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Jag PanzerRe: Jag PanzerAch ja, dass Harry ein Rivera-Syndrom hätte, empfinde ich nicht so. Im Prinzip singt der "nur" bei drei Bands, von denen eine quasi nicht aktiv ist (TITAN FORCE), und das sind alle drei Bands, die im Wesentlichen auch auf seine Stimme aufgebaut sind, während James ja "überall" gesungen hat, was wegen seiner sehr eigenwilligen Stimme halt alle Bands in die HELSTAR-Richtung gedrängt hat, auch jene, zu denen das nicht wirklich gepasst hat.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Jag PanzerDas war natürlich auch überspitzt formuliert und kommt eventuell vom HarrysingsateveryKIt-Syndrom.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Jag PanzerÄhem... das einzige echte Problem hier ist, dass der Song langweilig ist, oder!?
668 - Neighbor of the Beast
Re: Jag PanzerFinde ich jetzt nicht. Ein typischer JP Song, wie sie ihn seit Anfang der 00er Jahre immer wieder bringen. Sowohl vom Komponieren her, als auch vom Sound her (Drum PC). Warum das jetzt auf einmal überall so runtergemacht wird verstehe ich nicht.
Re: Jag Panzer
Weil doch früher alles besser war. Die jungen Bands können alle nicht überzeugen und die alten liefern nur noch Rotz ab. Also hören wir jezt alle nur noch Death und Black Metal, vielleicht hin und wieder etwas Thrash, aber der traditionelle Metal ist tot. Bis auf die obskuren Rereleases aus der vierten Reihe, die bei Divebomb noch rauskommen. Ich weiß nicht, ob es Übersättigung durch zu langes und zu übermäßiges Kaufen in den letzten Dekaden ist oder was auch immer, aber dieses Genöle an allen neuen Veröffentlichungen dass sich immer mehr ausbreitet geht mir sowas von auf den Sack.
Re: Jag Panzer
Na in die ICED EARTH-Tiraden hast du dich aber auch mit eingereiht. ![]()
Re: Jag Panzer
Das tu ich da aber schon seit mindestens 10 Jahren. ![]()
Re: Jag Panzer
Den Ball kann ich locker zurückspielen. Mir entzieht sich das Gejubel der sogenannten superben neuen Bands und Meisterwerke der alten Säcke. Oder das Gejubel über Klassiker der NWoBHM oder US Metal, wo ich mich frage, wo waren die denn in den 80ern/90ern so geil?!? Als Soundhörender wird man mittlerweile belächelt und abgestuft, aber hallo, tolle Entwicklung. Drüben im "Reine Gewissen"-Forum wird man darauf hingeweisen, das man eine einstige Lieblingsband nur versohlt, weil man in das allgemeine Bashinghorn stößt um des Stoßens Willen. Geht's noch?!? Rüdiger nannte das "haunting spirits". Ich kann hier nur mit dem Kopf horizontal schütteln. Gesteht dem Fan seine Meinung zu, egal wie geartet, ich lasse auch jubeln und juble bei Gefallen gerne mit. Je mehr ich derzeit darüber nachdenke, komme ich zu dem Schluß, dass früher vieles besser war. Die Musik und handwerklichen Fähigkeiten, der Sound, die Szene. Heute wird der Soundfreund als Basher und Nörgler eingestuft, wenn man seine Meinung ehrlich kundtut. Die Jubler dürfen dagegen alles behaupten. Mich regt das Gejubel weniger auf, aber das stetige Draufhauen auf diejenigen, die kritisch hören, das geht mir mittlerweile mehr als sowas auf den Sack. Dann bleibt halt unter Euch und macht das Jubelboard ohne kritische Untertöne auf oder geht ins RW-Forum. Wenn Drums nach PC klingen und mich das stört, dann sag ich das, wenn mir etwas gefällt, sag ich das ebenso. Warum sich die Jubler mit ihrem scheinbar reinen Gewissen gestört fühlen? Keine Ahnung, ich find's analog zum Kotzen, behalte mir Freude wie Enttäuschung weiterhin vor! Vergällt aber derzeit Foren und Diskussion um Musik. Ich habe fertig!
