Endlich mal eine, die die BABES IN TOYLAND zu würdigen weiß!
(Bei RUSH verstehe ich auch nicht ganz, woher der Ausnahmestatus/Mini-Hype hier im Forum herrührt. Vielleicht ist das so ein Jahrgangsding unter den Älteren...)
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PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeRe: PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeEndlich mal eine, die die BABES IN TOYLAND zu würdigen weiß!
(Bei RUSH verstehe ich auch nicht ganz, woher der Ausnahmestatus/Mini-Hype hier im Forum herrührt. Vielleicht ist das so ein Jahrgangsding unter den Älteren...) Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeWir brauchen dringend noch ein paar COMMUNIC-Fans in der Gruppe 6...
![]() 668 - Neighbor of the Beast
Re: PMDECS - Three Men Armies - Diskussionrunde
Entschuldige, wenn ich schmunzle, aber in diesem Satz stehen so viele Lustigkeiten, dass ich Dir dafür danke. ![]() Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeGruppe 7
...ist den Bandnamen nach äußerst vielversprechend! Nun denn, gutgelaunt wohlan: Revelation: A Matter of Days Ausgerechnet REVELATION ist die eine Band in dieser Gruppe, die mir noch gar nichts sagte. Dabei ist das klassicher Düsterdoom der langsam gequälten Provenienz, worin es wohl in erster Linie um Seelenpein geht, schenkt man der Klangfarbe des Sängers seinen Glauben. Schön tief pluckernder Bass, minimalistisch aber stimmungsvoll, zähflüssig schlurfende Gitarren, und ein verschleppter Schlagzeugzeitlupengroove sorgen für Stimmung der Marke BLACK SABBATH in ihren okkult-psychedelischen Momenten. Das gefällt mir freilich bestens. Dazu ein wundervolles Solo, das zugleich tiefst bluesig wie auch verzweifelt zergniedelt klingt. Noch dazu hat dieser Song durchaus Dynamik. Wurde begierigst geschlumpft. Prince & The Revolution: Purple Rain "Purple Rain" ist schon ein durchaus merkwürdiges, allerdings auch etwas seltsames Album. Ziemlich spröde Songs wechseln sich mit opulenten Schwelgereien, experimentelle Songs mit klassischem Pop ab, stilistisch kaum zusammengehalten, PRINCE arbeitet viel mit Studio-Verfremdungen, und mit 'Darling Nikki' ist das wohl heftigste Sex-Stück des pheromonsprühenden Charmebolzens vertreten, das die prüden Sittenwächter seinerzeit steil eskalieren ließ und für die Covermotiv verunstaltenden "Parental Advisory"-Sticker verantwortlich ist. Dazu gab es noch irgendeinen Film zum Album, den der Allgassenhansdampf drehte und darin auch mal gleich gar nicht mal so bescheiden die Hauptrolle spielte. Den habe ich immer noch nicht geschaut, aber es soll ein kitschlastiges, egomanisches, durch und durch Achtzigerjahre schreiendes, optisch schrilles, inhaltlich banales Trash-Machwerk von gewohnter Opulenz (für damalige Verhältnisse) gewesen sein - ein reines Vanity-Projekt eben. Ähm, zurück zur Musik. Der Titelsong ist eine ziemliche Gratwanderung, er schillert und extasiert, säuselt und traumtänzeld, steckt voller Sehnsucht und Schmachten, aber ist irgendwie doch niedlich naiv. Schwülstig? Aber ja, meine Damen und Herren. Aber diese Gitarre, diese Gitarre! Schön. Einfach schön. Nirvana: The Man Who Sold The World Eine sehr schöne, allerdings auch keine ausgefallene Coverversion. DAVID BOWIE steht mit diesem Song hoch bei mir im Kurs, und NIRVANA kann hiermit dem Meister durchaus das Wasser reichen. Für solch ein Unplugged-Konzert im damals äußerst angesagten MTV-Rahmen war das eine sehr gelungene Hommage, wie die Band übrigens dort überhaupt einige Coverversionen ihrer (hierzulande auch unbekannteren) Heroen einstreute, was ein wirklich sympathischer Zug