Saxon | Thunderbolt 
Genre: Heavy Metal
VÖ: 26 Jaunar 2018
1. Olympus Rising (01:32)
2. Thunderbolt (03:59)
3. The Secret Of Flight (05:02)
4. Nosferatu (The Vampire’s Waltz (05:00)
5. They Played Rock And Roll (03:39)
6. Predator (03:17)
7. Sons Of Odin (05:22)
8. Sniper (03:36)
9. A Wizard’s Tale (03:52)
10. Speed Merchants (03:47)
11. Roadies’ Song (03:31)
12. Nosferatu (Raw Version) (05:01)
Saxon lieben die Regelmäßigkeit. Denn kaum hat man das Gefühl gehabt “Battering Ram” sei erst erschienen kündigt die Band den Nachfolger an. Man kann aber beruhigt sein. Denn Saxon liefern immer Qualitätsware ab.
Anfang letzten Jahres hieß es für mich endlich das Regal mit Saxon Alben aufzufüllen und das habe ich auch konsequent durchgezogen. Vor allem die Scheiben aus den 80ef und 90er wollte ich haben.
Eigentlich könnte man das Review abkürzen in dem man sagt: Saxon sind Saxon, sind Saxon.
Da ich es mir aber nicht so leicht machen will…
„Thunderbolt“ klingt um einiges homogener als der knallende Vorgänger. Und damit für mich klar etwas besser. Aber auch gleich mit den - wenn man den kurzen Opener weglässt - ersten 3 Songs des Albums weisen uns Saxon gleich in die Schranken und zeigen uns überzeugend wie man schnörkellose aber tolle Songs schreiben. Dabei ist
„The Secret Of Fight“ mit eines meiner Highlights. Und erinnert mich vom Aufbau her an „The Inner Sanctum“. Der Song hätte wunderbar auch da drauf sein können.
„Nosferatu (The Vampire’s Waltz)“ hat eine starke Atmosphäre. Bei den epischeren Songs von Saxon ist es ja immer wieder so, dass die Umsetzung so genial ist, dass der Hörer von der Atmosphäre so eingefangen wird, als würde man gleich auf die Gestalt treffen.
Was es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte: Der Gastauftritt von Johan Hegg auf „Predator“. Der schwächste Song auf dem Album. Tut aber auch nicht sonderlich weh.
Rausschmeißer wie
„Sniper“ oder „Roadie’s Song“ dürfen auf der Platte nicht fehlen. Und auch das tolle Gedenklied
„They Played Rock And Roll“ muss Erwähnung finden.
Saxon verhalten sich eigentlich wie immer: Die Ideen scheinen der Band auch nach 40 Jahren nicht auszugehen. Es wird abgeliefert. Auch wenn es immer wieder 1-2 Songs gibt die mit dem Rest nicht mithalten können. Trotzdem enttäuschen Saxon auch hier nicht. Schade, dass ich sie letztes Jahr doch nicht live sehen konnte. Aber es wird mit Sicherheit ein nächstes Mal geben.