Mein musikalisches Jahr 2018

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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Samstag 4. Mai 2019, 13:41

salisbury hat geschrieben:Oh, danke, danke Pilly, ohne Dich wäre mir dieses Teilchen durch die Lappen gegangen.

Ich habe mir schon gedacht, dass das genau etwas für dich ist. In die Liste werde ich reinschauen ;-)


salisbury hat geschrieben:Äh, bitte was? Ich hab vorhin BEYOND THE BLACK gehört, darauf würde die Beschreibung gut passen, aber das?


Es gibt Feuerwerke die knallen dir die Ohren weg und es gibt die Art von Feuerwerke die schöne Bilder in den Nachthimmel malen. Und das sind genau die, die auf das Lied von "Subsignal" treffen :)

salisbury hat geschrieben:Pilly, Deine Breite in der Musikwahl gefällt mir, da sind wir sehr ähnlich.


Danke. Ja, ich bin tatsächlch breit gefächert. Das Ding ist aber auch, in den letzten zwei Jahren habe ich mich sehr stark auf den Metal Konzentriert. Gerade Doom lauft mir richtig gut rein. Daneben gefällt mir gerade sehr viel alter Soul und Jazz.

Was "Machine Head" angeht. Nun, auch so ne Platte wie "Primordial"...
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon salisbury » Samstag 4. Mai 2019, 14:36

Pillamyd hat geschrieben:Es gibt Feuerwerke die knallen dir die Ohren weg und es gibt die Art von Feuerwerke die schöne Bilder in den Nachthimmel malen. Und das sind genau die, die auf das Lied von "Subsignal" treffen :)


Mir ist klar, dass für eine Band wie SUBSIGNAL ein oberflächliches Reinlauschen nicht genügt. Und möglicherweise würde sich meine Meinung ändern, wenn ich das mal "gescheit" anhöre. Aber bisher hatte ich bei dieser Band keine Lust. Von daher ist ein solcher Kommentar wie meiner aber auch alles andere als in Stein gemeißelt. Ich überleg mir immer mal, gar nix zu sagen, aber wenn jeder gar nix sagt, gibt es auch keine Kommunikation mehr. Dann lieber mal einfach so los quasseln.

SUBSIGNAL hatten wir mal im Soundcheck. Es kann sein, dass sich sogar eine relative gute Note gegeben habe. Ich hasse das, 8 Punkte zu vergeben und dann kann ich mich nullpe mehr an die Mucke erinnern. An SAGA musste ich damals schon denken, das ist das einzige, was übrig geblieben ist.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon salisbury » Samstag 4. Mai 2019, 15:47

Pillamyd hat geschrieben:Ich habe mir schon gedacht, dass das genau etwas für dich ist. In die Liste werde ich reinschauen ;-)


Anno 2019 führen GOLD und SABBATH ASSEMBLY meine Liste an. Das Review von SABBATH ASSEMBLY ist gerade bei den Review an vierter Stelle (heute eingestellt worden).
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 5. Mai 2019, 19:32

salisbury hat geschrieben:Mir ist klar, dass für eine Band wie SUBSIGNAL ein oberflächliches Reinlauschen nicht genügt. Und möglicherweise würde sich meine Meinung ändern, wenn ich das mal "gescheit" anhöre. Aber bisher hatte ich bei dieser Band keine Lust. Von daher ist ein solcher Kommentar wie meiner aber auch alles andere als in Stein gemeißelt. Ich überleg mir immer mal, gar nix zu sagen, aber wenn jeder gar nix sagt, gibt es auch keine Kommunikation mehr. Dann lieber mal einfach so los quasseln.


Das wollte ich damit gar nicht ausdrücken. Sollte nur ein Beispiel sein wie unterschiedlich Feuerwerke sein können. Wenn dir das im Moment nicht sonderlich reizt ist das völlig ok. Und bitte Sally, schreib immer und zu jeder Zeit immer deine Meinung. Ohne Kommunikation funktioniert fast gar nichts.

Ich hab mir übrigens deine Liste durchgelesen. Hab mir einiges notiert. Werde ich die Tage reinhören.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Freitag 10. Mai 2019, 16:50

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Saxon | Thunderbolt Bild
Genre: Heavy Metal
VÖ: 26 Jaunar 2018


1. Olympus Rising (01:32)
2. Thunderbolt (03:59)
3. The Secret Of Flight (05:02)
4. Nosferatu (The Vampire’s Waltz (05:00)
5. They Played Rock And Roll (03:39)
6. Predator (03:17)
7. Sons Of Odin (05:22)
8. Sniper (03:36)
9. A Wizard’s Tale (03:52)
10. Speed Merchants (03:47)
11. Roadies’ Song (03:31)
12. Nosferatu (Raw Version) (05:01)

Saxon lieben die Regelmäßigkeit. Denn kaum hat man das Gefühl gehabt “Battering Ram” sei erst erschienen kündigt die Band den Nachfolger an. Man kann aber beruhigt sein. Denn Saxon liefern immer Qualitätsware ab.

Anfang letzten Jahres hieß es für mich endlich das Regal mit Saxon Alben aufzufüllen und das habe ich auch konsequent durchgezogen. Vor allem die Scheiben aus den 80ef und 90er wollte ich haben.

