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von mike » Montag 10. Januar 2022, 11:28
frankjaeger hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:frankjaeger hat geschrieben:Gruppe 3: Acridity: Countdown To Terror
Ist nicht von mir  Aber steht hier natürlich. Texas Zeug halt. Dachte, Du kennst das. Entschuldigung.
Was, kennt noch jemand und ich nicht? Das ist ja eine KA-TA-STRO-PHE!  Danke für die Weiterbildung.
Es müssen mindestens drei sein ... 
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mike
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von frankjaeger » Montag 10. Januar 2022, 13:04
Klar, reibt nur Salz in meine Wunde. Das scheint euch ja mächtig Spaß zu machen... 
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von Pillamyd » Montag 10. Januar 2022, 16:55
frankjaeger hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben: Ach, hier müssen Räder neu erfunden werden?
Hm, irgendwie klingt das angefressen, ich verstehe nur nicht, warum. Nein, hier müssen keine Räder neu erfunden werden, aber ich muss etwas, das für mich den Eindruck von "mehr vom Selben" macht, ja auch nicht bejubeln, oder? In so einem Spiel gibt es für mich zwei Kriterien der Nominierung: Originalität oder einfach, dass es einer meiner Lieblingssongs ist. Für alle Anderen ist dann aber sicher nur noch das erste ausschlaggebend. Ich gestehe dir gerne das Zweite zu, finde das Erste aber nicht gegeben. Wohlgemerkt, das ist ja ein guter Song, nur eben nicht mehr als das, zumindest empfinde ich es so.
Nein nicht angefressen. Ich hätte Smilies verwenden sollen Das ist schon alles ok, wenn du das so siehst. Aber manchmal muss ich halt dann auch schmunzeln. Auf den Kommentar zum Song war ich nur etwas verwundert, weil ich mir die Frage gestellt hab ob es einen unterschied gemacht hätte, wenn der Song von 1987 gewesen wäre. Für mich ist es einfach weniger ein Kriterium neuere Bands danach zu bewerten, nach wem sie klingen, oder wie viele Bands dieses Genre bedienen. Manchmal, so habe ich das Gefühl, haben es neuere Bands, die das Zeugs weitertragen schwieriger bzw. stehen härter in der Kritik. Ich möchte betonen, dass ich dir das nicht zum Vorwurf mache. Du hast es ja klipp und klar erklärt. Aber ich wollte mich auch kurz erklären, weil ich auch nicht wollte, dass so rüberkommt wie es rübergekommen ist. Ich habe noch nicht rausgefunden, was das Zweite ist, was du mir zugestehst? Aber das liegt wohl einfach daran, dass ich nach dem gestrigen Spätdienst und dem frühen Aufstehen heute, einfach komplett gerädert bin.
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von frankjaeger » Montag 10. Januar 2022, 17:51
Pillamyd hat geschrieben:Nein nicht angefressen. Ich hätte Smilies verwenden sollen
Dann ist ja gut, ich wollte dir nämlich gar nicht auf den Schlips treten. Pillamyd hat geschrieben:ob es einen unterschied gemacht hätte, wenn der Song von 1987 gewesen wäre.
Ja, ich denke, grundsätzlich macht es das. Wenn heute jemand eine SLAYER-Scheibe einspielt, die klingt wie 1987, ist das sicher nett und bemerkenswert, aber keine Sensation mehr. Aber in diesem Fall meinte ich gar nicht unbedingt, dass die etwas machen, was es schon lange gibt, sondern nur, dass ich das Alleinstellungsmerkmal nicht gehört habe, das dich dazu gebracht hat, eben dieses Lied von dieser Band zu nominieren. Pillamyd hat geschrieben:Ich habe noch nicht rausgefunden, was das Zweite ist, was du mir zugestehst?
Die beiden Kriterien sind für mich Originalität oder einfach, dass es einer meiner Lieblingssongs ist. Die Originalität habe ich nicht erkannt, aber das Zweite trifft wohl auf dich zu - du magst das Lied einfach gerne  Das ist ja auchdas Wichtigste und ich habe eine Band kennen gelernt, die ich vorher nicht kannte. Passt also auf beiden Seiten.
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von Susanne Schaarschmidt » Montag 10. Januar 2022, 18:55
Die beiden vorderen Plätze haben mich positiv überrascht. Hinsichtlich des Duos bin ich schon allein dankbar für die ruhigere Abwechslung. Acridity macht Laune und Like Flies On Flesh hat auch überzeugt - mich insbesondere in den Zwischenparts. Drill hatte anfangs durch die schräge Art noch recht begeistert, doch schnell nervte mich die Art und Weise des Gesangs, speziell wenn er an meckernde Ziegen erinnert. An sich kurz interessant, doch definitiv nicht in der Häufigkeit innerhalb des Songs. Dyoxen und Schizophrenia machten einfach zu viel Druck auf meine zartbesaiteten Montagsohren. Mal schauen, wie sie ggfs. beim zweiten Mal bei mir abschneiden. Payne’s Gray verunsicherte mich zu Beginn, es hat aber stellenweise Anziehungspunkte. In der Gänze fand ich es dennoch in der Runde am schwersten verträglich.
