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von Jhonny » Samstag 28. Januar 2017, 09:55
Finde ich cool, dass du so konsequent zur OMEN-Scheibe stehst. Ich leg sie leider eher selten auf, weil ich den Sound schon wirklich anstrengend finde. Auch der Gesang ist aus meiner Sicht eher weniger überragend. Am KIT werde ich mir das aber natürlich trotzdem geben. (Das wird eh das Problem-KIT schlechthin? Wo soll ich da Pause machen? Alle Thrash-Bands auf jeden Fall, aber sonst?).
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von Peter Kubaschk » Samstag 28. Januar 2017, 10:07
Jhonny hat geschrieben:(Das wird eh das Problem-KIT schlechthin? Wo soll ich da Pause machen? Alle Thrash-Bands auf jeden Fall, aber sonst?).
Kodex, Leone, Majesty.... ich sehe da schon ein paar Möglichkeiten. Demolition Hammer solltest du hingegen nicht verpassen.
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von Rüdiger Stehle » Samstag 28. Januar 2017, 12:19
Also Leone möchte ich schon sehr gerne sehen. Die Chastain-Scheiben mit Leather sind schon wirklich tolle Alben und Leather singt, soweit ich das beurteilen kann, nach wie vor richtig großartig. Für mich sind potentielle Pausenbands einfach mal pauschal alle, die nach 1990 debütiert haben; plus ggf. je nach Fitness Q5 und Fifth Angel. Es könnte aber tatsächlich passieren, dass ich mir nur Cirith Ungol, Manilla Road, Omen, Leather Leone, Medieval Steel und Demoliotion Hammer anschaue. Denn ich will selbstredend bei Cirith Ungol so fit sein, wie ich noch nie bei einem KIT-Headliner war. Sprich: Sollte ich ernsthaft angeschlagen sein, schaue ich einfach NUR Cirith Ungol. 
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von Jhonny » Samstag 28. Januar 2017, 12:54
Atlantean Kodex waren großartig vor ein paar Jahren. Die schaue ich sicher an. Majesty wohl kaum.
Demolition Hammer finde ich auf CD schon gut, aber bei dem Line-Up sind sie für mich eine der weniger interessanten Bands. It Wytch Hazel und Eternal Champion muss ich auch zwei Newcomer sehen.
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von Siebi » Samstag 28. Januar 2017, 14:37
De Rabe zeigt Klasse mit flügelschlagendem Federstil. Top. So wollen wir neben lesen auch einige Worte fallen lassen, spitz wie überspitzt. F&J sind natürlich beste SIebimusik. Da spielen lebenserfahrene Menschen Musik, die sich nichts mehr beweisen müssen. It's the song that counts, trotz der ersten beiden Klassiker-Übervermächtnis-Alben, schaffen sie mich immer wieder zu überrasschen wie zu überzeugen. Der Drive, die Stimme Erics, die tolle Produktion. Unaufgeregter Metal mit Hirn und selbigem Schmalz. Mayfair aus Vorarlberg sind Prog wie man progressiv nicht besser umschreiben kann, unkonventionell, kein Rahmen so groß, um alle Töne schubladig einzufangen. Ich habe das Album leider noch nicht gehört, die CD ist aber da. Rebe wird eh bald wieder besucht werden müssen. Die Gegend an diesen Fleckchen Erde ist so beeindruckend, nicht nur zum Wandern ideal. Hellhound ist eine Granate, das ist heavy, das ist melodisch, das hat Eier, das hat Power, das geht unter die Haut, das hat alles, was ich an melodischem kraftvollen Hevy Metal schätze. Omen, tja,Omen, ich finde nur die Kimball-Phase relevant und die sehr mächtig, den Rest für die Tonne. Das hier, in Anbetracht der Vorgeschichte, ist Verarschung am Fan. Der Typ lebt irgendwo in seiner traumatisierten Alkoholikerwelt. Naja, krank ist er, und das spiegelt auch diese Platte wider. Zur rabischen Erklärung von Enttäuschung versus guter Songs, puh, dass verwirrt mich stets beim schwarzen Schwabenvieh. Aber in wirren Zeiten ist das das kleinste Problem.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 29. Januar 2017, 22:58
