Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon mike » Sonntag 8. Juli 2018, 12:31

Das gibt's ja sogar innerhalb der Discographie einer Band. Fates Warning sind für mich da ja das beste Beispiel. Ich verehre eigentlich alles von der Band, aber A Pleasant Shade Of Grey erreicht mich einfach nicht. Und ich habe es wirklich viele Jahre immer mal wieder versucht, aber irgendwann mußte ich einfach aufgeben.
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Re:n ich schMusikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 8. Juli 2018, 12:38

Kann ich schon verstehen, wenn auch nicht teilen. Bei mir will "No Exit" nie so recht zünden. Aber auch schon länger icht mehr aufgelegt.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 8. Juli 2018, 12:50

Fällt mir ehrlich gesagt auch meistens relativ schwer, und zwar mit beiden Sängern. Auf der Kopfebene funktioniert einiges sehr, sehr gut; sprich, ich mag die Alben schon sehr, speziell die Arch-Alben, aber auch "No Exit", "Parallels" und "Perfect Symmetry", danach wird's etwas schwieriger. Aber so die ganz enge emotionale Bindung an FW hatte ich nie. Auch wenn es beim Konzert tatsächlich einmal richtig gut funktioniert hat; damals beim RH, als Thommy, Holg und Peter auch dabei waren. Da war dann wohl die Begeisterung ansteckend. Auf der "A Pleasant Shade..."-Tour fand ich sie dafür fürchterlich langweilig. Gilt auch für das Album (@ Mike).
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 8. Juli 2018, 16:02

Was mir grad so auffällt, das ist, dass ich seit geraumer Zeit eine ganz massive Tendenz dazu entwickelt habe, Alben in Dauerschleife zu hören. Hatte ich früher kaum. Wenn ich mal einen Tag Zeit hatte, zum Musikhören, dann liefen eher 5 verschiedene Alben am Tag. Heute laufen eher mal Scheiben drei oder vier Mal am Stück, oder sind gar zwei oder drei Tage dauerhaft im Auto im CD-Player und laufen durch. Ist gar keine schlechte Sache. So verinnerlicht man die Alben natürlich deutlich besser. Heute will zum Beispiel die "Lightning To The Nations" von DIAMOND HEAD nicht so recht aus dem Player gehen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Sonntag 8. Juli 2018, 18:26

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Was mir grad so auffällt, das ist, dass ich seit geraumer Zeit eine ganz massive Tendenz dazu entwickelt habe, Alben in Dauerschleife zu hören. Hatte ich früher kaum. Wenn ich mal einen Tag Zeit hatte, zum Musikhören, dann liefen eher 5 verschiedene Alben am Tag. Heute laufen eher mal Scheiben drei oder vier Mal am Stück, oder sind gar zwei oder drei Tage dauerhaft im Auto im CD-Player und laufen durch. Ist gar keine schlechte Sache. So verinnerlicht man die Alben natürlich deutlich besser. Heute will zum Beispiel die "Lightning To The Nations" von DIAMOND HEAD nicht so recht aus dem Player gehen.


Same here. Gerade wenn man nebenher was anderes macht. Dauerschleife liefen letztens "Back In Black", "Heaven & Hell" und auch besagte DIAMOND HEAD.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Drumtier » Mittwoch 15. August 2018, 23:10

Ich hätte da folgende Erkenntnis für euch und ihr dürft gern versuchen mich vom Gegenteil zu überzeugen:
J. K. Rowling war großer Fan der Band DEATH und hat die Harry Potter-Bücher angelehnt an die Alben der Band geschrieben.

Wie gesagt, ihr dürfts gern versuchen aber die Parallelen sind viel zu offensichtlich um als bloßer Zufall abgetan zu werden, also sehen wir sie uns an: Im ersten Buch/Album wird der Grundton der Handlung festgelegt, die Geschichte selbst ist ganz nett aber der Schulalltag (bzw. sein Pendant, alltäglicher Death Metal) steht schon noch recht im Vordergrund.
Auch das zweite Buch/Album ist kurz/wenig komplex und der Alltag bestimmt den Gesamteindruck. Wir bekommen erste Einblicke in Dinge, die sich noch als wichtig herausstellen sollen aber grundsätzlich beschränkt sich auch dieser Teil auf seine Funktion als Pfad im Weg der noch folgen soll.
Der dritte Teil wird dann länger und merklich düsterer, die Musik komplexer. Ähnlich wie Sirius in den Schulalltag eingearbeitet wird, werden textlich neue, interessantere und emotionalere Themen in die immer noch klar auf Death Metal ausgerichtete Musik eingearbeitet.
Der Alltag wird in der bleibenden Wahrnehmung des vierten Buchs/Albums völlig zurückgedrängt. Ja, die Handlung findet in der Schule statt aber es geht um das Trimagische Turnier, die Rückkehr Voldemorts, die „Welt da draußen“. Ja, ebenso findet die Musik noch im Rahmen von Death Metal statt aber viel progressiver, technischer und emotionaler. Wer an Harry Potter/DEATH denkt, denkt an 4 – 7.
Das fünfte Buch ist das längste und dementsprechend viel passiert darin. Thematisch komplexe Wendungen stehen neben emotionalen Brüchen und so gestaltet sich auch die Musik. Das wohl technischste Album mit seinen trotzdem teils recht emotionalen Songs bot damit eine willkommene Vorlage für Frau Rowling.
Vielleicht ist das sechste Werk das jeweils beste; die Musik ist spätestens hier Progressive Death Metal, der die ursprünglichen Zutaten nur mehr als Säulen verwendet und dazwischen melodische, technische und emotionale Leckerbissen webt. Auch für J. K. Rowling ist der Alltag in der Schule hier zur beinahe lästigen Pflicht verkommen, was uns interessiert sind die Dinge außerhalb. Der Halbblutprinz und auch das Lernen über die diversen Vorgeschichten, Bedeutungen, etc. findet natürlich innerhalb der Säulen der Schule statt aber das Fortschreiten der Handlung, die Horcruxe, das große Ganze, passiert draußen.
Abgeschlossen wird das alles im siebenten Teil der dann auch gar nicht mehr in der Schule spielt während (=weil?!) mit der Veränderung in den Vocals auch die Musik den letzten Schritt von klassischem Death Metal abgerückt ist. Wir haben hier sogar klare Parallelen von einzelnen Kapiteln und Songs, weil „King’s Cross“ meiner Meinung nach ja nicht einmal zu verstecken versucht, dass es als literarische Umsetzung von „Voice Of The Soul“ zu verstehen ist. Ahja, eines noch: in welchem Jahr endet die eigentliche Geschichte von Harry Potter? 1998. Und in welchem Jahr erschien das letzte Album von Death? 1998.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Schaf » Donnerstag 16. August 2018, 04:00

Erkenntnis des Tages: Schleichwerbung sollte man bannen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 16. August 2018, 08:14

Geile Idee :grins:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon hellknulf616 » Donnerstag 16. August 2018, 16:05

Manes gelingt offenbar, woran Ulver scheiterten: Durch alle Wandlungen hindurch relevant für mich bleiben. Was für eine Band.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Drumtier » Donnerstag 16. August 2018, 23:15

Schaf hat geschrieben:Erkenntnis des Tages: Schleichwerbung sollte man bannen.

Schwer zu sagen ob diese kryptische Erkenntnis auf mich bezogen war. Ich nehms mir aber gern zu Herzen und steige auf Stampfwerbung um: Du sollst Harry Potter lesen! Harry Potter ist super! ;-)
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