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von Eike » Freitag 30. September 2022, 15:34
Susanne Schaarschmidt hat geschrieben:Zip Tang - Butterfly Tattoos liefert mir viele interessante Nuancen. Das Stück kann ich mir gut im Nachmittagsprogramm eines aufgeschlossenen Festivals vorstellen.
Das würde gut ins "Burg Herzberg Festival" passen.
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Eike
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von mike » Freitag 30. September 2022, 19:18
Martin van der Laan hat geschrieben:Vorrunde Gruppe 12: Die große Sensation für mich in dieser Gruppe: DEATH. Welche ein gigantischer Song! Und das soll von 1974, also aus meinem Geburtsjahr sein? Wahnsinn! Diese Platte muss ich haben, es scheint ja zum Glück einen 2009er Release zu geben.
Es gibt auch eine sehenswerte Dokumentation über die Band namens "A Band Called Death". Zu sehen hier: https://www.youtube.com/watch?v=_btNuWoUN30
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mike
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von Susanne Schaarschmidt » Freitag 30. September 2022, 22:27
Eike hat geschrieben:Susanne Schaarschmidt hat geschrieben:Zip Tang - Butterfly Tattoos liefert mir viele interessante Nuancen. Das Stück kann ich mir gut im Nachmittagsprogramm eines aufgeschlossenen Festivals vorstellen.
Das würde gut ins "Burg Herzberg Festival" passen.
Na mal schauen, ob die Band dort eines Tages aufschlägt.
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Susanne Schaarschmidt
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von Susanne Schaarschmidt » Samstag 1. Oktober 2022, 12:52
Vorrunde Gruppe 11:
Witziger Seiteffekt des "Spielens" im Urlaub: YT schmeißt mir seit ca. drei Tagen nur französische Werbung entgegen.
Der Blaue Reiter - Memories In The Wind beflügelt meine Phantasie. Ein außerordentlich schöner Song, finde ich. Amplifier - One Great Summer ist ein schöner Einstieg in die Gruppe. Da hab ich auch nix auszusetzen. Annihilator - Alison Hell Ich hätte ja nicht gedacht, dass mir ein Song dieses Trios gefallen könnte, doch dies hier ist einer. Purification - On The Wings Of Pestilence, Darkness Takes Flight Schwerfällig im Einstieg und etwas "weirder" Gesang, das punktet bei mir. Nur das lange Ende könnte eine Kürzung vertragen. Biffy Clyro - In The Name of Wee Man gefällt mir besser als der andere Song im Spiel. Green Day - Basket Case kennt man natürlich, ist aber wohl ein bisschen zu eingängig für mich. Budgie - Reaper Of The Glory passt schon, aber die Gruppe 11 hält halt Besseres für mich parat. Auf Arashk - Falcons Of The Sky war ich neugierig, hat mich dann leider aber doch nicht überzeugt - insbesondere aufgrund des Gesangs, was jedoch nicht an der Sprache lag. Wargasm - Revenge fährt eben nicht auf "meiner Schiene". Vital Remains - Dechristianize hat mich schon in den ersten 15 Sekunden abgewehrt. Das Stück ist bestimmt gut geeignet, die Nachbarn zu nerven.
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von Holger Andrae » Samstag 1. Oktober 2022, 21:41
Gruppe 11:
Amplifier:Breitwand-Klang mit Tiefgang und Wärme. Das gefällt mir ziemlich gut.
Annihilator:Thrash Klassiker. Schade, dass die Band danach etwas belangloser wurde. Live immer toll.
Arashk:Ein Bandname wie eine Erkältung. Bonuspunkt! Der Sound ist auch sehr abenteurlich. Bei den Drums hat doch Abaddon geholfen, oder? Und beim Solo hat irgendwer vergessen, dass man diesen Part auch produzieren sollte. Danach tackert irgendwer mit einem Hefter die Hi-hat an der Studiowand fest. Sensationell unterhaltsam.
Biffy Clyro:Ich mag Biffy Clyro lieber, wenn es weniger krachig klingt. Hier fehlen alle Zutaten, die ich bei BC mag. Ich vermisse Hooks, bekomme stattdessen eine unnötig harsches Geschreie, komische Melodieführung und ein modernisiertes Klangbild,welches im Ohr kratzt. Schade.
Budgie: Bei Budgie bin ich immer noch ziemlich blank. Das ist natürlich ein Fehler, wie mir auch dieser Song wieder zeigt. Cooler Proto-Metal.
Der Blaue Reiter:Ich alter Banause vermisse mal wieder Gesang. Wenn ich davon absehe, ist das wunderbar herbstliche Musik zum Schwelgen.
Green Day:Dieser College-Punk ist mir immer schon eine Spur zu bubllegummig gewesen. Fieser Ohrwurm, der aber eben auch schnell abbaut. Dazu kommt meine subjektive Aversion gegen diesen Sänger.
Purification:Staubig, kauziger Doom, der schaurig-schön durchs Geäst schlabbert. In der richtigen Stimmung mag das toll sein, aber heute Abend schlürft es latent an mir vorbei.
