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von Schaf » Mittwoch 23. März 2016, 20:53
salisbury hat geschrieben:Eine Sache ist aber dennoch falsch: "Verstören" und "Verwirren" sollten SOLEFALD, DÖDHEIMSGARD, RISHLOO und Konsorten... 
Was bitteschön ist an harmlosem Melodic Prog Rock wie RISHLOO verstörend oder verwirrend? Die sind doch so doch glatt und eingängig, wie es eine TOOL-Kopie nur sein kann.
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von salisbury » Mittwoch 23. März 2016, 20:55
Schaf hat geschrieben:salisbury hat geschrieben:Eine Sache ist aber dennoch falsch: "Verstören" und "Verwirren" sollten SOLEFALD, DÖDHEIMSGARD, RISHLOO und Konsorten... 
Was bitteschön ist an harmlosem Melodic Prog Rock wie RISHLOO verstörend oder verwirrend? Die sind doch so doch glatt und eingängig, wie es eine TOOL-Kopie nur sein kann.
Na, ja, wenn OCEANS OF SLUMBER Goth-Pop ist (oder was auch immer Abartiges deine Ohren dazu generiert haben), kann RISHLOO auch glatt und eingängig sein... 
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von Schaf » Mittwoch 23. März 2016, 21:00
Der Unterschied ist nur, dass ich Rishloo gerne mag 
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von Peter Kubaschk » Donnerstag 24. März 2016, 00:07
TOOL-Kopie verbitte ich mir mit Bezug auf das neue Album. Glatt ist auch Blödsinn. Aber eingängig stimmt natürlich.
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von salisbury » Donnerstag 24. März 2016, 00:25
Peter Kubaschk hat geschrieben: Aber eingängig stimmt natürlich.
Echt? Einen Ohrwurm hatte ich von der Scheibe bislang noch nie gehabt. Mein Hörspaß ist hier eher, mich durch das wirre Geflatter mit den irgendwie völlig durchgedrehten Vocallines zu wuseln. Aber Du dinest ja auch VAUXDVIHL eingängig... 
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von Schaf » Donnerstag 24. März 2016, 09:00
Peter Kubaschk hat geschrieben:TOOL-Kopie verbitte ich mir mit Bezug auf das neue Album.
Das war die schnell getippte Kurzform für "die einzige Band, die mir spontan einfällt, die Ähnlichkeit mit TOOL hat". Man muss ja nicht immer so viel schreiben, oder? Peter Kubaschk hat geschrieben:Glatt ist auch Blödsinn.
Sind die irgendwie kantig verworren schwer nachvollziehbar grantig grimmelig? So á la PORTAL oder HOWLS OF EBB? Peter Kubaschk hat geschrieben:Aber eingängig stimmt natürlich.
Sag' ich doch. salisbury hat geschrieben:Na, ja, wenn OCEANS OF SLUMBER Goth-Pop ist (oder was auch immer Abartiges deine Ohren dazu generiert haben), kann RISHLOO auch glatt und eingängig sein... 
Du meintest ja selbst, dass OCEANS OF SLUMBER Ähnlichkeit mit THE GATHERING haben und die spielen ja seit Fräulein Giesbergens Eintritt zunehmend so 'ne Art Goth-Pop/Atmospheric-Rock, nachdem sie erst Beauty-and-the-Beast-Gothic-Death-Doom und daraufhin Schnulzengothic spielten (darüber brauchst du jetzt nicht mit mir und meinen Ohren zu diskutieren, an dieser Stelle gibt mir schlicht und einfach das Internet recht). Alles Dinge, die bei OOS zu finden waren. Ergo: In der Schaf'schen Kurzform "Goth-Pop". Abartiges haben eher deine Ohren dazu generiert und dann auch noch in deinem Review groß dazu angepriesen: "Oh, hört diesen progressiven Progressive Metal, wie progressiv der doch progressiviert!".
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von Peter Kubaschk » Donnerstag 24. März 2016, 10:04
Schaf hat geschrieben:Peter Kubaschk hat geschrieben:Glatt ist auch Blödsinn.
