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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von Pillamyd » Montag 4. Juli 2022, 11:12
Martin van der Laan hat geschrieben:Tja, so unterschiedlich sind sie, die Menschen und Geschmäcker. Ich höre in den letzten Jahren immer mehr das, was Du als "neumodischen Prog" bezeichnest. LEPROUS und besonders ODDLAND stehen hier gerade ganz hoch im Kurs. Und VOYAGER vergöttere ich schon seit der ersten selbst produzierten CD, die vor knapp 20 Jahren raus kam. Wenn ich mich recht erinnere, ich das ja sogar "Raben-kompatibler" Prog.
Ist es denn falsch das als neumodischen Prog zu bezeichnen? Ich möchte ja niemanden auf den Schlipps treten.
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Pillamyd
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von Rüdiger Stehle » Montag 4. Juli 2022, 11:49
Ich denke nicht, dass sich jemand geschlipsgetreten fühlt.  LEPROUS hat mich auch nie wirklich gereizt. Ich habe ja schon mit Ihsahns Solowerken gewissen Warmwerdeprobleme, und wenn man dem ganzen Hofstaat noch den Kaiser selbst entzieht, dann ist's für mich völlig vorbei, ohne dass ich es schlecht fände. Es reizt mich einfach nicht. ODDLAND habe ich nie näher unter die Lupe genommen. VOYAGER ist da eine große Ausnahme, aber vermutlich finde ich die Band nicht toll, weil sie modernen Prog spielt, sondern obwohl sie modernen Prog spielt. Das hier im Hause geflügelte Wort vom "Rabenprog" ist ja irgendwie die Definition von Progressive Metal, der auf irgend eine Art und Weise auch wahlweise "Faustfaktor" oder "Freakfaktor" hat, und sich damit jemanden wie mich doch angeln kann, der eigentlich progressiven Klängen im Sinne des Genreprog eher unbeteiligt bis skeptisch gegenüber steht. VOYAGER mochte ich von Anfang an nicht deshalb, weil ich die Band als progressiv wahrgenommen hätte (obwohl sie das natürlich war), sondern weil ich vielen ihrer stilistischen Facetten merkliche Parallelen zu Bands wahrnahm, die ich sehr mag, und zwar vom epischen Traditionsstahl wie VIRGIN STEELE und dessen Fistraising-Attitüde bis hin zum orchestralem Black Metal wie DIMMU BORGIR. Kurz gesagt, VOYAGER ist sehr oft episch und hat Pathos, es kann auch düster und wuchtig, Danny Estrin ist ein phänomenal vielseitiger Sänger mit etlichen traditionsmetallischen Einflüssen, und ich mag das Sci-Fi-Feeling.
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von Martin van der Laan » Montag 4. Juli 2022, 11:59
Pillamyd hat geschrieben:Martin van der Laan hat geschrieben:Tja, so unterschiedlich sind sie, die Menschen und Geschmäcker. Ich höre in den letzten Jahren immer mehr das, was Du als "neumodischen Prog" bezeichnest. LEPROUS und besonders ODDLAND stehen hier gerade ganz hoch im Kurs. Und VOYAGER vergöttere ich schon seit der ersten selbst produzierten CD, die vor knapp 20 Jahren raus kam. Wenn ich mich recht erinnere, ich das ja sogar "Raben-kompatibler" Prog.
Ist es denn falsch das als neumodischen Prog zu bezeichnen? Ich möchte ja niemanden auf den Schlipps treten.
Nö, überhaupt gar nicht. Viele würde unter neumodischem Prog vermutlich die Djent-lastige Version mit Klargesang und Gebrüll verstehen. Die Grenzen zwischen alt und neu sind ja meist fließend. Nenne es, wie Du magst - in erster Linie ist es einfach gute Musik! 
