
Kino | Radio Voltair

Genre: Progressive Rock
VÖ: 23. März 2018
1. Radio Voltaire (07:06)
2. The Deal Club (04:12)
3. Idlewild (06:03)
4. I Don’t Know Why (05:25)
5. I Won’t Break So Easily Any More (05:30)
6. Temple Tudor (04:32)
7. Out Of Time (06:22)
8. Warmth Of The Sun (01:50)
9. Grey Shapes On Concrete Fields (04:42)
10. Keep The Faith (05:38)
11. The Silent Fighter Plot (04:50)
Es bedarf keiner großen Verwunderung, wenn hier Kino auftaucht. Ich hörte zuvor nie etwas von der Band. Doch als ich irgendwo las, dass diese Band nach 13 Jahren wieder ein Album rausbringt und die Band aus Pete Trewavas (Marillion) und John Mitchell (Arena) und dem aber mir unbekannten Craig Blundell (Frost) besteht, hörte ich gespannt auf.
Das Album kam aber erst relativ spät in meine Sammlung. Die Frage ist nur warum? Denn „Radio Voltaire“ ist ein sehr schönes Album geworden.
Das Teil klingt tatsächlich wie eine Mischung aus Marillion und Arena. Und auch die Assoziation zu Steven Wilson zu „Hand.Cannot.Erase“-Zeiten kommt mir in den Sinn, vor allem was den Klang angeht.
„The Dead Club“ kommt mit seiner psychedelischen Notenführung schon sehr hart daher. Um darauf in „Idlewild“ die komplette Schönheit der Instrumentierung in den Vordergrund zu stellen. So hätte das auch den letzten beiden „Arena“ Alben stehen können.
Die Band klingt sehr straight daher und Spielereien sind nur sehr zurückhaltend eingesetzt. Vielleicht hätte man an manch einer Stelle ein bisschen die Songs ausschmücken können. Aber richtig Not tut das irgendwie dann doch auch nicht.
Ein sehr warmes und offenes Album, das dem Hörer den Genuss nicht unnötig erschwert. Der Zugang ist nicht allzu schwer.








