PMDECS - Three Men Armies - Diskussionrunde

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Re: PMDECS - Three Men Armies - Diskussionrunde

Beitragvon Susanne Schaarschmidt » Donnerstag 28. Juli 2022, 09:00

@Pillamyd bzgl. gleichen Songaufbaus:
Ich meine lediglich ausgesagt zu haben, dass ich aus diesem Grund das Genre nicht übermäßig mag. Mit "Das Lied hier ist schon in Ordnung,..." habe ich 'Biblical' davon bereits ausgeklammert.
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Re: PMDECS - Three Men Armies - Diskussionrunde

Beitragvon Susanne Schaarschmidt » Donnerstag 28. Juli 2022, 09:01

Vorrunde Gruppe 4:

Yob - Adrift In The Ocean entspricht mir in dieser Gruppe am meisten. Es umarmt mich zur Begrüßung und wirbelt mich einfach mit, soll heißen, der Track nimmt mich von Anfang an in Besitz und gibt mich bis zum Ende nicht mehr frei.
Motörhead - Motörhead
Dieser Punk'n'Roll ist schlicht mitreißend.
Reverend Bizarre - Doom Over The World
Der Bandname stieß mich eher ab, da ich damit eher anderes assoziierte. Das Lied wiederum passt sicher gut auf ein Festival.
Bewitcher - In The Sign Of The Goat passt bestimmt auch gut auf ein Festival. Zugegebenermaßen hab ich mit dem Gott-Satan-Kosmos nicht viel am Hut, aber Ziegen mag ich...
Communic - History Reversed gefällt mir recht gut. Das Artwork mag ich auch.
Spastic Ink - A Wild Hare
Das Wildkarnickel ist glücklicherweise nicht von mir weggehoppelt. Nur der Schunkelanteil im hinteren Drittel ist weniger mein Fall.
Rock Goddess - Heartache ist aus den 80ern, wie ich sehe. Ja, das passt gut in die Zeit.
Blue Murder - Valley Of The Kings
Nach euren bisherigen Bemerkungen war ich schon arg neugierig auf das Video und wurde nicht enttäuscht. Ebenfalls 80er und doch different - passt auch gut. Das Drumset amüsiert tatsächlich.
Venom Inc. - How Many Can Die muss sich aufgrund der Gruppenmischung bei mir mit hinten anstellen.
Emerson, Lake & Palmer - Jerusalem ist dann Letzter in der Schlange. Bei den ersten wenigen Tönen wurde ich automatisch kurz an Manfred Mann erinnert, doch schnell kommt alles anders. Häufig beschleicht mich ein seltsam abschreckendes Xmas-Gefühl. Ich vermute, ein anderer Song von dem Trio hätte mir womöglich besser gefallen, kenn mich trotz dem auch mir geläufigen Namen an der Stelle jedoch bisher kein bißchen aus.
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Re: PMDECS - Three Men Armies - Diskussionrunde

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 28. Juli 2022, 09:20

Susanne Schaarschmidt hat geschrieben:@Pillamyd bzgl. gleichen Songaufbaus:
Ich meine lediglich ausgesagt zu haben, dass ich aus diesem Grund das Genre nicht übermäßig mag. Mit "Das Lied hier ist schon in Ordnung,..." habe ich 'Biblical' davon bereits ausgeklammert.


Ach das war so gemeint. Sorry, für das falsche Verständnis, dass ich wohl hatte :)
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Re: PMDECS - Three Men Armies - Diskussionrunde

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 28. Juli 2022, 09:36

Gruppe 4:

Bewitcher – In The Sing Of The Goat:

Jawollo Apollo!
Eines der neueren Bands, die ich auch heute noch sehr gerne höre. Auch wenn ich das letzte Album noch nicht besitze. Das ist einfach meiner Faulheit geschuldet, neue VÖs zu kaufen. Aber das ist für mich einfach wirklich lässig gespielter Heavy Metal mit einem wunderbaren Schwung schwarzmetallischer Farbe. Das ganze Album ist wirklich empfehlenswert und macht tierischen spaß!