Vital Remains: Ich bin nach weniger als einer Minute kurz davor das abzuschalten. Dieser basslose Drumsound nervt sofort. Sicherlich kann der gute Mann unglaublich schnell spielen und sicherlich ist das beachtlich, aber Musik ist für mich niemals ein atlethischer Kraftakt. Ich möchte einen Song hören, echte Riffs wären auch mal nett. Nach etwa 3 Minuten Duracell-Häschen zeigt man doch, dass man weiß, wie es geht. Plötzlich ist da Tiefe im Sound, plötzlich gibt es Widerhaken und plötzlich stört mich auch der Ochsenfrosch am Mikrophon nicht mehr. Aber danach hat man wieder versehentlich die Bassdrum abgebaut und in den fehlgeschalteten 9. Gang geschaltet. Nee, nee, nee.
Wargasm:Charmantester Lallbolzen des Thrash. Ein Album gegen jede Thrash-Diät. Fettig triefendes Riffing, aber Mc-Donalds-Gebimmel, sondern amtlich abgeschmeckte Gyros-Platte mit Hackepeter. Zum Nachtisch ein Himbeer-Sorbet. Bombe!
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Martin van der Laan » Samstag 1. Oktober 2022, 21:48
Holger Andrae hat geschrieben:Fettig triefendes Riffing, aber Mc-Donalds-Gebimmel, sondern amtlich abgeschmeckte Gyros-Platte mit Hackepeter. Zum Nachtisch ein Himbeer-Sorbet.
Verdammt, jetzt habe ich wieder Hunger...! Dabei ist Abendbrot doch schon längst durch. 
668 - Neighbor of the Beast
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von Holger Andrae » Samstag 1. Oktober 2022, 22:51
Gruppe 12:
Belzefuzz: Herrlich waberndes Drogi-Geschlürf. Dazu ein luftig-fluffiges Sangesmelodielein. Lovin' it!
Carnivore:Damals über Tapetrading Demos und Live gehabt, ohne Hintergrundwissen. Das Album gekauft und nie richtig mit warm geworden, da ich diesen völlig matschigen Klampfensound seltsam finde. Da ich Type O dann von Beginn komplett kagge fand und mir die Band suspekt wurde, lief das seit Dekaden nicht mehr. Finde ich aber auch jetzt nicht toll.
Death: Was ist denn das Spannendes? Proto-Metal meets Proto-Punk? Das wird vor allem mit jedem Anhören besser. Brauche ich wohl.
Grad Funk Railroad:Mit Grand Funk habe ich mich tatsächlich nie wirklich beschäftigt. Das ist mir etwas zu ausgefranst und um den Punkt herum gejammt.
Placebo:Hm, einiges von Placebo mag ich, aber das hier ist mir zu abgehobe, zu milchig, zu klinisch.
Prong:Obwohl ich ja überhaupt kein Freund dieser furztrockenen Sounds bin, geht mir bei Tommy Victors Klampfe immer das Herz auf. Bombe!
Rise And Fall Of A Decade : Hoppla, das ist ja ein angenehm NMA-lastig. I Like.
Rush: *miniforumshypemodusan*Einer der ganz GROSSEN Songs aus dem RIESENGROSSEN Fundus an SEHR GROSSEN Songs dieser Band. Anwärter auf Gesamtsieg. *miniforumshypemodusaus*
Stone Vengeance:Bay-Area-Thrash-Kracher! Herrlich chaotisch, ungestüm, wild und zähnefletschend! Dieser bollernde Bass allein ist Gold für die Ohren, dazu dieser abgestochen hysterische Gesang. Ich liebe es!
Triumph: Triumph in der Phase ist bei mir immer mit weit offenen Ohren willkommen! Auch wenn die Songauswahl ungewöhnlich ist, bin ich natürlich komplett verzückt. Allein die Vocal Arrangements sind sensationell!
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Jens Wilkens » Sonntag 2. Oktober 2022, 10:01
Vorrunde Gruppe 12 Eine gute und relativ ausgeglichene Gruppe, die bei den Plätzen 5-9 nicht ganz einfach zu bewerten war.
01.Triumph - In The Night "Progressions Of Power" wird ja von vielen geschätzt. Bei mir wäre das Album in einem DC ganz weit unten angesiedelt. Aber 'In The Night' ist ein erstklassiger Song. Die Akustik-Gitarre ist einfach schön, und Rik singt sich wieder in unbekannte Sphären empor. Dennoch ist für mich 'In The Night' keiner der Top-Ten-Songs von TRIUMPH.
02. Rise And Fall Of A Decade - Wheel Of Cruelty Hier hatte ich mir wie Holger NEW MODEL ARMY und auch die SMITHS notiert. Schöne Sache, auch wenn der klassische Part etwas unvermittelt kommt. Ich nehme das auf die Nr. 2, weil der Überraschungsfaktor ausschlaggebend ist.
03. Beelzefuzz - Reborn Auch 'Reborn' löst Behagen aus. Die Gitarre streift etwas BLACK SABBATH, was manchmal aufgesetzt wirkt, hier aber funktioniert. Hat Ohrwurm-Potenzial! Ein schöner Einstieg in die Gruppe.
