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von Jhonny » Dienstag 7. Dezember 2010, 00:04
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von salisbury » Dienstag 7. Dezember 2010, 00:32
Schöne Liste bislang, lieber Kollege  ; mit einigen Sachen muß ich mich mal näher beschäftigen (Hexenhaus, Stygma...), einige waren schon vorher als "gut" einsortiert (Kreator, Iron Maiden, Heaben's Cry...). Das beste an Heir Apparent ist das Cover (hab ich auch auf Platte), musikalisch ist es ganz nett. Die euphorischen Reviews und Höchstnoten sind nach meiner Meinung aber völlig überzogen. Riot ist für mich wie Manowar für den Teichfrosch (na, net ganz soooo schlimm).
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von firestarter » Dienstag 7. Dezember 2010, 04:55
JOP - stimmlich natürlich großartig, musikalisch aber nicht meine Baustelle.
MAIDEN - die "Powerslave" ist für mich die drittbeste Scheibe mit Bruce. Toll!
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von firestarter » Dienstag 7. Dezember 2010, 05:02
Martin van der Laan hat geschrieben:Und in Südbaden gabe es auch die eine oder andere und noch eine tolle Thrash-Band.
In Südbaden??? Nee, hör auf, sach bloß!!?? Das ist ja ganz bei mir in der Nähe... 
Abgesehen von der Tatsache, dass es in Süd-Baden tatsächlich eine phantastische Thrash-Band gibt (Nein, nicht Schirmer und seine Buben!), finde ich das Zitieren ohne den Verfassernamen (wie im hier zitierten Ausgangspost, der wohl von Rüdiger stammen dürfte) ärgerlich, da man manchmal nicht mehr nachvollziehen kann, wer der Verfasser war. *mal anmerk*
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 7. Dezember 2010, 10:12
Jau, das war natürlich ich, und für die Nicht-Insider offenbare ich die Namen der in Rede stehenden Bands: Destruction, Wicca und Necronomicon.
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von Martin van der Laan » Dienstag 7. Dezember 2010, 13:37
Sorry, Rüdiger, aber die Südbadener sind nicht in der Liste. Obwohl ich DESTRUCTION und WICCA echt klasse finde. NECRONOMICON dagegen eher weniger... Ich beobachte bei mir, dass ich deutsche Thrash-Bands oft zwar mag, aber sie mich emotional nicht so heftig packen und durchrütteln, wie z.B. die alten Bay-Area-Recken oder andere Ami-Acts. Auf der anderen Seite vom Großen Teich agiert man in der Thrash-Zunkt oftmals etwas differenzierter und kreativer. Bei den Deutschen gibt es mir oft zu viel "Hau-drauf-und-Schluß". Man könnte sagen, die Krauts verprügeln eher wie Obelix, die Amis mehr wie Asterix...  SODOM und TANKARD z.B. höre ich mir zwar wirklich gerne mal an, aber so richtig ernst nehmen... das fällt mir schwer. Vielleicht etwas zu ausgeprägte Achselschweiß- und Frittenfett-Aura. Wobei eine Platte wie "Persecution Mania" schon toll ist, aber immer mit so einem verschmitzten Lächeln und Zwinkern, ihr versteht, was ich meine.
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von Loenz » Dienstag 7. Dezember 2010, 13:46
So mal die letzten beiden Scheiben kommentier. Die Jon Oliva Pain´s ist halt typisch für den Mountain King. Er nimmt die Bestandteile von Savatage und bastelt gute spannende Songs draus. Mag ich. Iron Maiden auch hier wieder ein Klassiker, der auch gut ist. Kann man nichts anderes sagen.
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 7. Dezember 2010, 14:03
Martin van der Laan hat geschrieben:Sorry, Rüdiger, aber die Südbadener sind nicht in der Liste. Obwohl ich DESTRUCTION und WICCA echt klasse finde. NECRONOMICON dagegen eher weniger... Ich beobachte bei mir, dass ich deutsche Thrash-Bands oft zwar mag, aber sie mich emotional nicht so heftig packen und durchrütteln, wie z.B. die alten Bay-Area-Recken oder andere Ami-Acts. Auf der anderen Seite vom Großen Teich agiert man in der Thrash-Zunkt oftmals etwas differenzierter und kreativer. Bei den Deutschen gibt es mir oft zu viel "Hau-drauf-und-Schluß". Man könnte sagen, die Krauts verprügeln eher wie Obelix, die Amis mehr wie Asterix...  SODOM und TANKARD z.B. höre ich mir zwar wirklich gerne mal an, aber so richtig ernst nehmen... das fällt mir schwer. Vielleicht etwas zu ausgeprägte Achselschweiß- und Frittenfett-Aura. Wobei eine Platte wie "Persecution Mania" schon toll ist, aber immer mit so einem verschmitzten Lächeln und Zwinkern, ihr versteht, was ich meine.
