Sampler-Bukkake

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Re: Sampler-Bukkake

Beitragvon Pavlos » Mittwoch 4. Januar 2017, 13:45

02. Lesser Key - Intercession
Der Song hatte mir schon beim ersten Anhören gefallen. Gemütlicher, fast schon Jam-mässiger Beginn. "You make your move so you keep comfotable, sit back, relax, you create a fire..", dann nimmt die Nummer etwas an Fahrt auf. Bisher chillig, aber doch ganz cool. Den Bandnamen musste ich ergoogeln (wie ich es übrigens bei allen Tracks machen muss, was einen nerdigen, jedoch willkommenen Rateeffekt mit sich bringt), und jetzt, wo ich in der Mitte des Stücks angelangt bin, bin ich nicht erstaunt, dass die Nummer immer mehr nach Tool klingt (Rhythmus, Leads im Hintergrund, Gitarrenklang, Atmosphäre). Lesser Key sind nämlich das Kind von Paul D´Amour, dem Ex-Basser der Toolianer. Toller Pornodarstellername, by the way. Fazit: Schöner Chorus, starkes Finale (die Leadgitarre!!!), coole Nummer. Da bleibt der Hellene dran.....
https://www.youtube.com/watch?v=wI-nIz4j9cY
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Re: Sampler-Bukkake

Beitragvon Pavlos » Mittwoch 4. Januar 2017, 21:57

03. Like Thieves - Brave The Day
Der Anfang hat was von Lifting Shadows Off A Dream, aber nur die ersten paar Sekunden, denn dann kommt er schon, der in Sachen Dynamik sinnvoll gesetzte Ausbruch Richtung Härte. Dann ein recht sanfter, fragiler Gesang, nicht das letzte Mal auf diesem Sampler, by the way. Die Strophe ist zu soft, aber dafür ist die Bridge geil. Ist das überhaupt eine/die Bridge? Egal. Wenn der Sänger gedoppelt singt, wenn also zusätzlich (s)eine tiefere ,weitaus maskulinere Stimme mitzwitschert, dann hat das auch genügend Eier um bei mir zu punkten. Allerdings, und ich spreche dieses "allerdings" hier wie ein von sich selbst überzeugter Gymnasiallehrer aus, mag ich meinen Prog deutlich härter, verschachtelter, Metal-ischer. Ich brauche instrumentale Abfahrten, ich brauche Egotrips der Gitarristen, ich brauche große Konzepte. Nicht, dass das hier schlecht wäre, ich mag es wirklich, aber mir ist das an vielen Stelleneinfach viel zu viel Gefühlsduselei. Aber das scheint eine weit verbreitete "Krankheit" im aktuellen Ausie Prog zu sein, wie mir scheint. Aber wie schon gesagt: Ich finde das Lied gut.
https://www.youtube.com/watch?v=SYZqLhVUtLU
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Re: Sampler-Bukkake

Beitragvon Pavlos » Mittwoch 4. Januar 2017, 22:10

04. Colibrium - Locked And Loaded
Ein riffiger Start, I like it, Kubinger. Dann eine (zu) tiefe Stimme, die in eine Bridge übergeht, die a) an Fahrt aufnimmt und aggressiver wird, und b) ein paar Gang Shouts am Start hat, die jedoch nach kleinen Buben klingen und deshalb die vielleicht beabsichtigte Aggressivität missen lassen. Im Video werden Muskeln gezeigt, die Schreie klingen jedoch mehr nach Hogwarts-Speisesaal. Trotzdem hat das aber was, so rein vom Arrangement her. Schönes, kurzes Lead. Dann erneut das Anfangsriff, diesmal singt er etwas höher, und diesmal klingt das auch deutlich passender. Nee, die folgende Bridge kommt zwar mächtig, ist mir mit den bereits erwähnten Shouts aber zu Hey-lastig. Da hätte man ruhig etwas böser klingen dürfen. Der nun folgende ruhige Part (Out of the way....) ist sinnvoll gesetzt, ich bin Fan von solch gekonnt gesetzten und ausgeführten Dynamik-Spielchen. Das darauf folgende Riff gefällt auch. Und zack boom bang, isses auch schon vorbei. Bester Track bisher. Trotz Harry Potter & Co.
https://www.youtube.com/watch?v=mmrSkkD0VFw
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Re: Sampler-Bukkake