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von Martin van der Laan » Montag 10. Januar 2022, 21:20
Hell fuckin' YEAH - es geht weiter mit diesem großartigen Spiel. Jede neue Gruppe eine kleine Schatzruhe!! Nummer 3, here we go: 01. Dyoxen - First Among Equals Hochglanz-polierter Techno-Speed/Thrash... ganz wunderbar! Ich liebe diesen Sound, dieses Rastlose, Skizzierte und Getriebene. Das muss man eigentlich in Album-Länge hören, weil Bands wie DYOXEN Spannungsbögen über ein ganzen Tonträger hinweg knüpfen. Bitte wieder mehr davon!! 02. Schizophrenia - Structure Of Death Ich sehe, da gibt es wohl bald ein Album in streng limitierter Auflage (*notier*) Da ist SLAYER und SEPULTURA drin und vor allem erinnert es mich von Klangbild her stark an die großartigen DEMOLITION HAMMER (und das, lieber Frank, macht diese Band eben doch besonders). Ja, das ist voll toll  ! 03. Acridity - Countdown To Terror Das ist ganz feiner, exzellent komponierter, intelligenter Thrash. Was war da nur los in Texas am Übergang zwischen 1980er und 1990er? Eine unglaublich explosive und kreative Talentschmiede, die uns das eine oder andere Kleinod hinterlassen hat. Leider genauso hinweg gefegt von der Grunge- und Groove-Bewegung der 1990er wie vieles andere Kostbare auch. Love it!! 04.Payne's Gray - Reaching Kaddath Ganz großer Underground-Stoff... Schwebt in seligen MEKONG DELTA-Sphären, sogar noch einen Tick abgedrehter. Kann ich mir zwar nicht immer geben (= zu anstrengend), aber sicher ein weitestgehend unentdecktes Prog-Metal-Meisterwerk! 05. Asylum On The Hill - La Pistola Das ist leidenschaftlich und intensiv, das gefällt mir. Klingt wie SOUNDGARDEN on acid! 06. Like Flies On Flesh - In Spite Of You All What the fuck is this?? Emo-Kaputtnik-Core galore... Übt eine seltsam magische Faszination auf mich aus. Es würde der Dynamik gut tun, wenn die ruhigen Passagen kürzer wären. Davon will ich mehr hören.. 07. Floating Me - Sugar Immer so eine Gratwanderung bei mir, dieser KARNIVOOL-Alternative-Sound. Manchmal gehe ich steil wie'n Alpenpass, manchmal lässt es mich erschreckend kalt. Hier habe ich Probleme mit dem arg künstlich knödeligen Gesang. Der kompositorische Spannungsbogen trägt aber. Ambivalente Angelegenheit... 08. Powervice - Behold The Hand Of Glory Ordentlicher Heavy Metal in Reinform, aber in meinen Ohren meilenweit weg von einer Sensation. Eher ARMORED SAINT für Arme 09. Bragg, Billy & Henry, Joe - The L&N Don't Stop Here Anymore Bragg und One-Hit-Wonder?? Na ja... Mit diesem angelsächsischen Singer-/Songwriter-Sound kann ich in der Regel kaum was anfangen. Auch hier nicht. Can't help it! 10. Drill - Could You Care? Was soll ich dazu sagen...? Außer dass es mich kaum bis gar nicht erreicht. Ich glaube ich verstehe die Idee, aber ich mag das nicht hören. Sorry...
668 - Neighbor of the Beast
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von Pillamyd » Montag 10. Januar 2022, 21:33
frankjaeger hat geschrieben:Die beiden Kriterien sind für mich Originalität oder einfach, dass es einer meiner Lieblingssongs ist. Die Originalität habe ich nicht erkannt, aber das Zweite trifft wohl auf dich zu - du magst das Lied einfach gerne Das ist ja auchdas Wichtigste und ich habe eine Band kennen gelernt, die ich vorher nicht kannte. Passt also auf beiden Seiten.
Ah jetzt ist der Groschen gefallen 
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von Holger Andrae » Montag 10. Januar 2022, 21:37
frankjaeger hat geschrieben:Klar, reibt nur Salz in meine Wunde. Das scheint euch ja mächtig Spaß zu machen... 
Nur am Rande: Premonition hast Du aber? Nicht, dass da wieder Beschwerden kommen. 