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von Holger Andrae » Montag 4. Juli 2022, 12:08
Martin van der Laan hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben:Martin van der Laan hat geschrieben:Tja, so unterschiedlich sind sie, die Menschen und Geschmäcker. Ich höre in den letzten Jahren immer mehr das, was Du als "neumodischen Prog" bezeichnest. LEPROUS und besonders ODDLAND stehen hier gerade ganz hoch im Kurs. Und VOYAGER vergöttere ich schon seit der ersten selbst produzierten CD, die vor knapp 20 Jahren raus kam. Wenn ich mich recht erinnere, ich das ja sogar "Raben-kompatibler" Prog.
Ist es denn falsch das als neumodischen Prog zu bezeichnen? Ich möchte ja niemanden auf den Schlipps treten.
Nö, überhaupt gar nicht. Viele würde unter neumodischem Prog vermutlich die Djent-lastige Version mit Klargesang und Gebrüll verstehen. Die Grenzen zwischen alt und neu sind ja meist fließend. Nenne es, wie Du magst - in erster Linie ist es einfach gute Musik! 
Bei den neuen Feineinteilungen gerade im Bereich Geproggel, kann ich die Erbsen auch kaum noch unterscheiden. Leprous fand ich zum Beispiel auf "Bilateral" ziemlich toll, alles andere berührt mich kaum. Oddland, Caligulas Horse oder Oddland fand ich irgendwie immer zu langatmig und auch etwas zu gläsern. Als Parallele zu meinem Problem mit Yes. COG zum Beispiel fesselt. Haken oder Gojira berührt mich beides gar nicht. Und im Bereich der Sieben-Saitigen-Tanzmusik bin ich komplett raus.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Rüdiger Stehle » Montag 4. Juli 2022, 12:09
Holger Andrae hat geschrieben:Martin van der Laan hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben:Martin van der Laan hat geschrieben:Tja, so unterschiedlich sind sie, die Menschen und Geschmäcker. Ich höre in den letzten Jahren immer mehr das, was Du als "neumodischen Prog" bezeichnest. LEPROUS und besonders ODDLAND stehen hier gerade ganz hoch im Kurs. Und VOYAGER vergöttere ich schon seit der ersten selbst produzierten CD, die vor knapp 20 Jahren raus kam. Wenn ich mich recht erinnere, ich das ja sogar "Raben-kompatibler" Prog.
Ist es denn falsch das als neumodischen Prog zu bezeichnen? Ich möchte ja niemanden auf den Schlipps treten.
Nö, überhaupt gar nicht. Viele würde unter neumodischem Prog vermutlich die Djent-lastige Version mit Klargesang und Gebrüll verstehen. Die Grenzen zwischen alt und neu sind ja meist fließend. Nenne es, wie Du magst - in erster Linie ist es einfach gute Musik! 
Bei den neuen Feineinteilungen gerade im Bereich Geproggel, kann ich die Erbsen auch kaum noch unterscheiden. Leprous fand ich zum Beispiel auf "Bilateral" ziemlich toll, alles andere berührt mich kaum. Oddland, Caligulas Horse oder Oddland fand ich irgendwie immer zu langatmig und auch etwas zu gläsern. Als Parallele zu meinem Problem mit Yes. COG zum Beispiel fesselt. Haken oder Gojira berührt mich beides gar nicht. Und im Bereich der Sieben-Saitigen-Tanzmusik bin ich komplett raus.
Aber Voyager war bei dir auch im grünen Bereich, oder?
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von Holger Andrae » Montag 4. Juli 2022, 12:17
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Martin van der Laan hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben:Martin van der Laan hat geschrieben:Tja, so unterschiedlich sind sie, die Menschen und Geschmäcker. Ich höre in den letzten Jahren immer mehr das, was Du als "neumodischen Prog" bezeichnest. LEPROUS und besonders ODDLAND stehen hier gerade ganz hoch im Kurs. Und VOYAGER vergöttere ich schon seit der ersten selbst produzierten CD, die vor knapp 20 Jahren raus kam. Wenn ich mich recht erinnere, ich das ja sogar "Raben-kompatibler" Prog.
Ist es denn falsch das als neumodischen Prog zu bezeichnen? Ich möchte ja niemanden auf den Schlipps treten.
