|
|
Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von Chavo89 » Sonntag 17. April 2016, 14:19
Der Winter ist lang vorbei, draußen zwitschern schon die Vögel in Ohren betäubender Lautstärke und die Sonne blendet unangenehm. Da kann man den Sonntag auch gut mal drinnen verbringen und längst Überfälliges abarbeiten. Wie die zweite CD vom Wichtel-Holg, für die vor zwei Monaten keine Zeit war. Die ist auch jetzt Mangelware, aber es interessiert mich ja doch, was mir da so ans Herz gelegt wird. Also mal los:
CD2S1 - 8:43 Eingeleitet wird der zweite Sampler mit Doom. Die Verstärker stehen auf "fett", das Tempo ist gemütlich. Und der bald einsetzende Sänger traut sich noch nicht so ganz und setzt einen netten Sprechgesang an. Ne Kirchenglocke gibt's auch zwischendurch noch, feinster Klischee-Doom also. Irgendwann ist der halbe Song um und ich bin nicht schlauer. Das dümpelt so ein bisschen vor sich hin. Bis dann so eine Art Melodie endlich den Song vorwärts bringt. Jetzt gibt's Gitarrensolo und emotionalen Gesang, die Band nimmt tatsächlich Fahrt auf. Der das ganze Stück durchgezogene Riff gewinnt nach einer Zeit an Charme und meinetwegen könnte man jetzt einfach immer weiter spielen. Jetzt bin ich drin, ich fand zunächst die Tür wohl nicht. Leider wird mir dann auch schon direkt der Weg zum Ausgang gewiesen, der Song ist vorbei, dabei hat er doch gerade erst angefangen...
CD2S2 - 4:34 Wieder Bass und E-Gitarre zu Beginn und wieder gehören die Spieler nicht zur schnellen Sorte. Aber hier kenne ich den Sänger. Wirklich! Ist das der, der bei LORD VICAR singt? Oder blamiere ich mich gerade? Ist eigentlich egal, dieser Song ist großartig und ich mag das bitte in meiner Sammlung haben. Auch wenn ich diese komische Kanon-Spielerei zwischendurch etwas... komisch finde und das Fade-Out am Ende ein bisschen schade. Macht aber nix, ansonsten gefällt's mir nämlich sehr sehr gut.
CD2S3 - 6:39 Die in Song Nummer drei einleitende Gitarre mag ich sehr gerne. Passt hervorragend zum dramatischen Songaufbau, der folgt. Und beim Einsetzen des Gesangs überkommt mich sofort ein kalter Schauer. Fantastisch. Der zu hörende Gott ist Mik Mentor und da dieser wohl nur bei ALTAR OF OBLIVION verzaubert, wird dieser Song von der mir noch unbekannten EP "Salvation" stammen. Die ich eindeutig unbedingt dringend brauche. Daanke für diese Erinnerung, Holg! Ich bin seit Monaten jetzt verliebt in dieses Stück.
CD2S4 - 7:35 Song Nummer 4 fängt nicht mit Gitarre an, sondern mit Keyboards! Nach drei Doom-Tracks ungewöhnlich. Hier gibt es Blasorchester, statt dunklem Gewühle im Dreck. Nach pompösem Beginn setzt bald ein Sänger ein, der mir schon wieder bekannt vorkommt. Die aggressiven Parts erinnern leicht an Dio, aber der ist es nicht. Der Song könnte 'The Mask Of The Great Deceiver' heißen, sagt mir nichts. Die verschiedenen Bestandteile des bombastischen Sounds finde ich ganz hübsch, doch insgesamt mag mir der Song nicht so zusagen. Dabei müsste er das, denn hier wird wirklich alles aufgefahren, was es braucht, um ein großes Meisterwerk zu fabrizieren. Es hapert womöglich etwas an der Gesangsmelodie, die ich nicht außergewöhnlich genug finde, um all das Brimborium zu rechtfertigen. Trotzdem ein schönes Stück!
