Mein musikalisches Jahr 2018

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon salisbury » Freitag 15. März 2019, 21:47

Ich finde "Contagion" auch super. Äquivalent gut zu "The Visitor". Das Debüt "Songs From The Lion's Cage" fand ich damals auch schon bockstark. Ich habe aber den Anschluß an die Truppe heute völlig verloren...
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon salisbury » Samstag 16. März 2019, 00:48

Okay, HOWLING SYCAMORE.

Haha, das ist schon gut beschrieben. Musikstress pur, kreischendes Saxophon hola. 'Let's Fall' ist aber gut hörbar. Gesang ist auch gut. Ich mag so verrückte Mucke, erinnert mich an (klingt aber nicht wie) DODHEIMSGARD. Aaaah. Davide Tiso von EPHEL DUATH/GOSPEL OF THE WITCHES an der Klampfe. Wir notiert. Das werd ich aber nur allein hören können, wenn die Freundin nicht da ist ;-).

Oh, ich hab das sogar schon digital, na sowas...
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon salisbury » Samstag 16. März 2019, 00:59

Oha, und ein schööönes Review von unserem Holger, das ich bislang nicht gesehen habe:

https://powermetal.de/review/review-How ... 32157.html

Ich find das grad auch ziemlich geil, weit weg von den derzeit angesagten Sounds im Progmetal, hört mal 'Obstnate Pace', wie sich der manische Schreigesang gegen eine elegische Saxophon-Harmonie einen Kampf der Gegensätze liefern. Diese Scheibe muss ins Haus!
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon salisbury » Samstag 16. März 2019, 01:12

BLS: Ich mag Zakk Wylde, aber mit BLACK LABEL hab ich mich noch nie so richtig beschäftigt. Das war mir immer irgendwie zu...amerikanisch? Das Video zu 'Room Of Nightmare' nervt mich jetzt grad auch ein bissl, der Song ist ganz cool. Die Ballade hat auch Feeling, aber so richtig fetzt mich der Gesang nicht. Leadgitarrensound ist aber Sahne.

SEVEN SISTERS: Kenn ich mag ich, hatte ich auch in meiner Topliste, ich hab hier das Happy-Metal-Keeper-Of-The-Seven-Keys-Feeling und das ist ein gutes und die Band macht einfach Laune. Auch hier muss der Tonträger her.

Was somit in die Wege geleitet wurde :D .
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Samstag 16. März 2019, 13:28

Oha...Sally-Overkill :D

Ich finde deine Art, wie du schreibst sehr amüsant :grins:
BLS zu amerikanisch. Ich glaube das verstehe ich. Ich mag aber das Album vor allem weil es nicht unbedingt auf dicke Hose gemacht ist gerade weil man sich nicht so ernst nimmt (siehe Video zum Song).

Seven Sisters und Howling Sycamore scheinen eingeschlagen zu sein. Freut mich :D
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 17. März 2019, 14:19

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Gazpacho | Soyuz Bild
Genre: Art Rock
VÖ: 18. Mai 2018

1. Soyuz One (06:22)
2. Hypomania (03:38)
3. Exit Suite (03:38)
4. Emperor Bespoke (07:43)
5. Sky Burial (04:26)
6. Fleeting Things (04:18)
7. Soyuz Out (13:23)
8. Rappaccini (04:06)


Gazpacho haben mich mit ihrem letzten Album schon mehr als überzeugt. Leider ist dies bis zur Veröffentlichung der „Soyuz“ mein einziges Gazpacho Album geblieben. Jetzt habe ich zwei Alben und die Bestätigung, dass ich noch viel mehr von der Band brauche.

Warum?

Die Band überzeugt mich auch mit diesem Album. Die Band hat die Fähigkeit trotz der musikalischen Dichte und Distanziertheit einen wundervollen Fluss in das Album zu bekommen. Es mag auf den ersten Hör sehr gleichförmig und monoton klingen. Nach einigen Durchläufen erschließt sich aber die Musik. Also wer nachdem ersten hören nicht abgetan ist, sollte dran bleiben. Denn da passiert mehr als man zunächst ahnt.

