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von Havoc » Freitag 24. September 2021, 23:38
Haha! Höre gerade die "Cruelty And The Beast". Es ist wirklich unfassbar wie viel mir dieses Album bedeutet. Was habe ich das damals rauf und runter gehört. Und auch heute geht mir das noch runter wie Öl. Ein unfassbar geiles Album. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass dieses Album zusammen mit dem 1996er "Dusk And Her Embrace" der Soundtrack meines Lebens ist. Da kommen Gefühle hoch...ich fühle mich wieder wie 18. Das ist so krass! Und ich habe immer noch nicht diese "Mistressed-Version". Warum? Irgendwie habe ich Angst davor. Klar...wenn ich das jetzt so höre, dann denke ich auch, dass der Sound sicher nicht so ganz optimal ist. Aber für mich war er das eigentlich immer. Mir kam damals in jungen Jahren wirklich nie der Gedanke auf den Sound zu kritisieren. Und auch heute stört er mich keineswegs. Ich kenne ihn nicht anders. Trotzdem juckt es mich gerade etwas, mir diese neue Version zu holen. Mhh.
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Havoc
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von trent » Dienstag 28. September 2021, 12:55
Havoc hat geschrieben:Haha! Höre gerade die "Cruelty And The Beast". Es ist wirklich unfassbar wie viel mir dieses Album bedeutet. Was habe ich das damals rauf und runter gehört. Und auch heute geht mir das noch runter wie Öl. Ein unfassbar geiles Album. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass dieses Album zusammen mit dem 1996er "Dusk And Her Embrace" der Soundtrack meines Lebens ist. Da kommen Gefühle hoch...ich fühle mich wieder wie 18. Das ist so krass! Und ich habe immer noch nicht diese "Mistressed-Version". Warum? Irgendwie habe ich Angst davor. Klar...wenn ich das jetzt so höre, dann denke ich auch, dass der Sound sicher nicht so ganz optimal ist. Aber für mich war er das eigentlich immer. Mir kam damals in jungen Jahren wirklich nie der Gedanke auf den Sound zu kritisieren. Und auch heute stört er mich keineswegs. Ich kenne ihn nicht anders. Trotzdem juckt es mich gerade etwas, mir diese neue Version zu holen. Mhh.
Ich hatte damals ja schon meine Eindrücke hier aufgeschrieben: trent hat geschrieben:Ja, ich denke schon, dass die sich lohnt. Der Sound ist präzise, klar (bei einigen Songs hört man plötzlich, dass die Melodieführung etwa der Keyboards anders ist als gedacht), druckvoll, aber nicht übertrieben. Man hört immer noch, dass das Album Ende der 90er aufgenommen wurde. Es klingt halt nicht wie ein modernes Album, sondern wie ein gut produziertes Album seiner Zeit.
Dazu vielleicht noch ergänzend: Insbesondere bei den Keyboardpassagen ist klanglich kein wesentlicher Unterschied zu hören, abgesehen davon, dass man sie vielleicht hier und da einfach besser hören kann. Klar, Drums, Bass und Gitarren sind deutlich druckvoller, präziser. Aber es ist eben auch keine Neuaufnahme, es sind die alten Aufnahmen, die einfach besser abgemischt sind. Danis Aussage, das Album klänge jetzt so, wie es immer hätte klingen sollen, kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich weiß nicht, ob du Spotify o.ä. hast, ansonsten gibt es halt immer noch die Variante YouTube, wenn du wirklich vorher einfach mal testen willst, wie es klingt.
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von Feamorn » Freitag 22. Oktober 2021, 17:28
Ersthöreuphorie (bin bald mit Durchlauf 1 fertig) sagt: Frischestes Album seit... Hm, ja, tatsächlich Midian?😱
Die Steigerung bei den Gitarren ist krass, so gut waren Ashok und Richard noch nicht, und ich mochte die beiden Vorgänger bereits, aber das hier ist echt nochmal eine neue Liga. Beeindruckend! Bin gespannt, ob der Eindruck so bestehen bleibt über die Zeit.
