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von cgrage » Donnerstag 1. Februar 2018, 06:12
Gestern Abend nun der Tourauftakt in Lissabon.
Sind ja doch wieder einige Perlen dabei...
To the Bone Nowhere Now Pariah The Creator Has a Mastertape Home Invasion Regret #9 People Who Eat Darkness Refuge Ancestral
Arriving Somewhere but Not Here Permanating Song of I Lazarus The Same Asylum as Before Heartattack in a Layby Detonation Sleep Together
Even Less Harmony Korine The Raven That Refused to Sing
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von Nils Macher » Mittwoch 28. März 2018, 17:38
War jemand von euch bei der Tour? Ich war Anfang März in Essen und bin mit etwas gemischten Gefühlen rausgegangen. Natürlich ist eine SW-Show immer noch besser als die von vielen anderen Bands. Aber die Mainstream-Attitüden des Herrn Wilson passen für mich irgendwie nicht. Da kommt natürlich auch das Songmaterial hinzu, "To The Bone" wird einfach nie ein Stammgast in meiner Musikwelt. Und dann die Band: Die letzten Tourneen hatten Guthrie Govan bzw. Dave Killmister an der Gitarre. Der neue Gitarrist passt so gar nicht in diese Welt und hat das musikalische Niveau der Band für meinen Geschmack zu stark gesenkt.
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von cgrage » Mittwoch 28. März 2018, 19:15
Ich war beim ersten der beiden Hamburg Konzerte und bin begeistert rausgegangen. Hat sogar bei mir besser abgeschnitten, als noch die HCR Tour, was aber auch an "Arriving Somewhere" gelegen haben könnte.
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von Havoc » Mittwoch 28. März 2018, 21:53
Nils Macher hat geschrieben:Aber die Mainstream-Attitüden des Herrn Wilson passen für mich irgendwie nicht. Da kommt natürlich auch das Songmaterial hinzu, "To The Bone" wird einfach nie ein Stammgast in meiner Musikwelt.
Ich war nicht auf dem Konzert...aber noch mal zu "To The Bone". Es ist sicher nicht der Prog-Geniestreich und zudem sehr viel poppiger und mainstreamiger, aber dennoch richtig gut wie ich finde. Das gilt aber nur, soweit Herr Wilson beim nächsten Mal wieder was anderes aus dem Hut zaubert. Ich fände es schwach, wenn das nächste Album noch poppiger werden würde. Ich fand aber auch schon "Hand. Cannot. Erase" nicht mehr ganz so genial wie den Raben. "Insrugentes" war richtig stark..."Grace For Drowning" auf seine jazzige Art wirklich außergewöhnlich..."The Raven That Refused To Sing" eine ode an die 70er und aus meiner Sicht sein bisheriges Highlight (10 Punkte-Teil)..."Hand. Cannot. Erase." war teilweise genial, aber teilweise auch zu verspielt und etwas überambitoniert..."To The Bone" dann zum Glück wieder was einfacher...vielleicht aber etwas zu einfach. Nunja. Oder was meinst du noch mit..."Mainstream-Attitüden"?
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von Nils Macher » Mittwoch 28. März 2018, 22:16
Havoc hat geschrieben:Nils Macher hat geschrieben:Aber die Mainstream-Attitüden des Herrn Wilson passen für mich irgendwie nicht. Da kommt natürlich auch das Songmaterial hinzu, "To The Bone" wird einfach nie ein Stammgast in meiner Musikwelt.
Ich war nicht auf dem Konzert...aber noch mal zu "To The Bone". Es ist sicher nicht der Prog-Geniestreich und zudem sehr viel poppiger und mainstreamiger, aber dennoch richtig gut wie ich finde. Das gilt aber nur, soweit Herr Wilson beim nächsten Mal wieder was anderes aus dem Hut zaubert. Ich fände es schwach, wenn das nächste Album noch poppiger werden würde. Ich fand aber auch schon "Hand. Cannot. Erase" nicht mehr ganz so genial wie den Raben. "Insrugentes" war richtig stark..."Grace For Drowning" auf seine jazzige Art wirklich außergewöhnlich..."The Raven That Refused To Sing" eine ode an die 70er und aus meiner Sicht sein bisheriges Highlight (10 Punkte-Teil)..."Hand. Cannot. Erase." war teilweise genial, aber teilweise auch zu verspielt und etwas überambitoniert..."To The Bone" dann zum Glück wieder was einfacher...vielleicht aber etwas zu einfach. Nunja. Oder was meinst du noch mit..."Mainstream-Attitüden"?
Ich meine nichtmal nur die Musik, sondern die gesamte Entwicklung zum Pop hin. Das fängt beim Musikvideo an, geht beim Stage-Acting weiter und hört bei so vielen Nuancen auf, die man über Social Media etc. von ihm wahrnehmen kann.
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von Havoc » Mittwoch 28. März 2018, 22:19
Nils Macher hat geschrieben:Ich meine nichtmal nur die Musik, sondern die gesamte Entwicklung zum Pop hin. Das fängt beim Musikvideo an, geht beim Stage-Acting weiter und hört bei so vielen Nuancen auf, die man über Social Media etc. von ihm wahrnehmen kann.
Das wäre echt schade. Ich dachte dafür hätte er doch eigentlich sowas wie BLACKFIELD am Start. Wenn es tatsächlich weiter in die Richtung gehen sollte, dann bin ich da evtl. irgendwann raus. Aber wie gesagt..."To The Bone" finde ich schon noch auf seine Art richtig gut. Dieser Sound auch! 
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von Peter Kubaschk » Mittwoch 28. März 2018, 23:24
Na ja, BLACKFIELD ist ja nicht wirklich Wilsons Band, sondern die von Aviv Geffen. Der schreibt den Löwenanteil an Songs und singt hauptsächlich, das ist für Wilson nur ein Hobby.
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von Havoc » Donnerstag 29. März 2018, 09:36
Peter Kubaschk hat geschrieben:Na ja, BLACKFIELD ist ja nicht wirklich Wilsons Band, sondern die von Aviv Geffen. Der schreibt den Löwenanteil an Songs und singt hauptsächlich, das ist für Wilson nur ein Hobby.
Ja. Schon. Dachte aber, hier könnte er seine eher poppige Seite irgendwie ausleben. Wie dem auch sei. Ich glaube weiterhin, dass "To The Bone samt Tour und Drumherum" eher nur ein Abschnitt ist. Das nächste Album wird bestimmt wieder in eine andere Richtung gehen.
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von Nils Macher » Samstag 31. März 2018, 10:21
Die Hoffnung habe ich auch. Klar, die neue Platte ist super produziert und so weiter. Aber für mich ist schon der "welche Musik passt zu welchem Musiker"-Faktor nicht ganz unwichtig. Und da kann ich mal mehr, mal weniger folgen. Das hat ja (leider oder zum Glück?) auch bei meiner Lieblingsband eine Grenze. Zudem: Ein Pop-Idol wird ein Herr Wilson ja nun auch nicht mehr. Seine Zielgruppe besteht aus meinen Beobachtungen immer noch aus Proggern, die vielleicht auch mal seichte Töne mögen. Aber Mainstream-Publikum? Konnte ich jetzt in Essen beim Konzert nicht beobachten.
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von cgrage » Samstag 31. März 2018, 13:26
Meine Mutter hat jetzt mit ihren knapp 68 Jahren Steven Wilson für sich entdeckt und will auf jeden Fall beim nächsten Konzert dabei sein.
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