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von Loomis » Montag 22. November 2021, 14:41
Wir werden sehen, aber ich schätze mal, der wird genauso ausfallen wie bei den letzten beiden Alben: Mir gefällt es immer noch, allerdings wird es auch Punkte geben, die man (als Rolf) recht einfach hätte verbessern können: - Den Michael Wolpers seine Drums einfach auf einem echten Akustikdrumkit einspielen lassen (der hat auf seinem Youtube-Kanal Ausschnitte, wie er für ne andere Band was aufnimmt und das klingt einfach so viel lebendiger)
- Den Preacher und/oder Majk Moti auf ein Gastsolo einladen
- Den Andreas Marschall ein tolles, detailreiches Cover malen lassen
Die ersten beiden Punkte dann auch gerne mit einer Kamera festhalten und online stellen. Ich freue mich aber jedenfalls trotzdem auf das Album und es ist schon bestellt und sollte hoffentlich diese Woche kommen.
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Loomis
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von Rüdiger Stehle » Montag 22. November 2021, 18:57
Jo, ich denke, dass mit den drei Punkten selbst nahezu jeder konform gehen dürfte, der noch mit Rolf segeln mag.
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von Loomis » Dienstag 23. November 2021, 08:56
Das letzte Viertel von "The Shellback" hat so was Gary-Moore-Artiges ("Over The Hills And Far Away"?). Richtig cool!
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von scumi » Dienstag 23. November 2021, 22:30
Ein paar Songs der neuen Running Wild hab ich in den letzten Wochen ziemlich oft gehört. Vor allem "The Iron Times", wo mich die Lead-Melodie einfach komplett gefangen hat. Vom Opener hab ich auch einen Ohrwurm. Weite Teile aus der Mitte des Albums lassen mich aber auch komplett kalt, da bleibt auch nix von hängen.
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von Loomis » Freitag 26. November 2021, 16:33
Majk Moti heißt ja in Wirklichkeit Michael Kupper und statt dem Spitznamen "Mike", den er zu gewöhnlich fand, legte er sich die Schreibweise "Majk" zu. Ich habe nun ein Video über Running Wild gesehen, in dem der englischsprachige Sprecher "Majk" aussprach wie "Magic". Ist jetzt zwar völlig belanglos, aber irgendwie fand ich das auch cool. "Magic Moti" 
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von Rüdiger Stehle » Freitag 26. November 2021, 17:29
Anglophone und das "j". Ein Drama. Man glaubt nicht, wie viele von den Vögeln in internationalen Runengruppen steif und fest behaupten, dass die Jera-Rune "Dschera" heiße und daher den Lautwert "dzsch" habe. Mit Engelszungen und tausend wissenschaftlichen Belegen hinterfüttert, glauben es manche immer noch nicht, dass es logischer Weise der "jott"-Laut ist, den man im Englischen meist mit "y" wiedergibt, was ja völlig klar ist, da: Jera = Jahr = Year Völlig vernunftbefreit. 
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von Loomis » Donnerstag 2. Dezember 2021, 01:11
Hier mein Fazit zu "Blood on Blood" nach einigen Durchläufen: Rolf sprach im Vorfeld vom "besten Album, das er je gemacht hat". Nun ja, dem kann ich nicht zustimmen, denn wer Alben wie "Death or Glory", "Blazon Stone" oder eine ganze Handvoll anderer unsterblicher Klassiker im Gepäck hat, der tut sich nicht leicht, die zu übertreffen und das hat Rolf mit "Blood on Blood" meiner Meinung nach auch nicht getan.
Aber dennoch höre ich "Blood on Blood" gerne. Sicher hat der Titeltrack einen plakativen Chorus, aber genau der sorgt auch dafür, dass man den Song schon nach dem ersten Mal Hören kaum mehr aus dem Kopf bekommt. "Say your Prayers" besticht durch das coole Gesangsarrangement im Chorus, während "Diamonds & Pearls" sowie "Crossing the Blades" typisch klassischen Running Wild-Stoff bieten. "One Night, One Day" wird kontrovers diskutiert. Mir gefällt das Lied im Albumkontext durchaus. Ist es cheesy? Ja, sicher. Aber das ist Priest's "United" genauso. "The Shellback" ist mein Favorit auf dem Album. Nach der ersten Hälfte des Songs, die vor allem eine sehr tolle Bridge zum Chorus beinhaltet, besticht die zweite Hälfte durch großartige Soli und Gitarrenmeldodien die an Gary Moore erinnern. Den Abschluss bildet mit "The Iron Times (1618-1648)" - wie seit einiger Zeit bei Running Wild üblich - ein Longtrack, der gut 10 Minuten dauert. Ich habe die Melodien noch nicht ganz so im Ohr wie bei den Vorgängern "Bloody Island" oder "Last of the Mohicans", aber auch "The Iron Times" ist sehr gelungen. Da auch die anderen Songs einen gewissen Qualitätsstandard nie unterschreiten bin ich rundum mit dem Album zufrieden. Wer nun wirklich erwartet hat, dass "Blood on Blood" die Bandklassiker übertrifft, der dürfte enttäuscht sein. Alle anderen erwartet ein Album, das sich zumindest vor allen Alben nach "The Rivalry" nicht zu verstecken braucht.
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 2. Dezember 2021, 12:40
Deckt sich quasi komplett mit meinen Eindrücken.
Natürlich ist "Blood On Blood" nicht die beste Running Wild aller Zeiten, denn da haben die Alben von 1984 bis 1995 definitiv etwas dagegen. Aber die Scheibe macht Freude und hat ein paar Songs im Gepäck, die ich jederzeit gerne anhöre.
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von Loomis » Donnerstag 2. Dezember 2021, 12:54
"The Shellback" hat es mir sogar so angetan, dass ich es komplett für Gitarre herausgehört und transkribiert habe.
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von Jhonny » Freitag 3. Dezember 2021, 10:34
Lief hier gestern auch wieder im Auto. Macht mir wirklich Spaß, hat so einen gewissen "Shadowmaker"-Vibe in den rockigen Songs, der mir sehr gefällt (die Schattenscheibe fand ich ja spannender als die Resilienz). Allerdings mochte ich "Rapid Foray" schon lieber, Stand jetzt, da es eher klassisches RUNNING WILD-Material war. Von den Alben nach der "The Rivalry" ist Platz 3 im Gesamttableau möglich... "Rogues En Vogue" und "Rapid Foray" finde ich Stand jetzt in jedem Fall stärker.
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