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von Martin van der Laan » Montag 5. Juni 2017, 18:06
Bin ja etwas belustigt, dass mein Nickname auch in der schafigen Aufzählung der Ewiggestrigen vorkommt... vielleicht sollte ich mich hier doch etwas breiter äußern, ich dachte immer dies sei ein Heavy Metal-Forum  . Aber wenn es ewig gestrig ist Melodien und Strukturen in meiner Musik zu mögen, dann hefte ich mir den Sticker gerne an. Außerdem: Mit dem was 30-35 Jahre alt ist, bin ich nun mal aufgewachsen. Womit man aufwächst und sich geschmacklich sozialisiert, wird persönlich immer was ganz Besonderes und Einzigartiges bleiben. Wenn ich meine Empfindungen und Erinnerungen mal ganz außen vor lasse, dann könnte ich eher zu dem Schluss kommen, dass in der Musik mit Johann Sebastian Bach und in der Literatur mit William Shakespeare eigentlich schon alles Wichtige gesagt und getan war...
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Martin van der Laan
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von Holger Andrae » Montag 5. Juni 2017, 18:12
Ich vermute ja, dass Kollege Schaf einfach nur ein bisschen polemisch in der Gegend herum blöken wollte. Dass es ihm dabei untrem Pelz ein bisschen warm geworden ist, mag die wirren Eindrücke erklären. Gerade in einem MusikForum, in dem anteilig so wenig über Musik diskutiert (eigentlich mehr monologisiert) wird und wenn, dann auch anteilig viel über "moderne" Musik, ist die getätigte Aussage doppelt seltsam.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Schaf » Montag 5. Juni 2017, 18:32
Quod erad demonstrandum.
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von Schaf » Montag 5. Juni 2017, 18:41
Schaf hat geschrieben:Quod erad demonstrandum.
In Bezug darauf: Auch wenn ich hier nur für mich sprechen kann, finde ich es schon reichlich seltsam von "zwingen" zu reden. Ich habe aktuell zum Beispiel Doomocracy abgefeiert. Die haben gerade mal zwei Alben draußen. Ich stehe auf The Night Flight Orchestra, Wovenhand, Euphoria, Night Demon, Them und Memento Waltz. Das Genre ist Heavy Metal. Da ist alles traditionsgemäß älter als 35 Jahre, Hardrock ebenfalls. Diese komischen Schubladen aus denen schwarz/weiß angepinselte Rabauken hervor krabbeln, um wahlweise ryhthmischen Baustellenlärm zu imitieren oder einen Anfängerkurs im Nähmaschinenchopperstart zu imitieren, kann man doch nicht ernsthaft als Genres bezeichnen.
Genres sind nur das, was Holg dazu erklärt. Alles andere sind keine Genres. Weil Holg das so sagt.
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von Holger Andrae » Montag 5. Juni 2017, 19:17
Schaf hat geschrieben:Schaf hat geschrieben:Quod erad demonstrandum.
In Bezug darauf: Auch wenn ich hier nur für mich sprechen kann, finde ich es schon reichlich seltsam von "zwingen" zu reden. Ich habe aktuell zum Beispiel Doomocracy abgefeiert. Die haben gerade mal zwei Alben draußen. Ich stehe auf The Night Flight Orchestra, Wovenhand, Euphoria, Night Demon, Them und Memento Waltz. Das Genre ist Heavy Metal. Da ist alles traditionsgemäß älter als 35 Jahre, Hardrock ebenfalls. Diese komischen Schubladen aus denen schwarz/weiß angepinselte Rabauken hervor krabbeln, um wahlweise ryhthmischen Baustellenlärm zu imitieren oder einen Anfängerkurs im Nähmaschinenchopperstart zu imitieren, kann man doch nicht ernsthaft als Genres bezeichnen.
Genres sind nur das, was Holg dazu erklärt. Alles andere sind keine Genres. Weil Holg das so sagt.
Dir ist schon klar, dass ich nur auf Deine völlig am Ziel vorbei geschossene These reagiert habe? Ich mag Opeth, Massacre, Long Distance Calling, COG, Anathema, Primus, , Unleashed, Tribe After Tribe, etc. Da wären wir schon bei Genres aus den 90ern (und später). Ich mag - wie mich der Soundcheck gelehrt hat - sogar ein bisschen Metalcore. Dieses seltsame Pauschalisieren deinerseits hat nur einen - nicht ganz uncharmanten - positiven Effekt: Es entsteht eine Diskussion. Das ist mir lieber als weitere Ein- und Zweizeiler über Marvel- und Bond-Filme oder Tritratrulala-Metal mit oder ohne symphonische Untermalung. Ach, das Schaf hört ja so schräge Musik auch nur, um anders zu sein.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Schaf » Montag 5. Juni 2017, 21:36
ach, das Schaf hört ja so schräge Musik auch nur, um anders zu sein.