Nö, überhaupt gar nicht. Viele würde unter neumodischem Prog vermutlich die Djent-lastige Version mit Klargesang und Gebrüll verstehen. Die Grenzen zwischen alt und neu sind ja meist fließend. Nenne es, wie Du magst - in erster Linie ist es einfach gute Musik! 
Bei den neuen Feineinteilungen gerade im Bereich Geproggel, kann ich die Erbsen auch kaum noch unterscheiden. Leprous fand ich zum Beispiel auf "Bilateral" ziemlich toll, alles andere berührt mich kaum. Oddland, Caligulas Horse oder Oddland fand ich irgendwie immer zu langatmig und auch etwas zu gläsern. Als Parallele zu meinem Problem mit Yes. COG zum Beispiel fesselt. Haken oder Gojira berührt mich beides gar nicht. Und im Bereich der Sieben-Saitigen-Tanzmusik bin ich komplett raus.
Aber Voyager war bei dir auch im grünen Bereich, oder?
Das, was ich kenne, mag ich sehr gern, ja.
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von Dekalog der Elemente » Dienstag 5. Juli 2022, 22:32
Havoc hat geschrieben:Martin van der Laan hat geschrieben:Demnächst sollte ich mich wohl noch mal mit den letzten Solo-Sachen von IHSAHN beschäftigen. Bisher findet mein Kopf das gut gemacht, aber mein Bauch findet noch keinen so rechten Zugang... Das ist natürlich schon teils extrem sperriger und wirrer Stoff. Aber ich liebe es. Hätte auch so langsam noch mal Bock auf ein neues Album. Das letzte ist schon wieder 4 Jahre her. Auch wenn es zwischenzeitlich ja die beiden starken Mini-CDs gab. Ein gutes Einstiegsalbum könnte "Arktis." sein...oder halt beim Debüt "The Adversary" anfangen. 
Ja die Arktis ist schon unglaublich gut. Adversary war da auch mein Einstieg in das Solo-Schaffen von IHSAHN. LEPROUS hab ich ja quasi über IHSAHN und das Forum für mich entdeckt, CALIGULAS PFERD war zuerst so ein HOB "Blindkauf" find ich aber auch unglaublich gut und spannend. VOYAGER und ODDLAND hab ich jetzt musikalisch so gar nicht auf dem Zettel muss ich gestehen. Da sollte ich dann wohl mal ein Ohr oder zwei riskieren nehme ich an?
Im Auge des Feindes sehe ich nur mich selbst - Fyrt Byrask
Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
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von Havoc » Mittwoch 6. Juli 2022, 11:47
Dekalog der Elemente hat geschrieben:Ja die Arktis ist schon unglaublich gut. Adversary war da auch mein Einstieg in das Solo-Schaffen von IHSAHN. LEPROUS hab ich ja quasi über IHSAHN und das Forum für mich entdeckt, CALIGULAS PFERD war zuerst so ein HOB "Blindkauf" find ich aber auch unglaublich gut und spannend. VOYAGER und ODDLAND hab ich jetzt musikalisch so gar nicht auf dem Zettel muss ich gestehen. Da sollte ich dann wohl mal ein Ohr oder zwei riskieren nehme ich an?
Ausgehend von IHSAHN und LEPROUS würde ich ja nun eher erstmal ODDLAND als VOYAGER empfehlen. Sind aber beides starke Bands. Bei ODDLAND sind alle drei Alben sehr gut. Von VOYAGER besitze ich bisher nur zwei Alben.
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von Pillamyd » Montag 18. Juli 2022, 22:36
Mit der Ankündigung des neuen Albums ist mir aufgefallen, wie wenig ich die Band in den letzten Jahren gehört habe. Um diesem schlechten Gewissen ein Ende zu bereiten, werde ich wohl die Woche nutzen mir die komplette Diskographie anzuhören. Vielleicht mach ich währenddessen Notizen...
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von Havoc » Montag 18. Juli 2022, 22:48
Um welche Band geht es denn?
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