Musikalische Erkenntnis des Tages

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Raphael Paebst » Freitag 16. Februar 2018, 23:05

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Freitag 16. Februar 2018, 23:33

Es ist wirklich krass wie überfrachtet der Musikmarkt mittlerweile wohl ist. Wenn ich mir hier die News und Reviews so anschaue. Da sind ja echt irre viele Bands dabei von denen ich noch nie etwas gehört habe. Und ich würde mal von mir behaupten, dass ich doch relativ gut informiert bin und Einiges kenne. Ich schaffe es ja kaum mehr bei den mir bisher bekannten Sachen bei der Stange zu bleiben. Nunja. Wem sage ich das. Geht wahrscheinlich fast allen hier so...
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Raphael Paebst » Freitag 16. Februar 2018, 23:51

Havoc hat geschrieben:Es ist wirklich krass wie überfrachtet der Musikmarkt mittlerweile wohl ist. Wenn ich mir hier die News und Reviews so anschaue. Da sind ja echt irre viele Bands dabei von denen ich noch nie etwas gehört habe. Und ich würde mal von mir behaupten, dass ich doch relativ gut informiert bin und Einiges kenne. Ich schaffe es ja kaum mehr bei den mir bisher bekannten Sachen bei der Stange zu bleiben. Nunja. Wem sage ich das. Geht wahrscheinlich fast allen hier so...

Die wichtige und befreiende Erkenntnis ist, dass man 80% davon auch einfach nicht braucht.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Raphael Paebst » Freitag 16. Februar 2018, 23:52

SLIME ist und bleibt die beste deutsche Punkband, "Schweineherbst" das beste und wichtigste deutsche Punkalbum.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Samstag 17. Februar 2018, 00:34

Raphael Paebst hat geschrieben:
Havoc hat geschrieben:Es ist wirklich krass wie überfrachtet der Musikmarkt mittlerweile wohl ist. Wenn ich mir hier die News und Reviews so anschaue. Da sind ja echt irre viele Bands dabei von denen ich noch nie etwas gehört habe. Und ich würde mal von mir behaupten, dass ich doch relativ gut informiert bin und Einiges kenne. Ich schaffe es ja kaum mehr bei den mir bisher bekannten Sachen bei der Stange zu bleiben. Nunja. Wem sage ich das. Geht wahrscheinlich fast allen hier so...

Die wichtige und befreiende Erkenntnis ist, dass man 80% davon auch einfach nicht braucht.


80%? Noch viel mehr. Von den ~200 Scheiben, die hier pro Monat rezensiert werden, brauche ich zumindest keine 40. Und wenn ich dann noch daran denke, wie viel wir nicht rezensieren. Da bist du mit 95% noch optimistsich. Auf der anderen Seite gibt es eben auch unendlich vieles, was man finden und entdecken kann. Selbst wenn ab heute keine Musik mehr veröffentlicht würde, könnte man wohl noch Jahrzehnte damit zubringen, gute Musik für sich zu entdecken.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Raphael Paebst » Samstag 17. Februar 2018, 00:39

Peter Kubaschk hat geschrieben:
Raphael Paebst hat geschrieben:
Havoc hat geschrieben:Es ist wirklich krass wie überfrachtet der Musikmarkt mittlerweile wohl ist. Wenn ich mir hier die News und Reviews so anschaue. Da sind ja echt irre viele Bands dabei von denen ich noch nie etwas gehört habe. Und ich würde mal von mir behaupten, dass ich doch relativ gut informiert bin und Einiges kenne. Ich schaffe es ja kaum mehr bei den mir bisher bekannten Sachen bei der Stange zu bleiben. Nunja. Wem sage ich das. Geht wahrscheinlich fast allen hier so...

Die wichtige und befreiende Erkenntnis ist, dass man 80% davon auch einfach nicht braucht.


80%? Noch viel mehr. Von den ~200 Scheiben, die hier pro Monat rezensiert werden, brauche ich zumindest keine 40. Und wenn ich dann noch daran denke, wie viel wir nicht rezensieren. Da bist du mit 95% noch optimistsich. Auf der anderen Seite gibt es eben auch unendlich vieles, was man finden und entdecken kann. Selbst wenn ab heute keine Musik mehr veröffentlicht würde, könnte man wohl noch Jahrzehnte damit zubringen, gute Musik für sich zu entdecken.

