Threshold

Re: Threshold

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 20. November 2022, 12:08

Bands mit 3 oder mehr 10er-Alben:
Tank (4)
Satan (3), 12 Punkte für das Guardian-Material
Thin Lizzy (3)
Psychotic Waltz (4)
etc
pipapo
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Re: Threshold

Beitragvon Havoc » Sonntag 20. November 2022, 12:40

Holger Andrae hat geschrieben:
Havoc hat geschrieben:Wobei das bei Threshold echt ne knappe Kiste ist...je nach Auslegung könnten es auch 5 oder eben nur 1 sein. Naja. Erbsenzählerei...

Um eben genau jene PERSÖNLICHE Auslegung geht es hier doch.


Ja. Das hast du recht. Man muss sich schon entscheiden, ansonsten macht das nicht wirklich Sinn. Dazu müsste ich alles noch mal dezidiert nachhören.
Eigentlich war Threshold ja bei mir immer so eine 9 bis 9,5er Band. Eine, bei der mir der allerletzte große Kick zum ganz großen Wurf fehlt. Bin mir aber nicht mehr so
ganz sicher, ob das gerechtfertigt ist. Mein Lieblingstriumvirat ist jedenfalls "Subsurface", "Hypothetical","Dead Reckoning". Die kratzen alle an der magischen 10.
Zuletzt hat zudem insbesondere die "Legends Of The Shires" noch zugelegt. Das liegt wohl auch an Glynn Morgan. Ich mag seinen Gesang fast noch einen ticken lieber als den von Damian Wilson.
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Re: Threshold

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 20. November 2022, 12:41

Havoc hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:
Havoc hat geschrieben:Wobei das bei Threshold echt ne knappe Kiste ist...je nach Auslegung könnten es auch 5 oder eben nur 1 sein. Naja. Erbsenzählerei...

Um eben genau jene PERSÖNLICHE Auslegung geht es hier doch.


Ja. Das hast du recht. Man muss sich schon entscheiden, ansonsten macht das nicht wirklich Sinn. Dazu müsste ich alles noch mal dezidiert nachhören.
Eigentlich war Threshold ja bei mir immer so eine 9 bis 9,5er Band. Eine, bei der mir der allerletzte große Kick zum ganz großen Wurf fehlt. Bin mir aber nicht mehr so
ganz sicher, ob das gerechtfertigt ist. Mein Lieblingstriumvirat ist jedenfalls "Subsurface", "Hypothetical","Dead Reckoning". Die kratzen alle an der magischen 10.
Zuletzt hat zudem insbesondere die "Legends Of The Shires" noch zugelegt. Das liegt wohl auch an Glynn Morgan. Ich mag seinen Gesang fast noch einen ticken lieber als den von Damian Wilson.


Ich wollte meiner Liste eben zum Beispiel reflexartig Rush hinzu fügen und habe dann gemerkt, dass das eigentlich nicht passt.
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Re: Threshold

Beitragvon Jens Wilkens » Sonntag 20. November 2022, 12:56

Bei RUSH komme ich auf zwei 10er und zwei 9,5er. Dazu etliche 9,0er.
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Re: Threshold

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 20. November 2022, 12:58

Jens Wilkens hat geschrieben:Bei RUSH komme ich auf zwei 10er und zwei 9,5er. Dazu etliche 9,0er.

Ja, höre ich genau so.
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Re: Threshold

Beitragvon frankjaeger » Sonntag 20. November 2022, 16:44

Ähm... nein. Aber das verlege ich mal in den RUSH-Thread.
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Re: Threshold

Beitragvon Havoc » Dienstag 29. November 2022, 23:35

Schon weitere Meinungen zur Neuen...Pilly, Oliver...?
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Re: Threshold

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 30. November 2022, 00:29

Ja, ich habe eine Meinung zu dem neuen Album.
Ich finde das Album wieder etwas straighter, als die letzte Scheibe. Ich würde sogar sagen, das hört sich sogar in meinen Ohren wieder so an, wie zu Zeiten vor der "March Of Progress". War die zweite Phase mit Damian doch etwas bombastischer im Sound. Die beiden Vorabveröffentlichung wie "Silenced" und "Complex" haben mich zunächst nicht in Ekstase gestürzt. "Silenced" klingt immer noch wie ein Überbleibsel aus dem letzten Album. Nicht schlecht, dafür sind die Gesangslinien einfach zu wertvoll. Bis jetzt fühlt der Song sich aber ein bisschen so an, als würde er nicht so recht zum Rest passen. Dabei startet das Album mit einem wirklich heftigen Triple: "Haunted", "Hall Of Echoes" und "Let It Burn".