Beitragvon Peter Kubaschk » Donnerstag 5. Januar 2017, 00:08

Pavlos hat geschrieben:02. Lesser Key - Intercession
Der Song hatte mir schon beim ersten Anhören gefallen. Gemütlicher, fast schon Jam-mässiger Beginn. "You make your move so you keep comfotable, sit back, relax, you create a fire..", dann nimmt die Nummer etwas an Fahrt auf. Bisher chillig, aber doch ganz cool. Den Bandnamen musste ich ergoogeln (wie ich es übrigens bei allen Tracks machen muss, was einen nerdigen, jedoch willkommenen Rateeffekt mit sich bringt), und jetzt, wo ich in der Mitte des Stücks angelangt bin, bin ich nicht erstaunt, dass die Nummer immer mehr nach Tool klingt (Rhythmus, Leads im Hintergrund, Gitarrenklang, Atmosphäre). Lesser Key sind nämlich das Kind von Paul D´Amour, dem Ex-Basser der Toolianer. Toller Pornodarstellername, by the way. Fazit: Schöner Chorus, starkes Finale (die Leadgitarre!!!), coole Nummer. Da bleibt der Hellene dran.....
https://www.youtube.com/watch?v=wI-nIz4j9cY


So gut ist die ganze EP, wobei die TOOL-Anleihen jetzt in meinen Ohren auch nicht übertrieben groß sind. Die EP ist jetzt bereits fast drei Jahre alt, ich hoffe, dass da bald ein Album in der Qualität kommt.

btw: alle Songs sind getaggt. Eigentlich sollte dir WinAmp, der Windows Explorer & co. auch so anzeigen, um welche Band es sich hier handelt. ;)
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Re: Sampler-Bukkake

Beitragvon Peter Kubaschk » Donnerstag 5. Januar 2017, 00:10

Pavlos hat geschrieben:03. Like Thieves - Brave The Day
Der Anfang hat was von Lifting Shadows Off A Dream, aber nur die ersten paar Sekunden, denn dann kommt er schon, der in Sachen Dynamik sinnvoll gesetzte Ausbruch Richtung Härte. Dann ein recht sanfter, fragiler Gesang, nicht das letzte Mal auf diesem Sampler, by the way. Die Strophe ist zu soft, aber dafür ist die Bridge geil. Ist das überhaupt eine/die Bridge? Egal. Wenn der Sänger gedoppelt singt, wenn also zusätzlich (s)eine tiefere ,weitaus maskulinere Stimme mitzwitschert, dann hat das auch genügend Eier um bei mir zu punkten. Allerdings, und ich spreche dieses "allerdings" hier wie ein von sich selbst überzeugter Gymnasiallehrer aus, mag ich meinen Prog deutlich härter, verschachtelter, Metal-ischer. Ich brauche instrumentale Abfahrten, ich brauche Egotrips der Gitarristen, ich brauche große Konzepte. Nicht, dass das hier schlecht wäre, ich mag es wirklich, aber mir ist das an vielen Stelleneinfach viel zu viel Gefühlsduselei. Aber das scheint eine weit verbreitete "Krankheit" im aktuellen Ausie Prog zu sein, wie mir scheint. Aber wie schon gesagt: Ich finde das Lied gut.
https://www.youtube.com/watch?v=SYZqLhVUtLU


HIer hatte ich fast ein bisschen mehr Begeisterung erwartet. Nicht nur, weil ich den Song völlig großartig finde, sondern auch, weil du einst mal ein Album dieses Sängers eingekauft hast und im SMB sehr positiv kommentiert hast. Allerdings finde ich die besagte CD nicht in deiner Sammlung bei MS.de. - ist also vielleicht doch nicht so gut ausgegangen auf die Distanz.
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Re: Sampler-Bukkake