Eigentlich könnte man das Review abkürzen in dem man sagt: Saxon sind Saxon, sind Saxon.
Da ich es mir aber nicht so leicht machen will…

„Thunderbolt“ klingt um einiges homogener als der knallende Vorgänger. Und damit für mich klar etwas besser. Aber auch gleich mit den - wenn man den kurzen Opener weglässt - ersten 3 Songs des Albums weisen uns Saxon gleich in die Schranken und zeigen uns überzeugend wie man schnörkellose aber tolle Songs schreiben. Dabei ist „The Secret Of Fight“ mit eines meiner Highlights. Und erinnert mich vom Aufbau her an „The Inner Sanctum“. Der Song hätte wunderbar auch da drauf sein können.
„Nosferatu (The Vampire’s Waltz)“ hat eine starke Atmosphäre. Bei den epischeren Songs von Saxon ist es ja immer wieder so, dass die Umsetzung so genial ist, dass der Hörer von der Atmosphäre so eingefangen wird, als würde man gleich auf die Gestalt treffen.

Was es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte: Der Gastauftritt von Johan Hegg auf „Predator“. Der schwächste Song auf dem Album. Tut aber auch nicht sonderlich weh.

Rausschmeißer wie „Sniper“ oder „Roadie’s Song“ dürfen auf der Platte nicht fehlen. Und auch das tolle Gedenklied „They Played Rock And Roll“ muss Erwähnung finden.

Saxon verhalten sich eigentlich wie immer: Die Ideen scheinen der Band auch nach 40 Jahren nicht auszugehen. Es wird abgeliefert. Auch wenn es immer wieder 1-2 Songs gibt die mit dem Rest nicht mithalten können. Trotzdem enttäuschen Saxon auch hier nicht. Schade, dass ich sie letztes Jahr doch nicht live sehen konnte. Aber es wird mit Sicherheit ein nächstes Mal geben.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon frankjaeger » Freitag 10. Mai 2019, 18:44

Ich finde die auch gut, stimme dir aber zu, dass nicht alle Lieder toll sind. Live ist die Band eigentlich immer klasse.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Jhonny » Freitag 10. Mai 2019, 19:57

Hmm die fand ich schon etwas schwächer als die beiden Vorgänger. Aber natürlich jetzt trotzdem kein mieses Album.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 12. Mai 2019, 12:36

Bild
Antimatter | Black Market Enlightenment
Genre: Dark Rock Bild
VÖ: 09. November 2018

1. The Third Arm (04:57)
2. Wish I Was Here (06:40)
3. This Is Not Utopia (06:27)
4. Partners In Crime (05:49)
5. Sanctifaction (07:14)
6. Existential (07:18)
7. What Do You Want Me To Do? (02:32)
8. Between The Atoms (08:24)
9. Liquid Light (06:13)


Antimatter ist für mich eine Herzensangelegenheit. Habe ich zu meiner Anfangszeit hier im Forum Antimatters „Leaving Eden“ in Eikes Top Liste entdeckt so war es auch direkt um mich geschehen. Seitdem verfolge ich die Band auf Schritt und Tritt und ist sowas wie zu meiner Lieblingsband mutiert. Sowohl Nebenprojekte wie „Sleeping Pulse“ als auch Antimatter selber haben mich immer gepackt. Irgendwie alles was Mick Moss macht trifft meinen Nerv.

Die letzte Scheibe hatte ich hier auch schon beschrieben. Was die Band aber mit „Black Market Enlightenment“ herausgehauen haben ist meisterlich. Das die Band eine unglaubliche Dichte in ihrer Musik herauszaubern ist ja nichts Neues. Doch die Band hat es tatsächlich geschafft noch einmal eine Schippe draufzulegen.

Das liegt vor allem daran, dass es Moss gelungen ist trotz der Einheitlichkeit immer wieder Akzente zu setzen die sich wie Widerhaken festsetzen. Damit meine ich die immer wieder toll eingesetzten weiblichen Backgroundsängerinnen. Oder der Einsatz einer Kemençe die immer wieder zum Einsatz kommt und den Songs mit dem dunklen orientalischen Sound Leben einhaucht. Hört euch nur einen Song wie „Existential" an. Das ist wohl das Beispiel par excellence.
Vielleicht bricht da in mir die eigene Abstammung aus, die damit sehr viel anfangen kann.

Dazu dann der Gesang von Moss der eigenständig ist und aber vor allem seine eigenen auch auf diesem Album sehr persönlichen Texte super intoniert. Dabei bleibt das Album in keinster Weise ruhig. Antimatter können auch sehr laut und zum Teil stampfend.
Und auch genau deshalb fasziniert mich die Band immer wieder so aufs Neue. Sie schaffen es immer wieder mit solch schweren Texten und ebensolcher Musik immer wieder etwas Neues in die Musik einfließen zu lassen. Es frisch klingen zu lassen und dabei nie ihr Fahrwasser zu verlassen.
Sie können es einfach. Das Album ist sehr gestiegen seit der Veröffentlichung und ich würde es sogar mit „Leaving Eden“ zu meinen liebsten Alben der Band zählen.

Das Konzert zum Album im ad astra in Esslingen war auch wieder sehr beeindruckend. Sehr intensives Konzert.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Havoc » Sonntag 12. Mai 2019, 20:31

Von ANTIMATTER besitze ich nur ein einziges Album. Und obwohl ich das wirklich sehr stark finde habe ich hier nie nachgerüstet. Sollte ich vielleicht auch irgendwann mal tun. ;-)
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Montag 13. Mai 2019, 10:16

Ich warte hier eigentlich vergebens auf Reaktionen zu der Band. Spielt hier wohl nicht so die Rolle. Aber wenn dir die "Fear Of A Unique Identity" gefällt. Solltest du dir tatsächlich mehr holen. Am besten gleich die hier vorgestellte Platte :)
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