Beste Alben 2019

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Re: Beste Alben 2019

Beitragvon Drumtier » Mittwoch 15. Januar 2020, 00:28

Eieiei, zu viel zu tun, verschoben, und dann verschwitzt! Ich bin untröstlich, aber ich habe zum ersten Mal in meiner aktiven Powermetal.de-Zeit den Leserpoll übersehen. Das ärgert mich, noch dazu wo sich heuer doch tatsächlich einer meiner Top 10-Plätze auch tatsächlich in der Liste der gesamten Leserschaft wiederfinden dürfte. Zumindest wenn Platz 1 der Redaktion Rückschlüsse erlaubt. Ich werde aber zumindest hier meine liebsten zehn Alben im inoffiziellen, informellen Rahmen vorstellen.
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Re: Beste Alben 2019

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 15. Januar 2020, 00:29

Kannst noch schicken, habe noch nicht ausgewertet.
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Re: Beste Alben 2019

Beitragvon Drumtier » Mittwoch 15. Januar 2020, 00:31

Oha, ja super, hast das Formular noch wo? Das konnte ich gerade auf die Schnelle nicht finden
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Re: Beste Alben 2019

Beitragvon Drumtier » Mittwoch 15. Januar 2020, 19:40

Irgendjemand? Weder Forum noch Hauptseite noch Google, jegliche Info dazu ist unauffindbar.
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Re: Beste Alben 2019

Beitragvon Mr. Know-It-All » Mittwoch 15. Januar 2020, 20:29

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Re: Beste Alben 2019

Beitragvon Drumtier » Mittwoch 15. Januar 2020, 23:59

Perfekt, vielen Dank, habs gerade abgeschickt! Sobald es das Ergebnis gibt, werd ich euch sagen, ob es einen Unterschied gemacht hat und gegebenfalls hier sagen, wie ihr abstimmen hättet sollen. Okay, das mach ich sowieso ;-)
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Re: Beste Alben 2019

Beitragvon Mr. Know-It-All » Montag 20. Januar 2020, 10:16

Und auch die Leser haben entschieden, was es 2019 an gutem Zeux gab:
http://powermetal.de/content/artikel/sh ... 818-1.html
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Re: Beste Alben 2019

Beitragvon Drumtier » Freitag 24. Januar 2020, 23:03

Und sie haben, wenn man den Reaktionen hier glauben darf, auch richtig entschieden. Die ARCH/MATHEOS kam ja recht gut an. Interessant, dass der Redaktionssieger MAYHEM unter den Lesern "nur" Vierter geworden ist. Ist ja kein schlechtes Ergebnis, aber spiegelt auch meinen Eindruck von der Platte und den allgemeinen Reaktionen darauf besser wider. Ob sich da nicht eine gewisse Gruppendynamik entwickelt hat? ;-)

Das wars dann aber auch schon wieder mit meinen Überschneidungen zu den Mitlesern. Aber ich schulde euch ja noch meine Top 10:

10. A.A. Williams – A.A. Williams
War Vorband für CULT OF LUNA und schon als ich in Vorbereitung reingehört hab, wusste ich, dass das was für mich ist. Düstergitarrenmusik mit Frauengesang. Ich höre eine Mischung aus SOAP & SKIN, ANTIMATTER und 40 WATT SUN. Gibt erst die EP, Album folgt hoffentlich bald.
https://www.youtube.com/watch?v=UWR22IQ_lf0

9. Vltimas – Something Wicked Marches In
Allstar-Band mit dem Gitarristen von Mayhem, Schlagzeuger von Cryptopsy und einem gewissen David Vincent von Morbid Angel. Das klingt aber nicht chaotisch und willkürlich, sondern nach vernünftig durcharrangierter Musik, in der jeder dieser Ausnahmekönner seine Vorlieben einbringen darf. Herrlich schmutziger, schwarzer Death Metal, ungefähr.
https://www.youtube.com/watch?v=LiiMH0cyGzQ

