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OverkillRe: Overkill"F.U.C.T." hat zusätzlich zu seiner Härte auch noch einen völlig geilen, punkigen GWAR-Vibe.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Overkill
Ja, stimme ich dir völlig zu. Der punkigste Song auf dem gesamten Album. Gerade läuft zum ersten Mal übrigens die "Killbox 13" und die läuft mir auf den ersten Hör super gut rein. Da habe ich eher immer wahrgenommen, dass die auch nicht so toll aufgenommen wurde. Aber mein Gefühl sagt mir die Band ist zu einem basischeren Sound zurückgekehrt und etwas geradliniger im Songwriting im Gegensatz zur "From The Underground..." oder der "düsteren Necroshine" oder eben dem "krachenden Bloodletting". Bin gespannt ob sich die Meinung verfestigt.
Re: OverkillIn Sachen Overkill denke ich, dass sehr viele Leute, die als Meinungsmacher aufgetreten sind und noch auftreten, den Eindruck vermitteln, dass die Alben bis max. "Horrorscope" sozusagen die "Konsens-Klassiker" sind, dass es ab "I Hear Black" langsam bergab ging, um mit der "From The Underground..." einen Tiefpunkt zu erreichen, von dem aus man der Band dann mit jedem folgenden Album wieder "einen Aufwärtstrend" und "ein bisschen mehr back to the roots" zu attestieren, nur um sich dann spätestens mit Erscheinen des übernächsten Albums dann nimmer daran zu erinnern, dass man schon beim letzten einen Aufwärtstrend gespürt hatte.
Ab "Ironbound" zerfiel dann die von "I Hear Black" an bis dahin nörgelnde Basis in zwei Untergruppen. Die eine sah sich bestätigt, dass die Band seit 17 Jahren Mist war und nun ENDLICH "back in business"; und die andere Nörgelgruppe fand den Drumsound von Tägtgren so furchtbar, dass man plötzlich der Meinung war, dass nun alles nur noch schlimmer geworden ist als damals mit "From The Underground...". Ich muss sagen, dass ich die Elemente dieser Kritiken durchaus nachvollziehen kann, jeweils aus ihrer Zeit betrachtet, wobei die Nacherzählung am Stück sich irgendwie grotesk anhört. Aber ja, wenn man das Album für Album miterlebt hat (mein Einstieg war die "Horrorscope"), wie das jeweils rezipiert wurde, dann konnte man das immer ganz gut nachfühlen, dass das so wahrgenommen wurde. Für mich war aber die gerne gehänselte "W.F.O." immer ein Mega-Album. Die Abkühlung der Begeisterung von "From..." bis etwa "Bloodletting" und "Necroshine" habe ich so auch erlebt, und bin da gerade am Nachheizen, aber aus der damaligen Sicht muss ich zugeben, dass es bei mir auch erst wieder ab der "Killbox 13" etwas intensiver wurde mit Overkill, und dann nochmal mit der "ReliXIV", die ich super finde. An "Ironbound" schätze ich die stilistisch und kompositorisch sehr traditionelle Schule sehr, aber der Sound ist in der Tat etwas zu steril und ballerig, was mir dann wiederum bei den Nachfolgern besser gefällt. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: OverkillMein Gott, was ist "Promises" für ein Monster von einer Powerballade?
Spontan neu verliebt... alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: OverkillInteressant. Während ich Overkill gehört habe, habe ich in einigen Foren die Threads zur Band durchgelesen. Die Aufspaltung trifft es eigentlich ganz gut.
Die "I Hear Black" muss ich tatsächlich noch öfters hören. Da ist bis jetzt tatsächlich wenig hängengeblieben. Trotzdem gibt es ja auch im Nachhinein viele Meinungen die gerade die 90er Alben betreffen. Ich hab tatsächlich das Gefühl die stehen öfters und gerne im Fokus. Mit der "W.F.O" bis zur "Bloodletting" habe ich alles an Meinungen gelesen, was man sich ausmalen kann. Von schlecht bis Knaller war da alles dabei. Ein interessanter Punkt bei der Band. Weil es genau das ist, was mir bei großen Diskographien spaß macht. Nämlich, sich durch das gesamte Werk zu wursteln, auch durch vermeintlich schwächeren Phasen. Man entdeckt doch für sich immer wieder was (wo wir dann auch wieder bei Sepultura wären). Hätte ich "W.F.O." nie gehört weil ich weiß, dass das schon auch negative Meinungen hat, wären mir Songs wie "Gasoline Dream" oder "Bastard Nation" komplett durch die Lappen gegangen. Oder auch die "The Killing Kind" im Gesamten. Gerade beide Alben möchte ich nicht missen. Die Phase der 00er und 10er wird noch spannend für mich. Die "Ironbound" liegt hier. Ich kenne absolut keinen Ton davon. Weiß aber um der Kritik dessen. Und stelle mir etwas ähnliches vor wie die "Shovel Headed Kill Machine" von Exodus vom Sound her. Ob sich das bewahrheitet, sehe ich die Tage.
Re: Overkill
Oh ja, die ist super. Klingt total versoffen und verraucht. Bobby trägt da seinen Teil natürlich bei. Hach ja... Und viel besser als das andere "Promises" das es 4 Jahre später von einer anderen Band gab ![]()
Re: OverkillDu meinst Megadeth, oder? Den Titel gab es so oft...
![]() alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: OverkillJa. Ist jetzt nicht unbedingt die Power Ballade. Und der Refrain ist ganz gut. Aber da fehlen einfach die Gitarren. Klingt flach und dünn.
Re: Overkill![]() OVERKILL "The Killing Kind" (1996) Mir fällt gerade ganz unangenehm auf, dass ich von diesem Album nicht die Digipak-Erstauflage mit den Bonustracks habe. Das ist ärgerlich. Die Covers zu "Cornucopia" und "Tyrant" könnte ich verschmerzen, weil die auf "Coverkill" enthalten sind, aber 'Killogy' gibt's nur hier und auf der Japan-Pressung der "I Hear Black". Verdammt... alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Overkill
Wohl wahr. Ich dachte damals die Version bestellt zu haben und bekam dann die ohne Bonus Tracks. Da muss ich mich irgendwann auch drum kümmern. Erinnert haste mich ja jetzt ![]()
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