Weiter geht's mit nicht ganz so unumstrittenen Perlen: Die besten Alben - Platz 16ANTHRAX "For All Kings" In den letzten ein bis zwei Jahren sind ein paar komische Sachen passiert. Bands, die mich die letzten 20 Jahre kaum interessiert haben, ja, die zum Großteil nie eine wirklich große Rolle in meiner metallischen Vita gespielt haben, kommen plötzlich mit Scheiben um die Ecke, die mich irgendwie weit mehr packen können, als ich mir das je hätte vorstellen können. Das war bei Megadeth mit "Dystopia" der Fall, aktuell mit der neuen Metallica, ganz besonders aber auch ANTHRAX mit "For All Kings". Keine Ahnung, ich war nie der große Anthrax-Fan. Klar, das Frühwerk hat seinen Reiz, die "Sound of the White Noise" war ein Kracher vor dem Herrn, aber so 100% caught in a mosh war ich echt nie. Jetzt kommt ein Album, das sicher nicht das Wunderwerk schlechthin ist, und das auch viele alte Anthraxianer (gleich ob Belladonna- oder Bush-style) nicht unkritisch sehen, und es flasht mich aus dem Stand. Warum? Nun, ich finde zum einen, dass Joey hier eine blitzsaubere, echt coole Gesangsperformance an den Tag legt, was vor dem Hintergrund verwunderlich ist, dass er sich ausweislich seiner eigenen Interviewaussagen mit den Texten null befasst (außer dass er sie gut singen will), und damit eine innerliche emotionale Distanz zum Oeuvre hat, die man ja gemeinhin meint hören zu können. Da kommt dann unsere Thommy-Debatte ins Spiel: Ist ein Musiker, der zugibt, nicht "authentisch" zu sein, weil er einfach nur einen guten Job machen will, nicht authentischer als einer, der so tut als ob...? Drauf gesch#+?%, mir ist's wurscht: Ich mag die neue ANTHRAX für ihren unheimlich geschmeidigen Sound und Gesang, tatsächlich witzigerweise auch für die ultra-poppigen Anflüge etwa in "Breathing Lightning" und dafür, dass die Scheibe irre viele einprägsame Gesangshooks hat, wie man sie mitunter gerne mal auf fünf verschiedenen Scheiben der Konkurrenz sucht und nicht findet. Allein "Monster At The End" regelt alles weg. Ach ja, und ich finde den quietschbunten, artworkgewordenen Größenwahn auf dem Cover auch genial. Jo, sorry: Ich steh drauf! Unerwartet. Krass... https://www.youtube.com/watch?v=vcseSPDpslg
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von mike » Sonntag 29. Januar 2017, 23:19
Ich hab da noch gar nicht reingehört. Sollte ich vielleicht mal machen ... 
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 29. Januar 2017, 23:27
Hineinhören kann zumindest nicht schaden. Ist halt die Frage, was man heute von Anthrax hören will. Ich bin - wie oben angedeutet - komplett ohne Erwartungshaltung da ran gegangen, und dann war ich irgendwie sehr geflasht. Ich find's schön, dass die Scheibe weder retro noch postmodern ist; eingängig und ein bisschen poppig aber nicht trendy oder auf irgend eine Zielgruppe maßgeschneidert. Die Band will sich weder neu erfinden noch krampfhaft old school sein. Da gibt's dann Thrash, Speed, Groove und ein bisschen Alternativ recht frisch gemischt, mit teils sehr eingängigen Refrains.
Bei mir hinterlässt sie den Eindruck als sei sie (ähnlich wie auch die neue Metallica) recht frei von Erwartungshaltungen und Druck seitens Label und Fans, aber auch recht frei von eigenen Vorgaben und Genregrenzen entstanden. Kann natürlich täuschen, aber so wirkt es auf mich: Als hätte eine Band recht frei Schnauze Songs geschrieben, sich dabei aber ordentlich Mühe beim Ausarbeiten insbesondere der Hooks gegeben.
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von Jhonny » Sonntag 29. Januar 2017, 23:43
Die "For All Kings" gefällt mir definitiv auch besser als der direkte Vorgänger. Für die Top 20 reicht das bei mir zwar nicht, aber für etliche Hördurchgänge 2016 hat es gut gereicht. Ich finde den Gesang klasse, aber auch die Produktion.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 29. Januar 2017, 23:50
Ja, Gesang, Chorus-Hooklines und Produktion. Das sind für mich auch die Stärken des Albums.
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