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von Eike » Montag 30. Januar 2017, 20:44
Das Schlagzeug ist nicht so ganz meins, etwas flach produziert, aber sonst kommt das gut.
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von Holger Andrae » Montag 30. Januar 2017, 21:10
Hm, nicht so ganz meins. Rhythmisch etwas rammsteinern, dazu eine - für mich - falsche Singsprache und musikalisch aufs erste Ohr etwas zerfahren.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Rüdiger Stehle » Montag 30. Januar 2017, 21:27
Die Einordnung ist für mich auf jeden Fall nachvollziehbar. Hätte mich jetzt auch gewundert, wenn du direkt in Begeisterungsstürme ausgebrochen wärst. Aber immerhin klingt dein Verdikt nicht so negativ wie das von Peter. =)
Wie siehst du eigentlich die aktuelle Anthrax? Scheitert noch immer am Veto des emotionalen Ohres?
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von Holger Andrae » Montag 30. Januar 2017, 21:38
Immer noch nicht angehört und irgendeine innere Stimme hindert mich auch daran. Komische Wesen, diese Nerds.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von mike » Montag 30. Januar 2017, 21:42
Mir geht es da ähnlich. Aber ich habe mir ja jetzt vorgenommen der Platte eine Chance zu geben.
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von Rüdiger Stehle » Montag 30. Januar 2017, 21:47
Als passionierter Schwarzmetaller und Manowar-Verehrer habe ich gar nicht erst damit angefangen, an meine Lieblingsbands die Erwartung zu hegen, dass die aus durchwegs sympathischen Menschen bestehen.  Mike: Bin gespannt, was du denkst, wenn du sie angehört hast.
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von Rüdiger Stehle » Montag 30. Januar 2017, 22:17
Eine gibt's heute noch, wobei ich mich bei der Beschreibung mal selbst aus dem Bandthread heraus zitiere, weil sich meine Einschätzung zum Album seither nicht nennenswert geändert hat: Die besten Alben - Platz 14SARKE "Bogefod" Die musikalischen Rahmendaten passen schon mal. Irre abwechslungsreich streift das Album die üblichen SARKE-/TULUS-/KHOLD-Zutaten wie groovenden Black Metal und Celtic Frost, aber auch ein wenig slayerigen Thrash (der langsameren, Seasons-artigen Schule) in manchen Riffs, sehr, sehr viel schleppenden Schwarz-Doom, ein wenig Folk in einem kurzen akustischen Stück mit Elfe, und sehr viele herrlich verschrobene Leadgitarren, die man in dieser Form nur selten hört und an denen man sich reiben kann, aber ihnen auch völlig fasziniert verfallen. Dazu kommt natürlich der knurrende Nocturno Culto, wie man ihn kennt und liebt, der dieses Mal extrem gut verständlich ist. Das ist in diesem Fall auch ziemlich wichtig, denn "Bogefod" ist ein Konzeptalbum, bei dem die Texte durchaus wichtig sind. "Bogefod" heißt Hinkefuß, und das nicht ohne Grund, denn das Album widmet sich der altisländischen "Eyrbyggja Saga", und daraus speziell der Sage des alten Wikingerfürsten Thorolf Hinkefuß, der zu Lebzeiten ein rauhbeiniger Gesell war und daher keine Ruhe im Grabe fand und nach seiner Grablege immer wieder als Draug Mensch und Tier seiner Heimat auf gar garstig tödliche Weise heimsuchte, weswegen er ausgegraben und nochmal begraben, und nochmal ausgegraben und verbrannt werden musste. Doch auch das half nicht, denn die Asche wurde von einem Bullen aufgeleckt, dessen Kalb dann Thorolfs rastlosen Geist beherbergte bis man auch noch den Jungbullen tötete und den Kadaver in einem Sumpfloch versenkte, um das man hohe Mauern errichtete. So ungefähr jedenfalls... Das half dann, aber auch nicht so wirklich. Manch einer meint, der gute Thorolf gehe heute noch an der Nordküste der Halbinsel Snæfellsnes im Westen Islands um und sorge für unerklärliche Todesfälle bei Mensch und Tier. https://www.youtube.com/watch?v=dZcgpTmM9eghttps://www.youtube.com/watch?v=5K3mqgjm2cQ
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von Eike » Dienstag 31. Januar 2017, 00:33
Das hat Groove, das gefällt mir. Ist es schlimm, wenn mich das ein ganz wenig an CARPATHIAN FOREST erinnert?
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 31. Januar 2017, 00:43
Nö. Passt schon. Ist teilweise die selbe Ecke, wobei Nattefrost mit seinen Mannen halt speziell in der späteren Phase oft deutlich punkiger und chaotischer ran geht.
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von Rüdiger Stehle » Samstag 11. Februar 2017, 18:41
So, die Großkampfwochen an der Schützenkreismeisterschaftsfront sind vorbei, und daher kann es nun auch hier weiter gehen: Die besten Alben - Platz 13POLTERGEIST "Back To Haunt" Ganz ehrlich: So wirklich ernsthaft habe ich tatsächlich nicht mit einer Rückkehr der alemannischen Polterdreschgeister gerechnet. Die Livegigs bei MA und HOA waren super, doch als danach erst einmal wieder Ruhe war, dachte ich wirklich nicht mehr daran, dass da ein viertes Studioalbum kommen würde, und plötzlich war es da, und es kickt ohne Ende. Die Schweizer schaffen es, den Spirit ihrer alten Scheiben einzufangen, sie haben das Gespür für die richtige Mischung aus Anspruch und Eingängigkeit; die Hooklines sind prägnant; V.O.s Riffs und Leads nach wie vor was ganz besonderes, und André hat gesanglich drauf, was recht wenigen Thrash-Sängern aus dem deutschsprachigen Bereich so richtig gelingen will, nämlich eine sehr stimmige Mischung aus schriller Schärfe und Melodie hinzukriegen. Perfekter Stoff für Thrasher, denen die schwarze Teutonik zu garstig ist, und die auch gerne mal in die verspielteren Gefilde der Bay Area blicken. https://www.youtube.com/watch?v=af0f5yiWcqEhttps://www.youtube.com/watch?v=3fo--bRRjXsDer Sound ist im Original viel besser als bei den YT-Samples. Hier mein Langformreview: http://powermetal.de/review/review-Polt ... 29172.html
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