Opeth

Re: Opeth

Beitragvon Eike » Montag 25. Mai 2020, 19:03

"Orchid" fand ich auch nicht schlecht; in "Watershed" kam ich aber nicht so gut rein, das war zwar kein holpriges Songwriting oder so (wie auf "Deliverance" noch), aber emotional ging die nicht wirklich an mich, vielleicht lastete das Album auch stilistisch noch zu sehr auf dem wilsonesquen Standbein ohne bandseitig dem eigenen Prog-Spielbein wirklich zu vertrauen oder die richtige Balance/Intuition schon gefunden zu haben.
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Re: Opeth

Beitragvon cgrage » Freitag 4. September 2020, 17:51

Opeth kommen im Oktober 2021 auf eine "By Request" 30 Jahre Jubiläumstour und werden 3mal in Deutschland Station machen. In Berlin, Wiesbaden und Wuppertal.
https://www.facebook.com/Opeth/
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Re: Opeth

Beitragvon Nils Macher » Sonntag 6. September 2020, 13:18

Hm, kaum mal zwei Tage nichts mitbekommen, sind die anständigen Tickets alle weg. Irgendwie habe ich aber auch keine Lust, für jedes Konzert 70€ zu bezahlen.
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Re: Opeth

Beitragvon Eike » Sonntag 29. November 2020, 20:28

Havoc hat geschrieben:Eine Band die es über all die Jahre immer wieder geschafft hat sich neu zu erfinden ohne einen totalen Stilbruch hinzulegen wie z.B. Opeth.


Eike hat geschrieben:OPETH hat doch auch nie einen totalen Stilbruch hingelegt. Höchstens mal eine Kurve etwas schärfer genommen. Aber der stilistische Weg für sich war schon konsequent.

Pillamyd hat geschrieben:Schwierig.
Ich würde da Havoc schon eher recht geben. Klar haben die Retro Vibes schon auf der "Blackwater Park" eine gewisse Rolle gespielt. Aber spätestens mit der "Heritage" war dass dann doch schon ein heftigerer Wandel. Kann man schon als Stilbruch betrachten. Mit dem Album sind komplett alle Growls abhanden gekommen z.B.
Also wenn einem die "Deliverance" total am Herzen liegt, für den kann ich mir schon verstehen wenn das als Stilbruch aufgenommen wird.

Zwischen "Deliverance" und "Heritage" liegen ja schon einige Jahre und auch Alben. Daher eher Stilbröckeln als -bruch. Zudem bringt "In Cauda Venenum" einige Stilelemente zurück, ohne dass es darum regressiv klingt. Für mich klingt es daher einfach nach einer Entwicklung, die zwar zeitweilig einige Stufen auf einmal nahm, aber nie wirklich strauchelte oder komplett überraschend vor den Kopf schlug. Jedenfalls wirkt das im Nachhinein alles recht schlüssig auf mich. Persönlich fand ich "Watershed" sperriger als "Heritage", aber auch das kam jetzt nicht wie das cartooneske Klavier oder der 16-Tonnen-Block aus heiterem Himmel herabgedonnert.
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Re: Opeth

Beitragvon Havoc » Sonntag 29. November 2020, 20:41

Ich habe "totalen Stilbruch" geschrieben. Das erste Wort sollte man sicher weglassen. Aber es als Stilbruch zu bezeichnen finde ich nicht unbedingt übertrieben. Selbst wenn das im Nachhinein tatsächlich halbwegs schlüssig klingt. Ich sehe es aber auch deswegen ein wenig als Stilbruch an, da die Band aus meiner Sicht nun seit vier Alben auf der gleichen Schiene weiterfährt. Das finde ich ein wenig schade. Ich hätte mir gewünscht, dass sie mal wieder in eine andere Richtung ausscheren oder auch mal wieder etwas back to Roots gehen und ein paar Growls einstreuen. Schlecht finde ich die vier Alben keineswegs, aber seit "Heritage" ist das schon irgendwie eine andere Band. Von daher...doch...ich bleibe bei dem Wort Stilbruch, nehme aber das "total" raus. ;-)
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Re: Opeth

