Cirith Ungol

Re: Cirith Ungol

Beitragvon Schaf » Montag 27. März 2017, 17:54

Havoc hat geschrieben:War googeln hier wirklich einfacher als zwei Sekunden drüber nachzudenken? ;-)


Tatsächlich ja, denn ich spreche kein Nordösterreichisch.
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Re: Cirith Ungol

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 27. März 2017, 18:17

Schaf hat geschrieben:
Havoc hat geschrieben:War googeln hier wirklich einfacher als zwei Sekunden drüber nachzudenken? ;-)


Tatsächlich ja, denn ich spreche kein Nordösterreichisch.


Schwätz idt, aldr Waedag! Dr Feldvrsuách håt sällámåle grad s Gegádoil zåegt.

Gugg amåle - 'm Hammett sae Hemmád:

Bild


Obiter dictum:
Nordösterreichisch = Ostoberdeutsch; Schwäbisch = Westoberdeutsch; wenn, dann also bitte Nordostalemannisch. "Österreichisch" wäre streng genommen Südostbairisch. Mit Ausnahme natürlich von Vorarlbergerisch, was Osthochalemannisch bzw. Bodenseealemannisch ist.
:P
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Re: Cirith Ungol

Beitragvon mike » Montag 27. März 2017, 18:26

Nordösterreichisch:
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Re: Cirith Ungol

Beitragvon Schaf » Montag 27. März 2017, 20:52

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Schwätz idt, aldr Waedag! Dr Feldvrsuách håt sällámåle grad s Gegádoil zåegt.


"Quatsche (idt aldr Waedag)! Der Feldversuch hat (sällámåle grad) das Gegenteil gezeigt."

Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass ich das Wort "Hemmádle" sofort erkennen muss :grins:

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Gugg amåle - 'm Hammett sae Hemmád:


"Guck einmal - im/dem (?) Hammet sei/sind/sein (?) Hemd:"

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Obiter dictum:
Nordösterreichisch = Ostoberdeutsch; Schwäbisch = Westoberdeutsch; wenn, dann also bitte Nordostalemannisch. "Österreichisch" wäre streng genommen Südostbairisch. Mit Ausnahme natürlich von Vorarlbergerisch, was Osthochalemannisch bzw. Bodenseealemannisch ist.
:P


Naja, für mich ist doch alles südlich vom Main und nördlich von Italien gleichzusetzen mit Österreich.

Aber es geht ja um Ziemlich Uncool und nicht um Sprache. Und von denen besitze ich tatsächlich alle Alben, aber im Gegensatz zu Rüdiger nur jeweils einmal ;) Würde ich ja mal wieder auflegen, bin aber im Augenblick zu sehr beschäftigt mit dem Umstieg auf DVB-T2, denn Mittwoch ist der Fernseher dunkel in Berlin. Nicht, dass mich das sonderlich stört, da ich eh im Monat bestenfalls 4 Stunden fernsehe, aber man kann sich ja langsam Gedanken machen. Bei einer Runde "King of the Dead" vielleicht?
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Re: Cirith Ungol

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 28. März 2017, 00:13

Schaf hat geschrieben:"Quatsche (idt aldr Waedag)! Der Feldversuch hat (sällámåle grad) das Gegenteil gezeigt."

Laber nicht, alter Halunke! Der Feldversuch hat damals genau das Gegenteil gezeigt.

"Guck einmal - im/dem (?) Hammet sei/sind/sein (?) Hemd:"

Jupp: Dem Hammett sein Hemd.