8. Batushka – Panihida
Der Mix aus orthodoxem Kirchenflair samt Chören und Kirchenslawisch mit brachialem und dennoch melodischem Black Metal ist hier fast so gut wie auf dem Debüt gelungen, einzelne Abzüge sind durch die schwierigen Umstände und gestressten Aufnahmebedingungen entschuldigt.
https://www.youtube.com/watch?v=XKdCpqwROrg

7. Mayhem – Daemon
MAYHEM weigern sich weiterhin, musikalische Vorhersehbarkeit einkehren zu lassen. War die Esoteric Warfare noch recht nahe an der fantastischen Ordo Ad Chao, so meinen viele Fans hier wieder Spuren der überragenden De Mysteriis Dom. Sathanas zu erkennen. In Wahrheit ist das ein bisschen von nichts und nichts von allem. Trotzdem vermag auch einer der besten Extrem-Vokalisten nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Album insgesamt doch etwas unspektakulärer als erhofft ausfällt. Etwas dreckiger, fieser und gemeiner hätte mir das noch besser gefallen.
https://www.youtube.com/watch?v=assFiNilO7k

6. Equipoise – Demiurgus
Reizüberflutung im Sinne von modernem Nudel-Tech-Death. Die Soli sind im Booklet zwischen dem Text fein säuberlich notiert, im gewählten Song gibt es davon gezählte 24 von allen Gitarristen mit Gästen, Bassist und Keyboarder. Mehr ist mehr, für weniger gibt’s andere.
https://www.youtube.com/watch?v=LlNdzcpVRAs

5. Esoteric – A Pyrrhic Existence
Das war euch zu viel und zu schnell? Ideal, es folgt das 100%ige exakte Gegenteil. Funeral Doom/Death Metal der ultraminimalistischen Sorte. Ein Blick auf die Trackliste verrät ein kurzes Zwischenspiel von 5 Minuten und das sollte schon alles erklären. Insgesamt bringen es die sechs Songs auf weit mehr als eineinhalb Stunden und diese verlangen einem alles ab. Hier passiert nichts und das extrem langsam. Die schnellen bis sogar sehr schnellen Passagen vergehen genauso plötzlich, wie sie gekommen sind, und sorgen nicht für Auflockerung, sondern Beklemmung. Beklemmung aber gibt es nicht besser. Ein Plädoyer für die Kunst.
https://www.youtube.com/watch?v=iWBBaJxlo_4

4. Cattle Decapitation – Death Atlas
Bevor Vegetarier hip und Klimaschutz modern wurden, versuchte diese Band mit ihren eindringlichen Botschaften Gehör zu finden. Gehör fanden sie und 2012 fanden sie ein Monumentalwerk der Extraklasse. Die Art, wie sie technischen Death mit dreckigem Grind verbanden und scheußlich-grandiose Halbklargrowls darüber legten, katapultierte sie nicht nur auf meinen ersten Platz des Jahres. Problem ist bloß, dass sie aus dieser selbstgeschaffenen Nische nicht mehr so recht rausfinden. Das letzte Album war eine kalkulierte Wiederholung der Hit-Formel, aber ein Schritt in eine neue Richtung gelingt ihnen auch hier nicht. Es ist auch zugegeben schwierig, diese Formel sinnvoll genug zu verändern und doch nicht zu viel. Sie sehen sich vorsichtig um, ergänzen die Vocals um ein paar neue Facetten und vertrauen ansonsten auf ihr Rezept. In einem schwach besetzten Jahr reicht das für die Top 10.
https://www.youtube.com/watch?v=BBy4gn8VBMo

