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von Havoc » Donnerstag 17. Februar 2022, 23:32
Rüdiger Stehle hat geschrieben:...aber ansonsten halt doch wieder viel zu langatmig, zu viele Schleifchen und Mäander, und am Ende halt auch nicht mit viel Biss gesegnet.
Da ist schon was dran. Letztens lief bei mir im Auto durch Zufall die Maiden und direkt danach sprang die KK´s PRIEST an...dazwischen liegen schon Welten was den Biss angeht. Aber der Vergleich hinkt natürlich auch. Ich mag die Maiden ja auch. Wobei...die alten sind schon deutlich besser. 
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Havoc
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von Kenneth Thiessen » Freitag 18. Februar 2022, 17:46
2. DEMON HUNTER - Songs Of Death And Ressurection Dieses und das Gewinneralbum sind wahrscheinlich die überraschendsten Picks in meiner Liste. Mit dem Album hat die Band ihre beliebtesten Balladen und auch zwei oder drei Uptempo-Nummern, die aber ohne Growls oder Shouts auskommen, in ein Akustikgewand eingekleidet. Die Jungs sind ja insgesamt dafür bekannt, auf der einen Seite nicht zu seichten Metalcore zu spielen und auf der anderen Seite eher seichte Balladen zu produzieren. Mir gefallen insgesamt beide Seiten, aber beispielsweise in meiner nicht-Metal-sozialisierten Familie erfreuen sich die Balladen großer Beliebtheit. DEMON HUNTER nahm auch in meiner Metal-Sozialisation einen wichtigen Platz ein, da sie wahrscheinlich die Band nach MEGADETH war, die mich wirklich begeistert hat. Bis auf "War" von 2019 sind alle Alben hier vertreten. Manche auch zweimal, wie "True Defiance" oder "The Extremist". Für mich war dieses Album sozusagen das Gegenstück zu der Härte des Metal (Ja, die Aussage ist mit viel Klischee behaftet). Diese eher ruhigen Balladen haben mich wirklich berührt und tun es auch heute noch. Vielen ist das Album wahrscheinlich viel zu seicht, selbst für ein Akustikalbum. Aber hört auf jeden Fall rein. Falls es nichts für euch ist, könnt ihr nach dem ersten Track ausmachen. Wenn ihr den ersten mögt, könnt ihr gar nicht mehr ausmachen. Das verspreche ich euch.
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Kenneth Thiessen
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von Kenneth Thiessen » Freitag 18. Februar 2022, 17:53
Dazu kommt noch das überaus gute Albumcover von Eliran Kantor, das für mich das Beste im letzten Jahr war.
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von Pillamyd » Freitag 18. Februar 2022, 22:12
Trivium: Eine Band mit der ich es nicht wirklich leicht habe. Es gibt durchaus Momente die mir gefallen. Die meisten Songs die mir gefallen haben waren dann wohl auf der "The Sin And The Sentence". "In Waves" ist zum Beispiel ein Monster von einem Ohrwurm, also der Song. Aber im Gesamten ist das einfach viel zu wenig. In das neue Album, habe ich gar nicht reingehört.
Deep Purple: Die Band hat ihren weiteren Frühling. "Whoosh!" ist immer noch ein gern gehörtes Album. Das Coveralbum habe ich mir aber nicht angehört und auch nicht geholt. Coveralben sind immer so eine Sache. Bin mir sicher, dass das auch in diesem Fall sehr spannend sein kann. Aber dann denke ich mir, hätte die Band die Zeit auch direkt in neues Songmaterial investieren können. Na ja...
Der Weg Einer Freiheit: So, ohne Songbeispiel ist das immer etwas schwierig. Aber da ich mich an den Song im Teutonenspiel erinnere, weiß ich noch, dass mir das nicht ganz so zugesagt hat. Mich schreckt auch immer das Wort Post im Black Metal ab. Das sagt mir einfach nicht zu.
Zu Maiden brauch ich nicht mehr wirklich viel zu sagen. Kann man alles im entsprechenden Thread lesen.
Demon Hunter: Sagt mir gar nichts, die Band. Das was ich daraus gehört habe, klingt angenehm. Aber auch etwas gefällig. Sehr seicht und weich. Trotz akustischem Gesamtklang fehlen hier und da die Ecken und Kanten.
Jetzt bin ich aber auch sehr gespannt auf deinen ersten Platz.
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von Jhonny » Samstag 19. Februar 2022, 18:17
DEMON HUNTER war für mich in der Sozialisation auch enorm wichtig, allerdings tatsächlich nur das Debütalbum. Den Zweitling kenne ich noch ganz gut, danach habe ich die Band leider aus den Augen verloren. Das nervt mich auch ein Stück.
