KATATONIA hat natürlich einen eigenen Thread verdient!
Ich bin, gelinde gesagt, schon etwas verwundert, dass ich trotz Suche in allen Unterforen nicht auf einen solchen gestoßen bin, war diese Band hier im Forum doch schon desöfteren Gesprächsgegenstand. Aus ihrer über dreißig Jahre langen Karriere habe ich "Brave Murder Day" (1996), "Discouraged Ones" (1998), "The Black Sessions" (2005), "Sanctitude" (2015), "The Fall Of Hearts" (2016) und "City Burials" (2020) in meiner Sammlung. Besonders mag ich die Alben aus '96,'16, '20.
Aktuell hat Nils Macher ihren Bassisten Niklas Sandin interviewt zum aktuellen Album "Sky Void Of Stars" (2023); zudem erschien unlängst die MC-&-mehr-Box "Melancholium" (2022), welche (inklusive Historienbuch & raren Aufnahmen) ausführliches (nicht nur Ton-) Material der Anfangs-und-Umbruch-Zeit rund um "Brave Murder Day" beinhaltet.
Zwischen Dark Metal & Progressive Rock haben - in fluktuierender Besetzung um das bis heute konstant bestehende Kern-Duo (Anders Nyström & Jonas Renkse) - die Melancholie-Musiker von KATATONIA unterschiedlichste Einflüsse aus Black, Death, Doom & Heavy Metal, Gothic & New Wave Postpunk sowie eben besagtem Progrock zu ihrer ganz eigenen Melange kombiniert, die aus der heutigen Metal-Welt kaum noch wegzudenken ist. Am ehesten ist ihr Werdegang wohl noch mit denen von Bands wie AMORPHIS, ANATHEMA oder OPETH vergleichbar, die ebenfalls - zunächst und zuvorderst noch deutlich inspiriert von extremeren Formen des Metals - sich in immer filigranere, leichtere, so melancholische wie progressive Sphären (bis hin zum Artrock) vorwagten.
