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von Pavlos » Samstag 28. Januar 2017, 18:22
Weiter gehts, Kameraden. Draw your sword and ride with me into battle...oder bleibt weiterhin fern. Ich jedenfalls will Blut sehen!!
10. Floating Me - Sugar Ruhiger R.E.M.-mässiger Beginn. Tiefe, dunkle Stimme, "You´ve got your own space in time...". Die zweite Strophe hat deutlich mehr Bewegung, allerdings haben mir die Gesangslinien mit/in den ruhigen Parts besser gefallen. Der Refrain zieht in Sachen Härte und Lautstärke ebenfalls deutlich an, kann mich jedoch nicht so richtig überzeugen. Die kurzen Bläser(?)-Samples schieben die Nummer in James Bond Titelsong Regionen. Nein, das Lied gibt mir nix, das ist mir zu gewöhnlich, zu dunkel und letztendlich (zum Großteil) auch zu eingängig. Coole Parts sind vorhanden (Beginn), aber die uncoolen Passagen überwiegen. Außerdem nervt der Gesang mit der Zeit, der hat so´nen suizidalen Gothic Touch. Next!!
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Pavlos
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von Pavlos » Samstag 28. Januar 2017, 18:22
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von Pavlos » Samstag 28. Januar 2017, 18:34
11. Arcane - Keeping Stone: Water Awake Mal wieder ein ruhiger Beginn, Stimme und Klavier, that´s it. Dann nimmt die Nummer etwas Fahrt auf und hat was von aktuellen Fates Warning. Die Stimme wird gekonnt eingesetzt und der Mann am Mikro turnt die Tonleitern rauf und runter, die komplette Emotionenpalette inklusive. Mir ist das zwar zu piensig, aber der kann das wirklich gut. Sänger wie er haben früher Pferdesticker in Freundebücher geklebt, aber ich vergebe ihm, er kann was, er zieht mich mit, er pinselt Bilder vor mein geistiges Auge. Und während ich mir viel zu viel Gedanken über einen möglichen Kindheitsverlauf des Mannes mache, zieht die Nummer langsam aber sicher weiterhin an. Schön ausgeführt, die Herren. Die fragile Sologitarre lässt mich gedanklich mitzupfen - dabei kann ich die im wirklichen Leben gar nicht spielen, aber darum geht es hier nicht. Diese Musik steht für Eskapismus. Proggig ist hier nix für mich, aber jetzt, wo die Truppe fulminant im Kollektiv musiziert, hat das schon was mächtiges, was imposantes. Alles super ausbalanciert, alles super zusammengefügt. Der obligatorische ruhige Part am Ende ähnelt natürlich dem Beginn des Songs, aber als Maiden Jünger kenne und mag ich das. Schöner Track, auch wenn die gaaaanz großen Momente fehlen, aber wie gesagt, da sind Könner am Werk. https://www.youtube.com/watch?v=bHUhnmaujB0
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Pavlos
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von Pavlos » Samstag 28. Januar 2017, 18:47
12. The Red Paintings - Streets Fell Into My Window Der erzähleriche Stimme samt Streicherinstrument zu Beginn erinnert natürlich an early Genesis und deren Gabriels Peter. Dass die Wunderland Alice immer wieder genannt wird intensiviert die weird Märchenatmosphäre. Plötzlich wird alles aufgeregter, die Stimme wird aggressiver, Verdoppelungen sorgen für Verwirrung. Dann nochmal ein kurzer ruhiger Part und ab gehts bei 01:45. Massive Keyboardwände treffen auf fette Rhythmusgitarren, dann erneut eine stille Passage. Im Hintergrund Stimmspielereien, der Hauptsänger wirkt verwirrt, verängstigt, hilflos. Mir liegen die Lyrics nicht vor, aber ich werd mich da mal reinlesen, das klingt ganz interessant und mit vorliegendem Text wird die Musik bestimmt noch intensiver funktionieren. Dynamik kann die Band, auch wenn ich sie gerne öfter härter hätte. Sehr experimentell, sehr freaky...aber auch sehr interessant, denn das klingt, als ob ein junger Gabriel in eine australische Gesangskabine des Jahres 2013 teleportiert wurde - das kann also nicht schlecht sein. Schöne Entdeckung, da werd ich mich weiter mit beschäftigen..... https://www.youtube.com/watch?v=envyhuHX6n0
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Pavlos
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von Peter Kubaschk » Dienstag 31. Januar 2017, 09:20
Pavlos hat geschrieben:Weiter gehts, Kameraden. Draw your sword and ride with me into battle...oder bleibt weiterhin fern. Ich jedenfalls will Blut sehen!!
10. Floating Me - Sugar Ruhiger R.E.M.-mässiger Beginn. Tiefe, dunkle Stimme, "You´ve got your own space in time...". Die zweite Strophe hat deutlich mehr Bewegung, allerdings haben mir die Gesangslinien mit/in den ruhigen Parts besser gefallen. Der Refrain zieht in Sachen Härte und Lautstärke ebenfalls deutlich an, kann mich jedoch nicht so richtig überzeugen. Die kurzen Bläser(?)-Samples schieben die Nummer in James Bond Titelsong Regionen. Nein, das Lied gibt mir nix, das ist mir zu gewöhnlich, zu dunkel und letztendlich (zum Großteil) auch zu eingängig. Coole Parts sind vorhanden (Beginn), aber die uncoolen Passagen überwiegen. Außerdem nervt der Gesang mit der Zeit, der hat so´nen suizidalen Gothic Touch. Next!!