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von Kenneth Thiessen » Samstag 19. Februar 2022, 18:46
1. PHINEHAS - The Fire Itself Die meisten von euch dürften dieses Album, meiner Einschätzung nach, nicht auf dem Schirm gehabt haben. Die Band spielt eher Metalcore, der aber mit Stilistiken aus dem Thrash und Death Metal gespickt ist. Vielen ist das moderne Zeug aus den USA, also größtenteils der Metalcore, der heutzutage die Majorität des populären Metal darstellt, eher zuwider. Ich bin insgesamt auch nicht der größte Fan von Metalcore und Bands in diesen Spektrum (Ausnahmen: DEMON HUNTER, TRIVIUM, WOLVES AT THE GATE). Jedoch hat dieses Album einen gewaltigen Eindruck bei mir und meiner Metal- und Musik-Sozialisation hinterlassen. Das erste Lied, das ich von dem Album hörte, war 'Dream Thief'. Ich kann gar nicht beschreiben, was ich fühlte, als ich dieses Lied hörte. Zum einen war da dieses Ultramelodische Einsteigsriff. Auf der anderen Seite waren da die Growls und Shouts. Kleiner Exkurs: Zu dem Zeitpunkt, als ich das Album gehört habe, empfand ich Growls und Shouts eher als unschön und Musik damit als unhörbar. Ich konnte mir zu dem Zeitpunkt nicht vorstellen Death Metal zu hören. Ich wurde zwar durch das Album "True Defiance", das ich kurz vorher anhörte ein bisschen für Growls und Shouts sensibilisiert, aber war noch weit davon entfernt sie wirklich zu akzeptieren. Durch 'Dream Thief' angefixt, ging es dann weiter mit dem Rest des Albums und da stimmt für mich wirklich jede einzelne Sekunde. Der Opener steht dem gerade genannten in nichts nach. 'Thorns' mit seinem unwiderstehlichen Refrain. Das groovige 'Holy Coward', das ruhig-beginnende 'Storm In Me'. Es lässt sich für mich fast nicht in Worte fassen, was für Gefühle dieses Album bei mir auslöst. Die meisten von euch werden das Album wahrscheinlich nicht so schätzen, wie ich. Aber "The Fire Itself" ist das Album, das mich am meisten beeinflusst hat - Ohne Frage. Hört euch unbedingt rein!
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von MarioDahl » Dienstag 22. Februar 2022, 11:39
Ich hab das jetzt nochmal zum Anlass genommen, mir die PHINEHAS nochmal anzuhören. Ohne Frage ist "The Fire Itself" ein gutes Album, bei mich insbesondere immer die Song-Anfänge begeistern. Aber irgendwann kommen immer wieder Passagen, die mich dann doch kalt lassen. Also in Sachen Songwriting ist bei der Band in meinen Ohren noch Luft nach oben, um diese Anfangsbegeisterung dann auch über die ganze Länge des Songs aufrecht zu halten.
Thrash til Death!
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von Eike » Mittwoch 21. Dezember 2022, 13:02
Ich finde es total beeindruckend, wie schnell du dich in den Metal insgesamt eingehört hast. Da ist ja ein regelrechtes Fieber ausgebrochen. Die letzten beiden Jahre waren bestimmt eine tolle, intensive Zeit für dich. Chapeau!
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von Kenneth Thiessen » Mittwoch 21. Dezember 2022, 18:13
Eike hat geschrieben:Ich finde es total beeindruckend, wie schnell du dich in den Metal insgesamt eingehört hast. Da ist ja ein regelrechtes Fieber ausgebrochen. Die letzten beiden Jahre waren bestimmt eine tolle, intensive Zeit für dich. Chapeau!
Das trifft es wohl perfekt! 2021 habe ich ja nur halb in Begeisterung für den Metal verbracht, während 2022 das erste vollständige Jahr ist, in dem ich dieser Leidenschaft nachgegangen bin. Gerade dieses Jahr war, wie du geschrieben hast, sehr intensiv. Ich bin in den letzten Tagen nochmal durch meine Listen an gehörten Alben durchgegangen und hab zu den meisten Alben noch immer eine Erinnerung, was ich gemacht habe, während ich das jeweilige Album gehört habe. Dadurch fühlt sich das ganze Jahr irgendwie auch länger an. Ich weiß aber nicht genau, ob die Musik der Grund dafür ist.
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von Eike » Mittwoch 18. Januar 2023, 16:48
Deinen Text zu den persönlichen Highlights aus 2022 habe ich ebenfalls mit Genuss gelesen. Ich wünsche dir viel Vergnügen bei der weiteren Entdeckungsreise! (Und ich werde im Netz gleich mal nach einigen Stücke von WEYES BLOOD stöbern, da ich außergewöhnliche Popmusik ebenfalls gerne entdecke. Dank gebührt dir also auch für diesen Tipp abseits des Metals.)
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