IRON MAIDEN - Dance Of Death

Beim ersten Durchlauf dachte ich...och...ziemlich cool. Mit der Zeit hat sich das dann doch zumindest ein wenig relativiert. Es ist zwar ein gutes Album, aber das was häufig über spätere Maiden gesagt wird trifft hier dann doch schon tatsächlich zu. Mit den wiederkehrenden Rafrains wird es dann doch etwas übertrieben. Das Paradebeispiel ist natürlich "No More Lies". Den Song finde ich dennoch eigentlich ziemlich stark. Vielleicht will er dieses "Keine Lügen mehr" auch einfach nur so raushauen. Irgendwo passt das dann sogar. Und dennoch ist das beim mehrmaligen Hören auf Dauer etwas "anstrengend". Weiterhin sind die Longtracks "Dance Of Death" (leicht ktischtig irgendwie) und der angebliche Übertrack "Paschendale" (kann für mich keineswegs mit den alten Longtracks mithalten) zwar gut, aber eben nicht komplett überzeugend. Gerade von Letzterem hatte ich mir dann doch noch etwas mehr erhofft. Die anderen Tracks sind jetzt alle ganz gut, mehr als Füllmaterial, aber trotzdem halt eher so...mittelprächtig. Gerade das gerne auch als Highlight genannte "Montsegur" mag ich nicht besonders. Mit am besten ist dann aber das finale "Journeyman". Und auch der Beginn von "Face In The Sand" hat was. In der Summe dann irgendwie ein Album, welches nicht wirklich enttäuscht, aber eben auch nicht richtig begeistert. In Endeffekt muss man dann leider festhalten, dass es auf jeden Fall hinter den Maiden Alben 1-9 ins Ziel läuft...und auch hinter "Brave New World". Den Rest lassen wir mal außen vor, da ich da noch kein Spezialist bin. Trotzdem war es die Anschaffung wert, da es eben ein Teil der Bandgeschichte ist und halt auch nicht schlecht ist.