3. Nile – Vile Nilotic Rites
Dallas Toler-Wade ist weg und die Fragen, wie sie das verkraften würden, waren groß. Karl Sanders funktioniert aber noch, hat zwei sehr fähige Sänger an Bass und Gitarre geholt und kann sich weiterhin auf einen der besten Schlagzeuger im Business verlassen. Nein, die Band hat tatsächlich so gut wie nichts ihrer Schlagkraft eingebüßt und das wohl beste Album seit Those Whom The Gods Detest veröffentlicht. Ja, der orientalische Einfluss ist heute mehr Gimmick als ernsthafter Teil ihrer Musik, aber das ist er schon seit Jahren, und solange die Musik besten Tech Death mit bestem Doom verbindet, ist die Welt in Ordnung. Ihre besten Alben sind absolute Genre-Klassiker und ihre normaleren Alben knacken leicht jede Jahresliste. Eigenschaft einer Band an der Spitze.
https://www.youtube.com/watch?v=xfwvgdFvAjk

2. Deathspell Omega – The Furnaces Of Palingenesia
Ein pechschwarzer Mahlstrom der Verneinung. Die Melodien sind dissonant und die Takte ungerade, die Texte theologisch und die Strukturen verworren. Nein, Hörerfreundlicheit ist ihre Sache nicht. Und das ist gut so.
https://www.youtube.com/watch?v=bMMKT71lrX4

1. Cult Of Luna – A Dawn To Fear
Post Metal habe ich mir erhören müssen. Zu lange haben mich die Hardcore-Einflüsse, besonders im Gesang, abgeschreckt. Heilfroh bin ich, dass ich vor einigen Jahren diese Welt entdeckt habe. Als Anerkennung meiner Ignoranz und Wiedergutmachung darf ich CULT OF LUNA die Krone für 2019 überreichen.
https://www.youtube.com/watch?v=2cYtqwUso-g
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Re: Beste Alben 2019

Beitragvon Havoc » Freitag 24. Januar 2020, 23:37

Drumtier hat geschrieben:7. Mayhem – Daemon
MAYHEM weigern sich weiterhin, musikalische Vorhersehbarkeit einkehren zu lassen. War die Esoteric Warfare noch recht nahe an der fantastischen Ordo Ad Chao, so meinen viele Fans hier wieder Spuren der überragenden De Mysteriis Dom. Sathanas zu erkennen. In Wahrheit ist das ein bisschen von nichts und nichts von allem. Trotzdem vermag auch einer der besten Extrem-Vokalisten nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Album insgesamt doch etwas unspektakulärer als erhofft ausfällt. Etwas dreckiger, fieser und gemeiner hätte mir das noch besser gefallen.


War "Esoteric Warfare" wirklich so nahe an "Ordo ad Chao"? Das sehe ich nicht unbedingt so. Erinnert die Neue an "De Mysteriis"? Natürlich!!! Das dürfte vielleicht die größte Stärke und Schwäche des Albums zugleich sein. Die Rückbesinnung ist natürlich wunderbar und hätte kaum besser umgesetzt werden können. Aber man vermisst deswegen schon ein wenig ein Neues Element in der Musik Mayhems...und das macht es trotz aller Klasse wohl tatsächlich ein wenig unspektakulär. Zudem fehlt tatsächlich ein wenig das fiese einer "Ordo Ad Chao". Das sehen wir alles echt sehr ähnlich. Ein tolles Album ist es geworden, aber zu Jubelarien verleitet es mich immer noch nicht. ;-)

3. Nile – Vile Nilotic Rites

Muss ich mir wohl auch irgendwann mal wieder kaufen, auch wenn diese Art des Metals nicht mehr höchste Prorität bei mir hat. NILE sind dennoch geil. Ist die einzige Death Tech Metal Band die mir was bedeutet. ;-)

1. Cult Of Luna – A Dawn To Fear


Oha. Platz 1 für COL. Das überrascht tatsächlich. Ich kenne das Album nicht. Besitze von der Band sogar nur die "Vertikal". Die ist in der richtigen Stimmung extrem toll. Hier sollte ich wohl auch mal nachrüsten. ;-)
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Re: Beste Alben 2019

Beitragvon Jakob » Freitag 24. Januar 2020, 23:52

Zwei Überschneidungen mit Drumtier :dafuer:
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