Re: Jag PanzerKann ich nachvollziehen. Das ist auf anderen Boards ja deutlich schlimmer, was sicherlich auch an der Anzahl der Beiträge und User liegt. Schreibt man etwas Negatives über eine Band - die man früher aml toll fand - ist man am "trollen". Vermeintliche Undergroudn-Helden mit Kritik zu behaften geht auch nur schwerlich und wird im Ernstfall mit kollektivem Bashen von seitens eines selbst gebastelten Geschmacks-Zirkels geahndet. Underground-Gedanke? Null. Überall regiert Vitamin B. Man darf es sich nicht mit diesem und jemen verscherzen. Da nehme ich mich auch gar nicht aus. Man überlegt manchmal schon zwei Mal, wem man seine Band über welche Band mitteilt. Schlimm eigentlich.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Jag Panzer
Oha, das lese ich jetzt erst, weil mich die JP-Diskussion im DFF so befasst hat. Mir scheint, dass da mein Beitrag echt komplett falsch angekommen ist. Kann gut sein, dass ich da blöd formuliert habe, denn so war das ganz sicher nicht gemeint. Als erstes lasse ich immer jedem seine Meinung, und ich freue mich auch drüber, dass er sie äußert, denn wenn er es nicht tut, gibt's nix zum reden und fachsimpeln. Und zum anderen geht mir Jubelpriestertum jeder Couleur auch komplett gegen den Strich, und ich finde es furchtbar, wenn manche Kühe foral so heilig sind, dass jede Kritik als Affront aufgefasst wird. Ich liebe "meine" Bands ja auch abgöttisch, und ich sehe ihnen stets viel nach, aber Abfeierorgien liefere ich doch ausgesprochen selten, möchte ich meinen. Bin da eher der: "Jo, mag Mist sein, aber ich liebe es trotzdem."-Kandidat. Mich nervt das gelegentlich im "zu wenig MAIDEN-Thread", wo ich ja auch mehrfach angeeckt bin, weil ich mich erdreistete, die letzte Manowar besser zu finden als die vorletzte Maiden, und weil ich allgemein Post-Reunion-Maiden teilweise eher langweilig finde. Der "haunting spirits"-Beitrag war tatsächlich etwas unglücklich formuliert, wenn ich ihn nochmal lese. Das sollte definitiv nicht deine Kritik als falsch oder unberechtigt oder was auch immer darstellen, sondern eher mein Problem damit, dass ein Bewertungskriterium in Diskussionen über neue Platten eine so große Wichtigkeit bekommen hat, das mir enorme Schwierigkeiten bereitet. Wir hatten das neulich schon mal kurz, mit der Subjektivität und dem Relativieren. Da kann ich halt nicht aus meiner Haut. Wenn es Kritik hagelt, will ich die verstehen, und ich will lernen, das selbst zu erkennen, zu antezipieren, was andere möglicherweise an einem Album schlecht finden könnten. Du sagst: "Ist doch egal, was andere denken, sag's wie du denkst!" - Ist richtig, mache ich ja auch, trotzdem: Mich reizt der Analyseprozess und mich ärgert es, wenn ich schreibe: "Geiler Song!" und es kommt als nächstes, für mich unerwartet: "Jo, aber halt ein Scheiß-Drumsound!" - Ich würd da halt gerne als Threadstarter schreiben können: "Geiler Song, wenn man den Triggersound verträgt!" - Vielleicht ist das ein komischer Ehrgeiz meinerseits, aber genau das meinte ich mit "haunting spirits", mit den Geistern, die mich verfolgen: Ich will was empfehlen, das ich für toll halte, und dann schlägt mir die Kritik am Sound entgegen, und ich fühl mich blöd, weil ich den Leuten was empfohlen habe, was einen (mehr oder minder offensichtlich) beschissenen Drumsound hat. Da will ich halt vorwarnen können, nach dem Motto: "Toll, aber...", sowohl im Review als auch in Forenbeiträgen. Und das krieg ich nicht gebacken, weil mir die Sensoren weitgehend fehlen. Ich will das lernen. Es ist nicht die Kritik, die mich stört, sondern die Tatsache, dass mich die Kritik unerwartet trifft. Deswegen ist die Sounddebatte mein Schreckgespenst. Kann sein, dass ich zu verkopft an alles heran gehe...? alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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