Blue Murder – Valley Of The Kings:
Gerade gegoogelt, was das sein soll. Habe ich tatsächlich noch nie gehört. Interesse wurde aber geweckt. Man liest Namen wie „Tygers Of…“, „Whitesnake“ und „Thin Lizzy“. Wenn das nicht genau mein Schema ist, dann weiß ich auch nicht und ja. Die Stimme kommt mir bekannt vor. Jetzt, ja. Der ist auf den Album Sessions der „The Eternal Idols“ zu hören, stimmts?
Der Song hat einen glasklaren 80s Sound, der mir wunderbar gefällt. Erinnert zu Teilen auch an die späte Phase Sabbaths, so vom Sound her. Der Gesang ist in meinen Ohren ein verdammt starker. Toller Stampfer!
Ich traue mich gar nicht zu schauen. Aber das wird bestimmt wieder so ein rares Ding sein.

Communic – History Reversed:
Eines der Bands zu der ich nie so recht den Zugang gefunden habe. Gibt es die Band eigentlich noch?
Und jetzt weiß ich auch, woran das zu großen Teilen gelegen hat und auch immer noch liegt: Am Gesang. Kommt überhaupt nicht an mich ran. Mir passiert in dem Song auch nicht sonderlich viel und wenn dann überzeugt das mich nicht. Sehr gleichförmig. Nee, nix für den Pille.

Emerson, Lake & Palmer – Jerusalem:
Wollte ich mich auch immer mit beschäftigen. Das Album hatte ich schon oft in den Händen. Aber das war zu meiner Prog Hochphase.
Mir scheint, als gäbe es da viel zu entdecken und es sich hier nicht mit einem Durchlauf getan hat. Dann hoffe ich mal, dass der Song weiterkommt. Interessant ist das allemal.

Motörhead – Motörhead:
Verdammt! Das erste Album ist das letzte Album, dass mir in der Sammlung noch fehlt. Der Song ist bockig stark, war auch bei mir in der Liste, weil ich das natürlich kenne. Aber ich hatte mich für etwas Jüngeres entschieden, dass es dann auch just nicht in die Auswahl der nominierten Songs geschafft hat. Trotzdem saugeiles Zeitdokument und ein gern gehörtes Lied der Band.

Reverend Bizzare – Doom Over The World:
Eike hat eigentlich alle Attribute, die den Song ausmachen, genannt und somit eigentlich alles gesagt. Tolle Doom-Hymne!

Rock Goddess – Heartache:
Oha, der Song ist jetzt aber auch an meinen Gehörgängen vorbeigerauscht. Hmm…da kann ich wenig fassen. Zweiter Durchlauf. Ja, der Fuß wippt mit. Läuft gut rein. Für Nebenbei ganz cool. Aber nichts was ich mich jetzt völlig aus den Latschen kippen lässt.

Spastic Ink – A Wild Hare:
Schon tausendmal gelesen und kaum gehört, so dass ich das nie richtig zuordnen konnte. Ist das jetzt super ambitioniert, oder nicht? Hmm…instrumental auch noch. Hat es ja meist nicht so leicht bei mir. Mir fällt es auch sehr schwer, da mitzukommen in den 8 Minuten. Hat auf mich noch den Eindruck aneinandergereihter Tonleiter die rauf und runtergespielt werden. Auf dem zweiten Album singt Meister McMaster. Das hätte mich jetzt noch mehr interessiert. So auf die dritte Minute hin, habe ich einen kleine Aha Moment. Joa, das müsste ich auch nochmal hören. Das scheint mir, mit dem ersten Mal auch nicht abgeschlossen zu sein.

Venom Inc. – How Many Can Die:
Ah, hier die Neuauflage der Kultband schlechthin. Sicherlich nichts was ich abweisend behandeln würde, aber so ganz überzeugt mich das halt leider auch nicht. Hmm…

Yob – Adrift In The Ocean:
Eine Band dessen 18er Album ich durchaus für sehr toll empfunden habe. Könnte ich mal wieder rauskramen. Das ist auch wieder hier der Fall. Diese verträumte Art steinigen Doom zu zelebrieren ist in der Form einzigartig. Einzigartig, in der Faszination die es bei mir auslöst. Klar, da gibt es bestimmt noch einige andere Truppen, die den Stil spielen. Aber bis jetzt konnte nur Yob mir die Wurst vom Brot ziehen. Spannende Band. Sollte ich mir mal zulegen. Danke fürs wieder ins Gedächtnis rufen.