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Chavo89 » Montag 10. Januar 2022, 21:57
Gruppe 3 lässt mir zuerst ACRIDITY aus den Boxen dröhnen. Und das macht ziemlich Laune. Wenn der Gesang noch etwas melodischer wäre, es träfe mir wohl direkt ins Herz. Aber auch so ist das ziemlich toll und kommt auf meinen Wunschzettel. Peter hat mich als ASYLUM ON THE HILL-Nominierer ja schon geoutet. Das Album ist wunderbar facettenreich und keineswegs nur so breitwandig wie der Song hier. Läuft hier immer mal wieder und kann schon allein des Artworks wegen niemals in Vergessenheit geraten. BILLY und JOE finde ich ganz toll. Das verströmt eine atemberaubende Atmosphäre, von zwei schönen Stimmen fantastisch in Szene gesetzt. Das trifft hier jetzt gerade einen Nerv und ich hoffe, es trifft diesen Nerv auch, wann immer ich dazu komme, diese CD zu erwerben, die ich gerade der Tausende Einträge langen Liste hinzugefügt habe. DRILL ist auch ziemlich cool. Der Bass nimmt direkt gefangen und der Song lässt dann auch nicht mehr locker. Der Gesang mag etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber damit kann ich leben. Vor allem bei dieser Endexplosion. Geil. Aber... wann soll ich das denn alles kaufen? Bei DYOXEN weiß ich schon nach einer Minute, dass das so ziemlich meine Kragenweite sein dürfte. Wenn jetzt der Gesang nur... ja, passt! Und durch den echt spannenden Songaufbau zu keiner Sekunde vorhersehbar. Fantastisk. FLOATING ME ist dann ganz was anderes, aber auch sehr stark. Mir fällt jetzt nicht arg viel mehr dazu ein, als dass ich es mag. Der Sänger passt mir nicht so ganz, daran könnte man sich aber sicher gewöhnen. Das könnte ich bei LIKE FLIES ON FLESH leider ziemlich sicher nicht. Rein instrumental ist das echt schick. Doch die Produktion ist mies und der Gesang geht für meine Ohren leider gar nicht. PAYNE'S GRAY fand ich letztens schon spannend genug, dass es auf meiner Liste landete. Auch der Song hier ruft nach näherer Auseinandersetzung. Wird passieren. Irgendwann... POWERVICE ist ebenfalls ziemlich cool. Bläst mich jetzt nicht so sehr aus den Latschen, dass ich jetzt 25 € für ne 3-Song-Demo blechen würde, aber - ja, schon ziemlich cool. SCHIZOPHRENIA finde ich dann auch noch hörenswert. Der Gesang ist nicht meins - klar - dennoch packt's mich. Wäre mir auf Albumlänge sicher zu viel, aber diese knapp 4 Minuten fetzen ordentlich. Alles in allem eine bemerkenswert starke Gruppe, die ganz schön teuer werden könnte.
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von Holger Andrae » Montag 10. Januar 2022, 22:26
Gruppe 3:
PAYNES GRAY:Eines der wenigen deutschen Alben in meinen Top 100. Vielen Dank fürs Nominieren. Ein Album zum Hineinfallenlassen. Ich hätte vielleicht einen anderen Song gewählt, aber eigentlich ist das alles je 10 Punkte wert.
POWERVICE:So schade, dass da nach dem Demo nichts mehr kam. Allerbester US Metal aus den Niederlanden.
DYOXEN:Die habe ich damals irgendwie übersehen. Lief bei Kumpels immer mal und fand ich auch sehr gut. Etwas dethig, right?
ACRIDITY:Texas-Thrash aus der zweiten Reihe. Trocken, frickelig, toll.
Billy Bragg: Den hat mein bester Schulkumpel andauernd gehört. Von daher werden gerade Erinnerungen geweckt. Mag ich.
SCHIZOPHRENIA:Auch wenn da ordentlich geholzt wird, fehlt mir irgendwas. Etwas mehr Dreck? Die ganz flinken Passagen sind aber super!
FLOATING ME:Das tönt fromdownunderig. Schöner Groove, cooler Sänger. Im Auge behalten!
LIKE FLIES ON FLESH: Der Sound macht eine Bewertung auf die Schnelle nicht einfach. Gerade bei solch eher experimenteller Musik. Das ist auf jeden Fall spannend und einige Passagen finde ich auch richtig gut. Lief jetzt von allen Songs aus dieser Gruppe am häufigsten, aber so ganz gezündet hat es noch nicht. Potential nach oben.
DRILL:Cooler Gesang und auch musikalisch ganz hübsch. Die harschen Momente gefallen mir aber tatsächlich nicht so sehr.
ASYLUM ON THE HILL:Das ist mir zu schrammelig.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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