Aber es geht ja um Ziemlich Uncool und nicht um Sprache. Und von denen besitze ich tatsächlich alle Alben, aber im Gegensatz zu Rüdiger nur jeweils einmal ;) Würde ich ja mal wieder auflegen, bin aber im Augenblick zu sehr beschäftigt mit dem Umstieg auf DVB-T2, denn Mittwoch ist der Fernseher dunkel in Berlin. Nicht, dass mich das sonderlich stört, da ich eh im Monat bestenfalls 4 Stunden fernsehe, aber man kann sich ja langsam Gedanken machen. Bei einer Runde "King of the Dead" vielleicht?
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C.U. hören ist immer gut. Die Alben einmal haben ist ausreichend. Sie öfters zu haben ist aber auch schön.
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Re: Cirith Ungol

Beitragvon Havoc » Sonntag 18. Juni 2017, 15:34

Rüdiger...sag mal...mich würde hierzu mal etwas interessieren. Und zwar. Siehst du das was gerade so alles mit CU passiert eigentlich ausschließlich positiv?
Ich meine das dahingehend, dass damit auf der einen Seite zwar sicher ein Traum für Dich wahr wird. Die Frage ist auf der anderen Seite aber die, dass die Band nun
etwas von ihrem mystischen verliert. Vorher hat man sich halt immer gefragt wie das wohl wäre...und wie toll das wäre...wenn die noch mal live spielen würden etc.
Und nun, da das passiert ist....ist das ja weg. Weißt du was ich meine? Mich würde mal interessieren wie du das so siehst.
Zudem wird die ganze Geschichte ja schon etwas
arg ausgeschlachtet oder. Jetzt kann man sogar eine Tape-Box mit alten Demos für teures Geld kaufen. Wieso schreit eigentlich bei diesen alten Underground Bands da
nie jemand Kommerz, während andere Bands für sowas sofort an den Pranger gestellt werden?
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Re: Cirith Ungol

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 18. Juni 2017, 16:34

Havoc hat geschrieben:Rüdiger...sag mal...mich würde hierzu mal etwas interessieren. Und zwar. Siehst du das was gerade so alles mit CU passiert eigentlich ausschließlich positiv?
Ich meine das dahingehend, dass damit auf der einen Seite zwar sicher ein Traum für Dich wahr wird. Die Frage ist auf der anderen Seite aber die, dass die Band nun
etwas von ihrem mystischen verliert. Vorher hat man sich halt immer gefragt wie das wohl wäre...und wie toll das wäre...wenn die noch mal live spielen würden etc.
Und nun, da das passiert ist....ist das ja weg. Weißt du was ich meine? Mich würde mal interessieren wie du das so siehst.

Das sehe ich ganz genauso. Der Mythos ist in der Tat mit dem Gig beim "KIT" verschwunden. Das hab ich ja in meinem KIT-Bericht auch so geschrieben. Ich zitiere mein Fazit einfach an dieser Stelle nochmal, denn ich weiß nicht, ob ich nochmal bessere Worte dafür finde:

Was bleibt, am Ende des Tages, wenn man nach 25 Jahren erstmals seine Lieblingsband live gesehen hat? Wurden die Erwartungen erfüllt? Leute, ich kann's euch gar nicht sagen, denn ich hatte alle Erwartungen und keine Erwartungen. Und somit wurden sie gleichzeitig enttäuscht und übertroffen. Enttäuscht ist aber ein böses Wort, das ich gar nicht so meine: Es ist einfach so, dass heute Abend für mich aus einem legendären Mythos eine lebendige, menschliche Band geworden ist. Der Traum, diese eine Band irgendwann einmal live zu sehen, ist ausgeträumt. Das letzte große Ereignis, auf das ich immer hingefiebert habe, ist jetzt Geschichte, und eine solche Vorfreude, eine solche Anspannung werde ich bei einem Konzert wohl nie mehr haben. Die Frage stellt sich einfach, was jetzt noch kommen soll, und das erdet ein wenig. Auf der anderen Seite bin ich einfach nur glücklich, dass ich es miterleben durfte, denn es war wunderschön. Nicht, weil es ein Konzert gewesen wäre, wie von einem anderen Stern, sondern eben weil es so menschlich, so echt, so unvollkommen, und doch so wunderschön war, die Menschen mit den Songs auf einer Bühne erleben zu dürfen, die mir ein Vierteljahrhundert lang mit ihrer Musik so viel gegeben haben. Und wenn du dann am Ende des Gigs mit verklärten Äuglein da stehst, und ein Freund, den du zweimal im Jahr siehst, kommt, nimmt dich in den Arm und sagt dir: "Ich freu mich so riesig für dich!", dann weißt du, dass du hier und jetzt genau richtig warst. Danke!

