PMDECS - Seventies - Diskussionsthread

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Re: PMDECS - Seventies - Diskussionsthread

Beitragvon kingdiamond » Freitag 23. Juni 2023, 10:21

10!

Holger, es kann am WE weiter gehen… :grins: :dafuer:
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Re: PMDECS - Seventies - Diskussionsthread

Beitragvon Jhonny » Samstag 24. Juni 2023, 20:50

Gruppe 10 wird hart... bei mir ein 3-4-Kampf um die Nummer 1.
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Re: PMDECS - Seventies - Diskussionsthread

Beitragvon Chavo89 » Mittwoch 28. Juni 2023, 10:38

Gruppe 10:

ARMAGEDDON ist mir gänzlich neu, schön! Keith Relf ist mir allerdings ein Begriff. Leider ist es aber gerade der Gesang, der mich hier nicht so ganz mitnimmt. Davon abgesehen groovt das aber extrem schön. Tolles ICE-Drumming und auch die Gitarrenarbeit bockt ordentlich. Sehr kurzweilige acht Minuten. Cool!

Ich halte es mit dem großen Lebowski - ich hasse die verfickten EAGLES, Mann! Aber eigentlich nur, weil ich den Film so liebe. Davon abgesehen sind mir die EAGLES nämlich eigentlich völlig egal. Das Lied ist okay, tatsächlich verstehe ich aber den Status so gar nicht. Find's ziemlich fad.

Ach guck, eine Band, die ich nur kenne, weil ich öfter mal ihre Promos verteilen darf. Ich hatte mir unter FOGHAT irgendwie progressivere Musik vorgestellt. Das ist ja schon ziemlich straighter Hard Rock mit einem bisschen Blues. Ganz nett, haut mich aber nicht vom Hocker.

Jetzt darf ich also Ende Juni ein Weihnachtslied hören. Reicht ja nicht, dass die Kinder ständig 'Jungle Bells' singen, weil sie das so lustig finden. Naja, das Lied von JONI MITCHELL ist immerhin neu für mich und es ist natürlich auch kein normales Weihnachtsliedchen. Nein, es ist tatsächlich sehr schön und der persönliche Text ist sehr berührend. Hübsch!

JOUNREYs Himmelsrad ist großartig. Fertig.

Ich fand RAMMSTEIN ja mal gut, deshalb hatte ich öfter auch mal Kontakt zu KRAFTWERK, aber dabei blieb's dann auch. Spricht mich nicht an. Ja, ist irgendwie kultig, aber der Grünspecht vor meinem Fenster, der gerade fleißig Ameisen aus dem Rasen pickt, ist unglaublich viel spannender, weshalb das Lied an mir vorbei rauscht.

Auch LYNYRD SKYNYRD musiziert bisher immer an meinem Gefallen vorbei. Mit diesem Drogenlied auch. Klingt genauso, wie man sich die Musik dieser Band vorstellt und enthält nicht einen einzigen erhellenden Moment.

Ja, da ist THE WHO natürlich aufregender. Cooler Song, guter Text, rockt spaßig und abwechslungsreich durch acht Minuten Spielzeit. Yeah!

UFO schlägt in eine ähnliche Kerbe. Die Gitarre ist selbstredend super, vielleicht sollte ich mir auch mal was von UFO zulegen. Bisher wird die Band in diesem Hörhalt eher stiefmütterlich behandelt.

Am Ende hat kein Song dieser Gruppe eine Chance gegen einen meiner liebsten HEEPis. Ich liebe alles an diesem Spiegellied, jeden einzelnen Ton. Platz 1.
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Re: PMDECS - Seventies - Diskussionsthread

Beitragvon Eike » Donnerstag 29. Juni 2023, 18:43

Gruppe 10 mal wieder stark, mit 9 von 10 Treffern, davon zwei Volltreffer:


Joni Mitchell - River https://www.youtube.com/watch?v=OLHxxBTl71I

Einer der schönsten Songs überhaupt, perfekt dargeboten, Musik und Text eine Einheit, sehr klar und persönlich, poetisch, wundervoll, nicht bloß mein liebster Weihnachtssong, sondern ein absolutes Lieblingslied. Eines von vielen ganz besonderen, tief in der Seele getragenen.


