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von Feamorn » Donnerstag 24. November 2022, 08:51
Mit Mario hab ich auf jeden Fall einige Überschneidungen. Muss ich auch mal drüber nachsinnen.
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von Jhonny » Donnerstag 24. November 2022, 09:47
Was ich bei Mario cool finde - einiges an relativ aktuellen Scheiben dabei.
Bei Frank ist mir aufgefallen, dass zwei CATLEY-Solo-Alben einer MAGNUM-Scheibe gegenüberstehen.
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von Jhonny » Donnerstag 24. November 2022, 09:50
Holger Andrae hat geschrieben:Auf einer Top 100 Liste stehen Alben, die ich mit auf eine meine Insel nehmen möchte. Die werden bei "objektiver" Bezifferung zwar allesamt auch im Bereich 9+ liegen, müssen aber eben nicht in das hier überschriftete Kriterium fallen.
Das war bei mir genauso. Es gibt Alben, die mir unheimlich viel bedeuten - aber doch recht eindeutig keine 10 sind. Manches, was einfach zu einer prägenden Zeit erschien, aber teils noch nicht mal das beste Album des Künstlers ist. Holger Andrae hat geschrieben:Außerdem fällt mir auf, dass ich oftmals gedanklich der Problematik verfalle, dass ich Alben einer Band, die ein 10er-Album in ihrer Diskographie hat, allesamt an eben jenem Album messe. Habe ich ein klares Lieblingsalbum, haben andere Scheiben der Band es schwerer auch eine 10 zu kassieren.
Das finde ich etwas einfacher... ich habe keine Schwierigkeit, etlichen MAIDEN-Alben eine 10 zu geben, obwohl die TNOTB für mich den Rest klar überragt. Auch bei DREAM THEATER ist der Abstand zwischen "Images And Words" und "Awake" für mich gigantisch, aber in meiner Wahrnehmung ist das erwachende Album trotzdem eine 10.
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von MarioDahl » Donnerstag 24. November 2022, 10:49
Jhonny hat geschrieben:Was ich bei Mario cool finde - einiges an relativ aktuellen Scheiben dabei.
Das liegt vermutlich daran, dass ich "erst" seit Ende der 90er Metal höre ... Dadurch ist zB die "Louder Than Hell" von MANOWAR dabei. War halt das allererste Metalalbum, das ich je gehört habe. Daher hängen da halt auch viele Emotionen dran. Oder "The Age Of Mastery" von JAG PANZER. Das Album hat mich in meiner Einstiegsphase dauerhaft begleitet. Aber dennoch dürfen natürlich diverse Klassiker nicht fehlen.
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von Holger Andrae » Donnerstag 24. November 2022, 21:14
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Mir fällt ja dieses Notenthema mit zunehmendem Alter immer noch schwerer, da ich mich stets geweigert habe, in diesen ominösen 10 Punkten mehr sehen zu wollen als in der Schulnote "sehr gut", und am Ende bin ich der Meinung, dass eigentlich nahezu jedes klassische, stilprägende Werk des Genres "sehr gut" ist, oft sogar dann, wenn es mir selber gar nicht so sehr zusagt. Und bei unseren rein subjektiv definierten Noten kann ich halt nicht anders als jeder Cirith Ungol, und zumindest den ersten acht Manowar-Scheiben eine 10 zu geben, weil die so sehr meine musikalische DNA sind, dass da einfach nichts dran vorbei geht. Also egal, ob ich völlig subjektiv, oder ob ich eher objektivierend an die Sache heran gehe: Die Liste wäre sicherlich vierstellig, und das ist mir zu viel Arbeit, und ich will euch das auch nicht zumuten. 
Das ist dann ja doch ein Stück weit eine objektive Subjektivität, die beinhaltet, dass beinahe jeder Klassiker "sehr gut" ist. Da fehlt mir dann ein bisschen der eigene Geschmack, denn eine Blind Guardian war sicherlich genau so blaupausend für orchestralen Würfelmetal wie eine Cowboys From Hell für die tiefer gelegten Macho-Riff-Orgien. Und handwerklich ist das bestimmt auch beides sehr gut. Trotzdem bekommen solche Alben bei mir eher 6 oder 7 Punkte, weil sie mir eben nicht gefallen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Nils Macher » Donnerstag 24. November 2022, 21:27
So sakrosankt hänge ich gar nicht an der Höchstnote, um hier nur eine kleine Auswahl meiner Sammlung zu nennen. Unsere Notendefinitionen machen es auch nicht leichter.