Komisch. Ich nahm an, dass ich diese Musik höre, weil sie mir gefällt.
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von Holger Andrae » Montag 5. Juni 2017, 21:43
Schaf hat geschrieben:ach, das Schaf hört ja so schräge Musik auch nur, um anders zu sein.
Komisch. Ich nahm an, dass ich diese Musik höre, weil sie mir gefällt.
Komisch, ich dachte, ich würde relativ offen für verschiedene Musikstile sein.
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von Peter Kubaschk » Montag 5. Juni 2017, 22:53
Lustigerweise hört das Schaf auch nur Musik deren Ursprung mindestens 35 Jahre alt ist. Basiert alles auf Metal, Rock, Punk und Wave.
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von Teichfrosch » Dienstag 6. Juni 2017, 01:51
Schaf hat geschrieben:Komisch. Ich nahm an, dass ich diese Musik höre, weil sie mir gefällt.
Das machen aber nun wirklich nur Narren. Gibts eigentlich einen tieferen Anlass für die Diskussion? Oder käbbelt ihr euch nur aus Langeweile? Abgesehen davon besuche ich diesen Thread wegen einer tatsächlichen Erkenntnis, weshalb es fast schon witzig ist, dass der werte Herr MvdL genau diese Aussage tätigte: MvdL hat geschrieben:Außerdem: Mit dem was 30-35 Jahre alt ist, bin ich nun mal aufgewachsen. Womit man aufwächst und sich geschmacklich sozialisiert, wird persönlich immer was ganz Besonderes und Einzigartiges bleiben.
Da ich ja beschlossen habe, hier wieder etwas herumzulungern, nahm ich dies als Anlass, auch mal wieder ein paar länger nicht gehörte Alben, teils aus der Jugendzeit, mir zu Gemüte zu führen ... und vieles gerade von den Sachen, die ich während meiner Jugend oder der Zeit als junger Erwachsener gehört habe, mag ich gar nicht mehr so wirklich. Klar, da kommen teils schon noch Erinnerungen hoch, aber dass ich jetzt wirklich richtige Lust hätte, beispielsweise RAGE AGAINST THE MACHINE zu hören, passiert doch eher nie - und ja, ich halte die ganz im Gegensatz zum größeren Teil dieses Forums immer noch für ziemlich großartig. Aber selbst wenn ich sie großartig finde, so habe ich doch eigentlich nie Lust, es mal aufzulegen. Gut, mag jetzt nun daran liegen, dass ich mich auch erst ab ~19-20 wirklich intensiv mit Musik beschäftigt habe, RATM kamen einfach früher. Aber auch vieles aus dieser Zeit packt mich heute nicht mehr, selbst wenn es qualitativ gut gemacht ist.
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von Martin van der Laan » Dienstag 6. Juni 2017, 08:44
Ich glaube, dass das wirklich was mit dem Prägungsalter zu tun... ich bin seit frühen Kindertagen von Musik fasziniert; das lief bei mir wohl eher ungewöhnlich, weil ich als 10jähriger völlig hin und weg war von Tschaikowsky, Mozart und Grieg. Ich der Sturm-und-Drang-Phase, die für die Persönlichkeitsbildung zumindest bei mir entscheidend war, kam dann Heavy Metal in meine Welt und hat sie heftig auf den Kopf gestellt. Wenn ich so'n Zeug wie "Hall of the Mountain King", "Metal Church", oder "Warning of Danger" höre, dann steht diese fantastische Zeit wieder lebendig vor mir und ich bin sofort wieder verliebt in diese Musik. Wirklich verstanden in seiner ganzen Bandbreite habe ich Heavy Metal & Co. aber auch erst 1989/90; das Gros der einigermaßen sichtbaren Genre-Releases aus diesen beiden Jahren kenne ich fast alle auswendig, glaube ich. Erst ein paar Jahre später habe ich mir Jazz und traditionelle Musik verschiedener Länder erschlossen; elektronische Musik kam erst sehr spät dazu und das auch eher über Stockhausen("Sirius") als über Kraftwerk...
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