war - denn beim derzeitigen Hype hätte man die Fans auch einfach mit den aktuellen Hits abspeisen können und fertig. Stattdessen diese auf dem Boden gebliebenen Ehrerbietungen. Nun ja, was soll ich zum Song selbst noch groß sagen? Einer von Bowies besten, und das will schon was heißen... Celtic Frost: Circle of the Tyrants Was mit "Uh!!" beginnt, kann, wenn selbiges aus T.G.W.s Mund kommt, ja gar nicht schlecht sein. Hübscher Schmirgelgroove, die Knochenmühle mahlt wieder. Diabolische Licks dazwischen, und natürlich der typisch schroffe Gesang mit jede Menge Galle, Gifteln und Verachtung im Unterton. Hübsches Strudelsolo, der Mahlstrom lässt grüßen. Das Hoppelgaloppelschlagwerk tut sein Übriges, um den Hörer durch zerklüftetes Terrain voranzupeitschen. Hier wohnen Drachen. Und Dementoren. Und das sind noch die freundlicheren Begegnungen... Triumph: Fight the Good Fight TRIUMPH kannte ich bislang bloß dem Namen nach, konnte mir darunter allerdings sofort irgendwas im Großraum klassischer Rock / Hardrock / Heavy Metal vorstellen. Und lag damit gar nichtmal so falsch. Irgendwo dazwischen bewegt sich das Ganze, mit Einsprengseln von frühem Progressive Rock, will heißen einer leicht angefolkten Note. Das gefällt mir in dieser Konstellation auch wirklich gut. Vor allem die dicht aufeinander eingespielte Rhythmusfraktion weiß zu begeistern, die Gitarren führen die Melodie elegant und unaufdringlich, im Zusammenklang mit dem eindringlichen Gesang klingt das mitunter beinahe orchestral. Kaum zu glauben, dass hier ein Trio agiert. Eine schön warme, druckvolle aber ausreichend dynamische sowie höchst klare Produktion sorgt für zusätliches Hörvergnügen. Gelungen! Gypsy Kyss: Hung by a Thread Gediegener Hardrock, geradezu schwelgerisch. Da kommt nostalgische Stimmung auf. Drumsound etwas müde und einfallslos. dafür hübsch verträumter und sehnsüchtelnder Gesang. Die körnigen Stromgitarren sorgen für ein wummerndes Flirren, das den Gesamtsound diesseits der Kitschgrenze hält: Rockt. Sagt man noch "Halbballade"? Komisches Wort. Aber ich denke, man ahnt hier, was damit gemeint sein könnte. Passt schon. Irgendwie wünsche ich mir hiervon eine JUDAS PRIEST-Version; irgendso etwas "Point Of Entry"-Bonustrack-Artiges. Könnte mir dann glatt noch besser gefallen als dieses schön eigenständige und auch so schon markante Original. Hätte ich in meinen frühen Teens garantiert geliebt, damals lief auch sehr oft SAXON 'mit Frozen Rainbow', 'And The Bands Played On', 'The Eagle Has Landed', sowie 'Dallas 1 PM'. GYPSY KISS klingt mit 'Hung By A Thread' allerdings nicht ganz so radioschnittig wie etwa SAXONS 'Princess Of The Night' und deren 'Ride Like The Wind'-Cover, und dafür kann man den Kÿssern wirklich dankbar sein: Edelrock! Coroner: Divine Step (Conspectu Mortis) Schöne Schredder-Gitarrenwände, ein industriell anmutender, trocken reinklatschender Groove. Der Beginn klingt nach KILLING JOKE gespielt von METALLICA. Dann... Aha, Todesgeprügel. Ja, kann man so machen. Etwas monoton auf Dauer, dafür mit Schmackes kaltschnäuzig dargeboten, hin und wieder eine speedig rauszüngelnde Tonfolge, die aus dem engen Groovekonzept auszubrechen droht. Dennoch recht komprimierter Sound, um nicht zu sagen in locker abgesteckten Grenzen eben doch limitiert. Ich mag den ruhigeren Brückenschlag, bei dem man etwas Durchatmen und sich auf den Klangwellen treiben lassen kann, bevor der Eisenbesen wieder rumzuwedeln beginnt. Doch, dieser Song hat echt keinen schlechten Aufbau, der fließt zäh, aber er fließt durchgängig rein. Das finale Solo ist dann die wohlverdiente Krönung nach all den