Necros Christos

Re: Necros Christos

Beitragvon Nils Macher » Sonntag 8. April 2018, 12:41

Bemerkenswert, wie schnell wir hier off topic sind.

BTT: Gerade der Gesang ist in der Death-Metal-Landschaft total hervorstechend. Grimmig, artikuliert, was will man mehr.
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Re: Necros Christos

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 8. April 2018, 13:29

Das neue Album kenne ich noch nicht. Die alten Sachen, die ich kenne finde ich musikalisch spannend, frage mich aber - wie so oft bei dieser Musikrichtung - weshalb man sich so einen Kopf um Inhalte macht, wenn man sich dann so unverständlich artikluliert? Das ist kontraproduktiv.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Necros Christos

Beitragvon Nils Macher » Sonntag 8. April 2018, 14:32

Holger Andrae hat geschrieben:[...] frage mich aber - wie so oft bei dieser Musikrichtung - weshalb man sich so einen Kopf um Inhalte macht, wenn man sich dann so unverständlich artikluliert? Das ist kontraproduktiv.


Dafür gibt es ja das Booklet. Ich sitze jetzt schon ein paar Stunden am neuen Album, habe netterweise die Texte vorliegen und muss gerade deswegen/trotzdem sehr viel (versuchen zu) recherchieren. Darüber hinaus funktioniert die Musik aber alleine schon durch ihre Atmosphäre, mal unabhängig von den tatsächlichen Texten. Und zuletzt nehme ich der Band auch ab, dass die Musik hauptsächlich deswegen veröffentlicht wird. Das habe ich in einem Interview mit Mors Dalos Ra gelesen ... so nach dem Motto: "Wer sich intellektuell äußern möchte, soll eine Doktorarbeit schreiben". Aber ich frage ihn am Dienstag im Interview gerne mal, was er aktuell zu dieser scheinbaren Diskrepanz sagt.
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Re: Necros Christos

Beitragvon Schaf » Sonntag 8. April 2018, 14:55

Holger Andrae hat geschrieben:Das neue Album kenne ich noch nicht. Die alten Sachen, die ich kenne finde ich musikalisch spannend, frage mich aber - wie so oft bei dieser Musikrichtung - weshalb man sich so einen Kopf um Inhalte macht, wenn man sich dann so unverständlich artikluliert? Das ist kontraproduktiv.


Weil es zur Gesamtästhetik gehört. Ich denke mal, es ist auch für den Zuhörer angenehmer, wenn es inhaltlich um interessante und spannende Themen geht als um Inhalte á la CANNIBAL CORPSE. Die sicher ebenso ihre Gleichberechtigung haben, aber es wäre langweilig, wenn alle Bands mit harschen Vocals die gleichen Themen behandeln würden. Es singen ja auch nicht alle Bands mit klaren Vocals über Liebe und Freundschaft. Man stelle sich BLACK SABBATHs "Heaven and Hell" vor mit den Lyrics von ABBA. Mit der Begründung: was nützen die klaren Vocals, wenn Dio nicht die Lyrics von 'Waterloo' trällert?
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Re: Necros Christos

Beitragvon Nils Macher » Donnerstag 19. April 2018, 21:21

Wer mal einen (winzig kleinen) Eindruck bekommen möchte, es gibt einen Song als Vorgeschmack: https://www.deaf-forever.de/songpremier ... s-christos
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Re: Necros Christos

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 19. April 2018, 21:38

Die NECROS CHRISTOS habe ich noch nicht angehört, daher hierzu noch kein Kommentar.

Was unverständliche Vocals angeht, muss ich sagen, dass ich als großer Freund von Screams und Growls aber tatsächlich generell schon auch die lieber habe, die so sauber artikuliert sind, dass ich sie ohne Booklet zumindest erahnen kann. Also lieber Hedlund als Barnes. Hat jetzt keinen Bezug zu Necros Christos. Habe vergessen, wie der Gesang war.
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Re: Necros Christos

Beitragvon Eike » Donnerstag 23. April 2020, 22:17

Bitte den folgenden Thread hier reinpacken: viewtopic.php?f=32&t=6671
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Re: Necros Christos

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 23. April 2020, 22:23

Du findest Dinge... vereinigt!

Und ich hab noch immer keine Scheibe von NECROS CHRISTOS, stelle ich gerade fest.
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Re: Necros Christos

Beitragvon Nils Macher » Freitag 24. April 2020, 09:47

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Du findest Dinge... vereinigt!

Und ich hab noch immer keine Scheibe von NECROS CHRISTOS, stelle ich gerade fest.


oO

Meine absolute Lieblingsband im Death Metal. Irgendwo habe ich gelesen, "NECROS CHRISTOS put the death back in death metal" und das ist letztlich auch das, was ich nirgendwo anders finde: Die Stimmung der Alben ist so faszinierend, so böse ... und trotzdem bis ins kleinste Detail ausgefuchst. Sowohl bemerkenswert als auch schade, dass Malte beim Konzept konsequent ist und es kein weiteres Material mehr geben wird. Aber "Domedon Doxomedon" würde man wahrscheinlich nicht noch einmal aufs Tonband bekommen.
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Re: Necros Christos

Beitragvon Drumtier » Freitag 24. April 2020, 18:35

Nils Macher hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Du findest Dinge... vereinigt!

Und ich hab noch immer keine Scheibe von NECROS CHRISTOS, stelle ich gerade fest.


oO

Meine absolute Lieblingsband im Death Metal. Irgendwo habe ich gelesen, "NECROS CHRISTOS put the death back in death metal"

Ein Freund von mir hypet die immer recht, aber leider für ihn nicht mit so guten Worten :grins:
Vielleicht muss ich wieder einmal aktiver reinhören, ich hab mich leider an diesen "Höhlen-Bands" und ihrem Atmosphäre-über-alles-Sound sehr schnell abgehört.
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