CD2S5 - 3:54 Nach bombastischem Hard Rock gibt es jetzt Power Metal? Gut, warum nicht? Da bin ich gerne dabei. Die Band legt direkt zu Beginn alles auf den Tisch, auch in Ordnung. Der Sänger grölt sich so durch die Botanik (sehr eigen in der Phrasierung), während der Gitarrist ohne Rücksicht sein Riff durchzockt. Ist das irgendein Klassiker, den ich verpennt habe (davon gibt es viele)? Hat der gerade "Rock 'n' Roll" gebölkt? Das würde so gar nicht passen. Egal, der Song heißt vermutlich 'Restless Heart' und ist älter als ich. Gefällt, ist aber in meinen Ohren nichts Außergewöhnliches.
Pause.
-

Chavo89
- Forenkrew
-
- Beiträge: 11303
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 20:12
- Wohnort: Niedersachsen
von Holger Andrae » Sonntag 24. April 2016, 00:51
Chavo89 hat geschrieben:CD2S1 - 8:43 Eingeleitet wird der zweite Sampler mit Doom. Die Verstärker stehen auf "fett", das Tempo ist gemütlich. Und der bald einsetzende Sänger traut sich noch nicht so ganz und setzt einen netten Sprechgesang an. Ne Kirchenglocke gibt's auch zwischendurch noch, feinster Klischee-Doom also. Irgendwann ist der halbe Song um und ich bin nicht schlauer. Das dümpelt so ein bisschen vor sich hin. Bis dann so eine Art Melodie endlich den Song vorwärts bringt. Jetzt gibt's Gitarrensolo und emotionalen Gesang, die Band nimmt tatsächlich Fahrt auf. Der das ganze Stück durchgezogene Riff gewinnt nach einer Zeit an Charme und meinetwegen könnte man jetzt einfach immer weiter spielen. Jetzt bin ich drin, ich fand zunächst die Tür wohl nicht. Leider wird mir dann auch schon direkt der Weg zum Ausgang gewiesen, der Song ist vorbei, dabei hat er doch gerade erst angefangen...
Das Wort "dümpeln" im Zusammenhang mit diesem Song hat mir mal eben die Sprache verschlagen. Das ist einer der besten Songs diese Jahrtausends. So simpel ist das. Da man diesen Sänger ganz wunderbar verstehen kann, musst Du bloß ein bisschen Text zitieren und die ollen Onkels und Käutze werden das alle sofort lösen. Los, trau' Dich  Chavo89 hat geschrieben:CD2S2 - 4:34 Wieder Bass und E-Gitarre zu Beginn und wieder gehören die Spieler nicht zur schnellen Sorte. Aber hier kenne ich den Sänger. Wirklich! Ist das der, der bei LORD VICAR singt? Oder blamiere ich mich gerade? Ist eigentlich egal, dieser Song ist großartig und ich mag das bitte in meiner Sammlung haben. Auch wenn ich diese komische Kanon-Spielerei zwischendurch etwas... komisch finde und das Fade-Out am Ende ein bisschen schade. Macht aber nix, ansonsten gefällt's mir nämlich sehr sehr gut.
Also, wenn ich jetzt nicht komplett verschusselt in, ist dieser Sänger bei Lord Vicar, dafür aber in etlichen anderen Bands und Projekten beteiligt. Unter anderem singt er auch bei einer Band, die eigentlich aus Deutschland kommt. Chavo89 hat geschrieben:CD2S3 - 6:39 Die in Song Nummer drei einleitende Gitarre mag ich sehr gerne. Passt hervorragend zum dramatischen Songaufbau, der folgt. Und beim Einsetzen des Gesangs überkommt mich sofort ein kalter Schauer. Fantastisch. Der zu hörende Gott ist Mik Mentor und da dieser wohl nur bei ALTAR OF OBLIVION verzaubert, wird dieser Song von der mir noch unbekannten EP "Salvation" stammen. Die ich eindeutig unbedingt dringend brauche. Daanke für diese Erinnerung, Holg! Ich bin seit Monaten jetzt verliebt in dieses Stück.