Strapazen. Danach noch einmal Crescendo und angepisstes Gekeife mit genau der richtigen Portion an Röchelflugrost in der staubigen Kehle. Gelungener Abschluss! Das könnte alles in allem vielleicht doch ein Grower sein; mal schauen, wie weit er noch kommen wird... Melvins: Honey Bucket Hach, die MELVINS! Was haben die nicht alles für Hardcore, Sludge, Thrash, Metalcore, Jazzcore, etc. pp. getan... Das ist allerdings auch so eine Band, mit der ich mich immer noch viiiiel zu wenig beschäftigt habe. Hier poltern die Musikanten extrem geradlinig durch die Botanik, mitunter klingt deren Material aber auch wahlweise krautiger, verschleppter, extremer, verspulter oder stacheldrahtiger verstellt. Dieser Song tut niemandem weh, hat aber ordentlich Groove in den Backen. Und klingt benachbart zu CORROSION OF CONFORMITY. Sodom: Silence Is Consent Oh, die Sodomiten einmal wieder eher oldschool unterwegs, erinnert mich mit diesem geradlinig tödelnden Geknüppel ein wenig an das "Better Off Dead"-Album. Joa, kann man immer noch so machen, passt, wackelt und hat Luft. So wirklich besonders tönt das zwar nicht in meinen Ohren, aber immerhin doch nach konsequent kompromisslosem Fratzengeballer mit der Mofakette. Mortification: Scrolls of the Megilloth Das verheißt religiösen bis okkulten Death Metal. Klingt recht dumpf, zwar brutal aber irgendwie sumpfig - im öderen Sinne. Das Schlagzeug gefällt mir, der Grunzer deutlich weniger, und die Saiteninstrumente sind halt da und sägen vor sich hin. Etwas zu hooklinelastig ist das Ganze auch. Naja, kann man ja machen, aber davon hatte ich mir schon mehr versprochen, immerhin ist MORTIFICATION ein recht bekannter Name. Ja, das war wie erwartet eine sehr starke Gruppe! Die Titel 1-5 liegen bei mir gar nicht sooo weit auseinander. Aber auch die übrigen Songs haben alle etwas für sich, bloß bei 'Scrolls Of The Megilloth' musste ich deutliche Abstriche hinnehmen. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeIch pick mir in Gruppe 7 folgendes heraus:
Coroner – Divine Step (Conspectu Mortis): Die „Mental Vortex“ fehlt mir noch. Ich Dummerchen. Hier der Beweis, das dringend ändern zu müssen. Coroner schaffen es, einen 7 Minüter zu einem kurzweiligen Song zu verpacken. Vertracktes Riffing in toller Geschwindigkeit. Ich liebs. Melvins – Honey Bucket: Der Song, das Album ist wunderbar! Ich wollte diesen Song unbedingt nominieren, habe ich ja auch. Leider eine wirklich starke Gruppe verwischt, so dass es halt leider nur für die unteren Ränge reicht. Prince – Purple Rain: Ich mag Prince. Den habe ich aber auch erst in den letzten Jahren so richtig zu schätzen gelernt. Vor allem auch, weil er sein Instrument unfassbar gut im Griff hat. Ich glaube viele haben nicht auf dem Schirm, was der an der Gitarre kann. Man sollte sich nur mal das Cover zu „While My Guitar Gently Weeps“ anschauen, als er mit Tom Petty auf der Bühne stand. Ja, mit Sicherheit polarisiert er in seinem Auftreten. Aber das ist Nebensache, wenn der Herr improvisiert und die Noten dabei so auf den Punkt bringt. Ganz großartig! Sodom – Silence Is Content: An anderer Stelle, zu einer anderen Band wurde Bedauern ausgedrückt, dass kein Hit nominiert wurde. Hier hätte man auch mal einen anderen Song nehmen können. Unfassbare Aussage. So…ätsch. Trotzdem ist das natürlich ein geiles Stück Musik. Punkig, hart und rotzig. „Get What You Deserve“ steht bei mir ja ganz, ganz hoch im Kurs. Und die Besetzung gehört auch zu einem meiner liebsten. Leider ja nicht sehr langlebig. Aber er hat interessante (auch im Allgemeinen) Alben eingespielt. Ich finde ihn sehr sympathisch.
