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VENOMRe: VENOMIst so, und auch gut so. Aber Jhonny hat schon recht, dass (Cronos-) VENOM das schon sehr gut macht, mit der Kombination der Setlist aus alten und neuen Songs. Das ist deutlich weniger vorhersehbar als die Kollegen von VENOM INC., die leider meist (fast) nur Klassiker aus den Jahren 1980-1985 spielen, obwohl es ja das Line-up der Jahre 1989-1992 ist. Da fehlt es mir immer ein wenig am Verständnis dafür, obwohl (oder gar WEIL) ich ein riesiger Dolan-VENOM-Fan bin.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: VENOMGenau. Pille hat nichts anderes behauptet. Zu einem besonderen Anlass, eine besondere Setlist. Das passt für mich in der Regel auch. Hat irgendwer gejammert, dass der Schwerpunkt bei John Warning auf "Awaken The Guardian" lag und die anderen Alben nur spärlich bespielt wurden? Habe ich nirgendwo gelesen. Scheint also auch noch daran zu liegen, was man selbst gern hören möchte.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: VENOM
Kein Problem. Manches Aneinander-Vorbei-Diskutieren in diesem Forum ist mir ja tatsächlich schleierhaft. Es geht in aller Regel doch nicht um ein Gegeneinander oder ums Rechthaben. Mir jedenfalls nicht.
Re: VENOMRecht haben kann man da ja eh nicht. Habe hier aber auch in keiner Richtung eine belehrende Haltung wahrgenommen, von daher sollte es keine Gründe für Missstimmung geben.
Ganz generell bin ich persönlich ein Fan davon, wenn Bands ihre Setlists recht ausgewogen aus altem und neuerem Material zusammenstellen, und das macht man im Hause (Cronos-)VENOM meines Erachtens sehr gut, wie auch Kenni und Jhonny es gesagt haben, oder auch URIAH HEEP ist dafür ein tolles Beispiel. Bands, die fast nur die eigenen Klassiker aus den frühen Achtzigern zocken, obwohl sie auch später gutes Material veröffentlicht haben, finde ich da manchmal eher anstrengend, weil es halt zum einen immer das Gleiche ist, und weil ich mich zum anderen dann immer fragen muss, warum sie überhaupt neues Material machen, wenn sie offenbar selbst der Meinung sind, dass es nicht auf Augenhöhe ist, oder dass es die Fans nicht hören wollen. Gute Beispiele: Venom Inc., Angel Witch (zumindest lange Zeit), Omen... Davon unberührt sind natürlich Gigs aus besonderem Anlass, etwa zum Jubiläum eines klassischen Albums, das man dann am Stück spielt, oder nach der Reunion mit dem Original-Sänger, oder ganz generell Festivalauftritte, weil die Bands ja hier damit rechnen müssen, dass eben nicht 95% der Zuschauer ihre eigenen "Stammis" sind, die mal Abwechslung haben wollen, sondern eher umgekehrt eben 80% der Leute einfach nur die Klassiker kennen und hören wollen. Aber wie gesagt, ich denke, dass wir hierüber einen weitgehenden Konsens haben werden, von dem jeder für sich halt dann abweicht, wenn er mal "zu den Außenseitern" im Publikum gehört, sprich, mal als Gelegenheitshörer bei einer Band im Clubgig landet, bei dem sie halt vorwiegend ihre neuen Sachen spielen, oder wenn man auf einem Festival auf seine persönliche Leib- und Magen-Band trifft, die dann nur die ollen Kamellen zockt, die man schon dreißigmal gehört hat. Letztere Kategorie habe ich immer mal wieder mit Helloween erlebt, die bei Festival-Gigs in der Deris-Ära zu 90%-Keeper/Kiske-Songs gespielt haben, obwohl die nun in der Regel nicht Andis Paradedisziplin waren. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: VENOMGut, dann habe nicht nur ich den Einwurf nicht verstanden.
Angel Witch ist ein wunderbares Beispiel für Selbstminimierung. Natürlich ist das Materila vom Debüt über jeden Zweifel erhaben, aber die auch das Material der anderen Scheiben ist ja nun alles andere als mies. Vor allem die Songs neueren Datums können in meinen Ohren tatsächlich sehr viel. Aber btt: Ich habe Venom seit Dekaden nicht gesehen und kenne mich tatsächlich auch nur mit den Klassikern wirklich gut aus. Von daher würde ich mich aktuell über einen Oldschool-Auftritt freuen. 1985 war ds nämlich käsig. Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: VENOMDieses Klassiker durchspielen, sehe ich gerade auch stark bei MEGADETH. Bei den Setlists, die die seit längerer Zeit runterzocken, kommt bei mir echt Langeweile auf. Berücksichtigt werden dabei eigentlich immer nur fünf Alben (Peace Sells, RIP, Countdown to Extinction, Cryptic Writings und Dystopia), wobei die anderen Alben noch eine Menge zu bieten haben.
Zurück zu VENOM: Ich finde es auf jeden Fall toll, dass einige der neuen Songs gespielt werden. Songs von "Calm Before The Storm" werden wahrscheinlich nie wieder gespielt werden. Wenigstens ist das restliche Material ja alles andere als schlecht. Meine persönliche Traumsetlist müsste ich mir noch ausdenken, wäre aber mal einen Gedanken wert. Meine kleine Sammlung
https://www.musik-sammler.de/collection/kenni/
Re: VENOMAlso ich meine, dass ich "The Chanting of the Priests" und "Black Xmas" schon live gehört hätte, bin mir aber nimmer 100% sicher.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: VENOM
Vor allem das "As Above, So Below" Album fand ich großartig.
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