Das ist natürlich alles völligst richtiglich. Du bist mir da sogar etwas vorraus, da ich bislang nur die EP habe. Ganz feines Teil. Chavo89 hat geschrieben:CD2S4 - 7:35 Song Nummer 4 fängt nicht mit Gitarre an, sondern mit Keyboards! Nach drei Doom-Tracks ungewöhnlich. Hier gibt es Blasorchester, statt dunklem Gewühle im Dreck. Nach pompösem Beginn setzt bald ein Sänger ein, der mir schon wieder bekannt vorkommt. Die aggressiven Parts erinnern leicht an Dio, aber der ist es nicht. Der Song könnte 'The Mask Of The Great Deceiver' heißen, sagt mir nichts. Die verschiedenen Bestandteile des bombastischen Sounds finde ich ganz hübsch, doch insgesamt mag mir der Song nicht so zusagen. Dabei müsste er das, denn hier wird wirklich alles aufgefahren, was es braucht, um ein großes Meisterwerk zu fabrizieren. Es hapert womöglich etwas an der Gesangsmelodie, die ich nicht außergewöhnlich genug finde, um all das Brimborium zu rechtfertigen. Trotzdem ein schönes Stück!
Ich sage mal nichts dazu und schmunzle in meinen Bart  Chavo89 hat geschrieben:CD2S5 - 3:54 Nach bombastischem Hard Rock gibt es jetzt Power Metal? Gut, warum nicht? Da bin ich gerne dabei. Die Band legt direkt zu Beginn alles auf den Tisch, auch in Ordnung. Der Sänger grölt sich so durch die Botanik (sehr eigen in der Phrasierung), während der Gitarrist ohne Rücksicht sein Riff durchzockt. Ist das irgendein Klassiker, den ich verpennt habe (davon gibt es viele)? Hat der gerade "Rock 'n' Roll" gebölkt? Das würde so gar nicht passen. Egal, der Song heißt vermutlich 'Restless Heart' und ist älter als ich. Gefällt, ist aber in meinen Ohren nichts Außergewöhnliches.
Auch, wenn das Klangbild auf eine ältere Aufnahme schließen lässt, ist dem nicht so. Den Titel hast Du richtig heraus gehört. Das ALbum habe ich im letzten Jahr endlich mal in einer Grabbelkiste gesehen und zählt zu meinen alten Neuentdeckungen von 2015. Wäre das ALbum älter als Du, wärest Du noch nicht volljährig.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
-

Holger Andrae
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 26381
- Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 02:44
von mike » Sonntag 24. April 2016, 01:32
CD2S5: Das angebliche "Grölen" des Sängers hat mich etwas verwirrt, aber kann es sein, daß der Name der gesuchten Band sehr kurz ist?
-

mike
- Nackenbrecher
-
- Beiträge: 5583
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 04:39
- Wohnort: Rosenheim
von Holger Andrae » Sonntag 24. April 2016, 10:18
mike hat geschrieben:CD2S5: Das angebliche "Grölen" des Sängers hat mich etwas verwirrt, aber kann es sein, daß der Name der gesuchten Band sehr kurz ist?
Das kann man so sagen, ja  Die Band kann man ohne weitere Zusätze quasi auch nicht googlen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
-

Holger Andrae
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 26381
- Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 02:44
von mike » Sonntag 24. April 2016, 12:30
Alles klar. Dann ist der Song von diesem tollen Album: 
-

mike
- Nackenbrecher
-
- Beiträge: 5583
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 04:39
- Wohnort: Rosenheim
von Holger Andrae » Mittwoch 27. April 2016, 23:07
Das ist natürlich goldrichtig.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
-

Holger Andrae
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 26381
- Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 02:44
von Chavo89 » Sonntag 1. Mai 2016, 11:28
