Der Kurzreview-Thread

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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Chavo89 » Freitag 25. Februar 2022, 11:42

Ich stöbere schon bei Discogs. :D
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Pillamyd » Freitag 25. Februar 2022, 11:44

Fein :subber:
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Jens Wilkens » Freitag 8. April 2022, 17:25

DÖDA HAVET - Tid och rum
Auch wenn das Erscheinungsdatum des Albums schon etwas zurückliegt (28.8.2020), so möchte ich hier etwas Werbung für "Tid och rum" (Zeit und Raum) der Schweden DÖDA HAVET (Das Tote Meer) machen. Die Scheibe ist leider etwas untergangen. Ich vermute, das dürfte daran liegen, dass das Quintett aus Uppsala auf Schwedisch singt. Dabei bietet "Tid och rum" ganz formidablen Progressive Rock / Space Rock. Ein wenig erinnert die Gesamtausrichtung an die ruhigeren Stücke von OPETH. Aber eine gewisse Härte bringen einige Stücke durchaus mit.
Die Stimmung ist insgesamt recht melancholisch, aber bisweilen auch hymnisch. Schon die ersten beiden Stücke 'Atlantis mitt' und 'Arcana' (ein Stück über den Golem) sind echte Prog-Perlen. Ganz toll sind die Keyboards. Alle Lieder sind interessant aufgebaut, und so gibt es auch nach mehreren Durchläufen viel zu entdecken. Empfehlenswert ist vor allem auch 'Hjärnspöket' (Hirngespinst).
Leider gibt es das Album nur als Download und als Vinyl. Die Platte ist sehr gut aufgenommen. Das macht sie für Vinyl-Fans interessant. Sänger (und Gitarrist) Staffan Stensland Vinrot lässt die Schönheit der schwedischen Sprache durch seine deutliche Artikulation leuchten.
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Havoc » Donnerstag 14. April 2022, 09:24

MANOWAR - Kings Of Metal (1988)

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Dieser Klassiker war bei mir persönlich trotz seiner unabstreitbaren Qualität aus irgendeinem Grund ja nie so ganz vorne bei meinen Lieblingsalben der Band dabei. So richtig erklären kann ich mir das bis heute nicht. Vor allem, da ich alles nahezu perfekt finde. Einzig "Pleasure Slave" ist natürlich streitbar. Aber ansonsten ist das alles erste Sahne. Ja...mit "Heart Of Steel" und "The Crown And The Ring" sind sogar zwei der allerbesten Songs der Band am Start. Ich kann es mir fast nur so erklären, dass wir damals zu Jugendzeiten wohl Songs dieses Albums am öftesten gehört haben. Fast alle liebten "Hail And Kill" und runzelten die Stirn, wenn ich zu Protokoll gab, dass "Bridge Of Death" wohl mein Lieblingssong der Band sei und "The Triumph Of Steel" mein Lieblingsalbum. Die ersten vier Alben sind halt schon was Besonderes...und selbst "Fighting The World" mag ich eigentlich noch etwas lieber aufgrund seiner Coolness. Bedeutet dann wohl, dass dieses Album hier tatsächlich ggf. nur auf Rang 7 meiner Bestenliste landet, was aufgrund der gebotenen Klasse eigentlich völlig irre ist. Denn für sich genommen kann das hier trotz "Pleasure Slave" eigentlich nur eine 10 sein. Hach...es ist echt schön, nochmal Manowar-euphorisiert zu sein. :grins:
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 18. Mai 2022, 15:17

Ich packe es in Ermangelung eines Bandthreads und in Anbetracht der Tatsache, dass die Band stilistisch nicht allzu leicht zu verschubladisieren ist, einfach mal hier herein. Die Band kommt aus den US of A, sie spielt Metal, und in einen der Threads der anderen Bands der Protagonisten wollte ich es auch nicht schieben.

Die Rede ist von:

THE HOUNDS OF HASSELVANDER


Kürzlich ist mit "Another Dose of Life" das - neben einer EP und einer Cover-Scheibe - vierte reguläre Studioalbum der aktuellen Band der D.C.-Legende Joe Hasselvander (ex-Pentagram, ex-Raven, ex-Burning Starr, ex-750-other-bands) über das kultige Rock Saviour Label erschienen. Besonderes Schmankerl: Es singt inzwischen jemand, der nun wirklich perfekt in diesen Thread passt, namentlich Bob Mitchell (ex-Attacker, ex-Sleepy Hollow, ex-Vyndykator, ex-134-other-bands) und der verleiht dem ganzen hier und da durchaus eine etwas markantere US-Metal-Note im Thread-Sinne. Wobei Hasselvander natürlich nicht Hasselvander wäre, wenn es nicht gleichwohl weiterhin einiges an protodoomigem Heavy Rawkin' Raw zu Hören gäbe. Es gibt also natürlich tonnenschwere Hinweise auf Pentagram, auf Black Sabbath (total überraschend, bei dem Artwork), aber auch solche auf Judas Priest und The Rods, oder, schon rein stimmlich bedingt, auch ansatzweise auf Attacker.

