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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 21. September 2017, 22:38
Da es noch keinen Bathory-Thread gibt, muss nun leider ein trauriger Anlass herhalten, um selbigen zu eröffnen: Börje "Boss" Forsberg - Labelboss von Black Mark, Produzent der Bathory-Scheiben und mutmaßlich auch Quorthons Vater - ist im Alter von 73 Jahren gestorben. https://powermetal.de/news/news-Black_M ... 40126.htmlhttp://www.blackmark.net/blackmark/wp-c ... ebsite.pngIch durfte ihn seinerzeit kurz nach Quorthons Tod mal in Wacken kennenlernen und konnte einige Worte mit ihm wechseln. R.I.P. Boss! 
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von Loomis » Mittwoch 27. September 2017, 13:39
Rest in Peace, Boss! Aber wie kann es sein, dass es keinen Bathory-Thread gab? Nachdem ich mich durch meine Jahre bei der Bathory-Tribute-Band Blood Fire Death sehr intensiv mit Bathory beschäftigt habe, kann ich mich inzwischen mit allen Schaffensphasen von Quorthon sehr gut anfreunden. Sowohl die frühe Black Metal-Phase wie auch die Wikinger-Phase finde ich fantastisch, aber sogar die allgemein nicht so gut aufgenommenen Thrash-Platten (Requiem und Octagon) haben meiner Meinung nach gute Sachen. Gerade Requiem ist ein echt fieser, brutaler Thrasher, der vielleicht einfach nur zur falschen Zeit und zur falschen Erwartungshaltung der Fans erschien. Die Quorthon-Soloscheiben mag ich zum Teil auch sehr, ich kann auch die Stilbeschreibung "Grunge" nicht nachvollziehen. OK, vielleicht erinnert Manches an Alice in Chains, aber mit Nirvana hat das doch 0,0 zu tun.
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 27. September 2017, 17:52
Alice In Chains, Rock'n'Roll und Beatles würde ich sagen. =)
Ich denke, dass es keinen Thread gibt, weil es wohl im alten Forum einen umfangreichen gegeben hat. Keine Ahnung.
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von Hermann Wunner » Donnerstag 28. September 2017, 19:46
Was, noch so wenig los hier im Bathory Thread ? Ich mag eigentlich auch alle Phasen, aber die Viking Phase finde ich am interessantesten. Die Alben sind immer noch besser als das Meiste, was heute in dieser Richtung so veröffentlicht wird. Quorthon war seiner Zeit schon voraus, hat maßgeblich die Entwicklung von Black Metal und Viking Metal mit beeinflusst.
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von Feamorn » Donnerstag 28. September 2017, 22:09
Ich hoffe, ich verursache beim lieben Rüdiger keinen Herzkasper, aber: ich habe noch nicht ein Werk von Bathory. Womit finge ich denn am besten an, sollte ich das abstellen wollen? 
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von Hermann Wunner » Donnerstag 28. September 2017, 22:34
Feamorn hat geschrieben:Ich hoffe, ich verursache beim lieben Rüdiger keinen Herzkasper, aber: ich habe noch nicht ein Werk von Bathory. Womit finge ich denn am besten an, sollte ich das abstellen wollen? 
Chronologisch vorgehen ist natürlich nie verkehrt Solltest du mit den Klassikern anfangen wollen, würde ich "Under The Sign Of The Black Mark" oder "Blood Fire Death" und "Hammerheart" empfehlen. Mit den "Nordland" Alben machst du auch nichts verkehrt Aber auch der Rest kann einiges.
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 28. September 2017, 23:43
Ich weiß ja nicht, ob jemand mitliest, der den Artikel noch nicht kennt, aber der Vollständigkeit halber hier nochmal der Link zu meinem Gedenkartikel zum fünften Todestag Quorthons: http://powermetal.de/content/artikel/sh ... 606-1.html@ Feamorn: Wenn man Konzeptalben mag, dann sind sowohl "Hammerheart" als auch und vor allem "Blood On Ice" hervorragend geeignet; mein persönlicher Favorit ist "Twilight Of The Gods". Als Grenzgänger zwischen der schwarzmetallischen Frühphase und der epischen Wikingerphase ist auch "Blood Fire Death" ein Wunderalbum, und wer wissen will, wo der nordische Black Metal der 1990er seine Blaupause her hat, der fängt einfach chronologisch an und hört dann nie auf. Nicht zum Einstieg zu empfehlen, aber dann - am Ende der Entdeckungsreise - irgendwie doch trotzdem essentiell: "Requiem", "Octagon", "Destroyer Of Worlds".
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von Jhonny » Freitag 29. September 2017, 10:14
Ich steh auch erst bei drei BATHORY-Alben, peinlicherweise...
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von Pillamyd » Sonntag 26. November 2017, 15:46
"Bathory" ist für mich eine Art Mythos. Quorthon und Bathory haben für mich immer etwas unnahbares, etwas an sich, dass ich erst mit den Jahren zu verstehen glaubte. Das ich mir einige Alben aus der Diskographie jetzt erst gekauft habe, liegt schlicht und einfach daran, dass das nötige Kleingeld jetzt mal zur Verfügung stand. Da musste ich die Gelegenheit einfach beim Schopfe packen. Mich hat es schon immer gestört, dass "Bathory" nicht in meiner Sammlung vertreten sind.
So richtig gut kenne ich eigentlich auch nur die Alben "Blood Fire Death" und das Debütalbum. Ich weiß noch ganz genau, wie ich das Cover zu "Blood Fire Death" das erste Mal sah. Die Bezeichnung der Musik dazu und man konnte sich schon vorstellen in welche Richtung es gehen mag. Meine Freude über die Alben ist rießig. Vor allem weil ich jetzt "Blood On Ice" und "Nordland I+II" gar nicht kenne. Entdeckungsreise kann auch hier beginnen.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 26. November 2017, 16:12
Schön zu hören. Die "Blood On Ice" ist aus meiner Sicht eines der phänomenalsten Konzeptalben überhaupt. Eine nordische Conan-Story wie aus dem Bilderbuch mit unglaublich mächtigen melodischen Motiven und berührenden Textstellen. Die beiden Nordland-Alben sind stilistisch ähnlich, aber konzeptionell loser gestrickt, manche mögen sie nicht so sehr, andere dafür umso mehr. Cool, dass du dich hier direkt an drei Alben nach der klassischen "First 6"-Reihe wagst. Denke nicht, dass du es bereuen wirst und bin sehr gespannt auf deinen Bericht nach erfolgtem Kennenlernen.
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