Sind die irgendwie kantig verworren schwer nachvollziehbar grantig grimmelig? So á la PORTAL oder HOWLS OF EBB?
Vielleicht nicht grantig, grimmelig, aber kantig-verworren zumindest stellenweise. Nur weil sie dennoch eingängige Gesangsmelodien drüberlegen, ist es lange nicht glatt. Auch da gibt es Grautöne.
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von Drumtier » Donnerstag 24. März 2016, 13:47
Schaf hat geschrieben:Wart mal ab, bis BEYOND THE BLACK kommen...
Ich bin gespannt. Irgendwie ^^ salisbury hat geschrieben:Herrlicher, wundervoller Beitrag, Drumtier. Und danke, dass Du in die Musik reinlauschst! Schön, dass man - wenn auch immer wieder unerwartet - die Augen öffnen kann für die weite bunte Metalwelt. RHAPSODY ist in der Tat eine der führenden Bands einer sehr großen und metallisch gesehen auch sehr populären Spielart, genannt Symphonic Metal. Auch wenn er bei einigen verpöhnt ist, hat er schon eine lange Tradition und verkörpert für mich auch viel viel eher das, was METAL, bedeutet als viele der Bands, die Du, liebes Drumtier, so magst. Das ist dann in meinen Ohren, ähem, Baustellenlärm  . Was eine Band wie RHAPSODY heute spielt, ist organisch aus den Sounds von Bands wie SAVATAGE, HELLOWEEN und BLIND GUARDIAN entstanden und auch diese hatten schon Anfang der 90iger Songs im Repertiore, die aus dem eng gesteckten traditionsmetallischen Rahmen fielen. Aber genau das hat sie in meinen Ohren so interessant gemacht. RHAPSODY ist hiervon die Weiterentwicklung, es ist diese schier unfassbare instrumentale Klasse, dieser überbordende Overkill an Sound und einfach hammergeile Melodien, die ich hier feiere, Elemente, die mich schon seit Anbeginn meiner Metaltage faszinieren. Deswegem ist das, was für Dich eine verblüffende Überraschung darstellt, für mich einfach das Normalste der Welt.
Gut, ich hab auch lange gebraucht um Bands wie SAVATAGE oder BLIND GUARDIAN für mich zu entdecken und instrumentale Klasse und hammergeile Melodien mag ich bei eben jenen Bands genauso gerne wie bei denen, die eher im vielzitierten Baustellenlärm zu Hause sind. Überbordenden Overkill an Sound halt ich übrigens da wie dort nicht aus, folglich ist auch Symphonic Death Metal trotz unbestrittener instrumentaler Klasse und Melodien für mich ein rotes Tuch. salisbury hat geschrieben:Schön, dass das Metalversum so groß ist und wir beide uns da trotz aller Unterschiede überraschnederweise bei KATATONIA treffen.
Folglich find ich auch das nicht überraschend weil instrumentale Klasse hier keine große Rolle spielt, Melodien für uns beide da sind, das rote Tuch "Symphonic -" weg fällt und stattdessen die emotionale Komponente hinzukommt, die uns beide anspricht. Das ist vielleicht noch am ehesten überraschend, aber Emotion ist doch für jeden ein wichtiger Teil von Musik. Davon abgesehen, ja, das ist auch etwas was ich so grandios an unserem (seit kurzem vergrößerten  ) Universum finde salisbury hat geschrieben:Eine Sache ist aber dennoch falsch: "Verstören" und "Verwirren" sollten SOLEFALD, DÖDHEIMSGARD, RISHLOO und Konsorten... 