Der KIT-Zuhausebleiber hat endlich wieder etwas Zeit, hier weiterzumachen. Eine Band wurde schon erraten, aber da geht doch noch mehr! CD2S6 - 3:46 Stück sechs startet mit gezupfter Akustikgitarre und einem Sänger. Das ist das, was man mittlerweile Singer/Songwriter nennt. Doofer Begriff, aber einen besseren gibt es noch nicht. Im Refrain wird die Stimme leicht gedoppelt, eine Mundharmonika stößt auch noch hinzu. Das ist aber dann alles, was für dieses wunderschöne Liedchen aufgefahren wird. Holg, das hätte ich nie auf einem Sampler von dir erwartet. Welch hübsches Liedstück am Sonntagmorgen. "All the colours wash away..." CD2S7 - 5:43 Feinfühlig beginnt auch Song sieben. Allerdings mit E-Gitarren und Bass und Schlagzeug. Und zweistimmigem Gesang über dem reduzierten melodiefixierten Sound. Nach eineinhalb Minuten wird dann etwas schneller gerifft, die Walze kommt langsam in Bewegung. Der Sänger singt hoch und verständlich, wird im Refrain weiterhin gepaart mit einer tieferen Stimme. Dann kommt ein instrumentaler Zwischenpart, alles sehr, sehr cool, muss ich sagen! Nur irgendwie fällt mir nicht viel dazu ein. Kein wirklicher Vergleich, die Herkunft könnte Großbritannien sein, aber auch US of A. Keine Ahnung. Hier werden Tipps benötigt. "Sorrow of the will" kommt häufiger vor. CD2S8 - 8:38 Track acht ist ein Longtrack, der mit Regen und Kirchenglocken und einer Latein sprechenden Männerstimme startet. Immer gruselig. Mein kleines Latinum ist lang vergessen, also halte ich mich damit nicht lang auf. Man hört dann Gitarre, Herzschlag, Synthies, plötzlich passiert viel und wir befinden uns mitten in einem Song! Auf dem männlichen Gesang ist zunächst ein ziemlicher Effekt, der sich aber bald verduftet und eine großartige Stimme offenbart. "Wasting my time" und "six feet deep in the night" dringt durch den Bombast. Hier hat Holg ein echt abwechslungsreiches Stück auf den Sampler gebrannt. Sehr spannend, progressiv, rockig, bombastisch. Irgendwie eine Mischung aus MAGNUM und epischen IRON MAIDEN. Das gefällt auf Anhieb und schreit geradezu nach einem Plätzchen auf der dicht gepackten Einkaufsliste. CD2S9 - 3:42 Da kommt Stück neun schon gleich etwas basischer daher. Wobei - auch hier gibt es schon zu Beginn interessante Rhythmik, Keyboards, spannende Instrumentalabfahrten. Das erinnert nicht nur vom Sound an SAGA, eine Band, die ja bekanntlich zu meinen Favoriten zählt, von der ich aber bei Weitem nicht alles kenne. Deshalb würde ich die Kanadier als Urheber sogar durchaus in Betracht ziehen, wobei das so gar nicht nach Michael Sadler klingt. "I'll watch the sun" wird des Öfteren ins Mikro gesungen. Wieder ein Kandidat für mein Regal. Holg, das wird teuer! CD2S10 - 6:09 Wir bleiben bei nicht allzu harter Rockmusik mit progressivem Einschlag. Hier gibt es gleich zu Beginn ein nettes Gitarrensolo, das zum Einsatz des Gesangs leitet. Erneut eine recht hohe Männerstimme, die mehr nach Metal klingt, als die des Vorgängers. Der hier Singende kann auch ganz episch rumjaulen und fürchtet sich auch nicht vor seiner Kopfstimme, fein. Die Härte wird zum Refrain hin deutlich angezogen, doch, das ist dann schon eher im Metal beheimatet. Ich weiß natürlich nicht, welche Band das hier fabriziert hat. Der Sänger erinnert in den Höhen an Geoff Tate oder noch eher an den alten ALPHA TIGER-Sänger. "The wages of sin" (?) wird des Öfteren skandiert. Hübscher Song, damit würde ich mich ebenfalls gerne eingehend beschäftigen.
