Orden Ogan

Re: Orden Ogan

Beitragvon Havoc » Freitag 19. März 2021, 23:39

Chavo89 hat geschrieben:"Gunmen" fand ich ja echt stark, "Final Days" sehe ich etwa auf einer Stufe mit meinem Schlusslicht "Ravenhead".


Ich finde die "Ravenhead" ja gar nicht mal so schlecht. Sehe die eigentlich auf einer Stufe mit "Gunmen". Müsste ich aber auch noch mal genauer nachhören.
Deine Aussagen zur "Final Days" tragen aber nicht unbedingt dazu bei, dass ich die jetzt sofort haben müsste. ;-)
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Re: Orden Ogan

Beitragvon Chavo89 » Freitag 19. März 2021, 23:44

Havoc hat geschrieben:Und wie findest du die "Vale"?


Mit "Vale" habe ich die Band kennen und lieben gelernt. Das Album bedeutet mir immer noch sehr viel und ich höre es regelmäßig. "Easton Hope" fand ich danach aber noch besser. Das Album ist wohl auch eines meiner Inselalben, da geht für mich kaum was drüber.
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Re: Orden Ogan

Beitragvon Havoc » Samstag 27. März 2021, 22:05

Chavo89 hat geschrieben:Ich finde das neue Album im Verhältnis zum vorherigen Schaffen auch relativ schwach. Ich mag es natürlich trotzdem (wäre momentan wohl etwa bei einer 8 bis 8.5), aber gerade im Vergleich zu deinen (und meinen) Favoriten ist das doch recht simpel gehalten und einfach nicht so aufreibend und aufregend wie früher. Die vielen Chöre und Effekte helfen da auch nicht gerade weiter. Vielleicht war der Ausstieg von Tobias Kersting doch sehr ausschlaggebend. "Gunmen" fand ich ja echt stark, "Final Days" sehe ich etwa auf einer Stufe mit meinem Schlusslicht "Ravenhead".


Habe mir mal 4 neue Songs auf youtube angehört. Drei davon fand ich ziemlich gelungen, einen eher so mittel. Insgesamt halt obertypischer OO-Stoff. Aber die Band hat schon was. Klar sind die für viele True Metaller ein Graus, aber dennoch sollte man auch nicht den Fehler machen sie mit reinen Spaßkapellen in einen Topf zu werfen. Wahrscheinlich ist die Band genau deswegen ziemlich erfolgreich, weil sie genau zwischen diesen beiden Extrem-Polen einen ziemlich cleveren Mittelweg gefunden hat. Ich kann mir das nicht immer und nicht in Dauerschleife anhören, aber zwischendurch macht das schon immer mal wieder extrem Bock. Hatte meine 4 Alben die Tage alle noch mal laufen. "Gunmen" fand ich dieses Mal überraschend stark. Die ist schon etwas vor der nicht zu unterschätzenden "Ravenhead" einzuordnen denke ich. Bei Platz 1 kann ich mich kaum zwischen "Easton Hope" und "To The End" entscheiden. Naja. Sicher ist aber wohl, auch "Final Days" will ich haben. ;-)
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Re: Orden Ogan

Beitragvon Chavo89 » Samstag 27. März 2021, 23:36

Die "Vale" hast du nicht? Ist unbedingt empfehlenswert.
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Re: Orden Ogan

Beitragvon Havoc » Sonntag 28. März 2021, 00:40

Chavo89 hat geschrieben:Die "Vale" hast du nicht? Ist unbedingt empfehlenswert.


Nee. Die fehlt mir noch. Und diese erste "Testimonim A.D." ebenfalls. Aber gilt die überhaupt als richtiges Album? Glaube schon, auch wenn das eine Eigenproduktion ist.
Habe die bei amazon für 399 € gesehen. Äh. Nee. Dann wohl erst mal nicht. :grins:
Die Neue interessiert mich erst mal...und "Vale" muss dann wohl auch mal irgendwann her. ;-)
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Re: Orden Ogan

Beitragvon Havoc » Freitag 2. April 2021, 16:11

Orden Ogan hat ja unter den Metalfans nicht überall den besten Ruf. Vielen ist die Musik zu melodiös...zu viele Chöre...manche sagen Kitsch.
Eine Band die in eine sehr ähnliche Kerbe schlägt sind denke ich Powerwolf. Ich glaube viele Fans der einen Band hören auch die andere. Da gibt es bestimmt
eine große Schnittmenge.
Da ich von Powerwolf nur eine einzige CD besitze würde mich mal interessieren, ob ihr die Bands auch in ein und denselben Topf werfen würdet, welche ihr näher am "echten"
Heavy Metal seht bzw. weiter in der Kitsch-Ecke? Kennt sich jemand mit beiden Bands gut aus? Von Powerwolf erscheint übrigens auch im Juli ein neues Album.
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Re: Orden Ogan

Beitragvon Chavo89 » Freitag 2. April 2021, 23:10

Ich mag beide Bands gern. Ähnlich finde ich sie gar nicht. Klar, Melodien und Chöre und Bombast. Aber eben ganz anders. OO zwingt sich weniger auf, ist vom So gering hintergründiger, musikalisch moderner und experimentierfreudiger. POWERWOLF ist deutlich direkter und zieht die Geschichte gnadenlos durch. Die Alben ähneln sich schon deutlich. Das ist deutlich mehr Maskierung und Kostümierung. Musikalisch ist das auch klassischer, finde ich. Halt mit viel Georgel und Chor. Mag sein, dass die Außenwirkung sich ähnelt, die Musik tut das meiner Meinung nach weniger.
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Re: Orden Ogan

Beitragvon Havoc » Freitag 2. April 2021, 23:15

Chavo89 hat geschrieben:Ich mag beide Bands gern. Ähnlich finde ich sie gar nicht. Klar, Melodien und Chöre und Bombast. Aber eben ganz anders. OO zwingt sich weniger auf, ist vom So gering hintergründiger, musikalisch moderner und experimentierfreudiger. POWERWOLF ist deutlich direkter und zieht die Geschichte gnadenlos durch. Die Alben ähneln sich schon deutlich. Das ist deutlich mehr Maskierung und Kostümierung. Musikalisch ist das auch klassischer, finde ich. Halt mit viel Georgel und Chor. Mag sein, dass die Außenwirkung sich ähnelt, die Musik tut das meiner Meinung nach weniger.


Ah. Ok. Interessante Einschätzung. Das hört sich schon eher so an, als wenn OO dem typischen Metalhörer mehr geben müsste. Hätte ich auch eher so vermutet. Weil...eigentlich ist OO trotz aller Meldoien und Eingängigkeit schon auch voller Power und teils auch Härte. Um so mehr ich drüber nachdenke...umso mehr denke ich, dass OO eigentlich total geil sind! 8-) :grins:
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Re: Orden Ogan

Beitragvon Chavo89 » Freitag 2. April 2021, 23:26

Da sind wir uns absolut einig. :grins:
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Re: Orden Ogan

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 2. April 2021, 23:30

Als Außenstehender wäre ich bislnag nicht auf die Idee gekommen die beiden Bands in einen Topf zu werfen. Dazu ist mir POWERWOLF zu eindeutig plakativ und sehr stark auf Image, Visualisierung und Party aus. Wenn ich etwas von denen höre(n) (muss), muss ich sofort lachen. Während ich Orden Ogan musikalisch einfach gut, aber für mich zu glatt empfinde. Da kommt mir aber der Gedanke des Fremdschämens niemals in den Sinn.
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