123=7 und sein Top100-Potpurri

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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon salisbury » Dienstag 7. Dezember 2010, 00:25

gods tower; nie zuvor gehört, aber gut :)
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Dienstag 7. Dezember 2010, 20:05

32. JASON MOLINA "Let Me Go, Let Me Go, Let Me Go"
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Stil: Klopsimhalsmusik
Veröffentlichung: 2006
Label: Secretly Canadian
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Zu Beginn hat mich das Album recht kalt gelassen. Derart reduziert hat man den guten Herrn Molina (Songs: Ohia, Magnolia Electric Co.) nie gehört. Aber kann man diesem treudoofen Hundeblick auf dem Cover wiederstehen? ...wenn man seinen weise gewählten Worten, seiner unglaublich emotionalen Stimme lauscht, hat man das Gefühl, dass um einen Geister schweben. Zerbrechlich, aber doch anklagend. Selten hat ein Album auf mich eine derartige Magie versprüht. Sicher liegt das an der absolut ungeschönten Aufnahme, die den Eindruck macht, als wäre das Album in einem dunklen, feuchten Keller innerhalb einer Nacht aufgenommen worden. Die Instrumente zum Teil inaudibel in den Hintergrund gemischt, beherrscht die Stimme das Klangbild. Vermutlich ist es das ehrlichste Album, dass ich je gehört habe, dass einem aber auch einen Spiegel vorhält. Wer es mit diesem Album aufnimmt und sich davon tragen lässt, verdient meinen tiefsten Respekt. Plattenspieler vorausgesetzt.

That I just say I got better
It's easier when I just admit
Death comes now

*seufz*

It's easier now
Get Out, Get Out, Get Out
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Martin van der Laan » Dienstag 7. Dezember 2010, 22:50

Bevor Julian wieder vom Weihnachts-Kuschel-Kurs anfängt... Jason Molina = Boah, is dat langweilg!!
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Dienstag 7. Dezember 2010, 23:29

Dann kannst du meine Liste skippen, großartig spannendere Musik kommt da nicht mehr.
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Jhonny » Dienstag 7. Dezember 2010, 23:54

Das ist nicht mein Fall.
Coole Stimme zwar, aber ein bissl mehr los sein darf dann schon in nem Song.
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Mittwoch 8. Dezember 2010, 20:23

... ach, es hat doch eh keinen Sinn *seufz*

31. PAIN OF SALVATION "Remedy Lane"
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Stil: Sorrow Metal
Veröffentlichung: 2002
Label: Inside Out
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Was für ein Album. Richtig zur Entfaltung kommt es erst, wenn man zu später Abendstunde und schwachem Licht die Lyrics mitliest. Mein tiefster Respekt gebührt Daniel Gildenlöw, dass er diese zutiefst verstörenden Geschichten mit der Öffentlichkeit teilt. Musikalisch wird gewohnt - zumindest bis zu diesem Album - herausragende musikalische Kunst dargeboten, die jenseits aller Schubladen auf höchstem Niveau komponiert wurden. Wem bei einem Song wie 'Ending Theme' oder 'A Trace Of Blood' nicht die Tränen im Auge stehen, ist vermutlich taub oder ohne Herz. Leider ist die Band mit den nachfolgenden Alben in verquere, nichtssagende Selbstzweck-Musik verfallen. Mit "Remedy Lane" haben sie sich allerdings ein Denkmal geschaffen.

Fandango
A Trace Of Blood
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Loenz » Mittwoch 8. Dezember 2010, 20:38

Die hatte ich als letztes drin. Als die Nummer 1. Grandioses Album.
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 8. Dezember 2010, 20:52

31 - 1 - 20. Offensichtlich mögen wir das Werk. Ganz fantastisch.
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Martin van der Laan » Mittwoch 8. Dezember 2010, 21:12

Und du erzählst mir, ich kann deinen Thread skippen... :jaja:
"Remedy Lane" = sehr guter Stoff!! Auch wenn ich nicht ganz so steil gehe auf POS wie Loenz z.B.
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Mittwoch 8. Dezember 2010, 21:36

Und noch ein bisschen Konsens hinterher:

30. PSYCHOTIC WALTZ "A Social Grace"
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Stil: Mindfuck Metal
Veröffentlichung: 1990
Label: Rising Sun
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Was macht dieses Album denn nun besser als "Remedy Lane". Schwer zu sagen, aber die stringenten Kompositionen, die deutlich metallischer als bei den Schweden dargeboten werden, besitzen in sich mehr Flair und Wahnwitz, so dass mein persönliches Gusto mehr angesprochen wird. Buddy Lackeys kongenialer Gesang, gepaart mit den flirrenden Gitarren von McAlpin / Rock sind ein absoluter Gänsehautgarant. Dass man mit 'Halo Of Thorns' einen meiner Lieblingssongs und mit 'I Remember' vermutlich die beste Ballade aller Zeiten eingespielt hat, spricht für diese hohe Platzierung. Getoppt wird diese Scheibe in diesem Bereich nur von seinem Nachfolger.

Halo Of Thorns
I Remember
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