-

Chavo89
- Forenkrew
-
- Beiträge: 11303
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 20:12
- Wohnort: Niedersachsen
von Chavo89 » Donnerstag 5. Mai 2016, 12:46
Und hier kommt der Rest. Ich weiß, ich bin echt spät dran, ein bisschen mehr Hilfe beim Raten wäre dennoch echt supi. Ich erkenne nichts und würde aber gerne vieles kennen lernen! CD2S11 - 6:06 Söngchen Nümmero Ölf startet mit einem hübschen Gitarrenintro, eine Basssaite wird alle zehn Sekunden gespielt, und ein Sänger singt mit rauher, aber hoher Stimme. Es geht inhaltlich um eine Liebesbeziehung, was ich erstmal irgendwie uninteressant finde. "I gotta make you see... I still love you!" (letzterer Satz kommt etwa 68 mal vor). Ja, dafür muss sich betreffende Dame ja nur den Song anhören. Gar nicht so kompliziert. Recht unkompliziert ist auch das Lied selbst. Klassischer Hard-Rock-Stoff, in der Bridge etwas härter und riffbetonter. Etwas mehr Fahrt wird im Solozwischenspiel aufgenommen. Toller Sänger, leider ein etwas uninteressanter Song, so mein Fazit. CD2S12 - 4:33 Song zwölf sorgt gleich von Beginn an für offene Ohren. Wir sind wieder im Hard Rock, dieser hat allerdings mehr Pfeffer im Hinterteil. "She's got a Judas Kiss" wird im Refrain zum hübschen Riff gesungen. Reicht das schon für die Auflösung? Der Sänger ist erneut sehr toll, dafür hat der Holg wohl ein Händchen. Das hier würde ich mir ins Regal stellen, nur die weitere Beschreibung fällt irgendwie schwer. CD2S13 - 4:16 Im vorletzten Song geht es dann mal richtig zur Sache. Hier wird richtig geil gethrashmetalt. Mit fiesem Sänger, altem Sound und Hackgitarre. Großartig. Ja, vermutlich sollte ich das kennen (der Sänger läutet unbekannte Glocken) und nein, ich kenne es trotzdem (noch) nicht. Allerdings will ich das kennen. Jetzt, sofort. Gut gemacht, Holger! Jetzt muss ich nur mal den Sänger verstehen, damit jemand raten kann... "Surely I'm now damned" (??). Boah, echt nicht einfach. "Temptations all around me - is there nowhere I can turn?" könnte das geheißen haben. Erinnert etwas an OVERKILL - affenstarker Song! CD2S14 - 3:15 Und auch der letzte Song metalt erstmal ordentlich drauf los. Wieder Thrash? You bet! Geil. Der Sänger jetzt nicht mehr so fies, etwas klarer und ruhiger, aber trotzdem böse. "Highspeed disaster! Faster and faster! Heading for disaster!" Yeah! Ich habe erneut keinen Plan und bitte deswegen um Aufklärung durch meine szenekompetenten Mitmenschen, damit ich Band und Album zur Einkaufsliste hinzufügen kann. Merci. Und vor allem merci an Holg! Zwei randvolle CDs mit vielen tollen und wenigen nicht so tollen Stücken, die mich mal wieder über den Rand meiner Kompetenz hinaus gestoßen haben. Erneut möchte ich mich für die lange Wartezeit entschuldigen. Jetzt ist es fertig, das zählt.
-

Chavo89
- Forenkrew
-
- Beiträge: 11303
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 20:12
- Wohnort: Niedersachsen
von Schaf » Donnerstag 5. Mai 2016, 13:12
Chavo89 hat geschrieben:Ich weiß, ich bin echt spät dran, ein bisschen mehr Hilfe beim Raten wäre dennoch echt supi.
In Franks weisen Worten: frankjaeger hat geschrieben:Ich hab das Gefühl, dass ich hier bestimmt kaum helfen kann.
-

Schaf
- Metalhead
-
- Beiträge: 3250
- Registriert: Samstag 4. Oktober 2014, 18:45
- Wohnort: Das Herz Preußens
von Holger Andrae » Donnerstag 5. Mai 2016, 22:10
Chavo89 hat geschrieben:Der KIT-Zuhausebleiber hat endlich wieder etwas Zeit, hier weiterzumachen. Eine Band wurde schon erraten, aber da geht doch noch mehr!
CD2S6 - 3:46 Stück sechs startet mit gezupfter Akustikgitarre und einem Sänger. Das ist das, was man mittlerweile Singer/Songwriter nennt. Doofer Begriff, aber einen besseren gibt es noch nicht. Im Refrain wird die Stimme leicht gedoppelt, eine Mundharmonika stößt auch noch hinzu. Das ist aber dann alles, was für dieses wunderschöne Liedchen aufgefahren wird. Holg, das hätte ich nie auf einem Sampler von dir erwartet. Welch hübsches Liedstück am Sonntagmorgen. "All the colours wash away..."