04. Rush - Red Sector A Ein guter Song aus der Phase, die schon stärker vom Synthie Pop geprägt ist. So richtig warm geworden bin ich mit "Grace Under Pressure" nie. Aber wir sprechen von RUSH, deshalb ist das natürlich trotzdem fein. Bei mir endet nach "Moving Pictures" die Heldenphase der Band. Danach nur noch Respekt statt Hingabe.
05. Death - Politicians In My Eyes Hier hatte ich mir Proto-Punk meets Progressive notiert. Das ist interessant und eigenständig. Auch die Produktion ist eigenwillig. Der Bass ist witzig.
06. Placebo - Song To Say Goodbye Einer der bekanntesten PLACEBO-Songs. Ich kann damit leben, aber Begeisterung verspüre ich nicht.
07. Prong - Unconditional PRONG wurde in den 90ern von Freunden geschätzt, die auch plötzlich Grunge hörten. Ist okay.
08. Grand Funk Railroad - Into The Sun Auch ein alter Song, bei dem ich eine Idee habe, wer ihn nominiert haben könnte. Etwas repetitiv, aber wenn der Gesang einsetzt, wird es interessanter. Der Drumsound gefällt mir, aber der Song ist etwas zu lang.
09. Carnivore - Male Supremacy Da ich TYPE O ganz gut finde, gefällt mir der melodische Teil besser als aggressive.
10. Stone Vengeance - Malice Hier hört man, dass nur ein Trio musiziert. Leider hat das Schlagzeug nicht die ganz große Qualität. Dass überhaupt eine Gitarre mit von der Partie ist, fällt zunächst gar nicht auf.
Bei uns im Hause gab es Übereinstimmung bei Nr. 1 und 10. Die Tendenz war auch recht ähnlich außer bei GRAND FUNK RAILROAD.
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von Holger Andrae » Sonntag 2. Oktober 2022, 10:02
Ich möchte hier einmal darauf hinweisen, dass nach jetzigem Stand die Vorrunde am 06.11. beendet sein wird. Dies nur als kleinen Zaun mit dem Winkpfahl an diejenigen, die irgendwann leider nicht mehr mitgespielt haben. Ich fände es sehr schade, wenn Ihr nicht weiter voten würdet, weil ihr es zeitlich nicht schafft. Wir sind hier nicht auf der Flucht und dieser Zeitplan ist völlig offen. Wenn also weiterhin Interesse am mitspielen besteht, kann die bisherige Frist natürlich erweitert werden. Aber: Redet bitte mit mir.
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von salisbury » Sonntag 2. Oktober 2022, 13:29
Sorry, wir haben uns ein wenig an Gruppe 10 abgerieben. Viele lange Songs, die extremen Sachen waren für Metal Me kein Easy Listening, dazu gab für uns beide es weder Totalausfälle noch besonders herausragende Songs. Mir persönlich gefiel die kleine Reise durch die skandinavische Extremmetal-Welt am Besten, HYPOCRISY weckt Erinnerungen an meine Berliner Zeit, wo der Song oft auf Metal Nights lief. Vor allem die Mädels waren ziemlich scharf auf das Zeug, ich mag die Melodie und die raumfüllenden Gitarren. Dann ENSLAVED, sehr böse, sehr faszinierend, auch spielerisch ziemlich weit oben. Meine Nominierung ZIP TANG dann auf drei, schön, dass es einigen hier gefällt. Der Song hat ne brutale Dynamik, erinnert ein wenig an PHILM, aber etwas waberiger. Ich mag so Zeuch. COMMUNIC mag ich, auch wenn der Song ein wenig hakt, und dann IMMORTAL mit nem weiteren Eis-Klassiker. CORONER zündet auch mit diesem Publikumsliebling nicht wirklich bei mir, aber Soli sind schon klasse. Der Song kommt ja wohl sicher weiter und hat die Chance zum wachsen. Auch die hintern platzierten Lieder fand ich nicht unspannend. Frühere SODOM gehen bei mir eher, und hier macht das Bangen Spaß. BEL CANTO war musikalisch so etwas von einem Ausreißer, den ich ganz schlecht zwischen all den Krach sortieren kann. Im Prinzip bin ich solcher Mucke aber auch nicht abgeneigt. Ich mag die Ästhetik. IRON VOID hatte die meiste Spielzeit, weil die Mucke nach dem Link immer weiter lief. Das gefällt zu Teil sehr, aber ausgerechnet der zu bewertende Song wird hier eher als mäßig wahrgenommen. Auch das Schlußlicht FREAK KITCHEN ohrwurmelt nach ein paar Spins, aber insgesamt hat mich das am wenigsten angetörnt. Metal Me hatte Schwierigkeiten beim Ranking, lustig ist aber, dass die am Ende auch CORONER auf den Thron setzt. Irgendwas scheine ich hier zu verpassen mit meinen blauen Ohren. Die extremen Sachen landen hier eher hinten, straighten Thrash mag sie aber und hievt SODOM auf die zwei. ZIP TANG auf drei freut mich sehr  .
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