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von Havoc » Freitag 29. Oktober 2021, 21:26
Ich kann Dir nur beipflichten Feamorn…die Existenz dieser Scheibe ist absolut nicht zwecklos! In einigen Reviews wurde kritisiert, dass die Band den Weg der letzten beiden Alben zu konsequent weitergeht und kaum mehr Neues bietet. Da ist sicher was dran, allerdings wirkt der eingeschlagene Weg seit „Hammer Of The Witches“ fast wie eine Neugeburt oder zweiter Frühling. Album Nummer 3 dieser gefühlten „Reihe“ ist auch wieder richtig super geworden. Die typische Cradle-Atmosphäre wird wieder perfekt mit symphonischen Elementen und Heavyness verbunden. Ein wahres Fest. Und Meister Dani Filth faucht ins Mikro wie eh und je. Insgesamt vielleicht etwas tiefer und noch variabler als gewohnt. Er singt jedenfalls schon anders als auf den frühen Alben. Da war die Schreilage noch deutlich höher. Alle Songs sind gut…eigentlich sogar sehr gut. Nicht die Spur eines Ausfalls. Einzelne Songs hervorzuheben fällt mir schwer. Das Album ist ja per Instrumental-Intros in drei Teile unterteilt. Ich denke den „Mittelteil“ finde ich vielleicht am besten. Hier werden einem u.a. das schaurig schöne „Discourse Between A Man And His Soul“ sowie das vielleicht proggigste Stück „The Dying Of The Embers“ geboten. Aber das sind echt Nuancen. Auch sehr gut gefällt mir das finale „Us, Dark, Invincible“. Die Spoken Words am Anfang…geil! Erwähnt sein muss auch noch, dass die beiden Bonussongs ebenfalls Pflicht sind. Die fallen so gut wie nicht ab und gehören eigentlich wohl auch einfach dazu. Also mir fällt echt fast gar nix ein wo ich denke „Das hätte man anders oder besser machen können“. Verdammt stark…inkl. der fabelhaften fetten aber transparenten Produktion. Ob ich das Album besser finde als die beiden Vorgänger kann ich allerdings noch nicht mit Sicherheit sagen. Die waren schon auch spitze. Schon Sonderklasse, was die Herren nun seit Jahren abliefern. Ich bin, wie eigentlich immer bei Cradle, begeistert.
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von Feamorn » Samstag 30. Oktober 2021, 02:11
Ich finde, so im Vergleich, die Gitarrenarbeit halt nochmal besser als auf den beiden Vorgängern (damit sollen die nicht gedisst werden, aber die Riffs hier gefallen mir einfach noch eine Stufe besser). Lustigerweise ist ausgerechnet der Diskurs bis jetzt etwas an mir vorbeigelaufen, habe den auch schon in Reviews herausgehoben gesehen, muss mich nochmal gezielt auf den Konzentrieren. Mir gefällt auch gut, dass Dani etwas "realitätsbezogener" textet als sonst schon. "Suffer Our Dominion" z.B. ist ja schon recht eindeutig auf die aktuelle Weltlage bezogen.
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von Havoc » Samstag 30. Oktober 2021, 19:06
Feamorn hat geschrieben:Ich finde, so im Vergleich, die Gitarrenarbeit halt nochmal besser als auf den beiden Vorgängern (damit sollen die nicht gedisst werden, aber die Riffs hier gefallen mir einfach noch eine Stufe besser).
Das mit den besseren Gitarren nehme ich so eigentlich gar nicht so wirklich wahr. Die fand ich allen voran auf der "Cryptoriana" auch schon richtig geil.
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von Feamorn » Freitag 6. Mai 2022, 08:48
Cradles Lineup stabil wie eh und je. Richard und Annabel sind ausgestiegen. Insbesondere bezüglich Richard bin ich schon gespannt, wie neues Material nun wird, da er und Ashok ja schon echt coolen Kram mit den Gitarren gemacht haben... Mal schauen.
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von cgrage » Dienstag 23. August 2022, 20:47
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von Havoc » Mittwoch 24. August 2022, 22:19
Ich denke mal, dass er nun sicher nicht sonderlich bekannt war, und dennoch hatte ich bei dem Namen "Stuart" sofort das Foto aus dem Booklet der "Dusk...And Her Embrace" vor Augen. An zwei Überklassikern und wichtigsten Alben meiner Metallerwerdung war er beteiligt. Danke! R.I.P!
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von Eike » Sonntag 14. Juli 2024, 21:48
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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