9,5 : Ein Album für die Dauerrotation. Kratzt am Klassikerstatus. -> Klassiker werden in den meisten Fällen nicht bei VÖ zu einem solchen gemacht und viele, im Black Metal sogar fast alle, Alben, die heutzutage als Klassiker gelten, wurden seinerzeit verrissen.
10.0 Ein Album, das in jeder Beziehung perfekt ist. -> Das "in jeder Beziehung" ist schwierig. Für mich kann eine 10 auch ein Album sein, das eine objektiv "schlechte" Produktion bekommen hat, wenn das denn zum Album passt. Außerdem würde ich selbst manchen wichtigen Alben eine 10 verpassen, wenn das Album 1-2 Stinker hat.
Außerdem gibt es da ja noch das Thema der Vergleichbarkeit. An den allermeisten Tagen würde ich fast alle DT-Alben und die allermeisten SABBATH-Alben höher bewerten als manch anderes Album, dem ich hier vielleicht eine 10 geben würde. Nanu?
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von Rüdiger Stehle » Freitag 25. November 2022, 00:47
Holger Andrae hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Mir fällt ja dieses Notenthema mit zunehmendem Alter immer noch schwerer, da ich mich stets geweigert habe, in diesen ominösen 10 Punkten mehr sehen zu wollen als in der Schulnote "sehr gut", und am Ende bin ich der Meinung, dass eigentlich nahezu jedes klassische, stilprägende Werk des Genres "sehr gut" ist, oft sogar dann, wenn es mir selber gar nicht so sehr zusagt. Und bei unseren rein subjektiv definierten Noten kann ich halt nicht anders als jeder Cirith Ungol, und zumindest den ersten acht Manowar-Scheiben eine 10 zu geben, weil die so sehr meine musikalische DNA sind, dass da einfach nichts dran vorbei geht. Also egal, ob ich völlig subjektiv, oder ob ich eher objektivierend an die Sache heran gehe: Die Liste wäre sicherlich vierstellig, und das ist mir zu viel Arbeit, und ich will euch das auch nicht zumuten. 
Das ist dann ja doch ein Stück weit eine objektive Subjektivität, die beinhaltet, dass beinahe jeder Klassiker "sehr gut" ist. Da fehlt mir dann ein bisschen der eigene Geschmack, denn eine Blind Guardian war sicherlich genau so blaupausend für orchestralen Würfelmetal wie eine Cowboys From Hell für die tiefer gelegten Macho-Riff-Orgien. Und handwerklich ist das bestimmt auch beides sehr gut. Trotzdem bekommen solche Alben bei mir eher 6 oder 7 Punkte, weil sie mir eben nicht gefallen.
Das meine ich ja. Wäre die Note wirklich rein objektiv, müsste man den Blind Guardian Klassikern durchaus 10 Punkte geben. Eine "Imaginations From The Other Side" ist zum Beispiel stilprägend in jeder Hinsicht, im bandinternen Kontext sicher eines der Highlights, hat Unmengen von Fans und jüngere Bands beeinflusst, und sie wird in Sachen spielerischem, instrumentalem und kompositorischen Können und technischen Produktionsdetails sicherlich kaum jemandem Anlass zur Kritik geben. Am Ende wäre rein objektiv betrachtet sogar jedes Album eine 10, das genauso klingt, wie es der Künstler wollte, wobei das anders herum subjektiv wäre.  Kommt die Kritikersubjektivität hinzu, dann muss es natürlich objektiv "sehr gut" gemacht sein, und dazu noch dem Kritiker ausgesprochen gut gefallen, so dass er nichts dran ändern wollen würde. Und das ist bei mir halt leider auch meistens der Fall. Und selbst wenn ich was ändern wollen WÜRDE, dann ist die "Epicus Doomicus Metallicus" halt immer noch eine Zehn, trotz des unsäglichen Fade-outs bei "A Sorcerer's Pledge", weil es von den restlichen Alben, die ich so im Schrank habe, halt immer noch mehr als 90% in die Tasche steckt. Ich komm da immer ins Philosophieren, bei solchen Themen.
