Peter Kubaschk hat geschrieben:Ray Alder, IQ und Leprous z.B.
Die interessieren mich natürlich auch alle brennend.

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Blind GuardianRe: Blind Guardian
Die interessieren mich natürlich auch alle brennend. ![]()
Re: Blind Guardian
Und das vorab veröffentlichte Stück hat mich jetzt eher nicht so sehr vom Hocker gefegt... :/ Auch bekannt als: Jakob Schnapp
http://www.musik-sammler.de/sammlung/erasmus-desiderius Seasons fade while willows sway It is you that you betray Bare your hands, refuse to see Fool the others, never me
Re: Blind GuardianMir gefällt das Stück auf der RockHard-CD ziemlich gut. Gerade auch vom Sound her. Das Orchester klingt toll. Könnte was werden.
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Re: Blind GuardianIch hab es jetzt einfach mal ungehört bestellt, bleibe aber skeptisch. Ich weiß noch, wie sehr ich auf das Orchesteralbum gespannt war, als es das erste Mal angekündigt wurde, heuer ist es mir schon irgendwie ziemlich egal aber bei Blind Guardian bin ich halt nostalgischer Sammler...
Re: Blind Guardian
Das geht mir genau so... irgendwie schade. ![]() Auch bekannt als: Jakob Schnapp
http://www.musik-sammler.de/sammlung/erasmus-desiderius Seasons fade while willows sway It is you that you betray Bare your hands, refuse to see Fool the others, never me
Re: Blind Guardian
Ja, ist auf jeden Fall schade. Aber grade "Beyond The Red Mirror" hat mich echt schwer enttäuscht, meine Erwartungen an neue Musik aus Krefeld sind echt sehr niedrig inzwischen.
Re: Blind GuardianSo schlecht war "Beyond The Red Mirror" nun auch nicht. Aber aus meiner Sicht auch bedeutend schwächer als der hervorragende Vorgänger "At The Edge Of Time". Der Vorabsong auf der RockHard-CD macht schon Laune auf das Orchesteralbum. Das klingt schon gut. Der Sound des Orchesters scheint hier wirklich toll zu sein. Bin schon sehr gespannt. Nur eine Frage der Zeit, wann das Album in meine Sammlung wandert. Wollte eigentlich sofort bestellen, aber es liegt grad eigentlich genug Zeugs hier rum...neue Leprous, neue Mayhem...aber mhhhh...ich hab grad schon Bock auf die Guardian. Vielleicht ja auch weil ich gerade wieder Game Of Thrones gucke.
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Re: Blind Guardian
Also ich fand Red Mirror wirklich richtig mies, müsste es wohl mal wieder rausholen und in Ruhe anhören, allein die Motivation ist eher gering. Das Orchesteralbum kam vorhin hier an, aber da ich diese Woche auch den "Stormwatch" Rerelease von Jethro Tull gekauft habe, ist grade kein Platz im Player. Schon auch irgendwie bezeichnend. Blind Guardian war die erste "echte" Metalband, die ich gehört habe und lange auch meine absolute Lieblingsband, heute hör ich mir lieber ein 40 Jahre altes Album an, als das neue Krefelder.
Re: Blind GuardianIn meinem Jahrgang und dem Jahrfünft da herum war BLIND GUARDIAN für viele Menschen eine wichtige Einstiegsband in den Metal. Für manche auch eher eine Phase, aber viele blieben dabei oder haben sich von dort ausgehend tiefer in die Szene(n) eingearbeitet. Besonders unter Rollenspieler*innen eine sehr bekannt Band, und sei es bei musikalisch anders orientierten Leuten auch nur über die in Spielrunden sehr präsenten T-Shirts. Alleine schon nostalgisch wichtig.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Blind GuardianSo, hab das Ding jetzt einmal gehört, somit ist das alles sehr vorläufig. Folgende Dinge fallen auf:
1. Die Produktion ist suboptimal. Es ist natürlich nicht leicht, ein komplettes Orchester aufzunehmen, hier hat man es aber geschafft, dieses künstlicher und ärmer and Dynamik klingen zu lassen, als das so manche Samples heute hinkriegen. Ist halt schade, wenn man den Aufriss macht, ein echtes Orchester zu bezahlen und das dann völlig kraft- und lustlos klingt. 2. Es tut Hansis Stimme gut, wenn er nicht gegen 200 Gitarrenspuren ansingen muss. Auf "Legacy of the Dark Lands" singt er variabler als in den letzten Jahren oder überhaupt und man hört die verschiedenen Facetten der Stimme gut raus. Hilft natürlich nicht, wenn man wie Holg die Stimme grundsätzlich unhörbar findet. 3. Die Kompositionen sind leider im Prinzip Popsongs (wenn wir Metal mal als Popmusik ansehen) und nutzen somit die Möglichkeiten des Orchesters und der Orchestermusik (ich will jetzt mal nicht Klassik sagen, weil das halt was anderes ist) nicht aus. Das schlägt sich in den Songstrukturen oftmals sehr deutlich nieder und hier und da denkt man, es fehlen schlicht die Metalband, um das ganze zu nem ordentlichen Song zu machen. Schade, hier werden die Potentiale des Orchesters einfach nicht ausgenutzt. 4. Die Orchestrierung ist ebenfalls ok aber nicht überragend. Es gibt ja Gründe, warum eine Band wie Nightwish sich einen Profi leistet, um die Songs zu orchestrieren, so ne Partitur schreibt man halt nicht einfach so, das ist ein eigenes Studium. Blind Guardian machen das solide, aber oftmals wird dann halt doch einfach nur von ner Streichermasse das gespielt, was normalerweise die Gitarren spielen würden. 5. Es gibt ein Fantasy-Textkonzept, ist klar. Zum genauen Inhalt kann ich noch nicht viel sagen, es gibt enen Roman von Markus Heitz, der die Vorgeschichte erzählt, es geht um denDreißigjährigen Krieg, Dämonen, eine andere Welt und wenigstens bei Heitz spielt die Tochter von Solomon Kane (autsch!!!) eine Rolle. Blind Guardian bleiben sich hier treu, indem sie auf dem DSA- und Billigfantasylevel bleiben, das Konzept und die teils eher unglücklich gereimten Texte heben das Album definitiv nicht auf ein höheres Level. Fazit: Ist schon irgendwie ok, Euphorie will nicht aufkommen und Blind Guardian machen das, was sie in letzter Zeit so oft machen: Sie haben riesige Ansprüche, die sie entsprechend kommunizieren und dann doch eher hausbacken umsetzen, vermutlich, weil einfach nicht mehr drin ist. Das war halt alles irgendwie sympathischer, als Anspruch und Wirklichkeit noch zusammengepasst haben, wie zuletzt auf "Nightfall In Middle-Earth".
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