Re: PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeVorrunde Gruppe 7:
01. Triumph – Fight The Good Fight Auf der "Allied Forces" gibt es drei Übersongs, die zu den besten zehn des Hard Rock überhaupt gehören. 'Fight The Good Fight', 'Magic Power' und 'Ordinary Man'. Da können nur die SCORPIONS mit Uli mithalten. 02. Gypsy Kyss – Hung By A Thread Die Stimme ist nicht jedermanns Sache; mich berührt sie. Ich denke gerne daran zurück, wie ich nach Veröffentlichung des Albums als Zivildienstleistender nach dem Frühdienst mit einem GYPSY-KYSS-Tape im Auto an die Ostsee gefahren bin (kam wahrscheinlich gar nicht so oft vor ...). Auf "When Passion Murded Innocence" gibt es weitere großartige Songs wie z.B. 'Peccavi' aus der anderen Gruppe. 03. Nirvana – The Man Who Sold The World Das Unplugged-Konzert lief natürlich ständig auf MTV, hat aber auch Maßstäbe gesetzt. Gesanglich nicht immer ganz sauber, trotzdem nach wie vor beeindruckend. Ich zähle allerdings fünf Musiker. 04. Coroner – Divine Step (Conspectu Mortis) Ich mag CORONER. Sie haben einen der besten Gitarristen der Zunft. Rons Stimme ist etwas eindimensional, aber musikalisch ist das feiner Stoff. CORONER war immer mit fabelhaften Artworks unterwegs. Auch hier wieder eine Erinnerung, allerdings an das Album davor: Eines meiner besten Konzerte überhaupt war WATCHTOWER und CORONER in der Hamburger Markthalle. Ich hatte das Glück, vor einigen Jahren "Mental Vortex" auf Vinyl im Original mit Poster zu einem vertretbaren Preis zu erwerben. 05. Celtic Frost – Circle Of The Tyrant Und noch einmal die Eidgenossen. Der Gesang von Tom G. ist auch nicht gerade variabel. Der Song ist nicht durchkomponiert, hier gefallen mir die schnellen Parts am besten. Das Artwork des Albums ist auch hier ein Hingucker. 06. Prince – Purple Rain Ich besitze seltsamerweise die 7'', obwohl ich Prince generell überhaupt nicht mag. Irgendwann habe ich die Single auf dem Flohmarkt gekauft, aber nie gehört. Ich stelle fest, dass der Song nach meinem Dafürhalten ziemlich langweilig ist. 07. Sodom – Silence Is Consent German Thrash mag ich generell nicht besonders, wenn ich mal von Ausnahmen wie GRINDER oder DESPAIR absehe. SODOM bestätigen meine Einschätzung. 08. Revelation – A Matter Of Days Diese Interpretation von Doom begeistert mich nicht. Gesanglich ist das mittelmäßig. Die knarzigen Gitarren verströmen zwar Underground-Vibes, aber das ist mir zu repetitiv. 09. Melvins – Honey Bucket Klingt wie eine Sludge-Version von SLAYER + METALLICA mit brachialen Gitarren. Hier kannte ich nur den Namen der Band, mit der ich mich nie beschäftigt habe. 10. Mortification – Scrolls Of The Megilloth Ein mystischer Beginn ist immer gut, leider folgt dann Death Metal, den ich nicht unbedingt noch einmal hören möchte. Der Songtitel war eigentlich vielversprechend.
