Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 8. Juli 2022, 09:07

@Jhonny
Bei Gary Moore empfehle ich als Einstiegstipp wahlweise "Victims Of The Future" oder "Corridors Of Power" bzw die Livescheibe "We Want Moore". Für mich die Hochglanzphase der härteren Moore-Epoche.

Bei MSG ist "Assault Attack" mit Graham Bonnet am Mikro und natürlich "One Night At Budokan". Zweitere ist sozusage eine Live-Best-Of der ersten beiden Scheiben, auf der Songs nur deutlich mehr Wums haben. Eine meiner 5 Live-Lieblings-Alben.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon Pillamyd » Freitag 8. Juli 2022, 09:14

Seek And Destroy fetzt vor allem live.
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon Jhonny » Freitag 8. Juli 2022, 11:48

Holger Andrae hat geschrieben:@Jhonny
Bei Gary Moore empfehle ich als Einstiegstipp wahlweise "Victims Of The Future" oder "Corridors Of Power" bzw die Livescheibe "We Want Moore". Für mich die Hochglanzphase der härteren Moore-Epoche.

Bei MSG ist "Assault Attack" mit Graham Bonnet am Mikro und natürlich "One Night At Budokan". Zweitere ist sozusage eine Live-Best-Of der ersten beiden Scheiben, auf der Songs nur deutlich mehr Wums haben. Eine meiner 5 Live-Lieblings-Alben.


Cool, danke!
Die GARY MOORE Scheiben habe ich mal für einen baldigen Test abgespeichert, die sind ja auch immer sehr günstig zu haben.

Die MSG-Scheiben dagegen... müsste man mal wiederveröffentlichen, scheint mir :grins:
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon frankjaeger » Freitag 8. Juli 2022, 12:20

@ Jhonny: ja, bei Metallica glaube ich auch, dass du ziemlich allein stehst. Das Ding fand ich schon immer scheußlich, vor allem im Albumkontext passt es so gar nicht.

Gary Moore: Genau. Was Holg sagt. "Victims" ist für mich das Studioalbum des Barden.
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon Jens Wilkens » Freitag 8. Juli 2022, 16:06

So, Wochenende eingeläutet und "Piece Of Mind" aufgelegt. Ich mag das Album sehr. Es rangiert bei mir in der MAIDEN-Disko auf Rang 4. Während "Killers" und "The Number Of The Beast" zu den zehn besten Alben aller Zeiten gehören und das Debüt es bei mir in die Top-20 schafft, würde "Piece Of Mind" sich wahrscheinlich so ca. auf Rang 40 wiederfinden - was natürlich immer noch stark ist.
Ich vergöttere einfach Clive Burr am Schlagzeug. Das macht für mich den Unterschied aus, obwohl Nicko auch großartig ist.
PoM hat tolle Songs, nur 'Die With Your Boots On' und 'Sun and Steel' sind deutlich schwächer. Auch die Folgealben haben meiner Meinung nach einige Songs, die qualitativ etwas abfallen.
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 8. Juli 2022, 16:12

Das Album davor auch. Ohne echte Schwächen sind eigentlich nur die Alben mit Paule,
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon Jens Wilkens » Freitag 8. Juli 2022, 16:22

Wenn man ehrlich ist, ist 'Gangland' tatsächlich ein kleiner Durchhänger. ;-)
'Invaders', das viele auch nicht so mögen, finde ich klasse.
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 8. Juli 2022, 16:49

Ein Grund, warum Maiden bei mir nie die ganz große Rolle gespielt hat, ist vermutlich, dass ich einfach auf Refrains mit guten Hooklines und viel Text stehe, und da hatte Maiden an sich, wenn man mal ehrlich ist, schon in der Frühphase Defizite. Auch Klassiker wie "Running Free", "Invaders", "Wrathchild", "Children Of The Damned" u.a. hatten schon diese unsäglichen Schluckaufrefrains, bei denen 1-3 Worte drölfzigmal wiederholt werden. Fand ich immer doof. Wurde später natürlich nicht besser und leider viel zahlreicher. Am Anfang waren das 1-2 Songs pro Album. Bei "BNW" dann fünf.

