Havocs Favoriten...schon wieder ein Jahr vorbei!

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Re: 2017...schon fast wieder Geschichte!

Beitragvon pit123 » Freitag 29. Dezember 2017, 21:45

In die Top3 kommt das Pferd bei mir ganz sicher auch...genauso wie Du geschrieben hast ist es bei mir...das Album wächst stetig und hat ganz erstklassige Songs und Stimmungen.
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Re: 2017...schon fast wieder Geschichte!

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 29. Dezember 2017, 21:47

jo, bei mir ist es auch genau auf #3. Und 'Graves' ist wohl #2 bei den Songs.
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Re: 2017...schon fast wieder Geschichte!

Beitragvon Havoc » Samstag 30. Dezember 2017, 22:18

Platz 2

SORCERER – The Crowning Of The Fire King

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Kurz vor Toreschluss ist dieses Album mitten in meiner Endjahresdoomphase fast an allen vorbei bis auf Platz 2 gerauscht und hätte um ein Haar sogar den Thron erklommen. Das ist wirklich mal ein Album, welches in ein paar Jahren zu einem echten Klassiker heranreifen könnte. Es hat einfach alles, was ein tolles Heavy/Doom Album benötigt. Einen sehr guten variablen Sänger, abwechslungsreiche klasse komponierte Songs, wundervolle Melodien, eine immense Wucht und einen tollen Sound. Das alles garniert mit ein paar schönen Samples die einen in eine andere Welt führen. Auch die Reihenfolge der Songs ist sehr gut gewählt. Genau so wie “Sirens” muss ein Opener auf einem solchen Album erst mal reindonnern. Mit “Ship Of Doom” sticht gleich ein echtes Highlight in See, bevor mit “Abandoned By The Gods” vielleicht der Hit des Albums folgt. Was für ein Refrain!!! Die Mitte des Albums von Track 4 bis 6 finde ich dann vielleicht einen Tick schwächer (Das kostet den halben Punkt Abzug und den Platz auf dem Thron!), bevor mit dem Titeltrack (Wohl mein Favorit des Albums!) und “Unbearable Sorrow” gleich zwei lange Überepen ans Ende gepackt werden. Ein Album wie eine starke Episode Game Of Thrones (siehe auch das Cover!:-)) Wow! Auf der Digi-Version sind dann noch zwei Bonustracks enthalten. “Disciples Of The Dark” klingt dabei wirklich wie ein Song, der nicht richtig auf das Album gepasst hätte. “Bringer Of Misery” hingegen finde ich ziemlich stark. Den hätte man durchaus noch auf das reguläre Album packen können. Sollte man haben. Saustarkes Album und wohl noch einen Tick besser als der sehr gute Vorgänger.
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Re: 2017...schon fast wieder Geschichte!

Beitragvon Peter Kubaschk » Samstag 30. Dezember 2017, 23:40

Ah, doch noch ein Doom-Durchstarter. Hatte ich zwar ein wenig vermutet, aber da du die Scheibe erst ein paar Wochen hast, war ich mir nicht ganz sicher. Ist natürlich ein Top-Album, dass bei mir auch hoch in der Jahresliste zu finden sein wird.
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Re: 2017...schon fast wieder Geschichte!

Beitragvon Jhonny » Sonntag 31. Dezember 2017, 15:22

Das ist wohl ein fast sicherer Überschneider mit meiner Top 10...
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Re: 2017...schon fast wieder Geschichte!

Beitragvon Havoc » Sonntag 31. Dezember 2017, 18:07

Platz 1

PAIN OF SALVATION – In The Passing Light Of Day

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Bereits im Januar ist dieses Album erschienen. Und ich war sofort verliebt in dieses wunderschöne aber auch wahnwitzige Scheibchen Musik und auch in diesen Sound. Wenn man dann noch die Umstände um die lange Krankheitsgeschichte des Herrn Gildenlöw kennt und ihn dann hier singen hört, dann reißt das einen einfach vollends mit. Das ist alles extrem emotional. Mir war schnell klar, dass die Messlatte im Jahr 2017 damit bereits sehr hoch angesetzt wurde. Und tatsächlich hat es kein Album mehr gegeben welches da ran gekommen ist. Auch wenn Sorcerer es fast noch geschafft hätten. Favoriten bei den Songs zu nennen finde ich schwierig. Vielleicht das recht lange “Full Throttle Tribe”. Aber auch das völlig irre “Reasons” fand ich von Anfang an total cool. Sowas hat man einfach noch nie gehört. Der epische Titeltrack am Schluss ist natürlich auch phantastisch. Besonders toll finde ich, dass man die Songs nicht unbedingt in Kategorien wie ruhig, hart oder schnell einteilen kann. Es gibt mehrere Stücke die sehr unterschiedliche Parts enthalten. Und dennoch passt alles zusammen. Es ist wohl das beste Album der Band seit dem legendären 2002er Werk “Remedy Lane”. Und aus meiner Sicht auch eines der wunderbarsten Progalben der letzten paar Jahre. Da kam keine der anderen großen Bands heran. Auch nicht Dream Theater und Fates Warning. Adieu 2017...Welcome 2018!

Und weiterhin....

Sieben meiner 2017er Alben haben es nicht in die Liste geschafft.
Keine Chance hatten U2 “Songs Of Experience”, Farsot “Fail-Lure” und “Paradise Lost “Medusa”.