Re: PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeVorrunde Gruppe 8:
Sensationelle Gruppe, großartige Musik, das hier hat sehr viel Freude gemacht! Natürlich entsprechend schwer bis fast unmöglich all diese originellen und spannenden Künstler in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Gewinnen kann da am Ende nur einer meiner Lieblingssongs aller Zeiten, nämlich 'Peccavi (I Have Sinned)' von GYPSY KYSS. Nach hartem Kampf habe ich mich dann für PHILM auf Platz 2 entschieden, für eine der intensivsten und mitreißendsten Bands dieses Planeten, jawohl! Vermutlich wird das außer dem Holginator kaum jemand nachvollziehen können, aber ich liebe PHILM. Hätte der Nominator auch noch 'Lion's Pit' gewählt... ach ja. Die erste große (Wieder-)Entdeckung dieses Spiels für mich bekommt Platz 3. Ich hatte die Japaner von DOOM immer irgendwie irgendwo auf dem Schirm, aber 'Complicated Mind' hat mich eindrucksvoll daran erinnert, wie großartig diese Truppe eigentlich ist - Psycho-Schrägie-Metal mit Thrash-Würze, der klingt als hätte man NASTY SAVAGE und VOIVOD aufeinander losgelassen. Luv it!! Auf Platz 4 mit 'Hey Hoe' einer der bekanntesten Rock-Songs aller Zeiten, geht auch nach so vielen Jahren immer noch direkt unter die Haut. Eingängiger, gradliniger und bockstarker Heavy Metal auf Platz 5 mit THE RODS; 'Power Lover' frisst sich geradewegs in die Gehörgänge und bleibt da hartnäckig hängen. Dass PRIMUS immer weiter bis auf Platz 6 zurück gefallen sind, je länger ich mich mit dieser Gruppe beschäftigt habe, spricht nicht gegen PRIMUS sondern für diese Gruppe. Deren nerdiger "MONTY PYTHON-meets-RED HOT CHILI PEPPERS"-Sound macht mir einfach Spaß. Eigenständiger, erdiger Epic Metal von DARK QUARTERER aus Italien auf Platz 8; in anderen Gruppen hätten die Jungs mit einem Song von "Etruscan Prophecy" (aus dem Jahre 1988, wenn ich mich nicht täusche) sicher Chancen aufs Treppchen gehabt. Ich will ausdrücklich betonen, dass mir auch der Blackened Thrash Metal von AURA NOIR sehr gut gefällt, für mich eine der besten Bands aus dieser Ecke. Aber diese Gruppe, ich wiederhole mich, sorry... Gegen diese geballte Power haben 30 SECONDS TO MARS (hatte ich spannender in Erinnerung) und YEAH YEAH YEAH (hübsch, aber irgendwie auch egal) dann keine Chance mehr. Wahnsinn, wenn das so weiter geht....! 668 - Neighbor of the Beast
Re: PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeGruppe 4 fand ich recht durchwachsen. An der Spitze COMMUNIC. Habe die Band lange nicht mehr gehört. Sie war damals stark bei den Sommerfestivals vertreten und auch live unterhaltsam. Das neue Album kenne ich aber noch nicht. Das Wiedersehen in diesem Trio-Game macht Freude, die Alben wurden wieder rausgekramt. Auf Zwei dann etwas mir vorher Unkebanntes; 'Doom Over The World' entpuppt sich aber als richtige Doom-Hymne, cool. Die Ur-MOTÖHEAD haben auch großen Charme. VENOM INC. gefällt mir deutlich besser als VENOM, weniger rumpelig, eigentlich sehr SLAYERig, cooler Song. YOB dauert lang, wächst aber nach ein paar Spins, baut sich schön auf und ist stets nach oben gewandert beim Hören. Mit ELP habe ich mich bislang sehr wenig auseinander gesetzt. So ganz den Trigger dazu liefert der Song 'Jerusalem' aber nicht. BLUE MURDER ist guter Hard Rock, klasse Gitarrensoli, aber es fehlt auch etwas, das dem Song Charakter verleiht; ROCK GODDESS ist hier ja sehr beliebt, so richtig konnte sie mich aber auch nicht kitzeln. BEWITCHER ist auch nicht so meins. Und SPASTIC INK. Ja, Frickel-Prog, die Jungs haben sicher Spaß und sind witzig (der bairische Part). Aber länger anhören mag ich mir das auch nicht, das ist schon sehr sehr seltsame Musik. Hier bin ich wohl eher der ANIMALS AS LEADERs-Typ.