Diese Gruppe scheint für ein Ranking keine leichte zu sein. Ich würde gern dem "ELP" Song weiterkommen sehen, aber ich kann mich selbst nicht dazu durchringen den Song höher zu platzieren. Und dann geht es los mit dem abwägen welchen Song nach Platz 6 man wohin platziert. Wirklich nicht so einfach.
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Re: PMDECS - Three Men Armies - Diskussionrunde

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 28. Juli 2022, 09:43

Einen großen Dank an Holger, der die Gruppe 3 und 4 doch frühzeitig reingestellt hat. Ich bin heiß wie Frittenfett 8-)
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Re: PMDECS - Three Men Armies - Diskussionrunde

Beitragvon Martin van der Laan » Donnerstag 28. Juli 2022, 10:11

Von mir fehlt noch die kommentierte Fassung der... Vorrunde Gruppe 4:

01. Communic - History Reversed
Ich bin beinharter COMMUNIC-Fan, für mich eine der besten in diesem Jahrtausend gegründeten Metal-Bands. Grandioser Song - Melodie, Wucht, Emotion und kompositorisches Feingefühl wunderbar vereint. Klarer Sieger dieser Gruppe.

02. Reverend Bizarre - Doom Over The World
Der morbide gestörte REVEREND... natürlich ganz großes Tennis. Wunderbar kratzige und ungeschliffene Doom-Hymne. Solche Originale braucht die Szene viel mehr!

03. Spastic Ink - A Wild Hare
Instrumentale Masturbation der Extraklasse von Spitzenmusikern, die bei diesen Jam-Session-artigen Aufnahmen hörbar Spaß hatten. Prog Metal with Jazz-Spirit so to say. I like.

04. Blue Murder - Valley Of The Kings
Bärenstarker Hardrock-Song einer hochbegabten Hardrock-Band. That's it! Aber diese Pudel-Frisuren damals und das Hauruck-Gitarrenhals-Posing... OMG!!!!

05. Venom Inc. - How Many Can Die
Wurde schon adäquat beschrieben. Gefällt mir besser als erwartet.

06. Motörhead - Motörhead
Eike hat schon Recht, das ist halt der prototypische MOTÖRHEAD-Song. Ketzerischer Zusatz meiner einer: Der dann halt einige Hundert Mal wiederholt wurde in leichter Abwandlung in den folgenden Dekaden. Mehr historisches Interesse bei mir als echte Begeisterung.

07. Emerson, Lake & Palmer - Jerusalem
Mit ELP fühle ich mich manchmal wie beim Gottesdienst einer seltsamen Christlich-Erweckten Splittergruppe. So wie hier auch... eigenwillige Song-Auswahl. Aber es muss ja nicht immer "Tarkus" sein. ;-)

08. Rock Goddess - Heartache
Na jaaa... nicht verkehrt, aber irgendwie bleibt auch nichts hängen. Next please!

09. Bewitcher - In The Sign Of The Goat
Das ist für mich immer so eine Gratwanderung mit diesem dreckigen Black/Speed-Metal. Manches finde ich total geil, aber meistens rebelliert ziemlich schnell mein ästhetisches Empfinden. Mit BEWITCHER und mir hat es bisher nicht geklappt.

10. Yob - Adrift In The Ocean
Nö. Ist mir zu verstrahlt und zu langatmig.
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Re: PMDECS - Three Men Armies - Diskussionrunde

Beitragvon Martin van der Laan » Donnerstag 28. Juli 2022, 10:12

Pillamyd hat geschrieben:Einen großen Dank an Holger, der die Gruppe 3 und 4 doch frühzeitig reingestellt hat. Ich bin heiß wie Frittenfett 8-)

Ich bin auch mehr als bereit für die nächsten Gruppen. Kann gerade schon kommen... :-) :-)
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Re: PMDECS - Three Men Armies - Diskussionrunde