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von Holger Andrae » Freitag 25. November 2022, 08:33
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Mir fällt ja dieses Notenthema mit zunehmendem Alter immer noch schwerer, da ich mich stets geweigert habe, in diesen ominösen 10 Punkten mehr sehen zu wollen als in der Schulnote "sehr gut", und am Ende bin ich der Meinung, dass eigentlich nahezu jedes klassische, stilprägende Werk des Genres "sehr gut" ist, oft sogar dann, wenn es mir selber gar nicht so sehr zusagt. Und bei unseren rein subjektiv definierten Noten kann ich halt nicht anders als jeder Cirith Ungol, und zumindest den ersten acht Manowar-Scheiben eine 10 zu geben, weil die so sehr meine musikalische DNA sind, dass da einfach nichts dran vorbei geht. Also egal, ob ich völlig subjektiv, oder ob ich eher objektivierend an die Sache heran gehe: Die Liste wäre sicherlich vierstellig, und das ist mir zu viel Arbeit, und ich will euch das auch nicht zumuten. 
Das ist dann ja doch ein Stück weit eine objektive Subjektivität, die beinhaltet, dass beinahe jeder Klassiker "sehr gut" ist. Da fehlt mir dann ein bisschen der eigene Geschmack, denn eine Blind Guardian war sicherlich genau so blaupausend für orchestralen Würfelmetal wie eine Cowboys From Hell für die tiefer gelegten Macho-Riff-Orgien. Und handwerklich ist das bestimmt auch beides sehr gut. Trotzdem bekommen solche Alben bei mir eher 6 oder 7 Punkte, weil sie mir eben nicht gefallen.
Das meine ich ja. Wäre die Note wirklich rein objektiv, müsste man den Blind Guardian Klassikern durchaus 10 Punkte geben. Eine "Imaginations From The Other Side" ist zum Beispiel stilprägend in jeder Hinsicht, im bandinternen Kontext sicher eines der Highlights, hat Unmengen von Fans und jüngere Bands beeinflusst, und sie wird in Sachen spielerischem, instrumentalem und kompositorischen Können und technischen Produktionsdetails sicherlich kaum jemandem Anlass zur Kritik geben. Am Ende wäre rein objektiv betrachtet sogar jedes Album eine 10, das genauso klingt, wie es der Künstler wollte, wobei das anders herum subjektiv wäre.  Kommt die Kritikersubjektivität hinzu, dann muss es natürlich objektiv "sehr gut" gemacht sein, und dazu noch dem Kritiker ausgesprochen gut gefallen, so dass er nichts dran ändern wollen würde. Und das ist bei mir halt leider auch meistens der Fall. Und selbst wenn ich was ändern wollen WÜRDE, dann ist die "Epicus Doomicus Metallicus" halt immer noch eine Zehn, trotz des unsäglichen Fade-outs bei "A Sorcerer's Pledge", weil es von den restlichen Alben, die ich so im Schrank habe, halt immer noch mehr als 90% in die Tasche steckt. Ich komm da immer ins Philosophieren, bei solchen Themen.
Dazu müsste man natürlich wissen, wie es der Künstler ursprünglich haben wollte. Das Beispiel Candlemass zeigt aber sehr anschaulich, dass einzelne Mankos in der Regel die Höchstnote noch nicht verhindern können. Da kommt dann der persönliche Wohlfühlfaktor ins Spiel. Da sind in meiner Liste etliche Alben, auf denen ich sogar eizelne Songs nicht so stark finde, denen ich dann aber völlig subjektiv trotzdem 10 Punkte gebe. Darüber muss ich gar nicht nachdenken. "Restless & Wild" ist so ein Album. Läuft hier manchmal Ewigkeiten gar nicht und hat ein paar Stampfer an Bord, die ich heute nur gut finde. Trotzdem ist das für mich so tief im Monument meiner Sozialstation verbaut, dass eine andere Note für mich undenkbar ist. Trotzdem sind das für mich aber nicht 1000+ Alben.