Metal Me hier mit einer ziemlich anderen Liste, mit SPASTIC INK kam sie noch deutlich weniger klar, MOTÖRHEAD erwartet vorne, BLUE MURDER und ROCK GODDESS liefen bei ihr besser, aber insgesamt fand auch sie die Gruppe eher schwach. Realer Name: Thomas Becker
Re: PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeVorrunde Gruppe 8
Meine Frau und ich haben diese Gruppe gestern gemeinsam gehört und sind zu sehr ähnlichen Ergebnissen gekommen, nur die Einschätzung von THE RODS und 30 SECONDS TO MARS war praktisch spiegelverkehrt. 01. GYPSY KYSS – Peccavi (I Have Sinned) Wieder einer der Top-Songs des ersten Albums. Der Gesang ist auch hier sehr gefühlvoll. Es ist einfach herausragend, wie das Tempo angezogen wird. Der ganze Aufbau des Stücks ist besonders. Ich mag die Gitarre sehr. 02. THE RODS – Power Lover Der beste Song von THE RODS. Das ist Rock 'n' Roll in Reinform. Die Produktion ist einfach fantastisch. Der Schluss hat es mir besonders angetan. Der Text - na ja ... 03. DARK QUARTERER – Retributioner Einer der besten Songs überhaupt aus Bella Italia und wie das Debüt von ADRAMELCH aus dem Jahr 1988. Das Album habe ich mir auch in dem Jahr zugelegt, was damals gar nicht so leicht war. Die ersten beiden LPs gefallen mir besser als die späteren. Sehr direkte Produktion mit einer tollen Gitarre und einem schönen Basspart im Mittelteil. Mehr Underground geht kaum. Die Etrusker sind auch ein schönes Thema für ein Metal-Album. 04. PHILM – Held In Light Der Song war mir nicht bekannt, ist aber eine sehr schöne Entdeckung! Stimmungsvolles Intro, okkulte Klänge und auch die aggressiven Momente passen. Könnte ein Grower sein. 05. YEAH YEAH YEAHS – Miles Away Anders als die Titel, die ich von der Band kenne, die eher Richtung Indie Rock gehen. Gut gemacht, würde ich mir aber wohl nicht ins Regal stellen. 06. THE JIMI HENDRIX EXPERIENCE – Hey Joe Vielleicht der bekannteste eigene Song der Band. Ich bin nicht der große Fan von Jimmi. Der Sound ist super, aber so richtig überzeugt mich der Joe nicht. Es gibt eine Coverversion von TORFROCK. 07. 30 SECONDS TO MARS – Buddha For Mary Klingt so ähnlich wie die anderen Stücke, die ich von der Band kenne. Bass und Drums sind gut abgestimmt, aber ich mag es nicht, wenn die Stimme mit Effekten stark modifiziert wird. Der Refrain ist nicht wirklich gelungen. Es gibt einige Bands, die vergleichbar sind. 08. PRIMUS – Those Damned Blue-Collar Tweekers Das zweite Album kenne ich nicht gut. Wie immer verrückt und ironisch. Unverwechselbar, aber mit Genuss kann ich PRIMUS nicht hören. Ich respektiere den Bassisten, aber gesanglich ist das schwierig. 09. DOOM – Complicated Mind Zunächst dachte ich, das sei recht abwechslungsreicher Thrash mit einigen technischen Finessen. Wie Martin hatte ich mir VOIVOD - vor allem bei der Gitarre - notiert. Am Ende ist der Song doch repetitiv, und der Gesang sagt mir auch nicht zu. 10. AURA NOIR – Caged Wrath Zunächst dachte ich, ich könnte mich an 'Caged Wrath' gewöhnen, dann ließ das Interesse doch irgendwann nach. Blackened Thrash gehört nicht zu den Genres, mit denen ich mich beschäftigt habe.