Beitragvon Peter Kubaschk » Donnerstag 5. Januar 2017, 00:12

Pavlos hat geschrieben:04. Colibrium - Locked And Loaded
Ein riffiger Start, I like it, Kubinger. Dann eine (zu) tiefe Stimme, die in eine Bridge übergeht, die a) an Fahrt aufnimmt und aggressiver wird, und b) ein paar Gang Shouts am Start hat, die jedoch nach kleinen Buben klingen und deshalb die vielleicht beabsichtigte Aggressivität missen lassen. Im Video werden Muskeln gezeigt, die Schreie klingen jedoch mehr nach Hogwarts-Speisesaal. Trotzdem hat das aber was, so rein vom Arrangement her. Schönes, kurzes Lead. Dann erneut das Anfangsriff, diesmal singt er etwas höher, und diesmal klingt das auch deutlich passender. Nee, die folgende Bridge kommt zwar mächtig, ist mir mit den bereits erwähnten Shouts aber zu Hey-lastig. Da hätte man ruhig etwas böser klingen dürfen. Der nun folgende ruhige Part (Out of the way....) ist sinnvoll gesetzt, ich bin Fan von solch gekonnt gesetzten und ausgeführten Dynamik-Spielchen. Das darauf folgende Riff gefällt auch. Und zack boom bang, isses auch schon vorbei. Bester Track bisher. Trotz Harry Potter & Co.
https://www.youtube.com/watch?v=mmrSkkD0VFw


Nach LIKE THIEVES und TWELVE FOOT NINJA die dritten Australier. Ist natürlich kein Prog sondern eher moderner Hard Rock, wobei ich hier die Sänger auch völlig fantastisch finde. Ist bei uns im SC auch bei einigen Leuten gut angekommen. Ich warte noch auf das physische Produkt, aber das zieht sich gerade etwas. Der Song ist auch in meinen Top20-Songs des Jahres. So viel ist wohl sicher.
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Re: Sampler-Bukkake

Beitragvon Pavlos » Donnerstag 5. Januar 2017, 12:13

Aaahh, bei Track Drei singt der Sänger des Butterfly Effects. Cool.

Ja, die "The Final Conversation Of Kings" Scheibe habe ich mir, auf Deinen Tipp im SMB hin, tatsächlich vor ein paar Jahren zugelegt. Die steht auch schön brav (aber leider schon viel zu lange ungehört) hier im Regal, nicht jedoch in meiner MS.de Liste. Die ist nämlich tatsächlich noch nicht komplett. Ich hab hier noch um die 400 bis 500 Non Metal Tonträger (hauptsächlich Zeug aus den 70ern und Platten/CDs, bei denen ich einen neuen Datensatz eintragen müsste) stehen, dich ich noch eintragen muss. Aber es fehlt mir an Zeit....und Lust.

Aber die Butterfly Effect, die leg ich mir mal für heute Abend raus....
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Re: Sampler-Bukkake

Beitragvon Pavlos » Donnerstag 5. Januar 2017, 16:16

05. Opus Of A Machine - Parallels
Dieser Song gefällt mir. Sehr sogar. Da steckt ganz viel von dem drin, was ich als (guten) Prog Metal definiere. Etwas Tool in den ruhigen Passagen, viele Zitate der alten Prog Metal Schule in den schnellen und härteren (Stakkato) Parts, überzeugender Gesang, und dann auch noch genügend Hooks, um den Hörer schon beim ersten Durchgang mitzunehmen. Gut, die Growls zwischendrin hätte es jetzt nicht unbedingt gebraucht, aber es sind ja nur ein paar Zeilen, damit kann ich also leben. Wie ist das so auf dem restlichen Metarial der Scheibe? Die Keyboards halten sich dezent zurück, im Sinne von Akzente setzen, unterstützen jedoch auf höchstem Niveau das harte Gitarrenspiel. An manchen Stellen ist der Song schon gefährlich nah am "Mainstream", aber solche Tracks, bei denen eingängige auf kompliziertere Elemente treffen, zu kombinieren, das musst du auch erstmal hinbekommen. OOAM können das scheinbar. Ich hab die bandcamp Seite der Jungs gebookmarked, Feedback folgt. Bis dahin gilt: Good shit!!
https://www.youtube.com/watch?v=amaPo2B_wYA
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Re: Sampler-Bukkake