Warum hat nicht jeder Maiden-Song einen Götterrefrain wie "Ghost of the Navigator".
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon Jens Wilkens » Freitag 8. Juli 2022, 17:09

Extrem war es dann bei 'Heaven Can Wait'.
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon salisbury » Samstag 9. Juli 2022, 11:42

METALLICA. - Kill 'Em All

Bild

Interessante Statements hier über "Kill 'Em All". Hier kommt mein Bier:

Also, ich bin ja kein allzu sehr als romantischer Verklärer alter Metal-Scheiben bekannt; METALLICA ist allerdings eine der allerwichtigsten Bands für meinen musikalischen Werdegang. Es war eine der ersten Metalbands für mich, langjähriger intensiver Begleiter, auch weil es zu jeden Album Gitarrentabs gab und einige Lieder sogar spielbar waren. Es gibt kaum eine Musik, mit der ich mich intensiver auseinandergesetzt habe als mit den Alben "Ride The Lightning" - "...And Justice For All".

Ja, "Kill 'EM All" fiel für mich lange Zeit gegen die o.g. Alben etwas ab, aber für diese '83er Charts hat sich eine neue Liebe für die Platte entfacht. Zusammen mit "Show No Mercy" weckt sie einen Hunger nach für unbändigen, jungspundigen Thrash. SLAYER etwas fieser, METALLICA aber noch explosiver und klarer im Riffing und bei den Soli. Ja, die Soli: ich verstehe nach wie vor nicht, warum so viele Leute über Hammett herziehen. Jedes Solo auf "Kill 'Em All" ist eine Adrenalinspritze ins Herz. Ja, die "Kill 'Em All" lief letztens sehr oft und mit kaum dagewesener Freude.

Interessant ist auch die Perspektive von Metal Me, die METALLICA erst so ab "Load/Reload" schätzen gelernt hat. Für sie war erst der sehr jugendliche Gesang von Hetfield etwas irritierend, klar, genauso geht es mir auch, wenn ich neuere Liveaufnahmen von 'Seek & Destroy' etc. höre. Sie hat sich aber schnell gewöhnt und "Kill 'Em All" auch schnell gefeiert.

Ja, welche Songs wählt man denn hier aus? Ich mag alle sehr gerne, auch wenn 'Pulling Teeth' je nach Hörmoment auch mal geskippt wird. Schon seit anno dazumal gilt meine größte Faszination den 'Four Horsemen', damals mit Mustaine noch 'The Mechanix'. Ganz interessant, das mal zu hören, für mich grad das erste Mal: Die MEGADETH-Version ist natürlich bekannt, hat mir aber niemals so gut gefallen wie bei METALLICA. Schon so früh konnte die Band eine Vielzahl von verschiedenen Riffs zu einem homogenen Ganzen verbinden, mit auch noch nach drölfmillionen Mal Hören überraschenden Wendungen garnieren (bei Minute 3:30 ff, wie es da ins Solo geht, sooooo genial), und so mussten sich die Horsemen bei mir nur dem Trooper geschlagen geben. Rang #2/25. Ich denke, hier gab es drei Überschneidungen, bin mir aber nimmer so ganz sicher.


Bild

Eine besondere Freude bereitet mir der Besitz der "Creeping Death/Jump In The Fire" E.P mit den Covers von "Am I Evil" und "Blitzkrieg". Damals rauf und runter gespielt. Obwohl ich nie der große Fan chromatischer Riffs war, hat sich das von 'Jump In The Fire' ins Hirn gesägt und ich werde zum Pingpongball, wenn ich es höre. Ich verbinde mit ihm ganz viel Metal-Feeling. Und wenn Hammett ganz am Ende des Songs explodiert, dann passiert das auch bei mir. Jhonny, ich hoffe, wir hören den Song mal gemeinsam. Die Attribute "scheußlich" und "gruselig" von unseren 80ies-Metal Granden Frank und Holg finde ich...wooow. Irgendwie krass. :grins:. Bei mir Rang #20/25, aber Einzelnennung.

Tja, und dann 'Seek And Destroy'. Ich finde, dass es schon Gründe gibt, warum dieser Song und sonst kein anderer ein großes METALLICA-Aushängeschild geworden ist. Ich finde ihn auch nach so vielen Gelegenheiten, ihn zu hören, immer noch super! Ganz klar ein Top10-Song des Jahres. Und besser als die meisten anderen Songs der Scheibe. Da ich schon 'Holy Diver' killen musste, sollte dieser legendäre Song erhalten bleiben. Auch hier bekomme ich nicht mehr zusammen, wieviele Überschneidungen es gab (2, 3 oder gar 4?), aber der Song lief im Gesamten recht spät...

Ergo bekam "Kill 'Em All" drei Nominierungen von, allein schon deshalb, weil es mich seit meiner Jugend treu begleitet. Freude deshalb auch über das rasend schnelle 'Motorbreath (meine Nummer 4 des Albums)'. Und dann war es denke ich noch 'Whiplash' (meine Nummer 5). Beides Einzelnennungen.

The Four Horsemen
Jump In The Fire
Motorbreath
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