Es freut mich ganz ungemein, dass Dir dieser Song der ersten Soloscheibe dieses undünnen Zigeuners so gut gefällt. Da ich das zuerst nur in einer Liveversion aus dem Hamburger Knust kannte (zum Glück auf Tape gebannt), war ich zunächst etwas enttäuscht von dieser Studioversion. Das ist aber natürlich Meckern auf hohem Niveau. Chavo89 hat geschrieben:CD2S7 - 5:43 Feinfühlig beginnt auch Song sieben. Allerdings mit E-Gitarren und Bass und Schlagzeug. Und zweistimmigem Gesang über dem reduzierten melodiefixierten Sound. Nach eineinhalb Minuten wird dann etwas schneller gerifft, die Walze kommt langsam in Bewegung. Der Sänger singt hoch und verständlich, wird im Refrain weiterhin gepaart mit einer tieferen Stimme. Dann kommt ein instrumentaler Zwischenpart, alles sehr, sehr cool, muss ich sagen! Nur irgendwie fällt mir nicht viel dazu ein. Kein wirklicher Vergleich, die Herkunft könnte Großbritannien sein, aber auch US of A. Keine Ahnung. Hier werden Tipps benötigt. "Sorrow of the will" kommt häufiger vor.
Wer könnte dies lösen? Mike vielleicht. Dieses enzige Album der Band ist angeblich rar. Mit dem Titel kommt man schon vorwärts. Ist der Shortsong des Albums. Chavo89 hat geschrieben:CD2S8 - 8:38 Track acht ist ein Longtrack, der mit Regen und Kirchenglocken und einer Latein sprechenden Männerstimme startet. Immer gruselig. Mein kleines Latinum ist lang vergessen, also halte ich mich damit nicht lang auf. Man hört dann Gitarre, Herzschlag, Synthies, plötzlich passiert viel und wir befinden uns mitten in einem Song! Auf dem männlichen Gesang ist zunächst ein ziemlicher Effekt, der sich aber bald verduftet und eine großartige Stimme offenbart. "Wasting my time" und "six feet deep in the night" dringt durch den Bombast. Hier hat Holg ein echt abwechslungsreiches Stück auf den Sampler gebrannt. Sehr spannend, progressiv, rockig, bombastisch. Irgendwie eine Mischung aus MAGNUM und epischen IRON MAIDEN. Das gefällt auf Anhieb und schreit geradezu nach einem Plätzchen auf der dicht gepackten Einkaufsliste.
Meine Lieblings Proggels aus D-Land während der 90er. Aus Lingen. Chavo89 hat geschrieben:CD2S9 - 3:42 Da kommt Stück neun schon gleich etwas basischer daher. Wobei - auch hier gibt es schon zu Beginn interessante Rhythmik, Keyboards, spannende Instrumentalabfahrten. Das erinnert nicht nur vom Sound an SAGA, eine Band, die ja bekanntlich zu meinen Favoriten zählt, von der ich aber bei Weitem nicht alles kenne. Deshalb würde ich die Kanadier als Urheber sogar durchaus in Betracht ziehen, wobei das so gar nicht nach Michael Sadler klingt. "I'll watch the sun" wird des Öfteren ins Mikro gesungen. Wieder ein Kandidat für mein Regal. Holg, das wird teuer!
Ja, das könnte teuer werden, weil ich das Album noch nie irgendwo gesehen habe. Laut ms.de haben das nur3 leute. In meiner Entdeckungsphase für Neoprog aufgeschnappt. Das ist der gradlinigste Song des Albums dieser Skandinavier. Chavo89 hat geschrieben:CD2S10 - 6:09 Wir bleiben bei nicht allzu harter Rockmusik mit progressivem Einschlag. Hier gibt es gleich zu Beginn ein nettes Gitarrensolo, das zum Einsatz des Gesangs leitet. Erneut eine recht hohe Männerstimme, die mehr nach Metal klingt, als die des Vorgängers. Der hier Singende kann auch ganz episch rumjaulen und fürchtet sich auch nicht vor seiner Kopfstimme, fein. Die Härte wird zum Refrain hin deutlich angezogen, doch, das ist dann schon eher im Metal beheimatet. Ich weiß natürlich nicht, welche Band das hier fabriziert hat. Der Sänger erinnert in den Höhen an Geoff Tate oder noch eher an den alten ALPHA TIGER-Sänger. "The wages of sin" (?) wird des Öfteren skandiert. Hübscher Song, damit würde ich mich ebenfalls gerne eingehend beschäftigen.
Das wird sofort gelöst ... von Kubi.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
-

Holger Andrae
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 26381
- Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 02:44
Zurück zu Musica et Circenses
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.deTime : 0.106s | 11 Queries | GZIP : Off
|
|