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Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983Danke, noch ein "Caught In The Middle"-Liebhaber! Für mich der am meisten übersehene DIO-Song. Ein absoluter Klassiker
Meine Sammlung:
https://www.musik-sammler.de/sammlung/leviathoskop/ Als Musiker: http://www.kingswinter-music.com
Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983Ich höre auf dem Album auch vier Übersongs und das sind der Taucher, der Regenbogen, das Sprechverbot und die Mitte. Der Rest ist kaum schlechter. Ist nicht umsonst ein Klassiker.
Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983Wobei 'Snack nich mit fremden Lüüd' unter den Übersongs der Übersong ist, oder?
Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983Meiner nicht. Meiner ist der Regenbogen. Aber so wirkliche Qualitätsunterschiede gibbet da ja auch nicht.
Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983Meiner ist auch der Regenbogen, aber das ist halt auch so ein 12,42/10-Punkten-Album.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983BLACK SABBATH - Born Again
![]() Dann kommen wir nach DIO doch gleich zu BLACK SABBATH. Nach dem Abgang von DIO hat man sich gesanglich zumindest auf dem Papier ebenbürtig verstärkt, denn Ian Gillan singt auf "Born Again". DEEP PURPLE höre ich schon seit meiner Kindheit, weit bevor ich von BLACK SABBATH gehört hatte, gehört also zu den prägendsten Band für das kleine Blautier. Von "Born Again" hatte ich allerdings bis vor Kurzem noch gar nichts gehört, Erstkontakt war wahrlich das 10-Ton-Hammer-Spiel hier, wo der Titeltrack nominiert wurde. Nicht nur mit diesem Track (im Nachhinein der Beste des Albums), mit dem ganzen Album tue ich mich schwer. Es macht einfach zu keinem Zeitpunkt Spaß zu hören. Ich finde den Klang an sich schon anstrengend, die Gitarren sind irgendwie höhenlastig und abweisend, überall fehlt Wärme. Und dann Gillan, ich weiß nicht, ich weiß nicht. Ich werde niemals behaupten, er sänge schlecht, ich finde sogar er versucht hier extrem viel aus sich rauszuholen, geht immer wieder an die Grenzen. Das wirkt aber an vielen Stellen relativ nervig, gerade Tracks wie 'Disturbing The Priest' oder 'Digital Bitch' sind mega anstrengend. Okay ist noch 'Zero To Hero', wo ein wenig SABBATH-Stimmung (fast schon zu fies und böse) aufkommt, doch da wird mir das Hauptriff zu sehr ausgewalzt. 'Keep It Warm' kann ich auch noch ganz gut hören. Am Ende könnte ich aber auch ganz gut ohne dieses Album im Regal leben. Ganz seltsames Teil. Fanden eventuell auch meine Kompagnons, denn keiner hat das Album gewählt. Mit 'Born Again' hätte ich eventuell gerechnet. Zero To Hero Keep It Warm Realer Name: Thomas Becker
Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983Ihr habt komische Ohren... Bei 'Rainbow In The Dark' finde ich die Keys zu aufdringlich, daher ordne ich das Lied unter die letzten drei des Albums, zusammen mit 'Gypsy' und 'Invisible'. Die Tops sind der Titelsong und 'Don't Talk To Strangers'.
"Born Again" finde ich großartig, auch wenn ich weiß, dass ich damit ein wenig aus der Reihe tanze. Aber: Die Frontalangriffe 'Trashed' und 'Digital Bitch' sind für BS ungewöhnlich aggressiv und werden von Ian total brillant und over-the-top herausgebrüllt, hier macht der Sänger wirklich mal etwas Neues, experimentiert. Dazu kommen Riffmonster wie 'Disturbing The Priest', das von Gillan ähnlich rau intoniert wird, und der Ohrwurm 'Zero The Hero', am Ende dann zwei ruhige, intensive Stücke mit dem überragenden Titelsong und dem sanften, etwas aus dem Album fallenden Wohlfühlsong 'Keep It Warm'. 'Hot Line' ist für mich der schwächste Song auf einem tollen Album, der im Albumkontext einfach zu normal ist. Immer noch ein gutes Stück, aber eben weniger auffällig als der Rest. Auch wenn das Album einige Durchläufe braucht, um sich zu entfalten, macht es gerade im Zusammenhang mit der sonstigen Diskographie - nach "Mob Rules" und vor "Eternal Idol", wenn man "Seventh Star" aus bekannten Gründen mal außen vor lässt, eine gute und vor allem sehr interessante Figur. Es ist zu kurz und die beiden Instrumentals sind überflüssig, aber die sieben "richtigen" Lieder finde ich absolut toll und viel besser als so mancher "typische" BS-Langdreher, eben weil die Band hier ausbricht und die beiden Welten BS und Ian Gillan zusammen bringt, auch wenn sie manchmal unvereinbar scheinen.
Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983
Ich hab es relativ häufig gehört und es hat leider nicht wirklich funktioniert, hatte eher gegen Ende gar keine Lust mehr drauf. Änderungen in der Wahrnehmung gibt es aber immer, so ist das letzte Urteil nicht gesprochen. Irgendwann landet es vllt wieder im Schacht, dann sehen wir .Realer Name: Thomas Becker
Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983Der Anregung folgend läuft gerade "Born Again". Meine Erinnerung hat mich nicht getrogen. Das Album ist meiner Meinung nach grausam. Ich kann bis auf den Titeltrack, der wirklich gelungen ist, keinen Song ohne Abneigung hören. (Na ja, 'Trashed' geht noch.) Es fängt schon mit der Produktion an. Zumindest das deutsche Vinyl-Original klingt nur dumpf. Eine große Band mit einer so schlechten Produktion ist einfach traurig. Am besten an der Platte gefällt mir noch die Schrifttype des Textbeilegers, und das ist nicht als Witz gemeint.
Das oft geschmähte "Never Say Die" finde ich um Längen besser. Hier machen wenigstens drei Stücke Spaß.
Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983MERCYFUL FATE - Melissa
![]() Es gibt mehrere Gründe, weshalb ich diesem Album einen hohe Aufmerksamkeit gewidmet habe. Erstens weiß ich, dass dieses Album bei vielen Veteranen hoch im Kurs steht. Zweitens werde ich im Sommer eine MF Headlinershow beim Rock The Castle-Festival in Verona sehen. Drittens spielte die Debüt-EP schon 1982 eine Rolle in unserer Runde und ich fand das Gehörte ganz cool. Kurz zu meinem Background mit der Band: Ich hatte schon sehr früh in meiner metallischen Entdeckungs-Phase eine KING DIAMOND-Platte, "Conspiracy". Ich erinner mich noch, das sie damals im Metal Hammer (meine erstes regelmäßig gekauftes Metal-Fanzine; aber ich dann schnell auf Rock Hard umgestiegen) eine Höchstnote bekam und das Geschriebene war damals anregend genug, um mein Taschengeld dafür auszugeben. Leider kam ich damals gar nicht damit klar, an Gesang und Musik habe ich mich nie gewöhnen können. Somit habe ich KD/MF lange unter ferner liefen kategorisiert, obwohl immer mal wieder sporadisch etwas davon ins Ohr kam. Jetzt aber die Chance, "Melissa" mit Artwork und Lyrics zu genießen! Gut, als Erstes will ich feststellen, dass MERCYFUL FATE - gerade im zeitlichen Kontext - in vielen Belangen die Extreme auslotet, aber anders als SLAYER, METALLICA oder VENOM. Klar, vor allem ist es KINGS Gesang, der sich ins Gehör schneidet, und bei dem es leider bei mir nur einen sehr langsamen Gewöhnungseffekt gibt. Aber auch die Musik ist ganz anders als das was viele frühe metallische Vertreter spielten. Ich empfinde das Riffing und den Songaufbau extrem komplex und verschachtelt und mir fällt da kaum etwas ein, dass - bis heute - ähnlich klingt. Deshalb könnte man fast sagen, dass MF's "Melissa eines der ersten Prog-Metal-Alben ist? So viele Breaks, so viele Wendungen, der extrem hohe Gesang? Was sagt ihr? Das war nun der Eindruck des "objektiven" Ohrs. Die Frage ist nun: "Gefällt mir das"? Nun, ich will, dass es mir gefällt, ich arbeite dran, aber bisher hat noch keine Erleuchtung stattgefunden. Der Gesang ist und bleibt anstrengend, vor allem wenn es in höchste Höhen geht. Schlimmer ist aber, dass ich die Musik nicht verstehe. Die Spannungsbögen kann ich nicht nachvollziehen, die Stimmung des Bösen, Satanischen kommt bei mir gar nicht an, ich tue mir nach wie vor schwer, die Songs überhaupt zu unterscheiden. Wir haben in der Gruppe zwei Songs gehört, einer war 'Melissa', aber der andere? 'Curse Of The Pharaoh'? Da ist noch der beliebte Longtrack 'Satan's Fall', mit dem ich allerdings am allerwenigsten zurecht komme, extreme Spitzen, verwirrende Breaks. Aber auch geile Soli. Ja, immer mal wieder, vor allem wenn die Klampfen gniedeln, kommt auch bei mir ein Wohlgefühl auf, aber im Großen und Ganzen ist "Melissa" für mich ein hart zu verdauender Brocken, vor dem ich Ehrfurcht habe, aber (noch?) keine Zuneigung empfinde. Satan's Fall Melissa Realer Name: Thomas Becker
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