Helheim

Re: Helheim

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 11. April 2019, 00:34

Sehr cool. Danke Rüdiger.

Werde mich durchlesen. Und ich stimme soweit zu, dass mir die "landawarijaR" eben so gut gefällt, weil sie diesen Fluss hat. Den Opener könnte ich den ganzen Tag hören zum Beispiel.

Ich sehe gerade du hast der "Heiðindómr Ok Mótgangr" auch die 10 verpasst. Ja, da werde ich mich mit vermehrt beschäftigen. Erstmal darf die Neue hier eintreffen.
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Re: Helheim

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 11. April 2019, 00:42

Ich hab ja immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich zu viele 10er vergebe, oder wenn es Bands gibt, die bei mir auf die Zehn gebucht scheinen. Da hat man dann immer gleich den Ruf des Allesgutfinders weg. Aber was soll ich denn machen? Wenn ich die neue Helheim höre, dann finde ich die halt "in jeder Beziehung perfekt" (wie unsere Notendefinition sagt), weil es mich total berührt und weil ich mir nicht vorstellen kann, was man an solch einem Werk noch besser machen könnte. Das heißt nun nicht, dass die Scheibe direkt ein unsterblicher Klassiker werden muss, oder meine ewigen Top-10 umwirft, aber ja, ich finde halt einfach, dass es perfektes Musizieren auf irrsinnig hohem Niveau ist und dazu ein wundervolles künstlerisches Konzept.

Die Fluss-Geschichte ist ein prägendes Element neuerer HELHEIM-Werke. Ältere Sachen sind schroffer, aber seit 2010 ist eine unheimlich geschmeidige Dynamik der Alben stets präsent und charakterisiert die Alben. Freu dich auf die Neue, denn das ist in Sachen Produktion ganz, ganz große Kunst. Wie so wuchtige und intensive Musik so differenziert und transparent klingen kann, und wie man bei so viel Urgewalt so viel Dynamik haben kann, ist mir fast schon ein Rätsel. Da haben Herbrandt Larsen und Bjørnar Erevik Nilsen im Studio einen Traumjob mit der Produktion hingelegt.

Ja, ich bin mitten im Schwärmen, ich weiß... aber so isch's äbá.
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Re: Helheim

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 11. April 2019, 00:52

Wenn das die Notendefinition ist und dein Empfinden diesem entspricht, dann passt das doch.
Ich glaube ich gehöre auch zu den Allesgutfindern. Zwar nicht in Noten ausgedrückt. Aber mir gefällt vieles, auch sehr schnell.

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Die Fluss-Geschichte ist ein prägendes Element neuerer HELHEIM-Werke. Ältere Sachen sind schroffer, aber seit 2010 ist eine unheimlich geschmeidige Dynamik der Alben stets präsent und charakterisiert die Alben. Freu dich auf die Neue, denn das ist in Sachen Produktion ganz, ganz große Kunst. Wie so wuchtige und intensive Musik so differenziert und transparent klingen kann, und wie man bei so viel Urgewalt so viel Dynamik haben kann, ist mir fast schon ein Rätsel. Da haben Herbrandt Larsen und Bjørnar Erevik Nilsen im Studio einen Traumjob mit der Produktion hingelegt.


Der 26. dauert noch 2 Wochen. Dieser Tag wird übrigens auch hier wieder sehr...teuer. Unter anderem kommt da noch die neue "Månegarm"...
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Re: Helheim

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 11. April 2019, 00:57

Von Månegarm fehlt mir noch die Letzte. Muss ich auch mal ändern.

Eine Woche später kommt die neue Kampfar.

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Re: Helheim

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 11. April 2019, 00:59

Noten sind für mich eher ein lästiges Übel. Wir brauchen sie halt für den Soundcheck und manche Leser legen auch wert drauf bei Rezensionen.