Beitragvon Pavlos » Donnerstag 5. Januar 2017, 22:31

06. The Aurora Project - Selling The Aggression
Zunächst Verwirrung, da der Kubi-Link einen falschen Songnamen angibt. Veteran, der ich nun mal bin, überwinde ich elegant diese Hürde, drücke auf Play und bin erstmal ob dem recht bombastischen Beginn (nebst schöner Leadgitarre) sehr angetan. Dann wird der Präsident der USA angekündigt und ich gehe jetzt mal davon aus, dass wir es mit einem Konzeptalbum zu tun haben und die Lyrics seine Sicht der Dinge schildern. Während dieser Ansprache (die übrigens von einem leisen, gefühlvollen Solo begleitet wird, das fast schon nach Petrucci klingt - was mich widerum an das massiv gruselige The Astonishing denken lässt, aber ich schweife ab....) halten sich die Instrumente anfangs noch zurück, aber als die Rede ihren Höhepunkt erreicht und das Volk dem Mann zujubelt, folgt der Bombast Part vom Anfang. Ein zu erwartender, jedoch schlüssig erdachter Handgriff, den ich absegnen kann. Das fetzt. Der nun folgende Refrain (Gesang, Chor, Leadgitarre - alles gleichzeitig) lässz mich an Enchant und IQ denken. Generell klingt die Nummer an ganz vielen Stellen wie´ne alte Neoprog Band, die neuen Stoff am Start hat. Am Ende nochmal der bekannte Bombast-Teil und der Grieche ist glücklich. Schönes Lied. Really.
https://www.youtube.com/watch?v=kqFDjs_como
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Re: Sampler-Bukkake

Beitragvon Peter Kubaschk » Donnerstag 5. Januar 2017, 23:36

Pavlos hat geschrieben:05. Opus Of A Machine - Parallels
Dieser Song gefällt mir. Sehr sogar. Da steckt ganz viel von dem drin, was ich als (guten) Prog Metal definiere. Etwas Tool in den ruhigen Passagen, viele Zitate der alten Prog Metal Schule in den schnellen und härteren (Stakkato) Parts, überzeugender Gesang, und dann auch noch genügend Hooks, um den Hörer schon beim ersten Durchgang mitzunehmen. Gut, die Growls zwischendrin hätte es jetzt nicht unbedingt gebraucht, aber es sind ja nur ein paar Zeilen, damit kann ich also leben. Wie ist das so auf dem restlichen Metarial der Scheibe? Die Keyboards halten sich dezent zurück, im Sinne von Akzente setzen, unterstützen jedoch auf höchstem Niveau das harte Gitarrenspiel. An manchen Stellen ist der Song schon gefährlich nah am "Mainstream", aber solche Tracks, bei denen eingängige auf kompliziertere Elemente treffen, zu kombinieren, das musst du auch erstmal hinbekommen. OOAM können das scheinbar. Ich hab die bandcamp Seite der Jungs gebookmarked, Feedback folgt. Bis dahin gilt: Good shit!!
https://www.youtube.com/watch?v=amaPo2B_wYA


Ja, ich würde schon sagen, dass der Song rech repräsentativ ist. Die Growls nehmen auf dem gesamten Album nur eine Miniprise ein. Ich müsste noch mal nachhören, aber das sind wohl schon alle Growls auf dem Album und sie passen ja auch super zu dem Text. Natürlich Australier. Mit Abstand am häufigsten vertretene Nation.
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