Eure Gedanken, Kritik, Gefühle etc. dazu sind natürlich willkommen und explizit erwünscht, wäre super wenn sich hier und da eine Gelegenheit zum Austausch und/oder Fachsimpeln ergeben würde.

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CaptainMorgans PlattenthreadCaptainMorgans PlattenthreadIch hoffe es ist okay wenn ich in diesem Unterforum einen "Plattenthread" aufmache. Hier möchte ich meine Gedanken, Gefühle und Kritik bzw. Lob zu Alben loszuwerden die sich in meinem Plattenschrank befinden und ab und zu hier zu posten. Dabei ist das musikalische Spektrum - so wie mein Geschmack - breit gefächert.
Eure Gedanken, Kritik, Gefühle etc. dazu sind natürlich willkommen und explizit erwünscht, wäre super wenn sich hier und da eine Gelegenheit zum Austausch und/oder Fachsimpeln ergeben würde. ![]()
Re: CaptainMorgans PlattenthreadUnd los gehts:
![]() Amon Amarth - Deceiver of the Gods (2013) Sicher, man kann das Wikinger-Gedöns von AMON AMARTH albern und limitiert finden, das ändert aber nichts daran dass die Schweden ordentlich Dampf unterm Kessel haben. Manche werden vielleicht den rohen, ungeschliffenen Anfangstagen hinterhertrauern, aber seien wir ehrlich: Eigentlich war die Entwicklung - vor allem klangtechnisch - nur konsequent. Dadurch klingt alles etwas transparenter und klarer und nicht mehr so matschig wie zu seligen "Once sent from the golden Hall"-Zeiten. Zudem bauen die Herren immer mehr melodiöse Elemente und harmonische Bögen in das Geballer mit ein. Und so bekommt man auf "Deceiver of the Gods" den gewohnten Vorschlaghammer (äh, pardon, ich meinte natürlich Thorshammer) auf den Schädel gebrettert. Und wenn man sich an die etwas melodiösere Ausrichtung gewöhnt hat beginnt man das, was einem dargeboten wird, auch zu schätzen. Und da ist es wirklich wurscht ob man nun den hymnischen Titeltrack (samt hammermäßigen Refrain), den schnellen Stirnabfräser "Blood Eagle" (samt wirklich einprägsamen Killerriff) oder "Father of the Wolf" nimmt. Nach ein paar Takten reckt sich die Faust fast wie von selbst in die Luft (insofern sie nicht sowieso längst ein Trinkhorn voller Met in der Hand hält). Achja, wirklich gut sind noch "Coming of the Tide" (der Name ist Programm) und "Hel", das durch ein simples (aber megaeffektives) Grundriff im Midtempo und Messiah Marcolins Gestvocals gefällt. Wen das immer noch nicht überzeugt kann ja gerne mal "As Loke falls" oder das abschließende Epos "Warriors of the North" austesten. Wer spätestens hier nicht mit einer (natürlich gedanklich) gezückten Axt durch das Wohnzimmer rennt und die lange Mähne rotieren lässt sollte von den "modernen" AMON AMARTH die Finger lassen. 4 empfehlenswerte Songs: Deceiver of the Gods Warriors of the North Blood Eagle As Loke falls
Re: CaptainMorgans PlattenthreadJa, hier ist das okay.
Die AMON AMARTH-Sachen kenne ich natürlich, weil wir die ja meist im Soundcheck haben bzw. hatte die älteren Werke auch so mal im Schrank. Ich finde das eigentlich immer unterhaltsam, aber bei mir nutzt sich das dann doch immer zu schnell ab, um es dauerhaft auflegen zu wollen. Aber das liegt natürlich auch daran, dass es insgesamt nicht so meine Richtung ist, weshalb ich meine zwei, drei CDs der Band dann auch irgendwann weggegeben habe.
Re: CaptainMorgans Plattenthread
Live sind AMON AMARTH enfach 'ne Macht. Das Headliner-Konzert auf dem SUMMER BREEZE 2017 z.B. war der Hammer!
Re: CaptainMorgans PlattenthreadViele der AA-Alben ähneln sich doch zu sehr, als dass ich sie alle ins Regal stellen würde. Aber der Auftritt letzten Monat war schon stark. Mittlerweile machen die Jungs auch eine fette Show, für mich eine der Bands, die das Zeug hätte, auch mal ein großes Festival zu headlinen, wenn noch mehr der Rocksaurier abtreten.
Re: CaptainMorgans Plattenthread
Das Summer Breeze IST ein großes Festival. ![]()
Re: CaptainMorgans PlattenthreadDas ist natürlich richtig, aber das SB hat immer 30 Headliner
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Re: CaptainMorgans Plattenthread
Naja, also der Samstagheadliner-Slot ist schon ziemlich groß. Und nicht umsonst haben AMON AMARTH diese Show auf CD/DVD veröffentlicht! ![]()
Re: CaptainMorgans PlattenthreadIch zählte mich und war ja für eine Zeit auch Zielgruppe von AMON AMARTH und finde z. B. das Debüt in seiner sympathischen melodischen Rohheit immer noch sehr gut. Danach tritt eben der Effekt ein, der bei vielen (ich behaupte allen, auch Fans) auftritt. Die Musik verschwimmt. Die Alben verschwimmen ineinander. Die Melodien sind gut, aber austauschbar. Die Riffs sind gut, aber unzuordenbar. Die Vocals für viele der Hörer der erste Berührungspunkt mit tiefen Death-Growls, aber darüber hinaus auch nichts besonderes mehr. Klar, für die Firma ist das in gewisser Weise notwendig und es funktioniert zweifelsfrei. Übrigens verdient und hart erarbeitet, aber an mir geht das vorbei.
Hab mir gerade "Hel" angehört, weil die Beschreibung interessant klang. Messiah + AMON AMARTH konnte ich mir so nicht vorstellen. Leider wirkt es auf mich auch nicht wie eine sinnvolle Symbiose, sondern wie ein (noch dazu eher langweilig geratener) typischer AA-Song mit zufälligem Klargesang überspielt. Bin gespannt, was die restlichen Neun bringen ![]()
Re: CaptainMorgans Plattenthread
Würde mich freuen wenn du dann hier deine Einschätzung teilen würdest. ![]()
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