Vielleicht waren die Worte nicht ganz richtig gewählt, aber gemeinhin verstörende Musik verstört mich heutzutage üblicherweise nicht mehr so und nach "Notturno" hab ich mich tatsächlich ein wenig so gefühlt wie mit 14 als ich zum ersten Mal CANNIBAL CORPSE gehört habe und völlig unbestritten verstört und verwirrt war Und weils thematisch dazu passt, verbinde ich das aus dem anderen Thread damit: Chavo89 hat geschrieben:Deine Frage nach richtigem Heavy Metal lässt sich, und das ist mein Problem, vom Frageempfänger einfach nicht beantworten. Was soll er dazu denn sagen? Du hast deine Meinung dazu, er hat hoffentlich seine. Das hat einfach keinen Mehrwert. Das läuft doch nur darauf heraus, dass ihr euch gegenseitig zubrüllt, wer der härtere Metaller ist. Das ist mit 16 cool, aber aus dem Alter sind wir alle raus. Man könnte, statt polemisch zu fragen, auch ganz normal fragen, ob denn noch andere Musikstile zusagen oder Tipps geben.
Auch wenn ich im Lager der Baustellenlärmer zu Hause bin, muss ich dir hier sowas von recht geben. Ich frage mich öfter ob es das auch im Punk oder Hip Hop oder wo auch immer gibt, dass man immer der härtere sein muss und sich dann über "softere" Bands lustig macht. Noch dazu werden so unklare Linien gezogen, KATATONIA "darf" ich hören, MY DYING BRIDE dafür nicht, warum denn? Lasst mich doch, für Teenager-Stammtischdiskussionen hab ich immer noch ein Arsenal an Baustellenlärm, warum versuchen aber doch immer wieder Leute mich mit manchen dieser anderen Bands aufzuziehen? Hört auf, es funktioniert nicht ^^ (Nicht hauptsächlich aufs Forum bezogen übrigens, erinnert mich nur daran) Chavo89 hat geschrieben:Ich mache vermutlich aus einer Amöbe einen Blauwal, aber genau diese Sprüche von "erfahreneren" Szenebewohnern führten dazu, dass ich Jahrelang kein FREEDOM CALL hören wollte und um RHAPSODY einen großen Bogen machte. Man will ja dazu gehören und nicht ausgeschlossen und verarscht werden.
Auch hier finde ich mich in gewisser Weise allzu sehr wieder. Als ich mit um die 13 in den Metal kam und die erwähnten Teenager-Übertrumpfungsdiskussionen real waren hab ich tatsächlich versucht härter und härter zu werden und mich von meinen Frühbands abzukapseln. Das hat auch funktioniert und hat sich lange in mein etabliertes Metalleben reingezogen, man siehts auch am aktuellen Beispiel, RHAPSODY. Ich hatte keine Ahnung wie das klingt, hab mich einfach gar nicht mehr damit beschäftigt. Vom musikalischen Standpunkt ist mir nichts entgangen, weil ichs eh nicht mag, aber rein kulturell und musikkulturell finde ich so etwas aber eigentlich schon schade.
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von Pillamyd » Donnerstag 24. März 2016, 14:25
Gospel Of The Witches | Salem’s Wounds Da hätte man mich jetzt mal sehen sollen. Ich habe ja wirklich mit allem gerechnet. Aber als die Sängerin losgelegt hat bin ich mal eben kurz erschrocken. Growls, Klargesang, Husten, Kopfstimme. So rein musikalisch komm ich damit nicht zurecht. Der Gesang ist ja recht abwechslungsreich, aber sagt mir nicht zu. Und die Musik gibt mir halt leider auch nichts. Für mich persönlich passt da nix zusammen.
Archive | Restriction Im Moment nicht mein Beuteschema. Ich verstehe warum das gefällt. Aber ich brauche zur Zeit wohl echt andere Musik.
Luca Turilli’s Rhapsody | Prometheus: Symphonia Ignis Divinus Wieviel Rhapsody Bands gibt es eigentlich? Ich schnall da gar nicht durch. Aber ist auch egal. Weil mir das überhaupt nicht gefällt. Im Gegensatz zu Siebi halte ich da leider keine Minute durch. Finde ich ganz schrecklich. Tschuldigung….
Bin gespannt was noch kommt. Hoffentlich noch etwas, was mir gefällt. Was heißt gefällt..."Archive" ist ja gut. Aber ich bin nicht in der Stimmung dafür.
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von Schaf » Donnerstag 24. März 2016, 14:33
Offenbar verstören Rhapsody doch mehr als Solefald und Dødheimsgard 
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