Beitragvon frankjaeger » Donnerstag 28. Juli 2022, 12:22

Pillamyd hat geschrieben:Blue Murder – Valley Of The Kings:
Gerade gegoogelt, was das sein soll. Habe ich tatsächlich noch nie gehört. Interesse wurde aber geweckt. Man liest Namen wie „Tygers Of…“, „Whitesnake“ und „Thin Lizzy“. Wenn das nicht genau mein Schema ist, dann weiß ich auch nicht und ja. Die Stimme kommt mir bekannt vor. Jetzt, ja. Der ist auf den Album Sessions der „The Eternal Idols“ zu hören, stimmts?
Der Song hat einen glasklaren 80s Sound, der mir wunderbar gefällt. Erinnert zu Teilen auch an die späte Phase Sabbaths, so vom Sound her. Der Gesang ist in meinen Ohren ein verdammt starker. Toller Stampfer!
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Da habe ich gute Neuigkeiten: Überhaupt nicht. Das war damals ein Major-Ding und eine Riesenauflage in ganz vielen verschiedenen Teritorien. Wenn du dabei bist, die zweite Scheibe, "Nothin' But Trouble", ist ebenfalls sehr gut, allein schon wegen des alles wegfegenden Openers.
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Re: PMDECS - Three Men Armies - Diskussionrunde

Beitragvon Eike » Donnerstag 28. Juli 2022, 15:26

Jens Wilkens hat geschrieben:05. Reverend Bizarre - Doom Over The World
Ein erstklassiger Doom-Brecher. Etwas räudiger als andere Vertreter des Genres, aber mit einer eigenen Doom-Interpretation.

Und ich würde glatt behaupten, dass das der un-räudigste und mallorcastrandpromenadenpartytauglichste Song des bizarren Reverends ist. :D
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Re: PMDECS - Three Men Armies - Diskussionrunde

Beitragvon Eike » Donnerstag 28. Juli 2022, 15:56

Martin van der Laan hat geschrieben:03. Spastic Ink - A Wild Hare
[...]
Prog Metal with Jazz-Spirit so to say.

Trifft es gut!


Martin van der Laan hat geschrieben:07. Emerson, Lake & Palmer - Jerusalem
Mit ELP fühle ich mich manchmal wie beim Gottesdienst einer seltsamen Christlich-Erweckten Splittergruppe. So wie hier auch...

Ich musste dabei auch kurz ironisch lächelnd an den narzisstisch durchgeknallten Sado-Hippie-Führer Jeremiah Sand (The Children of the New Dawn) aus dem irren Nic-Cage-Film "Mandy" denken... :P (Sehenswerter Streifen mit psychedelischer Prog-Rock/Metal-Ästhetik, subtiler Religionskritik, und natürlich jede Menge Cage-Wahnsinn, aber auch einigen fiesen Szenen...)


Jens Wilkens hat geschrieben:03. Emerson, Lake & Palmer - Jerusalem
Der Text von William Blake gehört natürlich zu den bekanntesten englischen Gedichten. Auch heute noch faszinierend. Hörenswert auch die Version des Songs von Bruce Dickinson und Ian Anderson in der Canterbury Cathedral.
https://www.youtube.com/watch?v=YTgZatpr1L8

Danke für den Hinweis!
Die ANDERSON/DICKINSON-Version gefällt mir gut.


Martin van der Laan hat geschrieben:10. Yob - Adrift In The Ocean
Nö. Ist mir zu verstrahlt und zu langatmig.

Ich nenne das meditativ.


Susanne Schaarschmidt hat geschrieben:Yob - Adrift In The Ocean entspricht mir in dieser Gruppe am meisten. Es umarmt mich zur Begrüßung und wirbelt mich einfach mit, soll heißen, der Track nimmt mich von Anfang an in Besitz und gibt mich bis zum Ende nicht mehr frei.
Motörhead - Motörhead
Dieser Punk'n'Roll ist schlicht mitreißend.
Reverend Bizarre - Doom Over The World
Der Bandname stieß mich eher ab, da ich damit eher anderes assoziierte. Das Lied wiederum passt sicher gut auf ein Festival.
Bewitcher - In The Sign Of The Goat passt bestimmt auch gut auf ein Festival. Zugegebenermaßen hab ich mit dem Gott-Satan-Kosmos nicht viel am Hut, aber Ziegen mag ich...

Darüber verstehen wir uns schon mal gut. :subber:
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