Hmm, interessant wie unterschiedlich die Musik wahrgenommen wird. Unser Blautier hat sich bald überschlagen vor Euphorie als ich ihm das auf einen Wichtelsampler gepackt hatte. "Zu dunkel" kann ich nachvollziehen, "gewöhnlich" finde ich es natürlich nicht und für "eingängig" habe ich bei der Platte extrem lang gebraucht. Allerdings ist das vielleicht schwieriger, wenn man das gesamte Album hört und diese Dunkelheit einen zu diesem Zeitpunkt schon voll umfasst hat. Den "Gothic Touch" kann ich aber nachvollziehen, weil mich Stimme ein wenig an Carl McCoy von THE FIELDS OF NEPHILIM erinnert.
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Peter Kubaschk
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von Peter Kubaschk » Dienstag 31. Januar 2017, 09:24
Pavlos hat geschrieben:11. Arcane - Keeping Stone: Water Awake Mal wieder ein ruhiger Beginn, Stimme und Klavier, that´s it. Dann nimmt die Nummer etwas Fahrt auf und hat was von aktuellen Fates Warning. Die Stimme wird gekonnt eingesetzt und der Mann am Mikro turnt die Tonleitern rauf und runter, die komplette Emotionenpalette inklusive. Mir ist das zwar zu piensig, aber der kann das wirklich gut. Sänger wie er haben früher Pferdesticker in Freundebücher geklebt, aber ich vergebe ihm, er kann was, er zieht mich mit, er pinselt Bilder vor mein geistiges Auge. Und während ich mir viel zu viel Gedanken über einen möglichen Kindheitsverlauf des Mannes mache, zieht die Nummer langsam aber sicher weiterhin an. Schön ausgeführt, die Herren. Die fragile Sologitarre lässt mich gedanklich mitzupfen - dabei kann ich die im wirklichen Leben gar nicht spielen, aber darum geht es hier nicht. Diese Musik steht für Eskapismus. Proggig ist hier nix für mich, aber jetzt, wo die Truppe fulminant im Kollektiv musiziert, hat das schon was mächtiges, was imposantes. Alles super ausbalanciert, alles super zusammengefügt. Der obligatorische ruhige Part am Ende ähnelt natürlich dem Beginn des Songs, aber als Maiden Jünger kenne und mag ich das. Schöner Track, auch wenn die gaaaanz großen Momente fehlen, aber wie gesagt, da sind Könner am Werk. https://www.youtube.com/watch?v=bHUhnmaujB0
Der Song ist von der leisen Seite des "Known/Learned"-Albums. Ich glaube eigentlich, dass dir die metallische Seite wohl besser gefällt, da das halt deutlich mehr Schmackes hat. Kannst ja mal in eine Nummer hineinhören: Keeping Stone: Sound On FireSelfsameUnturning
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Peter Kubaschk
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von Peter Kubaschk » Dienstag 31. Januar 2017, 09:28
Pavlos hat geschrieben:12. The Red Paintings - Streets Fell Into My Window Der erzähleriche Stimme samt Streicherinstrument zu Beginn erinnert natürlich an early Genesis und deren Gabriels Peter. Dass die Wunderland Alice immer wieder genannt wird intensiviert die weird Märchenatmosphäre. Plötzlich wird alles aufgeregter, die Stimme wird aggressiver, Verdoppelungen sorgen für Verwirrung. Dann nochmal ein kurzer ruhiger Part und ab gehts bei 01:45. Massive Keyboardwände treffen auf fette Rhythmusgitarren, dann erneut eine stille Passage. Im Hintergrund Stimmspielereien, der Hauptsänger wirkt verwirrt, verängstigt, hilflos. Mir liegen die Lyrics nicht vor, aber ich werd mich da mal reinlesen, das klingt ganz interessant und mit vorliegendem Text wird die Musik bestimmt noch intensiver funktionieren. Dynamik kann die Band, auch wenn ich sie gerne öfter härter hätte. Sehr experimentell, sehr freaky...aber auch sehr interessant, denn das klingt, als ob ein junger Gabriel in eine australische Gesangskabine des Jahres 2013 teleportiert wurde - das kann also nicht schlecht sein. Schöne Entdeckung, da werd ich mich weiter mit beschäftigen..... https://www.youtube.com/watch?v=envyhuHX6n0
Die "massiven Keyboardwände" sind echte Streicher und echtes Orchester. Der Mann macht bein einer Produktion seiner Platten keine Gefangenen und ist absoluter Perfektionist, was man gerade beim Zusammenspiel der klassischen Instrumentierung mit dem Rock-Teil auch anhört. Interessant sind auch deine Assoziationen zum Gesang, denn der Text ist inspiriert von dem Tsunami in Japan einst und wie sich die Leute gefühlt haben müssen, wenn buchstäblich eine Straße in ihr Fenster gefallen ist. Ich denke, "verwirrt, verängstigt, hilflos" trifft es da zu 100%.
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Peter Kubaschk
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von frankjaeger » Dienstag 31. Januar 2017, 18:24
Das Lied der RED PAINTINGS ist SOOOOOO gut!
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von 123_7 » Sonntag 5. Februar 2017, 13:09
Bei Interesse könnte ich mittelfristig sicher ein Folk(-Rock)-Sampler mit Schwerpunkt Großbritannien Spät60er/Früh70er bereitstellen.
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von Pavlos » Sonntag 5. Februar 2017, 17:45
123_7 hat geschrieben:Bei Interesse könnte ich mittelfristig sicher ein Folk(-Rock)-Sampler mit Schwerpunkt Großbritannien Spät60er/Früh70er bereitstellen.
Da melde ich mich (mal wieder) freiwillig, im alten Folk bin ich gerne zu Gast, das klingt cool, das will ich machen!!!!
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Pavlos
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