Re: PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeGruppe 5 fand ich persönlich wieder sehr stark, vielleicht die Beste bislang. Ganz vorne wieder etwas, das ich lange nimmer gehört habe. Danke fürs in die Erinnerung rufen von TRIBE AFTER TRIBE, dann auch noch meinem zweitliebster Song der Band. Mein Liebling ist 'Senor'. Unbedingt den auch mal noch anchecken, falls ihr die Band mochtet.
Danach kommt meine Ersatz-Ersatz-Nominierung, die ich mit dem Kommentar "irgendjemand muss auch Letzter werden" and Holg schickte. Für mich ist "CAFO" von ANIMALS AS LEADERS ein sehr sehr faszinierender Song, den ich nach meiner Nomininierung sehr oft am Stück gehört habe. Es gibt auch noch eine orchestrale Version, die ein paar hintergründig-versteckte Melodien mehr nach vorne rückt. Tosin Abasi ist für mich ein Außerirdischer, auch die Musik ist weit entfernt von konventionellen, "menschlichen" Denkweisen. Holgs Kommentar dazu finde ich sehr spannend, aber ich komme sehr gut mit dem Sound und der Kompositionsweise klar, es fließt alles, was ich bei SPASTIC INK als wirr und zusammenhanglos empfinde - hier so wunderbar ineinander. Kann mich nicht satt hören dran. Und dennoch war 'Congo Sky' einen kleinen Tick vorne, Tagesform. Wieder was ganz anderes ist PLACEBO mit einem ihrer besten Songs, Gesang und Spielweise reißen mich mit. Wieder experimentell dann HAIL SPIRIT NOIR, von denen ich hier schon ein paar Alben sehr positiv reviewt habe. Da muß man aufmerksam zuhören, sonst wird das nichts. Dann TRIUMPH, eine meiner momentanen Lieblingsbands, mit einem mir noch unbekannten Song. Ich mag glaub ich die früheren Sachen einen Tick mehr, auch vom Sound her, dennoch ist das spitze. Fast schon leid tut mir hier COG auf der sechs, auch mit einem tollen Song. Ich verstehe die Band aber immer noch nicht ganz und warte auf die letzte Zündung. Auch RANDY ist stark, es erinnert mich total an SATAN (don't beat me up...), sehr eingängig, schöner, traditioneller Kontrast in dieser modernen Gruppe. FALCON gefällt auch, der Gesang fällt aber ein wenig ab. Dann ein großer Bruch. Auch dieser VENOM-Song macht bringt mich der rabigen Faszination nicht näher, es fetzt mich einfach nicht. Und dann 50 Sekunden Lärm von ZEKE, der mich ratlos macht. War das jetzt ein Song? Bei Metal Me wie erwartet die hardrockig-metallischen Bands weiter vorne. Sie ist einfach kein Proggie uund modern geht auch selten. Sehr erstaunlich, dass ihr AAL dennoch ernsthaft gut gefallen hat, aber die Band klingt nach nichts, was es sonst so gibt, vielleicht deshalb. HAIL SPIRIT NOIR war aber so gar nicht ihrs. Bei VENOM und ZEKE waren wir uns aber einig. Realer Name: Thomas Becker
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