Nun, ich hab nicht wirklich ein schlechtes Gewissen, weil ich schon denke, dass ich schlüssig begründen kann, warum ich wie benote. Trotzdem sieht's halt statistisch etwas blöd aus, wenn man einen Bewertungsschnitt irgendwo bei 8,5 Punkten hat. Liegt natürlich daran, dass ich fast nur Sachen vorstelle und bespreche, die ich auch wirklich stark finde und empfehlen möchte. Beim Soundcheck habe ich deutlich niedrigere Mittelwerte.
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Re: Helheim

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 11. April 2019, 01:10

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Von Månegarm fehlt mir noch die Letzte. Muss ich auch mal ändern.


Zumindest hätte ich gern noch die "Dödsfard" und die "Vargstenen"

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Eine Woche später kommt die neue Kampfar.


Auch noch? oO
Verdammt, die "Profan" fand ich auch so stark. Ist notiert.

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Nun, ich hab nicht wirklich ein schlechtes Gewissen, weil ich schon denke, dass ich schlüssig begründen kann, warum ich wie benote. Trotzdem sieht's halt statistisch etwas blöd aus, wenn man einen Bewertungsschnitt irgendwo bei 8,5 Punkten hat. Liegt natürlich daran, dass ich fast nur Sachen vorstelle und bespreche, die ich auch wirklich stark finde und empfehlen möchte. Beim Soundcheck habe ich deutlich niedrigere Mittelwerte.


Wenn ich eure Reviews lese oder den Soundcheck durchschaue, schaue ich ehrlich gesagt nicht auf eure Notendefinition. Die ich ehrlich gesagt auch nicht im Kopf habe. Man weiß ja auch irgendwann ungefähr bei wem man weiß, dass da jetzt nicht die Höchstnote gezückt wird, oder eben anders herum. Trotzdem finde ich die Notenvergabe vor allem im Soundcheck ganz interessant.
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Re: Helheim

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 11. April 2019, 01:20

Pillamyd hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Von Månegarm fehlt mir noch die Letzte. Muss ich auch mal ändern.


Zumindest hätte ich gern noch die "Dödsfard" und die "Vargstenen"

Weit off topic jetzt, aber ich bin ja riesiger Fan der "Nattväsen".
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Re: Helheim

Beitragvon Loomis » Donnerstag 11. April 2019, 11:09

Pillamyd hat geschrieben:Ich sehe gerade du hast der "Heiðindómr Ok Mótgangr" auch die 10 verpasst.

Zu Recht, die ist halt auch einfach so gut. :D
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Re: Helheim

Beitragvon Havoc » Donnerstag 11. April 2019, 22:58

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Weit off topic jetzt, aber ich bin ja riesiger Fan der "Nattväsen".


Echt? Mein eniziges Manegarm-Album. Fand die immer gut...aber nicht mehr. Könnte ich noch mal auflegen demnächst.
Von Helheim habe ich immer noch nix. :-/
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Re: Helheim

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 11. April 2019, 23:22

Könnte mir gut vorstellen, dass dir HELHEIM mehr liegt als MÅNEGARM. Die Bands sind eh nicht wirklich nahe beieinander. Fallen halt beide ins Pagan/Viking/Black-Roster, aber das war's dann auch. MÅNEGARM ist direkter, folkiger, rockiger, simpler; HELHEIM viel progressiver, fordernder, hintergründiger.

Ich sehe eher eine Nähe zwischen HELHEIM und ENSLAVED. Beide sind sehr anspruchsvolle Bands mit komplexen Songs und Arrangements, beide können schroff aber auch einschmeichelnd, beide haben einen extrem metaphorischen und abstrakten Ansatz, sich mit Heidentum zu befassen... und beide kommen aus Bergen.

In der klassischen Phase (also bis in die Mittneunziger) bevorzuge ich knapp ENSLAVED. Aber in der moderneren Phase liegt mir HELHEIM mehr, da ich zum einen die Entwicklung geschmeidiger und weniger sprunghaft finde, und da ich zum anderen ENSLAVED bisweilen fast zu abstrakt und vergeistigt finde, während HELHEIM in meiner Wahrnehmung geerdeter und naturnäher ist.

Beides jedoch großartige und einzigartige Bands.
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