Mein musikalisches Jahr 2018

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Jhonny » Freitag 7. Juni 2019, 10:07

Pillamyd hat geschrieben:Oh hab irgendwie gedacht, dass du die auch ganz arg abfeiern würdest.
Wenn der große Knall bei bei der neuen Voivod eingetroffen ist erzähl davon;-)


gerne... sie liegt für die Rückfahrt von der Arbeit schon im Auto.
Benutzeravatar
Jhonny
Musikredaktion
 
Beiträge: 36900
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 16:48
Wohnort: Landshut

Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Havoc » Freitag 7. Juni 2019, 21:28

Mit SATAN habe ich mich noch kaum beschäftigt. Nur mal ein zwei Songs gehört, die ich ganz gut fand mich aber nicht zu einem Kauf verleiten konnten.
Den Vorgänger der VOIVOD habe ich. Coole Musik, aber mit dem Sänger tue ich mich nach wie vor sehr schwer. Kann trotzdem mal in meiner Sammlung landen.
Mit GHOST will ich nicht anfangen. Das Image schreckt mich leider zu sehr ab.
Benutzeravatar
Havoc
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 23750
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10

Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon hellknulf616 » Samstag 8. Juni 2019, 15:06

Voivod und ich haben leider nie zusammengefunden, obwohl es über die Jahr(zehnt)e ein paar Gelegenheiten gab und das Gesamtkonstrukt bis heute faszinierend ist. Mein einziger Zugang zu technischem Thrash ist wohl die Livesituation - im heimischen Umfeld wüsste ich einfach nicht, wann ich Bock auf diese Spielart hätte. Geht mir bei den feiertauglichen späteren Scheiben von Carcass bspw auch so.

Ghost hab ich nach der Lobhudelei jetzt bestellt, zumal "Meliora" seit geraumer Zeit recht kurzweilig unterhält. Witzigerweise würde ich da wahrscheinlich eher nicht auf ein Konzert gehen, obwohl das super komponierte Konsensmucke ist. :grins:
"Nostalgia is no excuse for stupidity."
Benutzeravatar
hellknulf616
Rocker
 
Beiträge: 844
Registriert: Dienstag 16. Februar 2010, 18:07

Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 11. Juni 2019, 22:23

Havoc hat geschrieben:Mit GHOST will ich nicht anfangen. Das Image schreckt mich leider zu sehr ab.


Das ist eigentlich ja schon schade...
Benutzeravatar
Pillamyd
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 14149
Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44

Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 13. Juni 2019, 11:15

Bild
Gatekeeper | East Of Sun
Genre: Epic Metal Bild
VÖ: 27. April 2018

1. Blade Of Cimmeria (03:17)
2. North Wolves (06:50)
3. Warrior Without Fear (04:19)
4. Ninefold Muse (08:10)
5. Bell Of Tarantia (06:18)
6. East Of Sun (04:27)
7. Swan Road Saga (06:26)
8. Oncoming Ice (08:36)
9. Death Rider (Omen Cover) (03:36)
10. Hall Of The Mountain King (Savatage Cover) (05:18)

Manchmal finde ich mich ja selber schon etwas komisch. Als das Album rauskam hörte ich rein und zuckte nur mit den Schultern. Nachdem ich aber die ganzen Lobhudelei zum Debut Album las, musste ich aber noch einen zweiten Versuch starten. Und siehe da…

Wow! Direkt der erste Song mit “Blade Of Cimmeria” zeigt wo der Frosch die Locken hat. Rasend schneller Song in US Metal Manier. Der hohe und kraftvolle Gesang dazu. Keine Ahnung warum mich das nicht beim ersten Lauschen gepackt hat.

Mir zieht es beim Gesang von J.P. die Schuhe aus. Was der Kerl(nicht nur hier) abliefert ist der Wahnsinn. Ein absoluter Pluspunkt für die Band. Was einem spätestens bei „North Wolves“ auffallen sollte. Der langsamere Song, der mit packender Epik überzeugt, lässt das Goldkehlchen in noch helleres Licht erstrahlen.

Die Ausrichtung der Band dürfte jedem Gefallen, der jedes Herzblut bei so manch einer anderen Band (ich will keine Namen nennen) vermisst. Auf „East Of Sun“ finden sich Songs, die aus ihrer eigenen engen Stilrichtung es immer wieder schaffen, dass man eben nicht auf den Gedanken kommt, so etwas schon mal wo anders gehört zu haben. Der variable Gesang tut sein nötiges.

Im März habe ich die Band Live gesehen. Und die Spielfreude der Band ist unglaublich intensiv. Sänger J.P. inszeniert die Songs aus voller Inbrunst. Absoluter Wahnsinn was die da abgezogen haben.

Wer auch so auf den Gesang abfährt, sollte sich unbedingt auch „Traveler“ reinziehen. Dessen Songs eher in den straighten US Metal Bereich tendieren. Oder aber und das finde ich fast noch geiler, hört in „Syrinx“ rein. J.P. ist zwar nicht mehr in der Band. Aber das erst kürzlich veröffentlichte Album ist auch der absolute Knaller.

