Ja, klar für mich.
SLAYER ist eine Größe ja, bekanntheitsmäßig.
Queen ist im Rock quasi DIE musikalische Größe. Im Thrash gibt es viele größere als SLAYER.
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Musikalische Erkenntnis des TagesRe: Musikalische Erkenntnis des TagesJa, klar für mich.
SLAYER ist eine Größe ja, bekanntheitsmäßig. Queen ist im Rock quasi DIE musikalische Größe. Im Thrash gibt es viele größere als SLAYER. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Musikalische Erkenntnis des Tages
Im Rock gibts auch ein Paar mit QUEEN vergleichbar große Bands... THE ROLLING STONES, THE BEATLES, U2, LED ZEPPELIN...
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesSoo groß ist QUEEN kommerziell gar nicht. AC/DC, MUSE, U2, STONES verkaufen doch viel größere Arenen aus, oder irre ich mich da?
Re: Musikalische Erkenntnis des Tages
Vergleichbar, aber aus meiner Sicht halt nicht deutlich besser. Ja, mir ging es ja gerade nicht "nur" um Bekanntheit bzw. Stadienausverkäufe. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Musikalische Erkenntnis des Tages
Ja. Bzw. gilt das natürilch nur für die Zeit post-Freddie. Mit Freddie war QUEEN auf dem gleichen Level wie AC/DC und METALLICA. REDEMPTION - The Origins of Ruin
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesIch denke, dass ich das wohl schon oft gesagt habe, aber weil es sich gerade aufdrängt, muss ich es nochmal loswerden, dass ich den Begriff der "Überbewertetheit" höchst fragwürdig finde, wenn er einfach so in den Raum gestellt wird. Das wirkt dann im Allgemeinen einfach so, als wolle man ohne verifizierbare Argumente an einem Denkmal sägen, denn zumeist sind die wirklich riesig großen Bands des jeweiligen Genres nicht ohne triftige Gründe dorthin gekommen, wo sie eben sind. Und diese Gründe sind meist darin zu sehen, dass sie zur richtigen Zeit den Nerv sehr vieler Leute getroffen, sie begeistert, sie auf ihre Reise mitgenommen haben. Für mich wirkt daher der Begriff der "Überbewertetheit" in dieser Pauschalität doch recht anmaßend. Da sowohl Queen als auch Slayer sicherlich mit Fug und Recht Millionen Fans haben, und die wissen auch, was sie an diesen Bands haben, und daher bewerten sie die Bands auch nicht über. Und wer eben so viele Fans hat, der ist auch entsprechend einflussreich in musikhistorischer HInsicht, so dass auch dieser Einfluss kaum überbewertet werden kann.
Eine ernsthafte Aussagekraft und Berechtigung des Begriffs der "Überbewertetheit" sehe ich an sich exklusiv in einem weit engeren Bereich der Kritikrezeption, wenn ich ihn um die Attribute ergänze, "von wem" und "inwiefern" die Band überbewertet wird. Würde ich beispielsweise in einer Rezension schreiben: "Eric Adams ist der alleinige beste Sänger der Welt." könnte man mir ggf. vorwerfen, dass ich Eric Adams' Können und Strahlkraft überbewerte. Allgemein zu sagen "Eric Adams ist überbewertet." wäre indes doch ein wenig anmaßend, finde ich. Eric ist nur ein Beispiel, da kann man auch Dio oder Kiske oder Tate einsetzen. Schwierige Sache mit diesem Attribut. Ich halte definitiv weder Slayer noch Queen für überbewertet. Obschon ich zu Queen keinen nennenswerten Draht habe, ist es sicher eine Band mit großartigen Musikern, gigantischem musikalischem Einfluss und Songs, die Unmengen von Leuten begeistern. Gilt aber für Slayer halt auch. Wie gesagt, ich glaube, dass wirklich nahezu jede der großen Bands verdientermaßen so groß ist, wie sie ist, auch wenn ich sie subjektiv weniger mag als andere und auch wenn sie mal qualitative Schwachpunkte hat. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesDass ich aus persönlicher Perspektive schreibe, wenn ich "gut", "besser", "beste" schreibe, müsste ich eigentlich nicht extra betonen, wenn aus dem Kontext klar ersichtlich ist, dass ich kein ethisches Urteil aus der Gottperspektive fälle, oder? Juristisch vielleicht nicht wasserdicht, aber sollte im Weltwissen eigentlich vorausgesetzt werden können...
"Überbewertet" kann ich gerne dennoch konkretisieren: Aus meiner persönlichen Sicht von der Masse der Nonmetal-, Metal-, Thrash-Hörerschaft auf einen ikonischen Sockel gehoben, der für meinen Geschmack - nun ja - "überbewertet" ist, da es zig Thrash-Bands gibt, die abwechslungsreicheres, energetischeres, interessanteres, konsistenteres, mitreißenderes, schöneres Songmaterial zu Alben verdichtet haben als eben SLAYER. Einmal mehr frage ich mich: Babbel ich Babylonisch oder muss man sich sprachhuberisch sehr weit strecken, um mich misszuverstehen? Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesAus
und alleine im Kontext dessen, dass das eben nicht das "ikonische" SLAYER-Album ist, oder was auch immer Holg zu seiner persönlichen Erheiterung veranlasste, dass der QUEEN-Vergleich kam, aus einer kleinen - natürlich ebenfalls persönlichen - Nebenbemerkung (cum granum salis) wie:
zu konstruieren, ich gönnte der Band ihre Stadienauftritte nicht oder fände gar ihren Einfluss auf andere Künstler nicht gegeben, finde ich zumindest etwas weit hergeholt, bzw. mir mehr untergeschoben als da steht. (Für mich persönlich ist SLAYER einfach nicht DAS archetypische Aushängeschild für Thrash, in einem Sinne in dem ich TEMPO als Synonym für Taschentücher oder GOOGELN zum Synonym für per Suchmaschine online ermitteln oder - mit Abstrichen - QUEEN als unantastbar in puncto elaborierter Rock verwende oder mental bibliographiert habe. And that's it.) Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesWas wäre denn das Aushängeschild für Thrash für Dich?
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesDAS Thrash-Aushängeschild gibt es für mich eigentlich nicht. Vielfalt hingegen schon. Ich mag allerdings ANNIHILATOR, ANTHRAX, OVERKILL, POSSESSED, VADER, VENOM, VOIVOD, WATCHTOWER im Mittel alle eine Ecke lieber als SLAYER, wenn ich mir jetzt wahllos herausgegriffene Songs aus deren Diskographie anhören sollte - um jetzt mal bei anderen bekannteren Bands zu bleiben. Das mit der Empfindung "überbewertet" ist jetzt auch weniger einer dezidierten Abneigung gegenüber SLAYER geschuldet als der üblichen Befremdung, dass wenn tatsächlich mal wer nachhakt, welche Art Metal ich denn so höre, wenn ich Metal höre, und ich dann sage: Querbeet, Heavy, Doom, aber auch Thrash oder Obskureres, dann bei Thrash fast automatisch vorkonditioniert "Slayer!" fällt. Die einfachste Antwort wäre dann "Ähhh.... jein..." - aber egal.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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