Beitragvon Eike » Sonntag 29. November 2020, 20:59

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Re: Opeth

Beitragvon Eike » Sonntag 17. Januar 2021, 17:55

Ich habe keine Ahnung, wer hier etwas mit Reaktionsvideos anfangen kann, oder ob ihr die alle doof oder nervig findet, aber hin und wieder mag ich so etwas ganz gerne schauen; jedenfalls finde ich diesen Ansatz bei Longtracks recht interessant, um noch das ein oder andere Element "neu" zu hören oder ihm erstmals Ohrenmerk zu schenken, wenn es zuvor vielleicht eher im Hintergrund mitdurchlief. Daher teile ich mal dieses Video zu 'Harlequin Forest'.
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Re: Opeth

Beitragvon Nils Macher » Montag 18. Januar 2021, 00:42

Ha, den "Old Composer" habe ich letztens auch mal gesehen. Macht mir deutlich mehr Spaß als viele anderen Reaktionsvideos, weil er viel redet und das eben auch fundiert tut. Wenn du seine Herangehensweise magst, empfehle ich Rick Beato (am passendsten sind seien "what makes this song great"-Videos) bei YouTube. Der derzeit beste Edutainment-Kanal neben Adam Neely und Twelvetone.

Ein schlechtes Beispiel hatte ich letztens zu RUSH gesehen ... angeblich hatte der Schlagzeuglehrer vorher noch nie Neil Peart bewusst spielen hören. C'mon ...
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Re: Opeth

Beitragvon Feamorn » Montag 18. Januar 2021, 14:09

Nils Macher hat geschrieben:Ein schlechtes Beispiel hatte ich letztens zu RUSH gesehen ... angeblich hatte der Schlagzeuglehrer vorher noch nie Neil Peart bewusst spielen hören. C'mon ...


Da bin ich neulich auch drüber gestolpert und war "leicht" irritiert, hatte den Kanal da gerade entdeckt und fand das schon recht spannend, was er da macht, aber besagtes Rush-Video hat mich etwas verstört zurück gelassen...

Wen ich in Sachen Reaktions-Videos sonst noch echt klasse finde ist Elizabeth Zharoff, die geht auf ihrem Kanal The Charismatic Voice natürlich zu 99% auf den Gesang ein, macht aber alles in allem einen famosen Job! Zu Ayreons The Day That The World Breaks Down hat sie sich auch einen befreundeten Gitarristen dazu geholt, da sie vorher mitbekommen hat, dass Arjen im Video auch über Gear erzählt. (Sie hat vor zwei Wochen auch Opeth dabei gehabt, das Video ist aber etwas "anders", da die Community wohl eine "alcohol induced reaction" gefordert hat und sie entsprechend etwas angeschwippst ist, trotzdem schön zu sehen und ihr zuzuhören. ;) )
Insgesamt hat die unfassbare (und oft unsägliche) Schwemme an "Reaction"-Videos auf YouTube dazu geführt, dass es nun doch eine handvoll von "Profis" gibt, die teilweise echt interessante Einblicke geben. "Tank The Tech" ist auch noch ganz nett, da er sich viel mit Gear und auch gewissen Eigenheiten und Praktiken aus Roadie-Sicht beschäftigt. Den Old Composer hab ich auch die Tage erst entdeckt, durchaus einer der Besten auf den bisherigen kurzen Blick.

Ganz interessant und direkt aus dem Metal-Umfeld ist auch der Kanal von Marthyn Jovanovic, der hat auch ein paar Reaction-Videos, aber auch Videos, wo er mal andere Drummer zu Gast hat (durchaus auch mal Leute wie Nils "Dominator" Fjellström). Marthyn selbst war u.a. ein paar Jahre Session-Drummer bei Belphegor.
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Re: Opeth

Beitragvon Dekalog der Elemente » Dienstag 19. Januar 2021, 20:57

Die Dame von Charismatic Voice mag ich auch recht gern, ansonsten den Typen von Karadvox, der ist ja selbst Sänger im Metalbereich und kann da grad was extreme Vocals betrifft recht fundiert und gut erklären.
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Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
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