Eagles - Hotel California https://www.youtube.com/watch?v=09839DpTctU

Dieser Song hat eine mystische, mythische Aura, wie ein prophetischer Traum, den man nicht ganz ausdeuten kann, der einen aber auch nie mehr los lässt, ein kurzer, verklärter Blick in den amerikanischen (Alb-) Traum. Auf dieser Frequenz funken mich sonst nur noch 'Hotel Hell' von ERIC BURDON & THE ANIMALS und 'Objects In The Rear View Mirror May Appear Closer Than They Are' von MEAT LOAF an; die amerikanische Trilogie: Zeitlos modern.


Armageddon - Buzzard https://www.youtube.com/watch?v=gHwvD72V_JU

Dieser Moment, wenn du etwas das erste Mal hörst und direkt weißt, dass das ein Klassiker sein muss: Fettes Grinsen im Gesicht. Nimmt diesen car racing game techno der Neunziger ("Wipeout") voraus.


Foghat - Honey Hush https://www.youtube.com/watch?v=Czj-KBw6u20

Speed Rock der fluffig flinken Sorte, der flitzt, flippt und fluppt. Lickety-split flippin' finger-lickin' good! Ich könnte mir vorstellen, dass die Herren von AEROSMITH das damals auch gerne gehört haben. Zumindest partiell inspiriert durch diesen Rock-'n'-Roll-Klassiker von Johnny Burnette, vermute ich, an oldie but a goodie.


Kraftwerk - Die Roboter https://www.youtube.com/watch?v=SaoBbCC66I4&ab_channel=Kraftwerk-Topic

Von Krautrock zu Electro, Tekkno aus der Taufe gehoben, Hip-hop maßgebend mitbeeinflusst: Deutschlands global einflussreichster musikalischer Export seit der Klassik, das ist KRAFTWERK. "Die Mensch Maschine" dazu auch noch ein Konzeptalbum, das sich recht zeitig mit den Hoffnungen und Ängsten bezüglich Auswirkungen der Digitalisierung auf Mensch und Gesellschaft auseinandersetzte, als das noch eher ein Technikphilosophen-, Sci-Fi-, Kybernetiker-, Zukunftsforscher- und Nerd-Nischenthema war. 'Die Roboter' fing einerseits den Zeitgeist der so geneigten Personengruooe ein, war andererseits avangardistische Musik, und klingt heute einfach weltkukturerbekanonisch und immer noch frisch, irgendwie zeitlos, Musik für die Ewigkeit.


The Who - Won't Get Fooled Again https://www.youtube.com/watch?v=SHhrZgojY1Q

Unverkennbarer THE BEATLES-Einfluss in der geradezu poppigen Melodieführung und Eingängigkeit des lockeren Arrangements, gleichzeitig aber mit härtere Punch gespielt, sehr starker Einfluss auf den Stadionrock der Achtzigerjahre. Außerdem höre ich da trotz der Britishness einen Rückbezug auf den früheren amerikanischen Rock'n'Roll heraus, wie er einst THE BEATLES inspirierte. Influences keep swinging back and forth across the ocean... Ach ja, gewisse Parallelen zu STATUS QUO gibt es auch, aber THE WHO wirkt dann doch progressiver, auch wenn dieser Song hier inzwischen irgendwie middle of the road ist. Schönes Stück, das einfach beginnt und sich im weiteren Verlauf nahezu unmerklich steigert. Sehr souverän gezockt!


Uriah Heep - Look At Yourself https://www.youtube.com/watch?v=SPIK9wUXogo

Klassischer Hardrock. Die Art, die DEEP PURPLE in frühen Heavy Metal überführt hat. Neoklassisches Georgel inklusive. Hier kommt der Blues im Rock-Sound noch stärker zur Geltung, auch wenn die Gitarren teils schon metallisch einschneiden. Sehr verspielte Angelegenheit, aber noch tighter als verspielt, mit zwingendem Groove, zwischendurch starker Jam-Charakter, fährt insgesamt aber mit viel Dampf präzise wie auf Schienen, chugga chugga chugga, doch mitunter hat der Groove auch noch einen gewissen Jazzswing. Saustarker Heavy Rocker / Proto-Metal, der im ersten Moment als Wall of Sound fast etwas too much ist, dann aber mächtig Laune macht, hat man sich erstmal locker gemacht und eingelauscht.