Holt also mal alle eure Swords & Shields aus dem Keller und zieht in den musikalischen Kampf. Passt aber um Himmels willen auf, dass ihr euch nicht weh tut!
Benutzeravatar
Pillamyd
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 14149
Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44

Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Freitag 14. Juni 2019, 12:48

Bild
Wytch Hazel | II: Sojourn Bild
Genre: Hard Rock/Heavy Metal
VÖ: 13. Juli 2018

1. The Devil Is Here (03:48)
2. Save My Life (04:00)
3. Still We Fight (04:39)
4. Wait On The Wind (05:11)
5. See My Demons (04:34)
6. Barrow Hill (05:21)
7. Chorale (03:48)
8. Slaves To Righteousness (03:48)
9. Victory (05:27)
10. Angel Take Me (06:06)

Über die Band kannte ich bis dato gar nichts. Das ist an mir voll vorbeigezogen. Und auch relativ spät fand dieses Album den Weg in mein Regal.
Ich muss tatsächlich gestehen, dass dies das Album ist, welches ich wohl am wenigsten gehört habe. Das soll aber kein meckern in Hinsicht auf die Qualität der Musik sein. Die ist nämlich auf jeden Fall anzuerkennen.

Ich hatte auch einen schwierigen Start mit dem Album. Woran das liegt? Nun ich glaube, dass ich ein bisschen was anderes erwartet habe (das Teil war ein Blindkauf). Außerdem waren die Ohren nicht auf die Art von Musik gepolt. Das nehme ich jetzt einfach mal als „Ausrede“ für das gerade eben geschriebene.

Denn mit jedem Durchlauf erschließt sich mir die Musik und das Album immer mehr. Auch jetzt noch. Das Album hinterlässt einen herrlich entspannten Eindruck. Und das ist das Album auch tatsächlich. Das Album ist eher die ruhigere Sorte guten Hard Rocks. Die Folk Einflüsse verstärken dieses Gefühl. Ein treibender Song wie „See My Demons“ bricht nicht unbedingt durch die Härte aus, auch wenn die Gitarren etwas bratender Klingen. Die Twin-Gitarren bringen den Effekt der mich an den Metal Anteil erinnern lassen. Die (auch wenn es blöd klingen mag) Vorbilder, hört man doch schon raus.

Während ich das hier verfasst habe lief das Album zwei Mal hintereinander. Und auch jetzt mausert sich das Album noch. Und im Hinblick was hier noch kommen mag, habe ich zum Glück noch Zeit zur Platzierung des Albums in der Gesamtliste.
Benutzeravatar
Pillamyd
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 14149
Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44

Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon salisbury » Samstag 15. Juni 2019, 12:23

Oh, schon eine Weile, her hier, ich denke SAXON.

SAXON hat große Sprünge auf meiner Gunstliste gemacht, seitdem wir (Peter, Holg, Rüdiger und meine Freundin) die 80er-Jahre erforschen. Okay, so richitig forschen tun wohl nur ich und meine Liebste, Peter/Holg/Rüdiger geben da eher die Tips :). Wir entdecken tatsächlich jetzt erst gewisse Klassiker dieser Zeit. SAXON ist hier einer der Gewinner, ein toller Auftritt beim RHF 2018 hat auch noch geholfen.

Wenn man die 80er/81er SAXON im Ohr hat und jetzt "Thunderbolt" hört, merkt man schon die Veränderung der Zeiten. Nein, ich bin nach wie vor nicht derjenige, der sagen wird, früher war alles besser. Das klingt super! Au der einen Seite zwar geschliffener, aber in der Tiefe auch wuchtiger, der Gesang ist immer noch toll, die Songs gehen ins Ohr. Ich find grad einfach nichts zu Klagen, will eigentlich genau das weiter hören. Aber ich trotzdem weiter zu:

ANTIMATTER:

Da hab ich ja schonmal was zu geschrieben. Ich mag die Band, kenne sie seit ihren ersten Alben, habe sie aber fortan nur sporadisch verfolgt. Mick Moss' Musik ist immer sehr emotional, oft aber auf Dauer zu sehr in eine Richtung. Ich habe die die beiden Vorgänger und die SLEEPING PULSE ja hier reviewt, "Black Market Enlightment" hat aber hier wohl jeder übersehen, oder wir wurden nicht bemustert. Klingt cool, was hier so höre, in der Tat etwas akzentuierter, vllt hol ich mir die irgendwann mal :).

BETWEEN THE BURIED AND ME

Ja, das ist wohl eine der wichtigsten Prog-Metal-Bands der Moderne, stimmts? Es fällt mir ganz schwer, etwas dazu zu sagen. Der Aggro-Gesang törnt mich aber ab. Viel Kompliziertes und Komplexes, in das man sich reinfummeln muß, musikalisch haben die ganz sicher was drauf und Konzerte sollen großartig sein. Momentan brauch das aber eher nicht...

