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von Peter Kubaschk » Donnerstag 23. September 2010, 09:41
Worum es holg geht, ist doch offensichtlich:
für ihn wirken SAVOY GRAND (bzw. diese Form der Musik) um des Wirkens Willen. Darin lässt man sich fallen, das muss nicht analysiert werden. Beginnt man damit, nimmt man der Musik ein Stück weit seine Wirkung, da Analyse nun mal einem emotionalen Fallenlassen ziemlich im Weg steht.
Natürlich soll/darf/muss Julian schreiben wie er die Musik findet (1. Post), aber eigentlich war damit alles gesagt. Auseinandernehmen macht kaputt. Und nichts anderes hat holg gesagt.
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von Jhonny » Donnerstag 23. September 2010, 09:45
Joa, ok - von dem Gesichtspunkt her - verstanden 
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von Julian Rohrer » Donnerstag 23. September 2010, 10:16
Also von Zerreden kann keine Rede sein. Wenn ich mich in etwas _nicht_ fallen lassen kann, überlege ich, warum. Damit beginnt die Analyse. Und es regt mich nachwievor tierisch auf, wenn einem verboten wird, sich auf einer anderen Ebene mit Musik zu beschäftigen, als die der reinen Schönheit um der Schönheit willen. Wobei ja nie bestritten wurde, dass diese Musik so wirken kann. Mein zweiter Beitrag war eine Antwort auf Fabians Antwort. So funktioniert das hier: Beitrag - Antwort - Antwort... eigentlich nichts Neues. Dein Vorwurf war deutlich schlimmer als der des falschen Inhalts oder gar der Länge (wobei das natürlich implizit mitschwingt, zumindest subjektiv): Denn du unterstellst mir, durch meine Herangehensweise die Wirkung der Musik per se "niederzudrücken" oder, um es auf den Punkt zu bringen, zu zerstören/zerstören zu wollen. Als ginge es mir um das Schreiben um des Schreibens Willen. Sozusagen um eine extrovertierte Selbstprofilierung auf Kosten der Musik. Und das ist eine gemeine Unterstellung, die meinem Verständnis von Musikrezeption völlig entgegenläuft. Wenn ich eine Analyse anstrenge, versuche ich für mich in Reflektion mit dem Fan der Musik und in einer kritischen Betrachtung herauszufinden, was genau diese Bewegung beim Gegenüber erzeugt - eben wenn es sich mir nicht sofort erschließt. Das kann mich wiederum in die Situation bringen, die Musik auf einer neuen Ebene auf ein weiteres anzutesten, und steigert das Potential, dass mir die Musik am Ende mehr gibt. Oder aufgrund der Ergebnisse vielleicht sogar ganz konstruktiv eigene Bands mit ins Spiel zu bringen, die ähnliche Bewegungen verursachen. Jaha, Horizonterweiterung! Was hat das denn verdammt nochmal mit Zerreden zu tun?
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von Holger Andrae » Donnerstag 23. September 2010, 10:32
Julian, du schießt in deiner Interpretation meines Kommentares ein paar Lichtjahre am Ziel vorbei. Ich will dir hier gar nichts unterstellen und finde es eher höchst löblich, wenn du dich so sehr mit der Musik beschäftigst.
Wenn ich allerdings bei jeder Musik, in die ich mich nicht fallen lassen kann, eine derartige Analyse starten würde, wäre mir das dann doch zu zeitaufwendig. Ich freue mich für dich, wenn dich nicht dieser Masturbation aussetzt und lieber gezielt nach Genüssen suchst.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Julian Rohrer » Donnerstag 23. September 2010, 10:39
Okay, entschuldige meine Unterstellungen, aber dann verstehe ich deinen ersten Kommentar nicht.
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von Holger Andrae » Donnerstag 23. September 2010, 10:45
Holger Andrae hat geschrieben:Ihr macht hier gerade genau das, was diese Musik bei mir nicht auslöst: Analysieren. Schön verstrickte Satzgeflechte, die den Leser erdrücken und die dieser herrlich schwebenden Musik nicht im geringsten gerecht wird. Zerredet.
Diesen? Ich habe doch lediglich gesagt, dass ich bei dieser Musik nie im Leben anfangen würde zu analysieren. Da lehne ich mich zurück, trinke Kaffee, esse ein paar Himbeertörtchen und genieße den Tag. Für mich habt ihr die wundervolle Musik zerredet. Mehr nicht. Da muss jetzt intellektuelles Schlammwerfen gestartet werden, in dem man die Beiträge anderer als "schwachsinnig" bezeichnet.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Julian Rohrer » Donnerstag 23. September 2010, 10:55
Dann liegt der Fehler also bei mir, weil ich "Zerreden" als eindeutig negativ konnotiere? Gut, kann ich mit Leben. Aber letztendlich liege ich dann doch nicht soweit daneben mit meiner Einschätzung.
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von Holger Andrae » Donnerstag 23. September 2010, 10:57
Natürlich ist "zerreden" negativ. Aber in diesem Fall doch nur aufgrund meines subjektiven Empfindens beim Anhören dieser Musik.
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von Julian Rohrer » Donnerstag 23. September 2010, 17:48
Hm. Also haben wir die Suppe damit aufgegessen?
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von Holger Andrae » Donnerstag 23. September 2010, 17:55
Ich esse ja lieber Himbeertörtchen. Falls du damit meinen solltest, ob das Thema damit abgeschlossen ist (was ich tatsächlich nur vermute, weil mir diese Redewendung völlig fremd ist), dann lautet meine Antwort:Ja.
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