Ganz arg positiv:
- Für mich immer noch Glynn. Ich mag seinen Gesang ganz arg. Warm, unaufgeregt und doch sehr aussagekräftig.

- alle 3 Glynn Songs sind richtige Diamanten auf dem Album. Am besten "Run", an zweiter Stelle "King Of Nothing" und dann "Let It Burn".

- Die Produktion ist so fein und druckvoll, das man meinen könnte, die Band spiele direkt vor einem. Astrein!

- Peters neuer Bottom-List Song, ist für mich ein ganz starker auf diesem Album.

- beide Longtracks gehen wirklich schnell ins Ohr.

Weniger gut:
- Diese winzigen Growls braucht es in Threshold Songs wirklich nicht. Noch nie.

Meine Lieblingssongs:
- The Domino Effect - ein brillanter Longtrack, der sofort ins Ohr geht und gar nicht so lange braucht. Der mit seinen cleanen Gitarren und den Aufbau etwas an die letzte DT erinnern lässt. Da zuckt jetzt der ein oder andere. Aber ich rede hier auch nur von den ersten 1 oder 2 Minuten. Die Atmosphäre ist atemberaubend. Alles perfekt aufeinander abgestimmt und klingt trotzdem in keiner Weise gezwungen sondern natürlich in seinem Aufbau. Ganz großartiger Song, den man hoffentlich live hören wird.

- Lost Along The Way - Ja, der klingt nicht unbedingt nach Threshold, dafür ist die Rhythmik des Songs ungewohnt anders. Aber meint Kopf nickt und mein Fuß wippt mit. Und den Refrain mag ich sehr. Ich gebe zu, etwas catchy und etwas 80s Pop angehaucht. Aber genau das zieht irgendwie bei mir.

- Run: Das geht von Sekunde 1 schon los mit der ersten Gitarrenbearbeitung, über den stärksten und spannendsten Gesang den Glynn auf dem Album darbietet, bis hin zu dem wirklich spannenden Strukturen des Songs. Alles in 4 Minuten. Das bekommen manche in 15 Minuten nicht hin. Irre dichte!

- Defence Condition - ebenfalls ein Longtrack. Und Threshold haben mit diesen beiden langen Stücken, bei mir das geschafft, was auf den Alben zuvor bei mir immer ewig gedauert hat: die Songs zünden brutal schnell. So wie Glynn hier den Refrain singt, muss ich immer an die Lyrics von der "March Of Progress" denken und wie sie dort gesungen wurden. Ich glaube das liegt an der Betonung, die Glynn auf die Lyrics legt. Ein famoser Abschluss eines Albums.
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Re: Threshold

Beitragvon Havoc » Donnerstag 12. Januar 2023, 23:25

Auszug der Jahreswertung von Julian:

"THRESHOLD (ein überraschend unrundes Album für die ehemaligen Meister des Prog-Metals – sehr schade!)


Puh! Das ist mal eine überraschende Meinung.
Dass das Ding nicht bei jedem gleich das Album des Jahres sein muss...ok...aber "unrund"...und unter Enttäuschung aufgezählt.
Finde ich echt krass. Ich finde ja sogar, dass man es durchaus zu den besseren Alben einer eh schon fast makellosen Diskografie zählen kann.
Ich finde es sogar besonders "rund". :grins:
Aber ok...so ist es...jedem seine Meinung.
Habe mich übrigens auch gewundert, dass das Album nicht in der Top 10 von Pillamyd aufgetaucht ist. Aber da war in diesem Jahr halt wohl eher Thrash = Trumpf. ;-) :)
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Re: Threshold

Beitragvon Jens Wilkens » Freitag 13. Januar 2023, 17:52

- Run: Das geht von Sekunde 1 schon los mit der ersten Gitarrenbearbeitung, über den stärksten und spannendsten Gesang den Glynn auf dem Album darbietet, bis hin zu dem wirklich spannenden Strukturen des Songs. Alles in 4 Minuten. Das bekommen manche in 15 Minuten nicht hin. Irre dichte!


Album läuft gerade. 'Run' ist mein Lieblingssong auf "Dividing Lines", gefolgt von 'Silenced'. Eine runde Sache! ;-)
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