Journey - Wheels In The Sky https://www.youtube.com/watch?v=XrzVpvtsFf0

Schöne Stimme, schmilzt in den Song wie Butter in Popcorn. Hat in der Hinsicht etwas von LED ZEPPELIN-Balladen, ist aber poppigen geschrieben. Melodischer Rock von seiner guten Seite. Ein Wohlfühlsong, on the road music.


UFO - Mother Mary https://www.youtube.com/watch?v=tTtmCr5bFnw

Strong song, very much "in the moment", geht sofort nach vorne und in die Vollen. Sehr breitbeinig, sehr muskulös, sehr einfach und direkt, schnörkelloser, heftiger, satter Groove, supereingängig, spartanisch im Songwriting, fett im Amp. Vielleicht nicht gerade die Art von Song, die im Ohr bleibt, aber die Art, die rasant reingeht und dort sofort viel Raum einnimmt, solange sie läuft. Wiedererkennungswert? Mittelmäßig zunächst, dürfte aber mit jedem Durchlauf enorm wachsen. Eingängig und sehr präsent eben.


Lynyrd Skynyrd The Needle And The Spoon https://youtu.be/9eXAcmG7VV4

Irgendwie klingt mir LYNYRD SKYNYRD meistens zu spröde, und die oftmals geloopten, simplen Countryrhythmen fallen mir nach einigen Durchgängen auch schnell auf die Nerven. Klassiker hin oder her, die Band ist nicht wirklich mein Fall. Wenn es um Vorreiter des Southern Rock geht, dann steht bei mir THE ALLMAN BROTHERS BAND weitaus höher im Kurs, und CREEDANCE CLEARWATER RIVAL natürlich.
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Re: PMDECS - Seventies - Diskussionsthread

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 29. Juni 2023, 18:49

... und Molly Hatchet und Blackfoot natürlich... ;-)
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Re: PMDECS - Seventies - Diskussionsthread

Beitragvon Jhonny » Freitag 30. Juni 2023, 16:24

Gruppe 10...

Von ARMAGEDDON hatte ich noch nie gehört. Das dauert aber ne Zeit, bis da was losgeht. Wird aber dann schon noch ganz sympathisch. Würde mir wahrscheinlich noch mehr taugen wenn ich es besser kennen würde.

"Hotel California" kämpft dann doch um die Pole Position, durfte ich schon öfter mit covern. Einer der ganz großen Klassiker der Rock-Geschichte.

FOGHAT lief bisher immer weitestgehend an mir vorbei. Das ist aber cool. Gefällt mir, schlägt auch manches in dieser Gruppe, meine ich.

JONI MITCHELL plätschert etwas an mir vorbei hier. Nicht schlecht, aber chancenlos in dieser Gruppe.

JOURNEY steht da natürlich anders da. Großartige Hymne, auch wenn die Band später NOCH stärker wurde.

KRAFTWERK, jo, kenne ich aus dem Plattenschrank meines Vaters. Habe dann aber doch immer lieber FLEETWOOD MAC, BEATLES oder DEEP PURPLE rausgezogen. Natürlich cool gemacht, aber bisher nicht meine Baustelle.

LYNYRD SKYNYRD mit einem ihrer allerbesten Songs. Ja, da sind natürlich super viele Kindheitserinnerungen mit verbunden, eine der Lieblingsbands meiner Mama. Großartig.

THE WHO, auch bei ihnen einer ihrer allerbesten Songs, und eines der besten Rock-Alben der 70er. Hammer.

UFO rockt schön amtlich, das ist nice. Die Band wird von mir bisher leider sträflich vernachlässigt. Das taugt mir eigentlich immer. Schade, dass die Gruppe so stark ist, das reicht bei mir eventuell trotzdem nicht ganz für die obere Hälfte.

URIAH HEEP noch mal mit einem echten Klassiker. Ich mag die Band sehr, für mich überzeugten sie aber immer eher mit dem Gesamtsound und den Alben als mit einzelnen "Hits". Das hier ist aber großartig.
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Re: PMDECS - Seventies - Diskussionsthread

Beitragvon Jens Wilkens » Freitag 30. Juni 2023, 16:55

Ich hätte gedacht, dass 'Wheel In The Sky' von Jhonny kommt. So kann man sich täuschen.
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Re: PMDECS - Seventies - Diskussionsthread

Beitragvon Eike » Freitag 30. Juni 2023, 18:46

Ich hätte auf Frank getippt.
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Re: PMDECS - Seventies - Diskussionsthread

Beitragvon Jhonny » Samstag 1. Juli 2023, 10:34

Jens Wilkens hat geschrieben:Ich hätte gedacht, dass 'Wheel In The Sky' von Jhonny kommt. So kann man sich täuschen.


