schon auch anders als "Grendel". Verwundert nicht, ich weiß. Das einzige was sich nicht verändert ist diese mühelose Art, wie "Marillion" ihren Songs Ausdruck verleihen. Das ist zumindest für mich, immer eine Stärke der Band gewesen. Da geht ein Song nicht nur in die Breite sondern eben auch in die Tiefe. Und das hat die Band einfach drauf, ohne dass es zu offensichtlich ist.
Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal "At War With Satan" gehört habe. Aber es ist schon gefühlt eine halbe Ewigkeit her. Ich habe auch nichts gegen die Scheibe, aber sonst liefen halt immer die ersten beiden. Und nach dem dritten Album habe ich auch (leider) nichts mehr von der Band daheim stehen. Aber gibt es was gegen "At War With Satan" zu sagen? Ich höre den Song, seitdem ich den Artikel entdeckt habe zum dritten Mal und ich kann einfach nichts finden was gegen diesen Song sprechen würde. Und irgendwann schoss mir der Gedanke durch den Kopf: Wenn eine Band wie "Venom" es schafft einen einzigen Song auf knappe 20 Minuten auszudehnen und es dabei gleichzeitigt hinbekommt beim Hörer die Gedankengänge anzukurbeln um sich dann zu fragen, wo die ersten mitreißenden 9 Minuten hin sind, dann kann man wohl von einem gelungenen Longtrack sprechen. Das Wunderbare ist doch vor allem, dass sich die Band hier überhaupt nicht verstellt oder gekünstelt auf Biegen und Brechen irgendwelche hochkomplexen Tonleiter rauf und runter gniedeln, sondern einfach das machen was sie am Besten können: holprig rumpelnd durch die düsteren Wälder streifen. Und das sogar so stark, das Atmosphäre ein wichtiger Aspekt in diesem Song ist. Alles andere ist Venom in ihrer pursten Form. Aber eben 20 Minuten lang. Ein halbes Album füllend. Das ist fast schon Fan-Service.
Dann kommt der letzte Song des Artikels. Und den kenne ich natürlich wie meine Westentasche. Dem Abschnitt zu diesem Song kann ich ausnahmslos zustimmen. "Learning To Live" beweist schon früh in der Karriere zu was die Band im Stande ist. Ein sehr ergreifender Song, der das in allen Bereichen zum Ausdruck bringt. Egal ob in den Lyrics, in der Instrumentierung oder im Gesang. Diese Schnittstellen ergeben eine so gelungene Einheit, die kaum nachzuahmen sind. Dabei geht es nicht nur um das Können der einzelnen Bandmitglieder. Ich glaube, dass zu der Zeit auch einfach alles so unfassbar gut zusammengepasst hat. Die Chemie, das Bandgefüge, das Umsetzen, der Ansporn. Die Leistung auf diesem Album ist der Wahnsinn.
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von Eike » Samstag 8. Juli 2023, 16:59
Ich werde hier auch noch weiter lesen, lauschen, labern. Vorerst möchte ich als grandiosen Longtrack allerdings 'Hybrid Times' von RIVERSIDE (Album: "Anno Domini High Definition") anführen.
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