TBC...
Realer Name: Thomas Becker
Benutzeravatar
salisbury
Musikredaktion
 
Beiträge: 22802
Registriert: Samstag 10. April 2010, 15:52
Wohnort: München

Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Samstag 15. Juni 2019, 16:05

2 von 3 Treffern. Sehr gut.
Ja "Saxon" machen schon unheimlich spaß. Egal in welcher Phase man ist, man findet immer etwas was einem zusagt. Das ist ja das geil. Und die neue "Antimatter" ist genauso wie du es erwähnt hast und deswegen einfach sehr, sehr gut. Die brauchen einfach mehr hörer. Hol sie dir :dafuer:
Und für "BTBAM" muss man echt in der Stimmung sein. Es ist schon krass, was die alles in so einen Song reinpacken. Der bessere Einsteig ist allerdings "Coma Ecliptic".
Benutzeravatar
Pillamyd
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 14149
Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44

Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon salisbury » Samstag 15. Juni 2019, 23:27

MAGNUM: Klaro, das ist eine tolle Band, mit der ich mich mehr beschäftigen sollte. Es gibt ja hier einen schönen Thread, der dies erleichtern sollte. Bisher hat mich MAGNUM nur einmal so richtig mitgenommen, das war mit "Brand New Morning", da war ich auf auf dem Konzert, das war noch in meiner Berliner Zeit und ziemlich toll. Danach hab ich die Band aber wieder verloren. Ja, 'Peaches and cream' klingt gut, irgendwie typisch. 'Show Me Your Hands', ja auch recht locker flockig. Wenn ich wählen müsste, würde ich mir aber erstmal die SAXON-Scheibe zulegen.

Die KHEMMIS-Links funzen nicht, aber ich finde etwas. 'Isolation'. KHEMMIS sagt mir was, war in einem Soundcheck, in dem ich mal mitgemacht hab. "Hunted". Ist mir trotz ner 7,5 wenig hängen geblieben. Das hier klingt ganz cool, und stimmt, Pilly, der Sound ist fein. Wirkt aber nicht wie etwas, das auf Anhieb zündet. Nochmal kurz mit 'Bloodletting' nachtanken. Hmm, das dümpelt ein wenig, aber die Leads sind schön. Mal im Auge behalten.

Die NIGHT FLIGHT ORCHESTRA hab ich. Konzert war spitze, da hab ich sie mir von einer der charmanten Flugbegleiterinnen aufschwatzen lassen. Auf CD find ich's nicht ganz so spannend, aber immer noch gut, ein paar Hits sind drauf, ein Dauerbrenner wird es aber vermutlich nicht werden.

SATAN, Holgs finest. Mich haben sie bislang weder auf CD noch live gepackt, einzelne Songs ausgenommen. Ja. Genau. Der Gesang. Ich mag ihn einfach nicht. Stimme, Gesangslinien, Stil. Sonst ist das aber feiner Metal, sehr traditionell produziert, leider etwas basslos. SAXON bleibt Tagessieger.

Ohh, VOIVOD. Nochmal Holgs finest, ich find die Band auch immer klasse. Eventuell hab ich "Target Earth" damals mit meiner 9,5 1-2 Notenpunkte zuviel gegeben, weil ich sie nach VÖ kaum mehr gehört habe. Oha, aber dies klingt ja auch wieder sehr fein, nicht mehr so thrashig, eher wie in den 90ern. "Angel Rat" und "Outer Limits" fand ich am besten. 'The End Of Dormancy'. Oha, das ist super, so typisch wie außergewöhnlich. Kaufalarm.

GHOST. Ja, mag ich, ich muß aber erstmal "Meliora" richtig anhören. Oha, das klingt ja total poppig, noch mehr als NIGHT FLIGHT ORCHESTRA. Davon wird man nach mehr Spins entweder süchtig oder es fängt an zu nerven. Ich könnte mir erstmal ersteres vorstellen, denn es hat gehörig Charme. 'Witch Image'. Okay, überzeugt!

GATEKEEPER. Nö. Äh-äh. Das hat im einzigen SC, den ich 2018 mitgemacht hab, schon genervt. Ich bin von diesem Sänger nicht allzu sehr überzeugt. So Einzelsongs gehen schon, aber in einem Stück und nach einem Auaaua-Hall-Of-The-Mountain-King-Cover war ich schon froh, dass es endlich zu Ende war.

WYTCH HAZEL. Das hab ich doch schonmal angehört und für gut befunden. Schöner Retro-Rock/Proto-Metal, ich mag diese Art der Musik immer mehr, ob von den Bands von damals oder den jungen Wilden. Das sind junge Wilde, oder? Sehr schön! Sollte sich auch in meine Sammlung bewegen :).

Danke Pilly!
Realer Name: Thomas Becker
Benutzeravatar
salisbury
Musikredaktion
 
Beiträge: 22802
Registriert: Samstag 10. April 2010, 15:52
Wohnort: München

Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Jhonny » Sonntag 16. Juni 2019, 15:05

GATEKEEPER ist natürlich stark. Die WYTCH HAZEL lief allein diese Woche wieder mehrfach und ist für mich klar das beste Album des Vorjahres :)
Benutzeravatar
Jhonny
Musikredaktion
 
Beiträge: 36900
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 16:48
Wohnort: Landshut

VorherigeNächste

Zurück zu Die Rockbar

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 184 Gäste