Ich meine, dass ich diesmal gar keine Songs vorgeschlagen habe...
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Re: PMDECS - Seventies - Diskussionsthread

Beitragvon Pillamyd » Samstag 1. Juli 2023, 13:26

Ich hole mal hier ein bisschen etwas nach. Zu Gruppe 8, 9 und 10 habe ich bisher geschwiegen. Kommt jetzt nach und nach.

Vorrunde 8:

Anita Ward – Ring My Bell (1979):

Einen, selbst für mich, ungewöhnlichen Song, wollte ich dann schon auch mitreinbringen. Dieser ist mir sofort in den Sinn gekommen. Ich mags…einfach.

Cirith Ungol – We Know You’re Out There (1978):
Ich habe das „Orange Tape“ immer noch nicht. Und es fuchst mich gewaltig. Mit dem Hören des Songs, verpasse ich hier unfassbar viel. Ein sehr offener, ja gar fröhlich anmutender Sound. Ja, die Anfänge müssen spannend gewesen sein.

Deep Purple – Soldiers Of Fortune (1974):
Für mich eines der tollsten Songs der Band. Kein Wunder also, dass die Band mit Coverdale für mich die spannendste Besetzung ist. Ich liebe die Alben von „Burn“ bis „Come Taste The Band“. Damit stehe ich wahrscheinlich ziemlich allein auf weiter Flur (obwohl, wer hat den Song nominiert?). Großartiger Song, Punkt!

Jethro Tull – Hunting Girl (1977):
Ist jetzt dann der dritte Song im Spiel? Wieder einer von „Songs From The Wood“. Ja, hier die Bestätigung, dass ich mir das Album endlich mal holen sollte. Auch wenn es mir nicht ganz so gut reinläuft wie der andere Song. Aber es hält definitiv die Spannung.

Johnny Cash – When The Roll Is Called Up Yonder (1975):
Ja, der orchestrale Cash ist wohl nichts so meins.

Lucifer’s Friend – Ride In The Sky (1970):
Grandioser Song! Muss auf die Liste. Wirklich, ganz, ganz grandios.

Manfred Mann’s Earthband - Father Of Day, Father Of Night (1974):
Band natürlich bekannt, Song dafür aber völlig. Die fast 10 Minuten, fallen mir gar nicht so auf. Der Song entwickelt sich aber ziemlich abrupt in eine ziemlich fiese, düstere Stimmung, die ich irgendwie nicht ganz nachvollziehen mag. Da bin ich echt noch unschlüssig.

Mythra – Death And Destiny (1979):
Überraschung! Angeknackster Sound, staubige Riffs. Finde ich ganz schön mitreißend. Dann diese etwas verzerrte Gesangsstimme. Doch, das mag ich ganz gewaltig. Da bedanke ich mich doch glatt fürs Nominieren!

Saxon – Still Fit To Boogie (1979):
Spannende Wahl. Den Song hatte ich gar nicht so richtig auf dem Schirm. Aber schön die alten Saxon hier auszupacken. Ich mag die Scheibe ziemlich gern. Geht etwas Unter. Aber der Song beweist, dass da schon damals ordentlich Dampf dahinter war, auch wenn das die Produktion nicht richtig rüberbringen möchte.

The Alan Parsons Project – The Cask Of Amontillado (1976):
Ich habe die Scheibe sogar. Aber sehr lange nicht mehr gehört. Dabei wollte ich mich, nachdem ich die Scheibe hatte, weiter mit der Band beschäftigen. Habe ich nie gepackt...
Der Song, ist wie die Scheibe an sich, wunderbar verträumt. Das rückt wieder einiges ins Gedächtnis, auf jeden Fall. Hätte mit Sicherheit auch höher gekonnt. Aber ich konnte mich nicht durchringen. Trotzdem ist das natürlich ganz arg toll zu hören.
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