Was meine Meinung betrifft bin ich sowohl bei Holger als auch bei Mario.
"Load" und "Reload" sind klar besser als "St. Anger".
Ich schaue ungefähr einmal im Jahr die "Some Kind Of Monster" und versuche es danach immer wieder mit dem Album. Das Album hat an manchen Stellen einen groove der aufhorchen lässt, aber allein das reicht halt leider nicht. Ich halte die Phase trotzdem für ein sehr spannendes. Die Gebrechlichkeit und die Orientierungslosigkeit der Band spiegelt das Album sehr gut wider. Aber gut ist es halt deswegen trotzdem nicht.
Komischerweise, und das hat Mario schon angeschnitten, kommen die Liveversionen von den Alben um einiges besser als auf Platte. Der Titelsong in einer Liveversion mit Solo (!) um einiges besser.
Ich schätze es aber trotzdem, dass die Band die Phase nicht verheimlicht und auch heute noch immer wieder Songs daraus spielt.
Was die (Re)-Load Phase anbelangt, hat ja selbst Lars zugegeben, dass man auch hätte die besten Songs aus beiden Alben rausziehen können und eines veröffentlichen hätte können. Ich hatte mir mal dazu Gedanken gemacht und das Beste aus beiden Alben zu einer Playlist zusammengeschustert. Das würde dann so aussehen:
01. Ain't My Bitch
02. Fuel
03. Hero Of The Day
04. The Unforgiven III
05. The Memory Remains
06. Bleeding Me
07. Prince Charming
08. The House Jack Built
09. King Nothing
10. Fixxxer
11. Mama Said
12. Wastin My Hate
13. The Outlaw Torn
Das wäre ein Album der Länge von knapp 01:16:73 Minuten. Knapp kürzer als Reload und ich wäre damals glücklich gewesen. Klar lässt sich jetzt streiten ob ein Song wie "Fixxxer", "Wasting My Hate" und "Prince Charming" rein muss. Aber ich finde die Songs super. Und ohne "The Memory Remains" nicht das Liveerlebnis, das ich gehabt habe.