Ja, ich bin optimistisch, zu optimistisch, würde ich sagen. Und natürlich gibt es noch so viel zu entdecken, ich fang ja schon an, Subgenres bewußt zu ignorieren, um nicht noch ein Fass mehr aufzumachen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Schaf » Samstag 17. Februar 2018, 09:56

Wie Kubi sagt, 95% ist sehr optimistisch. Von all diesen neuen Veröffentlichungen brauche ich alle zwei Monate eine und kann mich trotzdem wunderbar mit all dem beschäftigen, was in den letzten ~50 Jahren herauskam. Man braucht einfach ein paar strengere Kriterien (an die ich mich natürlich auch nur selten halte): "Das klingt nett, aber brauche ich das wirklich? Ziehe ich das regelmäßig aus dem Schrank?" Am Ende hört man von seinen tausenden Alben doch nur hundert, oder? :-/
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Samstag 17. Februar 2018, 12:02

Schaf hat geschrieben:Man braucht einfach ein paar strengere Kriterien (an die ich mich natürlich auch nur selten halte)


Ich versuche mich auch mehr an den für mich wirklich wichtigen Bands und Alben zu orientieren...wie demnächst Judas Priest, Primordial, Ihsahn...oder auch Dimmu Borgir und Barren Earth.
Weiterhin versuche ich aktuell eher das zu kaufen wo ich auch gerade wirklich Bock drauf habe. Warum einen Prognewcomer bestellen wenn ich gerade heiß auf Doom bin?
Aber es ist schon manchmal schwierig das einzuhalten. Vor allem wenn einem überall die CDs für fünf Euro nachgeworfen werden. Da sackt man dann doch mal gerne was ein was man eigentlich gar nicht unbedingt gebraucht hätte.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Schaf » Samstag 17. Februar 2018, 12:44

Havoc hat geschrieben:Ich versuche mich auch mehr an den für mich wirklich wichtigen Bands und Alben zu orientieren...wie demnächst Judas Priest, Primordial, Ihsahn...oder auch Dimmu Borgir und Barren Earth.


Ich denke mal, das Problem an ebendieser Sache ist, dass man Bands einkauft (zwecks Vervollständigung oä), obwohl häufig deren neuere Alben nichts taugen und man stattdessen Newcomer ignoriert, die bessere Alben veröffentlichen. Wozu braucht man zB eine neue Dimmu Borgir, wenn dort draußen mindestens hunderttausend bessere Black-Metal-Bands existieren, die gerade ihr erstes oder zweites Album veröffentlichen?

Havoc hat geschrieben:Aber es ist schon manchmal schwierig das einzuhalten. Vor allem wenn einem überall die CDs für fünf Euro nachgeworfen werden. Da sackt man dann doch mal gerne was ein was man eigentlich gar nicht unbedingt gebraucht hätte.


Jo. Als Sammler schlägt man natürlich gerne zu und dann bleibt zB die neue Opeth nach drei Durchläufen im Schrank liegen und man holt zum Hören doch eine ältere heraus.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Samstag 17. Februar 2018, 13:06

Schaf hat geschrieben:Ich denke mal, das Problem an ebendieser Sache ist, dass man Bands einkauft (zwecks Vervollständigung oä), obwohl häufig deren neuere Alben nichts taugen und man stattdessen Newcomer ignoriert, die bessere Alben veröffentlichen. Wozu braucht man zB eine neue Dimmu Borgir, wenn dort draußen mindestens hunderttausend bessere Black-Metal-Bands existieren, die gerade ihr erstes oder zweites Album veröffentlichen?


Selbst wenn wir man unterstellen, dass dem so ist. Eine neue Dimmu Borgir interessiert mich dann aber trotzdem noch mehr. Man will einfach wissen wie sie so ist. Rein aus Vervollständigungsgründen ist das nicht. Eher wegen dem großen Interesse. Ich weiß jetzt auch schon, dass die neue Priest natürlich nicht an die Großtaten vergangener Tage
heranreichen wird, aber sie interessiert mich trotzdem mehr als viele Newcomer, die viellecht sogar besser sein mögen. Das ist sogesehen unfair...aber halt eine Tatsache.
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