Etwas schwer getan habe ich mich mit Satyricon “Deep Calleth Upon Deep” und Manilla Road “To Kill A King”. Ersteres ist zwar auch cool, aber ich hatte da etwas Visionäreres anderes erwartet. Zweiteres ist noch mal deutlich gewachsen, hat den Sprung aber nicht ganz geschafft.

Lange überlegt habe ich bei Steven Wilson “To The Bone” und Amplifier “Trippin With Dr. Faustus”. Beide sind alles andere als enttäuschend, standen aber dennoch in diesme Jahr nicht so Recht im Fokus bei mir. Tolle Alben, aber gemessen dan den Glanztaten die die Bands schon mal gezeigt haben dann doch irgendwie nicht genug. Gerade die Wilson wäre eigentlich dennoch ein Top Ten Werk gewesen, aber ich wollte auch mal einer unbekannteren Band wie Voyager den Vorzug geben.

Song des Jahres ist “Graves” von Caligula´s Horse.

Artwork des Jahres ist das meiner Nr. 3....”In Contact” von Caligula´s Horse.

Enttäuschung des Jahres ist gemessen an den Erwartungen wohl “Deep Calleth Upon Deep” von Satyricon.

Album des Jahres (seit ich bei powermetal unterwegs bin!)

2005 NEVERMORE – This Godless Endeavor
2006 IHSAHN – The Adversary
2007 SIEGES EVEN – Paramount
2008 ENSLAVED – Vertebrae
2009 KATATONIA – Night Is The New Day
2010 IHSAHN – After
2011 DREAM THEATER – A Dramatic Turn Of Events
2012 CRIPPLED BLACK PHOENIX – Mankind (The Crafty Ape)
2013 STEVEN WILSON – The Raven That Refused To Sing
2014 PRIMORDIAL – Where Greater Men Have Fallen
2015 RIVERSIDE – Love, Fear And The Time Machine
2016 ODDLAND – Origin
2017 PAIN OF SALVATION – In The Passing Light Of Day
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Re: 2017...schon fast wieder Geschichte!

Beitragvon Jhonny » Sonntag 31. Dezember 2017, 18:54

Puh, die PAIN OF SALVATION habe ich zwar, aber sie lief nur drei Mal... irgendwie überkommt mich selten der Drang, die aufzulegen... vielleicht ändere ich das im Zuge der Lektüre dieses Threads ja noch mal.
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Re: 2017...schon fast wieder Geschichte!

Beitragvon Jakob » Sonntag 31. Dezember 2017, 19:10

Definitiv ein emotionales Album, kommt auch in meiner Liste vor, bin noch nicht ganz sicher, wo. Auch die Coverwahl ist gut gewählt :dafuer:
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Re: 2017...schon fast wieder Geschichte!

Beitragvon salisbury » Mittwoch 3. Januar 2018, 14:11

Ah, die liste ist nun komplett :).

Okay, deine Nummer eins ist meine Enttäuschung des Jahres, an diesem Album gefällt mir so gut wie gar nichts, auch jetzt grad beim Nachhören nicht, Sound und auch das superwirre Songwriting nervt mich.

Danach läuft ein Probe von der CRADLE OF FILTH. Da klingt schonmal nach Volumen und nicht nach Pappdeckel. Ich kenn da ja eigentlich nur die "Midian" und wollte nie mehr haben von der Band. Ja, das ist schon urtypisch und irgendwie schon immer dasselbe. Ziemlich überladen aber gut. Nur live hat das bisher immer enttäuscht, vielleicht bekomme ich auch deswegen nicht den letzten Drive für die Band.

Joa, CALIGULA's HORSE ist ganz netter Prog, für Jubelstürme reicht das aber nicht, so richtig Lust zum Reinfummeln bekomme ich auch nicht.

Die SORCERER lief erst gestern wieder und ist wirklich schön.

Danke für das Zusammenstellen
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Re: 2017...schon fast wieder Geschichte!

Beitragvon Siebi » Mittwoch 3. Januar 2018, 16:42

PAIN OF SALVATION – In The Passing Light Of Day
SORCERER – The Crowning Of The Fire King
CALIGULA´S HORSE – In Contact
LEPROUS - Malina
CRADLE OF FILTH – Cryptoriana (The Seductiveness Of Decay)
SOEN - Lykaia
ENSLAVED - E
THRESHOLD – Legends Of The Shires


Ein musikalisch vielseitig interessierter Havoc und seine Lieblinge des Vorjahres. Danke schön. Meine Tops of the Year habe ich noch nicht mal ansatzweise geordnet, geschweige alles intensiv gehört. Gut, die Top 5 steht, danach ein Hauen und Stechen, eigentlich egal in der Rangordnung.

Zu den restlichen acht Havocs. Puh, besitze nur die Threshold. Da lief erst einmal CD 1, war okay, sind mir auf Scheibe meist zu brav. Muss ich in Stimmung sein. Der Rest, tja, der Rest. Da müsste ich Zeit finden und vor allem Lust verspüren, das freiwillig in freier Minute anzuhören. Langschachteltonfolgen oder Dream Theater-Prog sind nur noch seltenst mein Fall, Cradle fand ich schon immer schrecklich und die Sorcerer ist mir zu gestelzt, zu glatt, zu poliert, zu hip, zu hop, haha. Enslaved erreicht mich nicht, POS zwar bekannt, aber keine Prio, der Rest musikalisch unbekannt.

Kommt Zeit, kommt Gehör, versprochen. Sobald ich wieder vor meinem Spotify-Rechner sitze, werden den Platten Ohren geliehen.
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