Bild

Nun, so oder so, ich finde es wie immer sehr cool, was Joey hier vom Stapel lässt, und Bob Mitchell wertet die Sache nochmal ein gutes Stück auf.

Feines Album, und gleichwohl leider dazu prädestiniert, völlig übersehen zu werden. Daher mein Tipp der Woche!

https://www.youtube.com/watch?v=9w6es4Nf3B0
https://www.youtube.com/watch?v=Oxt0Bms6Zy8
https://www.youtube.com/watch?v=ejhvfSoR48Q
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 29. Mai 2022, 19:07

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Symphony X | The Divine Wings Of Tragedy (1997)

Da schreibe ich gestern noch davon, keine Zeit und Muse für Musik zu haben und dann leg ich gestern Abend und heute die „The Divine Wings Of Tragedy“ auf und fühle mich pudelwohl. Hätte ja nicht vermutet, dass ausgerechnet "Symphony X" mir das wieder gibt, was mir seit ein paar Wochen abhandengekommen ist. Das soll nicht despektierlich klingen.

Die spontane Lust mal wieder Symphony X zu hören und dann auch noch mit einem Album, dass ich schon länger nicht mehr gehört habe (und dann knallt das mir so dermaßen um die Ohren, dass ich gerade dabei bin das Album wieder aufs Neue zu entdecken) kam völlig unerwartet. Die Euphorie packt mich gerade.
Dieser warme neoklassische powerige Metal, der teilweise ungemein ausschweifend daherkommt aber dabei angenehm wolkig zu den Füßen liegt, macht es vielleicht tatsächlich zum besten Symphony X Album in der Diskografie. Bei den ersten Tönen weiß man genau, wen man vor sich hat. Ein wahnsinnig herausragender Allen, der so eine stabile Spannweite hat, dass man keine Angst haben muss bei der Musik der Freude wegen nicht hüpfen zu dürfen. Die Brücke ist aus stabil genug. Diese phänomenalen aufgespannten Gesangsmelodien wie zum Beispiel in „Pharoh“ oder „Sea Of Lies“. Die Härte wie im Opener oder auch „Out Of The Ashes“.
Man möge nur „The Accolade“ hören, meine Damen und Herren! Dieser Song deckt wohl allumfassend das ab, wofür die Band stehen mag.
Den Titelsong darf man natürlich nicht unerwähnt lassen. Es bleibt wohl ein Geheimnis, wie man als Band ein so kurzweiliges Epos schreiben kann ohne dabei dem Hörer das Gefühl zu geben, der Song laufe tatsächlich 21 Minuten lang.

Hiermit hoffe ich einfach mal, dass die ganzen Side Projects mal beiseitegelegt werden und die Band die Köpfe mal wieder zusammensteckt, Herrgott nochmal! So geil ich auch Mike LePond’s Silent Assassin finde oder gut ich Romeos eigenes Ding finde, es wird Zeit, Jungens!
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Havoc » Dienstag 31. Mai 2022, 23:01

Ja. Da hast du mit so ziemlich allem Recht. Auch wenn ich immer noch 'Paradise Lost' ganz vorne sehe. Und ich hoffe trotz der echt starken Romeo Scheiben auch immer noch auf ein weiteres SymX Album. Die Assassins fand ich nicht ganz so stark. Bin halt nicht der größte Tecchio Fan. ;-) Kenne hier aber auch nur ein Album.
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 1. Juni 2022, 09:44

"Paradise Lost" war auch für mich das erste Album, dass ich von der Band mitbekommen habe. "Set The World On Fire" ist wohl unter den Top 10 meiner Lieblingssongs der Band dabei. Ja, das Album ist sehr stark. Für viele vielleicht auch das stärkste. Für mich kommt es aber nicht an das besprochene Album heran.
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Loomis » Mittwoch 1. Juni 2022, 14:15

Symphony X haben sich über die Jahre so langsam zu einer meiner Lieblingsbands gemausert. Gerade "Underworld" hat bei mir extrem eingeschlagen. Ansonsten ist wohl "The Odyssey" mein Lieblingsalbum von SX, wohl nicht zuletzt, da das mein erstes Album der Band war.
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 1. Juni 2022, 15:01

Loomis hat geschrieben:Symphony X haben sich über die Jahre so langsam zu einer meiner Lieblingsbands gemausert. Gerade "Underworld" hat bei mir extrem eingeschlagen. Ansonsten ist wohl "The Odyssey" mein Lieblingsalbum von SX, wohl nicht zuletzt, da das mein erstes Album der Band war.



Oh "Underworld" hat mich gestern morgen auf den Weg zur Arbeit auch wieder ins Jahr 2015 katapultiert und dann habe ich Mittags nochmal die Track-By-Track-Reviews durchgelesen. Und ich kann da von meiner Meinung nicht abweichen. "Kiss Of Fire", "To Hell And Back", "Swan Song", der Titeltrack. Alles brecher!
Vor allem beim "Swan Song" habe ich gestern morgen eine Gänsepelle bekommen die für alle Hörbar hätte gewesen sein müssen....herrlich!
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