Jo, so sehe ich das heute noch. Aus meinem letzten Mythos ist eine menschliche Band geworden. Eine Band wie jede andere, nur halt musikalisch für mich besser, aber nicht mehr entrückt, nicht mehr sakrosankt. Dennoch sehe ich das rundum positiv, denn ich freue mich riesig auf weitere Gigs, ein Ticket hängt schon an der Pinnwand, und auf das kommende neue Album.

Zudem wird die ganze Geschichte ja schon etwas
arg ausgeschlachtet oder. Jetzt kann man sogar eine Tape-Box mit alten Demos für teures Geld kaufen. Wieso schreit eigentlich bei diesen alten Underground Bands da
nie jemand Kommerz, während andere Bands für sowas sofort an den Pranger gestellt werden?

Also da hab ich kein Problem. Die Tape-Box ist jetzt so furchtbar teuer nicht gewesen und das sind auch keine alten Demos, sondern einfach die vier Studioalben und ein Livetape, alles auch auf CD, LP bzw. DVD zu haben, keine exklusiven Boni, um die Leute, die alles schon haben, zum Zweitkauf zu nötigen. Metal Blade hat in der Regel eine faire VÖ-Politik, so auch hier. Fünf Alben für ca. 30,- Euro. Ist an sich ein fairer Preis und auch wenn niemand es versteht, ich auch nicht, gibt es tatsächlich Leute, die auf Tapes stehen und sich darüber riesig freuen, die Diskographie komplett auf Tape zu bekommen. "Kommerz" sehe ich da nicht in einem verwerflichen Maß. Die Band hat so viel Scheiße gefressen, und sie hat 25 Jahre gewartet, bis es sich richtig angefühlt hat. Wenn sie jetzt ein Label haben, das auch dafür sorgt, dass endlich mal ein paar Kröten rüber kommen, dann gönne ich das der Band von Herzen.

http://www.emp.de/art_359010/?wt_mc=mp. ... t=Shopping
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Re: Cirith Ungol

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 19. November 2017, 22:04

Dieses Mal habe ich es im Gegensatz zum KIT XX nun endlich auch gerafft, dass es wirklich wahr ist. Letztes Mal war ich zwischen Unwirklichkeit des Erlebten und dem Gefühl, live den letzten Mythos des eigenen Metallerlebens zu verlieren, irgendwie überfordert. Obwohl es toll war, konnte ich das damals weder richtig genießen noch wirklich verarbeiten. Das war dieses Mal nun anders, und die Band war in jeder Hinsicht auch noch besser. Besser eingespielt, besserer Sound, bessere Lightshow, unglaubliche Wucht und trotzdem differenziert im Mix, und dann die Setlist, jo, die Setlist:

- I'm Alive
- Edge Of A Knife
- Frost & Fire

- Atom Smasher
- Black Machine
- Master Of The Pit
- King Of The Dead
- The Finger Of Scorn
- Cirith Ungol

- Toccata in Dm (In Memory of Jerry Fogle)

- War Eternal
- Blood & Iron
- Nadsokor
- Doomed Planet
- Chaos Descends

- Join The Legion
- Fire
- Chaos Rising
- Fallen Idols
- Paradise Lost

- Death Of The Sun


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Re: Cirith Ungol

Beitragvon Jhonny » Montag 20. November 2017, 10:59

Ich will ja kurz meckern - drei Songs von "One Foot In Hell" hätten gereicht :grins:
Dafür lieber noch mehr vom Debüt oder von der "Paradise Lost".

Aber im Ernst: Es war wirklich wieder absolut genial, und die Live-DVD kaufe ich in der aufwendigsten (Vinyl-freien) Delux-Edition.

Leider war ich selber schon etwas müde und saß dadurch etwas weiter hinten, aber der Qualität des Gigs hat es nicht geschadet.
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Re: Cirith Ungol

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 22. November 2017, 23:28

Andere Frage:

Wie wohl fühlt man sich wohl, wenn einem Elric von Melniboné, Sturmbringer zum finalen Hieb erhoben, über die Schulter blickt?

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