Ich hab schon damit gerechnet, dass das Südbaden-Trio nicht mehr kommt. Bei mir kommt es leider auch nicht, weil die 100 halt schon eine sehr kleine Zahl ist. Andererseits ist es so, dass ich zwar deine Wahrnehmung ein gutes Stück weit teile, aber genau die gegenteilige Konsequenz ziehe. Mir liegt der Teutonen-Thrash seit jeher weitaus näher als die Bay Area. Die Sachen finde ich zwar auch fast ausnahmslos toll, aber trotzdem höre ich lieber und öfters Sodom, Kreator und Tankard als Death Angel, Forbidden und Heathen. Die einzige US-Thrash-Band, die in meiner Gunst noch vor den Teutonen-Dreschflegeln steht, ist und bleibt Slayer.
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von firestarter » Dienstag 7. Dezember 2010, 14:16
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Jau, das war natürlich ich, und für die Nicht-Insider offenbare ich die Namen der in Rede stehenden Bands: Destruction, Wicca und Necronomicon.
Ich meinte natürlich auch WICCA, die für mich das beste deutsche Thrash-Album, mindestens der letzten zehn Jahre abgeliefert haben. Bei mir spielt der Teutonen-Thrash eine weniger eindeutige Rolle, als bei euch. HOLY MOSES gehört z.B. zu meinen absoluten Lieblingsbands, KREATOR ist für mich die Verkörperung deutscher Wertarbeit in Sachen Thrash und typisch deutsche Bands wie DEATHROW, TOXIN, DARKNESS, EXUMER, EROSION oder GUMO MANIACS sind auch ganz toll. MIt SODOM habe ich mir aber z.B. lange schwer getan, DESTRUCTION begeistern mich nur partiell, TANKARD finde ich affig und insgesamt fahr ich mehr auch die deutschen Bands ab, die deutsche und amerikanische (nicht unbedingt Bay Area) Tradition zusammen bringen, also WICCA, DELIRIOUS oder MECHANIX.
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von Martin van der Laan » Dienstag 7. Dezember 2010, 23:14
Platz 90:ASTRAL DOORS - Astralism Ich habe mich ja schon bei Platz 100 als Liebhaber von skandinavischem Melodic/Power-Metal mit DIO-Schlagseite geoutet. Hier nun der zweite Kniefall vor diesem Sound und Wunder-Sänger Nils Patrik Johannson. Vielleicht das Genre-Highlight überhaupt ist "Astralism", das dritte abendfüllende Werk der Schweden ASTRAL DOORS. Bereits der Vorgänger "Evil Is Forever" hatte mich schwer beeindruckt, doch mit "Astralism" krönten sich diese Herren anno 2006 selbst zu den Kings Of Nordic Melodic Metal. Überwältigende und mitreißende Frische und Unbekümmertheit paaren sich auf dieser Scheiblette so lustvoll mit chirurgisch präzise ins Ohr laufenden Melodien und einer traumwandlerischen kompositorischen Sicherheit, dass ich "Astralism" inzwischen lieber höre als die Alben des großen Vorbilds Ronnie James. Dabei hat das Album die seltene Eigenschaft, dass die großartigsten Songs erst in der Mitte zu finden sind, wo die meisten Scheiben ihre mal ein wenig, mal deutlich schwächeren Tracks verbergen. Hier einige Hörbeispiele: --> London Cave http://www.youtube.com/watch?v=3RcmKFzhtBA&playnext=1&list=PLF2885AE4C1123398&index=13--> Raiders of the Ark http://www.youtube.com/watch?v=ZBxQAhfXdrE&playnext=1&list=PLA7FBD24E905C2F3E&index=33--> Tears from a Titan http://www.youtube.com/watch?v=nKqlOWe1D1k--> Black Rain http://www.youtube.com/watch?v=ANuM9GWXbkM(Das mächtig coole 'Oliver Twist' war leider nicht zu finden...  ) Der Nachfolger "New Revelation" konnte es mit diesem Killer-Album noch ganz gut aufnehmen. In Anbetracht der letzten Platte "Requiem Of Time" müssen ASTRAL DOORS inzwischen aufpassen, dass sie sich nicht zu nahe an den Rand der Banalität begeben. Eine ganze Menge sehr schöne, eingängige Rocker und Hymnen sind ja auf "Requiem..." schon drauf, aber es macht sich auch ein bisschen Pomadigkeit und Gleichförmigkeit breit. Da greife ich doch lieber zu einem sprudelnden Lebensfreude-Vulkan wie "Astralism".
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Martin van der Laan
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