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von Jhonny » Freitag 25. November 2022, 10:08
Holger Andrae hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Mir fällt ja dieses Notenthema mit zunehmendem Alter immer noch schwerer, da ich mich stets geweigert habe, in diesen ominösen 10 Punkten mehr sehen zu wollen als in der Schulnote "sehr gut", und am Ende bin ich der Meinung, dass eigentlich nahezu jedes klassische, stilprägende Werk des Genres "sehr gut" ist, oft sogar dann, wenn es mir selber gar nicht so sehr zusagt. Und bei unseren rein subjektiv definierten Noten kann ich halt nicht anders als jeder Cirith Ungol, und zumindest den ersten acht Manowar-Scheiben eine 10 zu geben, weil die so sehr meine musikalische DNA sind, dass da einfach nichts dran vorbei geht. Also egal, ob ich völlig subjektiv, oder ob ich eher objektivierend an die Sache heran gehe: Die Liste wäre sicherlich vierstellig, und das ist mir zu viel Arbeit, und ich will euch das auch nicht zumuten. 
Das ist dann ja doch ein Stück weit eine objektive Subjektivität, die beinhaltet, dass beinahe jeder Klassiker "sehr gut" ist. Da fehlt mir dann ein bisschen der eigene Geschmack, denn eine Blind Guardian war sicherlich genau so blaupausend für orchestralen Würfelmetal wie eine Cowboys From Hell für die tiefer gelegten Macho-Riff-Orgien. Und handwerklich ist das bestimmt auch beides sehr gut. Trotzdem bekommen solche Alben bei mir eher 6 oder 7 Punkte, weil sie mir eben nicht gefallen.
Das finde ich schon sinnvoll. Es gibt doch unbestrittene Klassiker, die zurecht prägend waren - aber mich einfach nicht abholen (wie dich oben genanntes). Da fände ich eine 10 - für mich - auch Quatsch.
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von Jhonny » Freitag 25. November 2022, 10:10
Nils Macher hat geschrieben:So sakrosankt hänge ich gar nicht an der Höchstnote, um hier nur eine kleine Auswahl meiner Sammlung zu nennen. Unsere Notendefinitionen machen es auch nicht leichter.
9,5 : Ein Album für die Dauerrotation. Kratzt am Klassikerstatus. -> Klassiker werden in den meisten Fällen nicht bei VÖ zu einem solchen gemacht und viele, im Black Metal sogar fast alle, Alben, die heutzutage als Klassiker gelten, wurden seinerzeit verrissen.
10.0 Ein Album, das in jeder Beziehung perfekt ist. -> Das "in jeder Beziehung" ist schwierig. Für mich kann eine 10 auch ein Album sein, das eine objektiv "schlechte" Produktion bekommen hat, wenn das denn zum Album passt. Außerdem würde ich selbst manchen wichtigen Alben eine 10 verpassen, wenn das Album 1-2 Stinker hat.
Außerdem gibt es da ja noch das Thema der Vergleichbarkeit. An den allermeisten Tagen würde ich fast alle DT-Alben und die allermeisten SABBATH-Alben höher bewerten als manch anderes Album, dem ich hier vielleicht eine 10 geben würde. Nanu?
Alles gut verständlich für mich. Ich fand das ultra-schwer, jetzt auch CANDLEMASS und DOOMOCRACY mit Noten zu bewerten. Nach unserem Notensystem konnte ich der CANDLEMASS nicht weniger als 8,5 geben, aber finde die DOOMOCRACY schon klar stärker - aber schon auf 9er Niveau? Das ist noch echt schwer zu sagen. Wenn man SABBATH durch ein paar andere Bands ersetzt geht es mir beim letzten Absatz von Nils ganz ähnlich. Die Vergleichbarkeit innerhalb einer Band ist auch immer ein happiges Ding.
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