Ob man dieses Album als Konzeptalbum abtun kann, wahrscheinlich schon. Textlich geht es um 8 unterschiedliche Geschichten aus unterschiedlichsten Ären, di e auf dem Album verarbeitet werden. Dabei werden sowohl wahre Begebenheiten wie in „Soyuz One“ „Soyuz Out“, buddhistische Bestattungsrituale wie in „Sky Burial“ oder Märchen und Kurzgeschichten, verarbeitet.

Titelgebend für das Album ist die Geschichte der Raumfahrt der damaligen Sowjetunion, die auf tragische Weise zu keinem glücklichen Ende fand.
Die erste Tonaufnahme von 1860 wurde zum Beispiel im Abschlusssong verwurstet.

Auch ein kleiner Hit hat sich in das Album geschlichen.

Ich finde vor allem auch die Texte wahnsinnig toll, da sie wieder so schön zur Musik passen.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 21. März 2019, 11:26

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Judas Priest | Firepower
Genre: Heavy Metal Bild
VÖ: 09. März 2018


1. Firepower (03:27)
2. Lightning Strike (03:29)
3. Evil Never Dies (04:23)
4. Never The Heroes (04:23)
5. Necromancer (03:33)
6. Children Of The Sun (04:00)
7. Guardians (01:06)
8. Rising From Ruins (05:23)
9. Flame Thrower (04:34)
10. Spectre (04:24)
11. Traitors Gate (05:34)
12. No Surrender (02:54)
13. Lone Wolf (05:09)
14. Sea Of Red (05:51)


09.03.18. Ich wache auf mit dem Gedanken, in knapp 9 Std. das Album in der Hand zu haben. Ich gehe zur Arbeit und plötzlich bekomme ich die Schmerzen meines Lebens zu spüren. Damit war der 09.03. für mich erstmal gegessen.

So erreichte mich das Album erst viel später. Und bis heute habe ich das Album viel zu wenig gehört und zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei reiht es sich in die Alben der goldenen Spätwerke ein.
14 Songs sind allerdings schon einmal eine Ansage.

Wobei das Album zunächst bei mir keine Begeisterungsstürme auslöste. Zumindest konnte ich mich der Euphorie vieler andere nicht anschließen. Bestes Album seit Painkiller? Maybe…

Im Eröffnungstripple zeigt die Band schon gleich zu Anfang wo der Barthel den Most holt. Woher die neugewonnene Power der Band herkommt, weiß ich nicht. Überrascht mich dann aber doch. Muss aber auch nicht alles hinterfragt werden.

Die Band klingt unverschämt frisch auf diesem Album. Die Riffs mögen einfach sein, entfalten ihre Wirkung mit dem Fuß mitzuwippen oder den Kopf mitzubewegen aber in Gänze. Der dominierende Groove der Platte macht auch Spaß. Man könnte meinen durch die vielen Midtempo-Nummern fehle es dem Album an Abwechslung. Aber gerade das kann man dem Album nicht unterstellen. Die Kompositionen gestalten sich als sehr abwechslungsreich.

Unter den 14 Songs verbergen sich aber auch Songs die die Platte leider ein bisschen runterziehen. Dazu gehört für mich „Flame Thrower“, der mich irgendwie stark an einen drittklassigen Megadeth Song erinnert.
Ein sehr gutes Spätwerk der Band, mit vorhandenen, aber Gott sei Dank auch, wenigen Hängern.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon frankjaeger » Donnerstag 21. März 2019, 13:02

Auf in JUDAS PRIEST-Album habe ich mich zuletzt 1986 gefreut (und wurde bitter enttäuscht)... :grins:
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 21. März 2019, 13:28

Turbo habe ich schon lange nicht mehr gehört...
...mach ich heute mal...
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon frankjaeger » Donnerstag 21. März 2019, 13:44

Tu es nicht, die ist schrecklich.
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